Wieviele All-In Situationen pro Stunde?

    • sanjaner
      sanjaner
      Bronze
      Dabei seit: 10.03.2006 Beiträge: 2.232
      Habe gerade eine Stunde SSS (NL10) gespielt (5Tische) und hatte dabei ganze 3All-In-Situationen. Gestern warens in gleicher Zeit 3 oder 4. Das wäre nicht mal ein All-In pro Tisch pro Stunde. Ist das normal? Was habt ihr ca. für Werte?

      Ich weiß, dass das keine Samplesize ist, aber darum geht es auch nicht. Vielmehr interessiert mich was ich zu erwarten habe (hab erst gestern mit SSS angefangen).
  • 6 Antworten
    • lryyyyyy
      lryyyyyy
      Bronze
      Dabei seit: 15.12.2007 Beiträge: 3.214
      hmm schwer... sagen wir du spielst 7% deiner hände .. bei 5 tischen sind das.. ka 35? 500*0,07?

      soo nun ists dein ziel allin zu kommen was dir .. ich würd ma tippen in so 20-30% gelingt (zu hoch?)

      wären dann 7-10 hände pro stunde.. ich hab das gefühl bei mir sinds mehr
    • Ghanubis
      Ghanubis
      Bronze
      Dabei seit: 27.11.2007 Beiträge: 50
      Kann man imho eh nicht pauschal sagen, gibt halt auch Tage an denen sich der Dealer erfolgreich weigert einem vernünftige Karten zu geben. Richtig hässlich wars bei mir am Samstag: innerhalb von ca. 2 Stunden hatte ich an 4 Tischen genau ein einziges spielbares Blatt, ansonsten nur Schrott oder bestenfalls KQ UTG womit ich dann auch nicht unbedingt spielen will. Am nächsten Tag konnte ich teilweise innerhalb weniger Minuten 5mal meine Chips in die Mitte schieben. Zumindest wenn man erstmal strikt nach SHC spielt muss man sich wohl damit abfinden dass es Tage gibt an denen wenig bis garnichts passiert.
    • sanjaner
      sanjaner
      Bronze
      Dabei seit: 10.03.2006 Beiträge: 2.232
      Original von Ghanubis
      Kann man imho eh nicht pauschal sagen, gibt halt auch Tage an denen sich der Dealer erfolgreich weigert einem vernünftige Karten zu geben. Richtig hässlich wars bei mir am Samstag: innerhalb von ca. 2 Stunden hatte ich an 4 Tischen genau ein einziges spielbares Blatt, ansonsten nur Schrott oder bestenfalls KQ UTG womit ich dann auch nicht unbedingt spielen will. Am nächsten Tag konnte ich teilweise innerhalb weniger Minuten 5mal meine Chips in die Mitte schieben. Zumindest wenn man erstmal strikt nach SHC spielt muss man sich wohl damit abfinden dass es Tage gibt an denen wenig bis garnichts passiert.
      Das klingt nach "Abweichen empfohlen"?

      Ab wann ratet ihr Steal und Resteal Spiel mit einzubauen? Hab leider noch kein PT/PA. Geht es auch ohne?
    • Ghanubis
      Ghanubis
      Bronze
      Dabei seit: 27.11.2007 Beiträge: 50
      Das mit dem Abweichen ist sone Sache... ich persönlich spiele erst seit 1 1/2 Wochen SSS und seh im Moment noch zu dass ich mich zu annähernd 100% an die Artikel halte. Steals kann man auch ohne PT/PA ansetzen, wobei ich das auch nur mit Blättern wie AT, KJ o.ä. mache... also Händen die sich noch in der Nähe des SHC befinden. Und das auch nur, wenn ich wenigstens ansatzweise abschätzen kann dass die beiden Blinds eher passive Spieler sind. Da man im Chashgame ja nie wirklich unter Zugzwang steht wie im SnG/MTT, kann man auch mit Geduld an die Sache rangehen und im Zweifelsfall lieber ne Pause machen wenn keine vernünftigen Karten kommen, als mit grenzwertigen Händen seine Kohle zu verdonken. Gerade auf NL10 sitzen ja genug Leute die völlig merkbefreit alles callen, da machts schon Sinn wirklich nur die starken Hände zu spielen.
    • locutus24
      locutus24
      Bronze
      Dabei seit: 15.05.2007 Beiträge: 2.469
      Meiner Meinung nach kann man Steals bis NL25(eher NL50) mehr oder weniger vernachlässigen.
      Die Gegner defenden oft einfach zu loose. Mag zwar +ev sein, erhöht aber die Varianz.
      Grundsätzlich ist stealen ohne PT ne kritische Sache. Einfach deshalb da als SSS beim Stealen die eigene Hand zweitrangig ist(in 90% der Fälle ist sie einfach wurscht).
      Jede Hand ausserhalb des SHC´s (also sachen wie KJ) musst auf nen Resteal eh folden(und auch bei Händen aus dem SHC, sagen wir KQ, stehst ohne Stats nach einem Resteal vor ner blöden Entscheidung).

      Es kommt also darauf an wie oft der Blind foldet. Und um das zu wissen brauchts eben PT.
      Auch Beobachtungen können das nicht ersetzen, da es einen wesentlichen Unterschied macht ob ein Gegner zu 70, oder zu 80% foldet. Und das wirst so nicht einschätzen können.

      Und zum schlagen von NL10+25 brauchts eh kein Blindstealing
    • sanjaner
      sanjaner
      Bronze
      Dabei seit: 10.03.2006 Beiträge: 2.232
      Original von locutus24
      Meiner Meinung nach kann man Steals bis NL25(eher NL50) mehr oder weniger vernachlässigen.
      Die Gegner defenden oft einfach zu loose. Mag zwar +ev sein, erhöht aber die Varianz.
      Grundsätzlich ist stealen ohne PT ne kritische Sache. Einfach deshalb da als SSS beim Stealen die eigene Hand zweitrangig ist(in 90% der Fälle ist sie einfach wurscht).
      Jede Hand ausserhalb des SHC´s (also sachen wie KJ) musst auf nen Resteal eh folden(und auch bei Händen aus dem SHC, sagen wir KQ, stehst ohne Stats nach einem Resteal vor ner blöden Entscheidung).

      Es kommt also darauf an wie oft der Blind foldet. Und um das zu wissen brauchts eben PT.
      Auch Beobachtungen können das nicht ersetzen, da es einen wesentlichen Unterschied macht ob ein Gegner zu 70, oder zu 80% foldet. Und das wirst so nicht einschätzen können.

      Und zum schlagen von NL10+25 brauchts eh kein Blindstealing
      Betsimmt nicht zwingend, aber
      1.hab ich auf Dauer größeres vor und will mein Spiel optimieren
      2.denke ich ist jeder Vorteil den man haben kann gut. Warum sollte man auf zusätzliche Edge verzichten.

      Andererseits denke ich auch, dass so loose gecallt wird, dass Stealen potentiell - EV sein dürfte auf den unteren Limits. Da wird mit allem möglichen gecallt. Und gamblen ist ja wirklich nicht Sinn und Zweck der Sache