TheorieIdee: Optimierte Reraising\stealing Ranges

    • Raskolnikov
      Raskolnikov
      Bronze
      Dabei seit: 24.07.2006 Beiträge: 142
      HI,

      habe im rr chart gesehen, dass z.B.: ATo gg ein 20ATS gereshoved wird.
      Ist bestimmt profitabel usw...
      aber ich denke jetzt nach mit welchen händen uns ein halbwegs thinking player callen wird.
      Und naja, vermutlich nicht mit A5-9. Also stellt sich die Frage wo der value von AT besteht. Klar, gg KK\QQ haben wir noch unsere 30%, der einzige echte value von AT besteht ein bisschen im card-removal effect und, dass wir gegen 77-99 flippen.

      Meine Idee bestünde jetzt darin unsere reraising range dahingehend zu optimieren und sehen wie einzelne Hände unserer range gg seine calling range abschneiden. Z.B.: könnte man AT durch TJs ersetzen. Wir flippen immer noch vs 77-99, haben aber weit bessere Equity vs AQ-AK.
      Auf der anderen seite sind wir tot gegen JJ+.
      Ich behaupte nicht, dass man TJs eher als AT pushen sollte.
      Es war nur ein Beispiel um meine Theorie dahinter zu erläutern.
      Vielleicht gibt es ja Fälle wo man sie anwenden kann.
      Ich könnte mir das besonders in BvB duellen vorstellen, wo die ranges beider relativ gross sind.

      Was haltet ihr von der Idee? Unfug oder nützlich?
  • 10 Antworten
    • Jarostrategy
      Jarostrategy
      Bronze
      Dabei seit: 03.03.2007 Beiträge: 5.603
      Ich push auch lieber mit 89s als mit K5 xD . Aber A9o oder A8o folden viele er thinking player trotzdem nicht da die ja wissen wie wir defenden.

      Also ich repush jetzt halt auch schon Hände wie 67s+ oder so gegen aggressive Gegner, da mir die Equity gegen die Callingrange halt besser gefällt als mit Kx oder Qx.

      Jaro
    • Rubenbauar
      Rubenbauar
      Bronze
      Dabei seit: 02.01.2007 Beiträge: 1.280
      Klingt ja ganz interessant, aber ist das praktikabel bei 12+ tabling auch noch anwendbar.
    • Raskolnikov
      Raskolnikov
      Bronze
      Dabei seit: 24.07.2006 Beiträge: 142
      Original von Rubenbauar
      Klingt ja ganz interessant, aber ist das praktikabel bei 12+ tabling auch noch anwendbar.
      naja die ranges gg die gegner musst du halt vorm spielen präparieren und dann anwenden. 12+ tabling is natürlich nur autopilot und wenig denken :)
    • paradon
      paradon
      Black
      Dabei seit: 17.09.2007 Beiträge: 672
      hört sich interessant an, würde mich auch interessieren mit was ihr gegen welche range so pusht.
      Gegen was würdet ihr dann JT, QT, QJ,T9,98 restealen? Ob suited oder nicht spielt wohl nicht die megawichtige rolle aber ist sicher auch nicht zu vernachlässigen.
    • Raskolnikov
      Raskolnikov
      Bronze
      Dabei seit: 24.07.2006 Beiträge: 142
      Original von paradon
      hört sich interessant an, würde mich auch interessieren mit was ihr gegen welche range so pusht.
      Gegen was würdet ihr dann JT, QT, QJ,T9,98 restealen? Ob suited oder nicht spielt wohl nicht die megawichtige rolle aber ist sicher auch nicht zu vernachlässigen.

      soooooooooted spielt ne wichtige rolle. das sind 3% extra equity. Also pushe lieber 67 suited als 89 double suited^^.
    • mosl3m
      mosl3m
      Bronze
      Dabei seit: 04.07.2007 Beiträge: 6.491
      Schonmal was von der doppelten Flushchance gehört du Fish?!...
      Und so einer is Coach hier :/
    • murdock85
      murdock85
      Bronze
      Dabei seit: 16.07.2006 Beiträge: 1.906
      phil hellmuth @hsp oder wie oder was?!
    • allizdoR
      allizdoR
      Bronze
      Dabei seit: 02.01.2007 Beiträge: 4.568
      suited ist wirklich sehr wichtig!

      Deine Idee klingt plausibel.

      Nun wäre zu überlegen, ob wir beim Gegner hauptsächlich vom ATS ausgehen oder viel mehr von seiner Calling Range unseres Pushes ausgehen.

      Letzteres ist wohl nur gegen Regulars die man gut kennt anwendbar.

      Gegen ersteres könnte man schnell einen Chart erstellen.
    • mosl3m
      mosl3m
      Bronze
      Dabei seit: 04.07.2007 Beiträge: 6.491
      Original von allizdoR

      Gegen ersteres könnte man schnell einen Chart erstellen.
      welcher wieder sehr leicht zu exploiten sein wird, wodurch man am Ende wahrscheinlich noch schlechter dasteht als vorher.
    • Raskolnikov
      Raskolnikov
      Bronze
      Dabei seit: 24.07.2006 Beiträge: 142
      zuerst nimmst du die raising range des gegners (pfr oder ATS),

      dann die vermutete calling range. Das sind dann x% seiner raising range.

      Angenommen er raised 10% und called mit 6% deinen push.

      Dann folded er 40%, sprich du gewinnst den aktuellen pot *0,0,4


      Davon kannst du ne Gleichung aufstellen und dadurch sehen wie viel Equity du gegen seine calling range brauchst. je mehr er pre folded, desto weniger equity brauchst du...logish...lol

      bei 40% FE brauchst du ca. 42% Equity gegen seine calling range (assuming 20BB starting stacks and 4BB openraise)

      alles was du jetzt noch machen musst is den equilator anwerfen und entsprechende hände finden.

      Wenn er jetzt adapten sollte (looool, macht kein bigstack^^), und du nash equilibirum süchtig bist,
      dann kannst du einfach eine Range dir selbst geben, die 42,00001% gg seine calling range hat. Also diesmal nicht eine hand, sondern eine gesamt range.