Warum nimmt die Varianz mit niedrigem ROI zu?

    • YourRedeemer
      YourRedeemer
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      Dabei seit: 04.06.2006 Beiträge: 1.384
      Die Ereignisse X_i "Man erreicht den i-ten Platz" sind binomial verteilt. Bei einer Binomialverteilung ist die Varianz=npq. pq wird umso größer je näher sich p 0,5 nähert. Damit gilt, je höher die Wahrscheinlichkeit einen bestimmten Platz zu erreichen - und damit je höher der ROI - desto höher ist auch die Varianz, oder irre ich mich?
  • 39 Antworten
    • dhuppert
      dhuppert
      Bronze
      Dabei seit: 16.09.2006 Beiträge: 562
      Wie kommst du drauf, dass die Ereignisse binomial verteilt sind?

      Wenn das so wäre, wäre Poker ja ein Glücksspiel ;)
    • YourRedeemer
      YourRedeemer
      Bronze
      Dabei seit: 04.06.2006 Beiträge: 1.384
      Du bist ahnungslos. Entweder man wird i-ter im SNG oder nicht. Die Zufallsgröße mit diesen beiden Ereignissen ist also binomial verteilt. Grade deswegen ist Poker ja kein Glücksspiel, da bei binomialverteilten Zufallsgrößen die relativen Häufigkeiten der Ereignisse fast sicher gegen ihre Wahrscheinlichkeiten konvergieren.
    • ge5sterne
      ge5sterne
      Bronze
      Dabei seit: 04.03.2007 Beiträge: 10.487
      die Ereignisse sind nicht binomial verteilt, sondern hängen von den einzelnen Ereignissen während des Spielverlaufs ab, insbesondere während der Push-or-Fold-Phase. Die Platzierung kannst du nicht einfach so auf Binomialverteilung vereinfachen, da du ja nicht immer dasselbe Zufallsexperiment wiederholst, sondern jedes SNG anders verläuft ...
    • Phoe
      Phoe
      Bronze
      Dabei seit: 03.02.2006 Beiträge: 6.668
      ich würd ja gern mehr über den hintergrund der annahme erfahren, aber eigentlich is es einfach nur schwachsinn.
    • ertzkuh
      ertzkuh
      Global
      Dabei seit: 25.03.2007 Beiträge: 5.186
      Original von Phoe
      ich würd ja gern mehr über den hintergrund der annahme erfahren, aber eigentlich is es einfach nur schwachsinn.
      mmd, geiler post^^
    • NeuHier
      NeuHier
      Bronze
      Dabei seit: 07.10.2006 Beiträge: 354
      Die Platzierung deiner Ereignisse ist nicht Binomialverteilt, sondern Multinomialverteilt.

      Und obiger Einwand, dass Poker dann ja ein Glücksspiel wäre, gilt nicht, weil man durch seine Edge die Parameter der Verteilung verändert. Somit liegt ein Zufallsexperiment vor und der Ausgang ist dennoch abhängig vom Können des Spielers.
    • YourRedeemer
      YourRedeemer
      Bronze
      Dabei seit: 04.06.2006 Beiträge: 1.384
      Dann nehmen wir das Ereigniss "Man kommt ITM" dieses ist auf jeden Fall binomial verteilt. Und natürlich mache ich jedes mal das gleiche Zufallsexperiment die Struktur des SNGs ändert sich doch nicht.
    • ge5sterne
      ge5sterne
      Bronze
      Dabei seit: 04.03.2007 Beiträge: 10.487
      aber die Hände die du und deine Gegner erhalten, und somit die Entscheidungen vor die du gestellt wirst. Wie bereits von NeuHier erwähnt, ändern sich somit die Parameter des Zufallsexperiments durch den Zufallsfaktor Karten ausgeben und noch durch das Verhalten von dir und deinen Gegnern ...
    • YourRedeemer
      YourRedeemer
      Bronze
      Dabei seit: 04.06.2006 Beiträge: 1.384
      Deshalb nennt man es doch Zuffallsexperiment :rolleyes: .

      So wie du das Ganze siehst, ist es ja auch völlig sinnlos überhaupt von einem ROI zu sprechen.
    • Phoe
      Phoe
      Bronze
      Dabei seit: 03.02.2006 Beiträge: 6.668
      das ganze is aber kein Bernoulli-Experiment. dein ganzes konstrukt was du dir hier ausdenkst is einfach müll, wenn die annahme net stimmt.
    • YourRedeemer
      YourRedeemer
      Bronze
      Dabei seit: 04.06.2006 Beiträge: 1.384
      Laut Wikipedia (Bernoulli-Prozess= Folge von Bernoulli-Experimenten):
      Der [Bernoulli]Prozess kann durch eine Folge von Zufallsvariablen X1, X2, X3,..., beschrieben werden, deren jede mit der konstanten Wahrscheinlichkeit p den Wert X = 1 (Erfolg) und mit der Wahrscheinlichkeit q = 1 − p den Wert X = 0 (Misserfolg) annimmt..
      (http://de.wikipedia.org/wiki/Bernoulli-Experiment)

      Warum habe ich keine konstante Wahrscheinlichkeit ITM zu kommen? Warum spielt ihr SNGs wenn ihr nicht davon ausgeht, mit einer konstanten Wahrscheinlichkeit ITM zu kommen, die ausreichend hoch ist um einen positiven Erwartungswert zu haben?
    • GoodFellaGO
      GoodFellaGO
      Bronze
      Dabei seit: 02.01.2007 Beiträge: 1.004
      Bernoulli-Kette : JEDES Bernoulli Experiment muss dem vorherigen exakt gleichen was die Wahrscheinlichkeiten und Annahmen und den Verlauf angeht.
      Dem ist aber nicht so...
      ALso kannste die Annahme knicken und damit auch den Rest der Ideen.
    • Karlacho13
      Karlacho13
      Bronze
      Dabei seit: 10.12.2007 Beiträge: 155
      ^^

      entscheidungen mit 2 karten, aber das ergebnis haste erst nachdem die 7. offen liegt.

      too much variance

      deinen bernouli kannste fürn münzwurf nehmen, aber nich für nen 52 er deck.
    • cryx
      cryx
      Bronze
      Dabei seit: 06.08.2005 Beiträge: 1.574
      weils von deinem skill und deinen gegnern abhängt?
    • YourRedeemer
      YourRedeemer
      Bronze
      Dabei seit: 04.06.2006 Beiträge: 1.384
      Sie gleichen sich doch exakt. Ich ziehe mir jedes mal 9 über n Mitspieler, mit n="Zahl der Personen die im Moment auf der Plattform ein ebensolches SNG wie ich spielen möchten" und spiele dann jedesmal das selbe Spiel mit der gleichen Struktur. Wo ist der Unterschied zu Werfen eines Würfels? Klar, man kann natürlich sagen, dass sich die Stichprobenmenge der Spieler mit unterschiedlichen Tageszeiten ändert. Aber bei einem großen Anbieter ist das doch reine Spitzfindigkeit.
    • Phoe
      Phoe
      Bronze
      Dabei seit: 03.02.2006 Beiträge: 6.668
      du kansnt aber folden, dh du legst weg und gehst net mit random hand all in, raffs doch endlich, faktor mensch>bernoulli
    • pokeraustria
      pokeraustria
      Bronze
      Dabei seit: 29.01.2006 Beiträge: 238
      verstehst du es nicht oder willst du es nicht verstehen??

      man kommt nicht mit einer konstanten Wahrscheinlichkeit ITM..

      warum würde es sonst Sessions geben wo man 10, 15 oder 25 mal out of money ist?

      Also nix mit Binomialverteilung
    • YourRedeemer
      YourRedeemer
      Bronze
      Dabei seit: 04.06.2006 Beiträge: 1.384
      Original von pokeraustria
      verstehst du es nicht oder willst du es nicht verstehen??

      man kommt nicht mit einer konstanten Wahrscheinlichkeit ITM..

      warum würde es sonst Sessions geben wo man 10, 15 oder 25 mal out of money ist?

      Also nix mit Binomialverteilung
      WTF? Nach deiner Argumentation würfelt man bei einem Würfel nicht mit konstanter Wahrscheinlichkeit die 6 weil es auch passieren kann, dass sie mal 25mal hintereinander nicht auftritt.
    • Phoe
      Phoe
      Bronze
      Dabei seit: 03.02.2006 Beiträge: 6.668
      um hier irgendwelche experimente durchführen zukönnen musste du ja alle beteiligten kennen, dh du müsstest von jedem den ROI und itm wert kennen auf große samplesize etc. dann könntest du theoretisch schon vor dem spiel sagen wer wohl mit der größten warscheinlichkeit #1 #2 etc wird.
      Durch faktor karten, blindlevels etc wird das ganze dann aber nochmal total verzerrt, auch der beste kann gegen den schlechtesten nen suckout bekommen oder eifnach nur in monster rennen. das is einfach total witzlos das mit so einem billigen model aus der schule hier versuchen auszurechnen.
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