icm verstehen?

    • rossoneri06
      rossoneri06
      Bronze
      Dabei seit: 13.11.2006 Beiträge: 3.259
      ich hab zuletzt bissl mit dem icm-trainer von ps.de geübt, aber irgendwie verwirren mich die pushing-ranges immer... d.h. ich könnte mir zwar mehr oder weniger für bestimmte situationen versuchen zu merken, welche hand ich pushen soll, aber die konkreten faktoren die für eine bestimmt range sprechen, wären irgendwie sehr hilfreich für... ich hoffe, die frage ist nicht zu blöd bzw stell ich mich nicht zu doof an...

      kann man grundsätzlich aussagen treffen, welche faktoren eher für und welche gegen einen push sprechen? je weniger gegner, aber noch vor dem geld, desto tighter pushen? bzw welchen unterschied macht es bei der range, wieviele gegner man noch hat? wann pusht man any2? als chipleader an der bubble? bzw an der bubble first-in als sb, wenn man den bb covered?
      fragen über fragen... wäre schön, wenn jemand bissl licht ins dunkel bringen könnte...

      konkret nochmal: ich übe also mit dem icm-trainer, dabei sind auch in gut über 90% die antworten richtig und meist sind die fehler auch knapp, so in der art, dass die range bis J8o geht, ich aber diese hand gefoldet hätte, also eher marginale fehler, die bei veränderter calling-range womöglich nicht mal mehr gepusht werden würden!?!? dann hab ich aber immer mal wieder hände dabei, wo meine einschätzung meilenweit daneben liegt: in der art, ich würde J10o folden, aber die range geht bis J6o oder so... dann verlier ich jeglichen glauben an mein icm-spiel ?(

      wäre für paar tipps sehr dankbar
  • 3 Antworten
    • SirThomse
      SirThomse
      Bronze
      Dabei seit: 22.06.2006 Beiträge: 1.830
      Moinsen,

      der Schlüssel zur ICM Analyse sind die Ranges deiner Gegner(Sollte das nicht klar sein schau dir lieber die Artikel dazu an oder stell hier deine Frage). Trainer berechnet die per Nash-Ranges und generiert eine Spielsituation bzw. Ranges von allen Spielern, so dass wenn alle danach spielen, +-0 spielen würden. In Wirklichkeit sind die Ranges deiner Gegner aber, auf den niedrigen Limits auf jedenfall, anders.

      Mit diesem Hintergrundwissen erklärt sich dann dein Problem, die neutralen Ranges können ganz anders sein, als die , die deine Gegner eher halten. Um dieses zu überprüfen, würde ich mal mit dem SnG Wizard rumspielen, da kann man die Ranges der Gegner einzeln einstellen.
    • crushiii
      crushiii
      Bronze
      Dabei seit: 13.04.2007 Beiträge: 1.131
      Kauf dir hier ausm Shop das SnG Buch von Moshman, da is alles super erklärt ;)
    • jtpied
      jtpied
      Bronze
      Dabei seit: 31.05.2006 Beiträge: 3.959
      Ich finde die Antworten wirklich unbefriedigend, keiner von euche beiden geht nicht mal ansatzweise auf seine Frage ein.

      In Moshmans Buch wird so was auch nicht direkt erklärt.

      Ich verstehe aber ganz genau, was du meinst. Beispielsweise pusht man an der Bubble, wenn man einen größeren Stack hat als der BB fast immer anytwo, weil dieser extrem tight callen muss, sodass er nicht als vierter bustet.

      Weiterhin ist mir aufgefallen, dass sich die Range im BU in der pof-phase so gut wie immer um die 30% dreht bei Nash, am häufigsten haben wir eine Range von 32.1% glaube ich, das dürfte 22, Ax, K7s, KTo, Q8s, QTo, J8s, JTo, T7s, 97s, 87s sein...so in etwa zumindest...interessant ist weiterhin, dass sich die suited Q und J kaum verändern wenn wir unsere Range senken....wir haben bei schätzungsweise 23% (müsste ich noch mal genau nachschauen) immer noch Q8s und J8s als untere Grenze.

      Das ist aber nur das Spiel nach Nash, ob es immer sinnvoll ist, ist fraglich, jedoch sollte es ein sehr guter Ansatz sein.

      Jmd. noch weitere "Gesetzmäßigkeiten" endeckt? Fände so einen Artikel wirklich hilfreich, weil es eben doch viele Situationen gibt, bei denen die Ranges fast gleich sind.