Stats Bewertung: Kombination aus VPIP & PFR ???

    • waiting
      waiting
      Silber
      Dabei seit: 20.10.2006 Beiträge: 2.403
      Ich habe folgende Frage: Nach Adv. SSS Charts wird ja ein Push nach Raise und Reraise anhand des PFR-Wertes bewertet. Alles klar.
      Und dann gibt es Typen mit Werten von 30/2 oder sogar 50/2 (ich spiele NL50).

      Nimmt man dann zur Evaluierung einen Mittelwert dieser beiden Werte? Wie geht man da vor?
  • 3 Antworten
    • ChrisThe
      ChrisThe
      Bronze
      Dabei seit: 14.01.2007 Beiträge: 1.990
      Nein wieso sollte der VPIP in diese Überlegung mit einfließen? Gerade bei jemandem mit 30/2 oder 50/2 würde ich schleunigst aus der Hand (außer AA/KK) wenn er moved denn das tut er so gut wie nie.

      Wichtig ist nur der PFR sonst nichts.
    • Publius
      Publius
      Bronze
      Dabei seit: 26.02.2006 Beiträge: 1.339
      Einen Mittelwert nehmen ist falsch. Aber den VPIP in die Überlegungen einbeziehen ist schon richtig. Dazu aber auch den AF, andere Stats und vor allem (wenn möglich) Reads.

      Bei solchen Leuten kann man nicht einfach mit den gängigen Faustformeln arbeiten (ReRaise-Range=1/2 bis 1/3 der RaiseRange etc.)

      Ziel muss es sein, sich von dem Spieler und seiner möglichen Range ein Bild zu machen:
      Ist es einfach ein passiver Fisch? Dann spricht so ein Raise für eine Monster hand.
      Trappt er gerne (LimpRaises und so)? Dann kann es durchaus sein, dass (fast) alle seine Raises in Wirklichkeit ReRaises sind. Die mögliche ReRaise-Range kann locker doppelt evtl. sogar drei Mal so groß sein, wie der PFR vermuten lässt, wenn man fehlgeschlagene Trapversuche und mögliches expert-play ala Limp/Call mit KK+ berücksichtigt.

      Stats sind eben nicht alles, Reads und Notes sind gerade bei solchen Spielern Gold wert.
    • ChrisThe
      ChrisThe
      Bronze
      Dabei seit: 14.01.2007 Beiträge: 1.990
      Ja darüber hab ich mir auch schonmal Gedanken gemacht und bin zu folgendem Schluss gekommen.
      In meiner Überlegung ging es darum spiel ich anders gegen Leute bei denen ich denke sie haben aus jeder Position die gleiche Raiserange.
      Also ob ich in diesem Fall die UTG = PFR/2 Regel anwende oder nicht. Sicherlich ist es richtig das so zu machen auf der anderen Seite wiederum steigt der PFR dadurch ja nachhaltig von dieser Person was automatisch zu einem höheren PFR auch UTG führt.
      Letztlich denke ich man kann es in der Tat nicht völlig vernachlässigen sollte sich aber auch hierüber Gedanken machen.