OOP vs aggressiven 3better

    • schnizm
      schnizm
      Black
      Dabei seit: 17.06.2006 Beiträge: 1.967
      Man openraised mit starker Hand aus early Position, aggressiver Gegner reraised in position, der Rest folded.
      Stats vom Gegner sind schon vorhanden. Man geht von einer recht weiten 3betting Range aus, er wird praktisch immer Flop & Turn contibetten, ansonsten noch keine speziellen Reads auf sein Postflop Play vorhanden.

      Ich frage mich jetzt, ob man in der Situation überhaupt cappen möchte? Alternativ könnte man ui alle guten Aces und schlechtere Pockets auf den meisten Boards down callen, improved Turn check raisen. Mit Overpairs default call Flop, check raise Turn.

      Sehe in der Spielweise mehrere Vorteile:
      - man wird mit besseren Händen praktisch immer den SD sehen, gibt dem Gegner keinerlei Möglichkeiten einen aus dem Pot zu bluffen
      - man bekommt durch viele Showdowns schneller einen Read auf seine genaue 3betting Range
      - man bekommt einen besseren Read auf sein Riverplay, checkt er schwächere Hände behind, barrelt er durch etc und kann entsprechend marginale Hände in dem Spot optimaler spielen
      - man balanced seine Flop calls mit Intention ui den Turn zu folden
      - er kommt mit sehr schwachen Händen nicht so schnell/billig aus der Hand nachdem wir cappen


      Meinungen dazu?
  • 3 Antworten
    • kombi
      kombi
      Bronze
      Dabei seit: 20.08.2006 Beiträge: 9.244
      Prinzipiell spricht nichts dagegen so eine fixed betting sequence (fbs) auszunutzen. Gibt ja auch ein bisschen Platin Material dazu, auch wenn es nicht so ausgereift ist. Man sollte halt versuchen mit seinen starken Händen so viel Geld wie möglich in den Pot zu bekommen. Prinzipiell ist der Ansatz schon gut, zB wird auch im Diamond Forum diskutiert, inwieweit man den Cap gegen jeden Gegner weglassen kann, da ja jeder Gegner den Flop nach 3bet bettet. Also macht man schonmal nicht weniger, wenn man seinen Move bis zum Flop delayed. Fortgesetzt bedeutet das Konzept nichts anderes, als das man die fbs des Gegners bis zum Ende abwartet und bei einem Gegner der immer Flop+Turn contibettet, wäre das eben nicht der Flop, sondern der Turn.

      Mal sollte allerdings sagen, dass wenn man öfter gegen diesen Gegner spielt, er höchstwahrscheinlich irgendwann adapten wird und seine fbs dann eben nicht mehr fix ist. ;> Außerdem kann man gegen manche Gegner mehr Actrion mit Cap Preflop oder mit c/r Flop inducen.

      Und wenn man gegen den Gegner nicht so oft spielt, ist die Linie als default eben deswegen nicht so optimal, weil man die fbs des Gegners nicht kennt. Bettet er wirklich jeden Turn?
    • schnizm
      schnizm
      Black
      Dabei seit: 17.06.2006 Beiträge: 1.967
      Tja, dann sollte ich damit wohl einfach mal als default gegen Aggros herumexperimentieren. So verkehrt kann die Line nicht sein und auf vermehrte evtl von Boardtextur abhängige Turn check behinds kann man sich im Prinzip auch wieder zügig einstellen.
    • nrockets
      nrockets
      Black
      Dabei seit: 11.02.2007 Beiträge: 7.033
      Jup Kombi hat ( wie fast immer ) Recht. Exploitation von FBS ist sehr wichtig und das ist ja geradezu ein paradebeispiel. Du musst dann halt nur sehen , wann er wie adapted