Einbinden der PT-Stats ins eigene Spiel

    • waxnlovesAces
      waxnlovesAces
      Bronze
      Dabei seit: 09.06.2007 Beiträge: 861
      Hab jetzt seit 3 Tagen PT/PA aufm Rechner und habe es natürlich auch gleich beim spielen verwendet. Bin total begeistert, allerdings eher von der Möglichkeit mein Spiel genauer zu analysieren als von der zur Verfügung stehenden Stats der Gegener. Diese finde ich zwar auch toll, aber ich frage mich ob ich nicht erstmal lieber drauf verzichten sollte.

      Mein Problem ist, dass ich nicht genau beurteilen kann in wie weit ich mein eigenes Spiel damit beeinflusse. Mein Ziel ist generell mein Spiel zu verbessern und erst danach kommt die BR. Spiele daher auch meist nur 4 Tische und habe somit NL5 (jaja fish I know!) die letzten 10k Hände mit abstrusen 10 ptbb/100 gespielt. Ist keine Leistung dank netten Mitspielern und winziger Samplesize, weiss ich.
      Bin gestern also aufgestiegen und habe PA/PT am laufen. Nutze bisher eigtl nur Vp$ip und PFR um einzuschätzen was mir da genau gegnüber sitzt. Teilweise schaue ich noch nach ATS was ich als recht angenehm empfinde. Mir ist allerdings bereits vor PT/A aufgefallen, dass ich nicht auf die Lines der Gegner achte. Ich entscheide also nahezu von Street zu Street und beziehe maximal noch die vorherige Street mit ein. Was ich noch garnicht hinkriege ist mir zu merken wie Leute die Hände davor gespielt haben. Finds immer so faszinierend wenn man im coaching zuhört bzw. nen Video schaut und dann so Kommentare kommen wie: "Villain hat vor 3 Orbits schonmal den Flop c/r gespielt und hatte nachher zu der Zeit nur nen mittleren Flushdraw."
      Mich plagt also die Sorge, dass ich diesen Aspekt dank der tollen Stats von PT/Pa noch weiter vernachlässige.
      Andererseits könnte ich mir auch vorstellen, dass es auch von Vorteil sein kann, wenn man versucht sich gleich mit dem ganzen Programm zu beschäftigen als dann später mit PA/PT anzufangen.


      Wie macht ihr es? Was sind eure Erfahrungen?


      Vielen Dank!
  • 2 Antworten
    • CorPOK
      CorPOK
      Bronze
      Dabei seit: 24.03.2007 Beiträge: 501
      auch wenn ichs eigtl unnötig finde pa auf nl10 zu nutzen, hat es auch da sicher seine vorteile. würde mir nur vpip/pfr/ats/taf/hds anzeigen lassen, dann kannste die leute schon ganz gut einschätzen u erkennst auch gleich die regulars (;) ).
      hauptsächlich sollte man als beginner pt eher für die analyse des eigenen spiels benutzen, da gibts auf 2+2 nen post, der die basics schon mal abdeckt.

      das merken u bewerten der lines kommt mit der zeit. einfach immer weiterspielen u sich mit dem content hier (handbewertungsforum!!) beschäftigen.
      vllt haste auch probleme auf sowas zu achten, weil du einfach zu viele tische auf einmal spielst. für mich persönlich sind 4 tische optimal um auch hds bzw lines der anderen zu beobachten u dann entsprechend notes zu verteilen. probiers halt vllt mal mit 3 tischen und sei nur aufs spiel konzentriert. dafür is pa halt super, da es dir zum schluss der hand nochmal board u cards der gegner zeigt.
      mach dich aber net verrückt, wenn du probierst irgendwelche standard-lines bei irgendwelchen nl10-fischen raus zu finden. die spielen idR viel zu random bzw wirst du die meisten nach 20/30 hds eh nie wieder sehen. sowas wird mmn erst auf höheren limits mit ner höheren regulardichte interessant.
    • jonni999
      jonni999
      Gold
      Dabei seit: 30.03.2007 Beiträge: 1.120
      Ich mache immer Notes, weil ich mir die Hände nicht merken kann (bei 9Tables auch kein Wunder :D ). Dann kann ich immer darauf zugreifen, wenn der Villain wieder Action macht.

      Ach ja, Went to SD ist ein sehr nützlicher Wert. Da erkennst du sofort eine Calling Station und weißt, wann du dir eine Conti sparen kannst ;)