impilefied odds

    • jms68
      jms68
      Bronze
      Dabei seit: 12.12.2007 Beiträge: 578
      türlich isn flushdarw mit 2:1 podd, viel zu teuer. andrerseits muss ich ja in betracht ziehen, was da noch kommen kann.


      (lassen wir mal spieltechnische aspekte und dergleichen weg).

      ein beispiel (NL 10): ich komplette den SB und BB checkt. keine weiteren spieler. folglich sind jetzt 20 im pot. ich krieg n draw, sonst nix und checke. BB setzt potsize 20cent. ich hab jetzt zwar 1:1 podds, aber jeder von uns noch fast den ganzen stack. ich hab zwar nur ne 20%ige chance zu treffen, aber falls doch, extrem gute aussicht, äusserst profitabel ausgezahlt zu werden.
      anders gesprochen: ich muss nur ca. 2% setzen um 100% zu bekommen, bei ner chance von ca. 20%. mathematisch iss das doch ein 10:1 für mich, folglich ein klarer call. oder?

      idR iss das call/stack verhältniss natürlich nich so ideal, aber iss meine "formel": 20% zu call/stack brauchbar? (ich muss ja tehoretisch noch von ausgehen, das in 60% der fälle seine bet nur contibet iss und ausserdem das ich slbst bei TPTK seinerseits wohl kaum den ganzen stack bekomme).

      wie müsste man modifyen und hernach simplifizieren, das das paraxistauglich wird?
  • 15 Antworten
    • luca2323
      luca2323
      Bronze
      Dabei seit: 22.08.2007 Beiträge: 96
      beim flushdraw ist halt folgendes problem wenn du out of position auf den turn den flush bekommst:

      1) wenn du bietest ist's wohl offensichtlich was du hast
      2) wenn du nicht bietest, wird er wohl auch nicht mehr bieten wenn er kein fisch ist, denn jeder sieht ja dass der flush angekommen ist.

      --> ergo hast du nur gegen nen fisch implied odds

      also flop entweder fold oder check raise


      anders siehts zum beispiel mit OESD wenn du z.b. J8 hältst und T9 auf dem board kommt. kommt dann die 7 oder die Q bemerkt dies nicht jeder gegner aber auch hier ist die hand OOP halt nicht so lukrativ
    • Marinho
      Marinho
      Bronze
      Dabei seit: 23.02.2007 Beiträge: 3.574
      So irgendwie hab ich ein Problem mit den Zahlen, wenn dein Kollege Potsize bettet solltest du 2:1 Poddodds bekommen, der Pot ist 20, er bettet 20 und du musst 20 callen um 40(flop-pot+villian's bet) zu gewinnen.

      Dann trifft Gegner in den meisten Fällen zu 33% den Flop, sollten dann 66% wo er ne conti macht und eine potsize-conti müsste dann in 100% der Fälle funzen, damit die Sache für ihn profitabel wird. Aber das jmd Potsize conti macht, na ich weiß ja nicht, ich denke bei ner Potsize muss man davon ausgehen, das der Gegner eine gemachte Hand protected.

      Gute Implieds solltest du in der Regel auch nur dann haben, wenn deine reads auf Villians relativ tight sind und Position hat bisher auch noch nie geschadet.

      Dann ist auch die board-Koordinaftion ein wichtiger Fakt wie über mir schon angesprochen ein double belly buster ist in der Regel wesentlich besser getarnt als ein OESD.

      Ich beschäftige mich aber mit Cashgame auch erst seit 2 Tagen, vorher nur SNGs. Also wenn ich irgendwo falsch liege bitte richtig stellen. :)
    • TheBlackJack
      TheBlackJack
      Bronze
      Dabei seit: 19.04.2007 Beiträge: 822
      Sorry, aber wie kommt ihr immer auf diese Wörter? Inplinted Odds, Impliefied odds...?
    • Marinho
      Marinho
      Bronze
      Dabei seit: 23.02.2007 Beiträge: 3.574
      Original von TheBlackJack
      Sorry, aber wie kommt ihr immer auf diese Wörter? Inplinted Odds, Impliefied odds...?
      Ich wollt dir gerad ernsthaft darauf antworten, solange noch jeder weiß was gemeint ist. ;)
    • jms68
      jms68
      Bronze
      Dabei seit: 12.12.2007 Beiträge: 578
      Original von luca2323
      beim flushdraw ist halt folgendes problem wenn du out of position auf den turn den flush bekommst:

      1) wenn du bietest ist's wohl offensichtlich was du hast
      2) wenn du nicht bietest, wird er wohl auch nicht mehr bieten wenn er kein fisch ist, denn jeder sieht ja dass der flush angekommen ist.

      --> ergo hast du nur gegen nen fisch implied odds

      nuja, ein geturnter 3-bord-card flush, und viele sets und doppelpaare etc. check/callen noch kräftig, weil wohl nich sein kann, was nich sein darf.

      und abgesehn davon, gilt die überlegung (ok, 1 out weniger) ja gleichermassen für strassen/dolly buster.


      ähja, iss natürlich 2:1, ups.


      dank euch.
    • OhKonner
      OhKonner
      Bronze
      Dabei seit: 03.05.2006 Beiträge: 1.321
      Wenn du einen call am flop machst um vom flop zum turn zu kommen, darfst du auch nur mit den odds vom flop zum turn rechnen, der flush kommt hier in knapp 1:4 fällen an also brauchst du auch diese odds insgesamt, wenn du also eine potsized bet callst durch die du 1:2 bekommst und nicht 1:1 :D dann brauchst du nochmal die selbe größe (in deinem beispiel 40 cent implied odds am turn + river, wenn du am turn triffst, wenn du dir die gibst, dann ist ein call gerechtfertigt) wenn du am turn nicht triffst musst du die nächste bet wieder überlegen, das kann teuer werden und der gegner wird dich auf nicht viele andere hände setzen.

      Wenn du am flop mit nem all in konfrontiert wirst, brauchst du 1:2 weils automatisch bis zum river geht, aber das hat nix mit implied odds zu tun
    • sebik
      sebik
      Bronze
      Dabei seit: 07.06.2006 Beiträge: 243
      implinted war ja schon Klasse, aber
      Original von jms68
      gleichermassen für strassen/dolly buster.
      hat mir den Rest gegeben.

      Original von jms68
      dank euch.
      Danke dir.
    • RantanplanBK
      RantanplanBK
      Bronze
      Dabei seit: 12.06.2006 Beiträge: 3.185
      Original von Marinho


      eine potsize-conti müsste dann in 100% der Fälle funzen, damit die Sache für ihn profitabel wird.
      Falsch.

      Eine Potsize-CB muss in 50% aller Fälle funktionieren, dass die Sache break-even wird (in der Theorie).

      $10 im Pot, CB von $10.

      Einmal foldet der Gegner (50% aller Fälle), ich gewinne den Pot von $10, einmal reraised er mich oder called mich(50% aller Fälle) und ich verliere die CB in Höhe von $10.

      Natürlich alles ohne die Annahme, dass ich bei einem call auch mal was treffen kann...

      Also in der Realität muss der Gegner bei einer CB in Höhe von Potsitze in 50% aller Fälle folden, damit das ganze profitbal wird ;)
    • darmblocker
      darmblocker
      Bronze
      Dabei seit: 11.03.2007 Beiträge: 566
      Original von RantanplanBK
      Original von Marinho


      eine potsize-conti müsste dann in 100% der Fälle funzen, damit die Sache für ihn profitabel wird.
      Falsch.

      Eine Potsize-CB muss in 50% aller Fälle funktionieren, dass die Sache break-even wird (in der Theorie).

      $10 im Pot, CB von $10.

      Einmal foldet der Gegner (50% aller Fälle), ich gewinne den Pot von $10, einmal reraised er mich oder called mich(50% aller Fälle) und ich verliere die CB in Höhe von $10.

      Natürlich alles ohne die Annahme, dass ich bei einem call auch mal was treffen kann...

      Also in der Realität muss der Gegner bei einer CB in Höhe von Potsitze in 50% aller Fälle folden, damit das ganze profitbal wird ;)
      So leicht ist es dann doch nicht!? Schließlich macht man nur ne Contibet, wenn man vorher nen gutes Blatt hatte und das kommt ja nicht so oft vor, d.h. dass ich schon etwas rausholen muss, da ich ja öfter die Blinds zahle. Somit muss ich nicht nur bei ner Contibet bei 50% sein, sondern auch damit etwas die schlechten Karten ausgleichen, die man preflop folden muss.
    • kartoffelheinz
      kartoffelheinz
      Bronze
      Dabei seit: 15.01.2007 Beiträge: 245
      Was redet ihr eigentlich von Contibet hier? Hier gab es keinen PFA also auch keine CB möglich. Im unraised Pot heißt eine Bet wohl in den meisten Fällen schon, dass man was getroffen hat. Und PS deutet hier denke ich auch an, dass es nicht unbedingt das stärkste ist (TPWK oder MPGK) und er den Pot am liebsten gleich mitnehmen möchte. Wie willst Du mit einem FD hier profitabel callen? Wenn der Flush ankommt, bekommst Du nichts mehr, falls der Spieler auch nur ganz wenig Ahnung hat. Von einem Fish wirst evtl. noch eine Potsize bekommen, aber das wars wohl auch.

      nuja, ein geturnter 3-bord-card flush, und viele sets und doppelpaare etc. check/callen noch kräftig, weil wohl nich sein kann, was nich sein darf.
      Ich bezweifel, dass der BB ein Pocket hier IP preflop nicht raised, wenn nur der SB completet hat. Und n Two-Pair wird bei nem 3-suited-Board wohl auch nicht mehr wirklich Value-Betten.

      Insgesamt würde ich dir raten, nochmal die Silber-Artikel zu lesen und vorallem die Begriffe zu lernen.
    • RantanplanBK
      RantanplanBK
      Bronze
      Dabei seit: 12.06.2006 Beiträge: 3.185
      Original von darmblocker
      Original von RantanplanBK
      Original von Marinho


      eine potsize-conti müsste dann in 100% der Fälle funzen, damit die Sache für ihn profitabel wird.
      Falsch.

      Eine Potsize-CB muss in 50% aller Fälle funktionieren, dass die Sache break-even wird (in der Theorie).

      $10 im Pot, CB von $10.

      Einmal foldet der Gegner (50% aller Fälle), ich gewinne den Pot von $10, einmal reraised er mich oder called mich(50% aller Fälle) und ich verliere die CB in Höhe von $10.

      Natürlich alles ohne die Annahme, dass ich bei einem call auch mal was treffen kann...

      Also in der Realität muss der Gegner bei einer CB in Höhe von Potsitze in 50% aller Fälle folden, damit das ganze profitbal wird ;)
      So leicht ist es dann doch nicht!? Schließlich macht man nur ne Contibet, wenn man vorher nen gutes Blatt hatte und das kommt ja nicht so oft vor, d.h. dass ich schon etwas rausholen muss, da ich ja öfter die Blinds zahle. Somit muss ich nicht nur bei ner Contibet bei 50% sein, sondern auch damit etwas die schlechten Karten ausgleichen, die man preflop folden muss.
      Es ging hier nicht um OPs Beispiel.

      Es ging um die generelle Aussage: "Bei einer Potsize-CB" muss diese zu 100% erfolgreich sein um break even zu sein.

      Die Aussage ist falsch, das wollte ich nur darstellen.

      Und das in der Realität noch zig andere Faktoren einfließen ist sowieso klar - aber wenn man das alles aussen vor lässt gilt:

      "Bei einer Potsize CB muss diese in 50% aller Fälle erfolgreich sein, damit man break even spielt".

      Klar geworden :) ?
    • jms68
      jms68
      Bronze
      Dabei seit: 12.12.2007 Beiträge: 578
      geht wohl alles in bissl ducrheinander hier.

      trotzdem danke
    • ElHeisenberg
      ElHeisenberg
      Global
      Dabei seit: 14.04.2007 Beiträge: 7.196
      Original von jms68
      geht wohl alles in bissl ducrheinander hier.

      trotzdem danke
      Implied Odds sind vor allem IP gut, falls zB Heros OESD ankommt und Villain nochmals barrelt. Da man Implied Odds aber nicht konkret berechnet kann - nicht einmal gegen einen Maniac kann man sicher sein, dass er durchbettet/raist - würde ich sie nur zur Abschätzung benutzen. Beispielsweise, wenn man für seinen Draw Potodds von 1:3.5 braucht, aber nur 1:3 bekommt. Das Callen von Potsizebets mit Implied Odds zu rechtfertigen halte ich für sehr gewagt. Meistens könnte man dann zwar am Flop noch callen, aber wenn der Turn keine Hilfe bringt, muss man hoffen, dass man einen free River sieht.
    • jms68
      jms68
      Bronze
      Dabei seit: 12.12.2007 Beiträge: 578
      also du würdest als faustregel (egal ob rock oder callingstationen) 0,5 odds empfehlen?

      iss das nich sehr wenig? selbst n rock kann sich am river schlecht von seinem top-set trennen.
    • ElHeisenberg
      ElHeisenberg
      Global
      Dabei seit: 14.04.2007 Beiträge: 7.196
      Original von jms68
      also du würdest als faustregel (egal ob rock oder callingstationen) 0,5 odds empfehlen?

      iss das nich sehr wenig? selbst n rock kann sich am river schlecht von seinem top-set trennen.
      Das kann variieren. Man kann die Odds einfach nur abschätzen. Gegen einen Maniac sind sie einiges höher als gegen Rocks.