ab wieviel stacks darf man sich in nem down bezeichnen?

  • 14 Antworten
    • Paulemann36
      Paulemann36
      Bronze
      Dabei seit: 29.05.2006 Beiträge: 1.114
      Joah. Suchfunktion hilft weiter, habe irgendwo schon ausführlich darüber gelesen. Falls es Dich beruhigt: Minus 30 Stacks an Shorthanded Tischen hab' ich schon gesehen. Keine Ahnung über wieviele Hände, aber die Zahl beruhigt mich immer wieder wenn's mal 10 Stacks runtergeht.

      P.
    • hannebombel
      hannebombel
      Bronze
      Dabei seit: 20.04.2007 Beiträge: 724
      ja
      knapp 40 stacks verballert
      geh langsam aufm zahnfleisch..
    • joernie
      joernie
      Bronze
      Dabei seit: 17.11.2007 Beiträge: 511
      gar nicht : http://www.pokerstrategy.com/de/strategy/psychology/135/
    • hannebombel
      hannebombel
      Bronze
      Dabei seit: 20.04.2007 Beiträge: 724
      ja alles gut und schön
      und hier hat auch einer seine literarische vorliebe ausgelebt

      aber ich spiel sss
      da sollte man am ende dann auch recht einfach zusammenfassen können, was man falsch gemacht hat, wenn man sich strikt an die vorgegebene strategie hält
      nämlich ncith viel
      sicher gabs ein paar ungereimtheiten, allerdings hab ich mir die schon im handbewertungsforum erläutern lassen

      sonst fällt mir nichts ein

      natürlich kann ich wieder anfangen und erzählen, dass meine AA/KK von gefloppten trips, sets, zusammengezimmerten Flushs geknackt werden, aber will ich gar nicht, bzw. hab ich ja eh damit getan. :)
      Auch das rumgedreht meine JJ mich immer wieder verzweifeln lassen, weil ich duchschnittlich dauernd gegen AA renne...
      aber naja

      zerreißt mich
      schönen tag noch
      habe die ehre
    • pkalex
      pkalex
      Bronze
      Dabei seit: 06.02.2007 Beiträge: 319
      Mir geht es momentan genau so.. Nach knapp 20k Händen mit guten Winraten und SSS habe ich nun massig Stacks verballert, in eben den von dir genannten Situationen. Die SSS ist eine gute und rundum kompetente Vorgabe, wie man sein Spiel gestalten soll und ich kann mir einen derartigen "Downswing" von über 25 Stacks und mehr nach erfolgreichen 20k Händen (wohlgemerkt: immernoch SSS) nicht anders erklären, als dass man statistisch einfach häufiger gegen stärkere Hände läuft. Was ich persönlich als "Downswing" bezeichnen würde..

      Grüße
    • hannebombel
      hannebombel
      Bronze
      Dabei seit: 20.04.2007 Beiträge: 724
      jup
      nicht umsonst is die sss so ausgelegt, dass man so schnell wie möglich mit der, wenn möglich, besseren hand all in pusht.

      wird man dann gecalled, und hat wirklich die bessere hand, und verliert diese anschließend, dann ist das nichts anderes als ein bad beat, würd ich behaupten?

      für mich ist die definition eines bad beats schlicht, dass man keine weitere möglichkeit hat, den handverlauf zu beeinflussen (weil man schon all in gepusht hat) und mit der, als man die letzte aktion ausgeführt hat, besseren Hand am ende doch verloren hat.
      wenn hier wer anderst denkt, dann soll er mich aufklären.

      So, wenn ich nun meine Sessions anschaue und sehe, dass ich durchschnittlich mehr bessere Hände am ende verliere, als ich gewinne, dazu noch kommt, dass dieser Umstand nicht ausgeglichen wird, dann ist das ein klarer downswing.

      laut shc soll ich mit JJ bei nem raise all in pushen - diese aber am ende gegen KK z.b. verliere, dann hat die bessere Hand gewonnen, und ich habe mit der schlechteren verloren
      soweit so gut, da bin ich mit einverstanden
      nur ist der umstand rumgedreht, meinetwegen an nem parallelen tisch und ich die KK halte und von JJ ausgeluckt werde, dann ist das nicht ausgeglichen.

      geht das nun die ganze session so durch, dann bin ich nicht mal break even, sondern verballer ein stack nach dem anderen.

      für mich nen klares zeichen, dass ich mcih an die erfolgreiche sss halte, also "gut" spiele, am ende aber doch nur nen fettes minus ini der bankroll erkenne.

      --> downswing
      mag den begriff selbst nicht, aber nichts anderes ist das?!

      gruß
    • baschin
      baschin
      Global
      Dabei seit: 08.11.2007 Beiträge: 879
      Original von hannebombel
      wird man dann gecalled, und hat wirklich die bessere hand, und verliert diese anschließend, dann ist das nichts anderes als ein bad beat, würd ich behaupten?
      badbeat isser nur dann wenn du 80% oder mehr fav bist ^^
      sont wär ja jedes pocketpair das gegen AK verliert n badbeat ^^
    • pkalex
      pkalex
      Bronze
      Dabei seit: 06.02.2007 Beiträge: 319
      Vereinfacht gesagt, es geht um Hände, in denen man Favorit ist. Wenn auch nur knapp vorne (Pocket gegen 2 Overcards)... bei 200k Händen sollte auch das Gewinn bringen.
    • baschin
      baschin
      Global
      Dabei seit: 08.11.2007 Beiträge: 879
      Original von pkalex
      Vereinfacht gesagt, es geht um Hände, in denen man Favorit ist. Wenn auch nur knapp vorne (Pocket gegen 2 Overcards)... bei 200k Händen sollte auch das Gewinn bringen.
      bullshit
      mit pp's gegen AK zu verlieren is kein badbeat
    • pkalex
      pkalex
      Bronze
      Dabei seit: 06.02.2007 Beiträge: 319
      genau das habe ich gesagt, lesen bitte!
    • hannebombel
      hannebombel
      Bronze
      Dabei seit: 20.04.2007 Beiträge: 724
      jup
      hat keiner gesagt, damit hast du selbst angefangen
      ich hab gesagt mit der "besseren" hand
      udn die 55:45 schose hab ich halt nich beachtet, bzw. dachte nich, dass jmd so kleinlich ist, damit ich die explizit nennen muss
      auch wenn ich denke, dass du dir da eher nen witz erlaubt hast...bombig...naja

      natürlich sin das keine bad beats, wenn man mit JJ gegen AK verliert, is en coinflip

      aber alles andere
      z.b. AK gegen AQ
      AA gegen KK etc sowieso is nen bad beat, da denk ich kann jeder mit übereinstimmen

      naja, egal, was hilfts aufzuregen...
      40 stacks down
      es beste drauß machen
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Benutz mal die Handbewertungsforen. Du hast zu einer hohen Wahrscheinlichkeit noch derbe Leaks in deinem Spiel und bevor man immer alles auf Bad Luck, Varianz etc. schiebt -> Spiel verbessern. Varianz ist einfach ein wesentlicher Bestandteil hinter Poker und wenn man da nicht eine Scheiss Egal Einstellung zu entwickeln kann und vor allem sein Spiel nicht KONSTANT verbessert, dann ist Schach vielleicht doch die bessere Freizeitbeschäftigung.
    • funmaker
      funmaker
      Global
      Dabei seit: 04.01.2006 Beiträge: 7.367
      ... da muss ich Dir wiederspechen (ausnahmsweise ;) ) Spiele seit 27 Jahren Schach, mit Unterbrechungen. Schach bedeutet viel mehr Aufwand und jeden Tag konstante Arbeit, wenn Du wirklich gut werden willst! Dann lass die Leute lieber Minigolf spielen, das passt vielleicht eher! :P
    • hannebombel
      hannebombel
      Bronze
      Dabei seit: 20.04.2007 Beiträge: 724
      hmm klar mag sein
      es stimmt, ich nutze das handbewertungsforum noch nicht so oft, dass werde ich ändern

      allerdings halte ich mich wirklich exakt an das shc, so dass ich wirklich meist denke, dass ich die hand richtig spiele

      was sind so die größten Leaks, die man bei der sss haben kann?

      - Hände falsch gespielt? (Klar, hier kann ich noch öfters das Handbewertungsforum nutzen, werde ich auch tun. Allerdings glaube ich, dass ich bei den meisten Händen nicht viel falsch mache [wie gesagt, strikte beachtung des shc], hier meine Unterteilung der verschiedenen Möglichkeiten wie eine Hand der SSS verlaufen kann:

      1. preflop all in : ich bekomme mit meinen händen ein richtiges Verhältnis preflop all in zu pushen, bzw. zu callen
      dies sind die Hände, afu die ich speziell oben (in meinem ersten post) anspreche

      2. am flop all in: ich pushe hier entweder als conti (gegen einen gegner) direkt all in, sobald ein 2/3 pot bet 1/2 meines Stacks entsprechen (wurde mir im Handbewertungsforum so geraten aufgrund größerer fold equity- nutze dies auch preflop, falls mein Raise 1/2 meines Stacks ensprechen würden)
      genauso verfahre ich, sollte ich treffen (AK - A/K im flop z.b.)
      oder auch mit Overpair etc
      JJ auf K T 3 rainbow board sehe ich als conti an

      3. am flop 2/3 pot size, allerdings noch kein all in:
      wird mein conti hier erhöht (wieder max nur gegen einen), dann folde ich eig. immer. ich habe mich nun allerdings auch mit pot odds etc schlau gemacht, um das manko hier zu umgehen, dass ich
      evtl nen call, den ich machen müsste (z.b. bei AK bei gegner range von z.b. kleinen pp mit 3,1:1 nen pflichtcall laut pot odds) auch mache

      habe ich eine made hand, dann ist am turn spätestens mein all in (TPTP+)
      wurde mein Conti gecalled, und aufm Turn kommt für mich nichts, dann folde ich auch eig. immer gegen nen bet des gegners

      4. freeplay aus big blind: hier versuche ich durchzuchecken, auch mit top pair udn marginalen kicker - auf einen bet folde ich normal strikt.
      bekomme ich eine gute hand (flush - trips), dann bette ich die ebenfalls 2/3
      habe in den artikeln gelesen, dass ein anspielen auf den limits auf längere sicht erfolgreicher ist, als slow zu spielen
      möchte auch die varianz in der hinsicht noch verkleinern

      bei 4. hab ich klar noch öfters schwächen, da ich hier an sich bestimmt auch gerne value verschenke, doch nimmt dies sicher nicht einen so großen Teil der 40 (mittlerweile 42) Stacks down ein.

      - sich nicht ans shc halten? (ich halte mich wirklich exakt dran - sowohl was Bet Size angeht, als auch was Position, Handauswahl sowieso etc angeht!)

      - falsche tischauswahl? (ich probiere soviele short stack spieler (bzw. werdn nicht alle solche sein) wie möglich zu umgehen, dazu minimum 8+, wenn ich mich einkaufe)

      - zu früh zu spät vom tisch? (ich gehe bei +25BB sofort vom Tisch; ich kaufe rechtzeitig nach (meist sogar noch früher); auch verlasse ich den Tisch, sobald weniger als 7 mitspielen, bzw. warte auf den big blind um die "bezahlten" hände noch mitzunehmen)

      - man tiltet nach nem bad beat? (habe ich abgestellt - war selbst von mir überrascht, dass ich es so gut geschafft habe)

      - zuviele Tische? (ich habe mit 4 Tischen begonnen, hab dann schnell gemerkt, dass hier deutlich zu wenige Hände gespielt werden, bin dann auch bald auf 6 umgestiegen. Ich hab dann immer langsam einen dazu genommen, bis ich letztendlich auf 9 Tischen war, und damit eig noch super zurecht gekommen bin. Ich habe die letzten Tage allerdings zurückgeschraubt auf 6 Tische, ich glabue zwar nicht, dass dies unbedingt notwendig war, aber ich wollte sicher gehen.)

      - zu wenig Theorie? (Ich habe mich natürlich noch nicht so intensiv mit dieser beschäftigt, wie manch ein anderer, aber ich hab mir die Artikel mehrmals angeschaut (+ in Videofassung - gute Idee übrigens!) Ich habe mir vor allem Videos von Iluya angeschaut, fand diese sehr hiflreich! Auch die Coachings hab ich sc hon genutzt, wenn auch noch nicht im maximalen Maß - da geht noch mehr.)

      - diese "es ist mir schheiß egal einstellung" nicht haben? (hier seh ich mittlerweile mein größtes Problem. zu beginn war dies nicht da, wenn ich 10 stacks runter war, dann hab ich schlicht weiter gespielt, ich wusste ja, dass dies normal sein kann. doch mittlerweile bei 40 stacks kann ich es einfach nicht mehr so normal ansehen, das geb ich zu. hierzu evtl ein paar tipps?)

      Falls ich hier einen wichtigen Punkt vergessen haben sollte, dann klärt mich auf. Ich will ja mein Spiel verbessern, dass hier soll kein "ich bin viel besser als die anderen, verlier aber trotzdem" thread sein, denn ich will mich schlicht verbessern. Woltle mir am anfang einfach nur nen bisschen luft machen, doch sehe genau dies jetzt als eine Chance an, wieder neu anzufangen.

      Gruß