Frage zu Endphase eines Turniers bezüglich HArringtons M-Konzept

    • joe0411xx
      joe0411xx
      Bronze
      Dabei seit: 02.10.2007 Beiträge: 1.483
      Ich bin mir nicht sicher, ob mein Spiel in der Endphase eines MTT-Turniers vollkommen richtig ist (obwohl einigermaßen erfolgreich).
      Ich meine die Phase, in der die Blinds im Verhältniss zum eigenen Stack recht gross werden und man gezwungen ist allin zu gehen.
      Bisher habe ich meist so gespielt, dass ich auf relativ gute Hände gewartet habe und diese dann geraised/allin gegangen bin.
      Wenn ich aber einfach keine guten Hände bekommen habe (noch nicht einmal Q 10 oder ähnliches) und sich auch sonst keine Situation ergab blinds zu stehlen, was mache ich dann??

      Ist es dann ratsam auch mit Händen wie K5s. oder Q8 aus late Position allin zu gehen wenn man noch einen Stack hat , der eine gewisse foldequity erzeugen kann?

      Andererseits habe ich es auch oft erlebt, dass wenn ich länger warte und die Blinds meinen Stack auffressen, und ich dann eine wirklich gute Hand bekomme ich ja meistens gecallt werde (da ich nur noch ein geringes Vielfaches von den Blinds habe und sie so nur relativ wenig nachzahlen müssen).
      Und da der Pot, den man gewinnt, dann wegen den hohen Blinds und auch Antes! so gross ist, kann man dann mit einer grossen Wahrscheinlichkeit wieder zurück im Turnier sein.

      Soll man also, so lange man noch Chips hat , um die Gegner zum Folden zu bringen, mit schlechteren Händen versuchen zu stealen, oder eben warten und hoffen, dass man wenn man eine Hand bekommt man sicher sein kann wieder im Turnier dabei zu sein?
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