Studiengang

    • fehlerfrei
      fehlerfrei
      Bronze
      Dabei seit: 08.11.2007 Beiträge: 103
      hallo zusammen,

      ich mach mir grade ein paar gedanken bezüglich meiner studiengangauswahl
      ich bin naturwissenschaftlich und wirtschaftswissenschaftlich interessiert und meine erste wahl wäre momentan wirtschaftsingenieurwesen
      jetzt wirft das aber einige fragen bzw probleme auf. zum beispiel ist es nicht so leicht da rein zu kommen, mein abi schnitt sollte sich so um 2,8 2,9 drehen ich hab aber an der fh in reutlingen einen test gemacht für diesen studiengang der mir 0,66 notenverbesserung gibt. trotzdem hab ich nur chancen ins ss zukommen.
      studiert jemand das? ist es wirklich so hart wie alle sagen? viel mathe?
      was wüsstet ihr für alternativen? bwl kommt nicht in frage zu gewöhnlich und relativ schlechte berufschancen.

      rein naturwissenschaftlichen studiengängen bin ich auch eher abgeneigt z.b. reine chemie. zu zeitaufwendig wegen den ganzen laborsachen (hierfür muss man eh ziemlich zäh sein so weit ich gehört habe)
      gibt da noch in reutlingen angewandte chemie, das wäre chemie kombiniert mit einigen bereichen aus bwl, auch interessant.

      in mannheim gibt es seit einiger zeit auch was sehr interessantes: Kultur und Wirtschaft: Philosophie.
      macht jemand was in dieser richtung?


      ich freu mich über jede anregung,

      danke
  • 19 Antworten
    • masterEder
      masterEder
      Bronze
      Dabei seit: 24.07.2007 Beiträge: 168
      ich studiere software & internettechnologie, vorher 3 semester chemie .... kann zwar nichts direkt zu wirtschaftsingenieurwesen sagen, aber denke die Mathevorlesungen sind alle ähnlich an der Uni:

      wenn du nicht auf den Kopf gefallen bist, und dich wie du schreibst sogar dafür begeistern kannst denke ich ist Mathe kein Problem. Es gibt Probleme wenn man nicht in die Übungen geht, keine Übungsblätter macht ... Vorlesungen sind meiner Meinung nach Geschmacksache und vom Prof abhängig. Und die Mathe beschränkt sich auch oft das Grundstudium, weiß nicht wie es in dem genauen Beispiel ist.

      Zu Chemie überlege dir sehr gut ob dir Laborarbeit Spaß macht, evtl. mal paar Wochen Praktikum machen. Wir hatten jedes Semester 6 Wochen Vollzeit Labor, daher sollte es einem schon Spaß machen.
    • tobe666
      tobe666
      Bronze
      Dabei seit: 24.03.2006 Beiträge: 2.005
      ich kann dir nur ersteinmal dazu raten an eine richtige uni zu gehen und nicht an eine FH. (jetzt hab ich mir richtig feinde gemacht)

      Schon mal daran Gedacht ins Ausland zum studieren zu gehen? Das habe ich gemacht. habe ein 2.6 abi und bin nach Wien zum studieren gegangen. In wien gibt es so etwas wie nc oder so n scheiss nicht. Gehst einfach hin und sagst du willst studieren und alles passt. Des weiteren sind die studiengebühren billiger und man kann pokern und die ösis sind eh viel lockerer als die deutschen. :D
    • fehlerfrei
      fehlerfrei
      Bronze
      Dabei seit: 08.11.2007 Beiträge: 103
      ja guter punkt
      aber eigentlich will ich schon in bw-wü bleiben
      zu fh: reizt mich schon mehr grade bei wirtschaftswissenschaften wahrscheinlich gar nicht so verkehrt da einfach mehr nähe zur realen wirtschaft besteht, mehr praxis und es ist einfach ein wenig gemäßigt vom anspruch her auf vielen gebieten. ich möchte auf keinen fall meine beste zeit nur mit lernen verbringen :)

      #1 wieso hast du chemie geschmissen?
      labor macht mir schon spass hab auch schon bisschen erfahrung, bin aufm biotechologischen gymnasium und hab schon einige 6-8 stunden labortage hinter mir. nur sollte es nicht die hauptsache sein im studium.

      gruß
    • HeinekenMD
      HeinekenMD
      Bronze
      Dabei seit: 27.02.2007 Beiträge: 2.942
      hey,
      ich studier wing fachrichtung logistik in magdeburg, nc dürfte wohl so um die 2.1 liegen, mit entsprechenden wartesemestern kommt man natürlich eher rein...

      grundstudium besteht bei uns im prinzip aus:
      mathe (4 semester)
      technische mechanik (2)
      informatik(2)
      rechnungswesen(1)
      bwl(1)
      vwl(1)
      technische logistik(2)
      statistik(1)
      kostenrechnung(1)
      konstruktionslehre(2)
      bilanzen(1) -> morgen klausur ?(
      simulation(1)
      mikroökonomie(1)

      noch ein paar andere sachen, fallen mir aber gerade nicht ein...
      das grundstudium sollte mit ein wenig arbeitsaufwand (bücher lesen, tutorien besuchen, arbeitsblätter lösen, lerngruppen bilden usw. ) eigentlich gut zu meistern sein, obwohl das schon ne menge stoff ist, der da behandelt wird...wenn du dich reinhängst, dann klappt das auch - von nix, kommt nix :P

      hauptstudium wird dann wohl bischen entspannter, kann ich aber leider noch nix zu sagen...

      mir macht das studium auf jeden fall spaß, weil es viel abwechslung bietet und man einfach ein breit gefächertes wissen vermittelt bekommt...
    • dudester
      dudester
      Bronze
      Dabei seit: 30.01.2006 Beiträge: 171
      Wieso hat man bitte mit BWL schlechte berufschancen? Geh an ne ordentliche Uni, schreib gute Noten und du solltest keine Probleme haben.

      Bei deiner Alternative Philosophie würde ich mir schon eher Gedanken über die Jobmöglichkeiten machen.
    • nikorw
      nikorw
      Bronze
      Dabei seit: 03.08.2006 Beiträge: 6.998
      Original von fehlerfrei
      aber eigentlich will ich schon in bw-wü bleiben
      zu fh: reizt mich schon mehr grade bei wirtschaftswissenschaften wahrscheinlich gar nicht so verkehrt da einfach mehr nähe zur realen wirtschaft besteht, mehr praxis und es ist einfach ein wenig gemäßigt vom anspruch her auf vielen gebieten. ich möchte auf keinen fall meine beste zeit nur mit lernen verbringen :)
      gruß
      Pforzheim. Die Stadt selber ist zwar kack³, aber man ist ruckzuck in Karlsruhe oder Stuggi. Die FH selber ist super, für BWL laut Rankings die 2. beste in Deutschland, aber auch die anderen Studiengänge stehen dem in nichts nach. Gibt nen Eignungstest, hast also gute Chancen reinzukommen, wenn du nicht total doof bist ^^.
    • mabla
      mabla
      Bronze
      Dabei seit: 11.02.2007 Beiträge: 1.526
      Ich schreibs mal hier rein.
      Wie Zeitaufwendig ist ein Elektrotechnik Studium im Vergleich zu Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen an einer FH.
      Wollte nämlich dieses Jahr anfangen zu studieren. :D
    • bbgt
      bbgt
      Bronze
      Dabei seit: 17.01.2008 Beiträge: 1.354
      Also FH kenne ich mich nicht aus, aber an der TU ist Elektrotechnik und WI:ET wohl das knüppeligste, was es gibt. Ich studiere Physik, auch nicht gerade angenehm, aber ich denke mal die Berufsaussichten sind nicht verkehrt...
    • Eugen1
      Eugen1
      Bronze
      Dabei seit: 21.01.2005 Beiträge: 596
      Aus meiner Erfahrung ist Maschinenbau etwas zeitaufwendiger (Konstruktionsaufgaben ;( ), dafür ist ET etwas schwerer, weil noch mathelastiger. Wiing halte ich für das einfachste von den Dreien. Bezieht sich aber auch auf Uni.
    • Kaka11
      Kaka11
      Bronze
      Dabei seit: 07.01.2007 Beiträge: 1.548
      Original von fehlerfrei

      #1 wieso hast du chemie geschmissen?
      labor macht mir schon spass hab auch schon bisschen erfahrung, bin aufm biotechologischen gymnasium und hab schon einige 6-8 stunden labortage hinter mir. nur sollte es nicht die hauptsache sein im studium.

      gruß
      freundin von mir studiert chemie. die steht jedes emester 4Tage die Woche von 13 bis 18 uhr im Labor...
    • webrula
      webrula
      Bronze
      Dabei seit: 29.01.2006 Beiträge: 3.608
      also wing wirste mit 2,9 schon irgendwo ein platz bekommen ... dafür gibt es doch genug unis.
    • ty86
      ty86
      Bronze
      Dabei seit: 14.04.2006 Beiträge: 53
      Original von tobe666
      ich kann dir nur ersteinmal dazu raten an eine richtige uni zu gehen und nicht an eine FH. (jetzt hab ich mir richtig feinde gemacht)
      Ich bin mir sicher Schubladendenken fördert die Karriere.
    • HurzBurz
      HurzBurz
      Bronze
      Dabei seit: 22.11.2007 Beiträge: 358
      .
    • mabla
      mabla
      Bronze
      Dabei seit: 11.02.2007 Beiträge: 1.526
      Original von bbgt
      Also FH kenne ich mich nicht aus, aber an der TU ist Elektrotechnik und WI:ET wohl das knüppeligste, was es gibt. Ich studiere Physik, auch nicht gerade angenehm, aber ich denke mal die Berufsaussichten sind nicht verkehrt...
      Original von Eugen1
      Aus meiner Erfahrung ist Maschinenbau etwas zeitaufwendiger (Konstruktionsaufgaben ;( ), dafür ist ET etwas schwerer, weil noch mathelastiger. Wiing halte ich für das einfachste von den Dreien. Bezieht sich aber auch auf Uni.
      Ich bastle gerne an irgendwas rum, von daher wäre es nicht das große Problem. :D

      Mathe geht auch solange es kein Hardcore Mathe ist.

      Bei Wiing hab ich nur Angst, dass ich mich bei dem BWL Teil langweile.
      Buchführung usw. interessiert mich gar nicht.
    • sloFrodo
      sloFrodo
      Bronze
      Dabei seit: 29.08.2006 Beiträge: 4.110
      Original von fehlerfrei

      rein naturwissenschaftlichen studiengängen bin ich auch eher abgeneigt z.b. reine chemie. zu zeitaufwendig wegen den ganzen laborsachen (hierfür muss man eh ziemlich zäh sein so weit ich gehört habe)
      gibt da noch in reutlingen angewandte chemie, das wäre chemie kombiniert mit einigen bereichen aus bwl, auch interessant.

      danke
      Zur puren Chemie: Ist wirklich recht Zeitaufwendig - wenn du Praktikum hast bis zu 55 h pro Woche (alles zusammen)

      Was bei euch "angewandte Chemie" heißt gibts in HH wohl demnächst als Masterstudiengang "Wirtschaftschemie" - wurde mir aber aufgrund geringer Perspektiven von abgeraten.
    • deha
      deha
      Bronze
      Dabei seit: 19.03.2006 Beiträge: 219
      Original von dhw86
      ich studiere wi maschinenbau.

      mathe kotzt einfach nur an (höre hm1-3),!!
    • annobln
      annobln
      Bronze
      Dabei seit: 29.07.2007 Beiträge: 5.973
      Ich kann nur zum Maschinenbaustudium was sagen:

      Im Grundstudium wird es so einige Tage geben wo dich einfach nur noch alles ankotzt. Das Semester geht meistens recht ruhig los. Du hast deine Vorlesungen + Übungen, die mehr oder weniger freiwillig sind.
      Allerdings war das bei mir in Semester 1-4 immer so, dass trotz der oft besuchten Übungsstunden irgendwie am Ende jeden Semesters alles auf einen einkracht. Man hat noch diverse Konstruktionen fertigzustellen, Belege..hat noch viele Praktika und muss sich natürlich auf die nicht gerade einfachen Prüfungen vorbereiten.
      Die Killer waren bei uns immer Ana I und II, Lina ging noch, ansonsten noch Thermodynamik und natürlich TECHNISCHE MECHANIK..ich habe dieses Fach zum Schluß nur noch gehaßt (obwohl es interessant war ;) ). Ich glaube habe noch nie so viel in meinem Leben gelernt. Wenn man keine Naturtalent ist bzw. nicht ein gewisses technisches Interesse + Verständnis + Fleiß ist das GS eine Qual (für mich war es das teilweise), weil man natürlich auch viele Sachen macht, die einen nicht so interessieren (aha austenitische Stähle, Martensit wassn das ;) ).
      Aber du wirst es nie bereuen, wenn du dein GS überstanden hast. Da komme dann wirklich sehr viele interessante Fächer wie FEM, Hydraulik usw. und die Profs. schalten einen Gang runter , so dass du auch imho mehr Freizeit hast und es einfacher wird.
    • Mazze0815
      Mazze0815
      Bronze
      Dabei seit: 25.01.2007 Beiträge: 186
      hat zwar jetzt nicht unbedingt was mit dem topic zu tun aber ab wie viel wartesemestern meint ihr denn, dass man chancen hat darüber nen platz zu bekommen?

      allgemein und wenn jmnd konkrete erfahrung zu bwl an lmu (München) hätte wäre nett
    • fehlerfrei
      fehlerfrei
      Bronze
      Dabei seit: 08.11.2007 Beiträge: 103
      meinst jetzt wing?
      grundsätzlich ist es so, dass jede hochschule ihre aufnahme bedinungen seleber festlegt und dazu gehören natürlich auch die wartezeitregelungn. einige machen es so, dass es nach reiner wartezeit geht, d.h. meistens 10% der plätze werden einfach an die vergeben, die am längsten warten (bei psychologie können das schonmal 16 bis 18 semester sein:P ). eine andere gängige regelung ist, dass man eben nicht nur die wartezeit berücksichtigt, sondern auch die note noch mit einfließen lässt: pro warte semester bekommst du z.b. 0,1 notenverbesserung und kommst dann halt so irgendwann an deinen platz wenn sich dein schnitt bis zum nc hin verbessert hat.
      nur wenige unis geben darüber offiziell auf ihrer homepage auskunft über die geschätzten wartesemster aber wenn du dich direkt an die dafür zuständigen abteilungen an der uni wendest können die dir das meistens so sagen

      gruß