ich weiss nicht, hab ich zu hohe Erwartungen?

    • DaWyatt
      DaWyatt
      Bronze
      Dabei seit: 10.04.2006 Beiträge: 3.434
      tja, jeden Monat wieder. Ich sollte ein Erlebnisbericht draus machen.

      Ich bin wieder ein Monat BE. Und diesen Monat hab ich sogar den inneren tilt fast gebändigt. Helfen tut das wenig.

      Was läuft?
      tja, im cashgame das übliche gezeter. Beats mischen sich mit Suckouts. Wenn ich mal doch aufm Flop vorn bin, bin ich es auf dem River mit sicherheit nicht mehr. Wenn man soviele Sets gegen seine Aces/Kings hat... eigentlich wird man weak. Einem wird mulmig, irgendwie kanns das nicht sein. Und da soll man noch normal spielen können? Das ich nicht lache. Und dann freut man sich doch, dass irgendeine Hohlbirne mit nahezu nichts seine Kohle verschleudert. Um aufm River doch vorn zu sein. Beats&Co werd ich nicht posten. Dafür gibts andere Threads. Mehrmals auch die selbe Situation: Megavollfisch am Tisch, verschleudert seine Kohle mit bottompair. Bei mir reicht gegen den nicht einmal 2-pair. Irgendwelche SS-Spacktaten hitten sets gegen mich, wo sie preflop 4 bB gegen 20BB stack callen. Andere pushen mit ihrem Flushdraw gegen mein set, AUF DEM TURN ca 70 BB in 30BB Pot. Wo bitte ist der Ausgleich dafür. Ich bekomm den nicht. Wahrscheinlich die anderen die so wunderbar durch die Limits ziehen. Ich glaub, man kann die 5 karten sehen, bevor sie da liegen.

      17k Hands now -200 BB (also ~BE)

      Was noch?
      Tourneys: wollt mal welche mitspielen. In gewohnt nitty manier. Da spielt man an einem Tag 6 Tourneys mit und bekommt als höchstes Jacks. (von der Equity). Damit nicht genug. Man ist ja nicht genug bestraft, da verliert man dann auch noch die 70/30 Dinger bei prefloppushes. e.g. AK vs AJ, AK vs AT.
      Ich habe ~12 Tourneys diesen Monat auf crypto. Dabei hatte ich knapp null mal Aces. (Im schnitt 75 Hds/Tourney) Das ist ne reife Leistung. Damit nicht genug. Ich flieg auch noch aus 2 dieser Turnier mit sets vs 1pair raus. RUn Runner Runner. Bei den zusätzlich (lass mich lügen) ~6-8 Tourney hatte ich immerhin 1x Aces. Da war ein Tag mit nichts. Gar nichts gedealt bekommen.


      Fazit:
      Wo kann man den Schwierigkeitsgrad wieder auf normal machen? Weiss nicht, aber sowas suckt schon.
  • 30 Antworten
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Darf ich erfahren von welchem Limit wir sprechen? Ich will dir nicht zu nahe treten, aber irgendwie hört sich das nach ner Mischung von Tilt, Konzentrationsmangel, Frust und Leaks an.
    • xxevilxx
      xxevilxx
      Bronze
      Dabei seit: 25.04.2006 Beiträge: 245
      Deine Sig sagt doch eigentlich schon alles zu dem Thema,-)
    • funmaker
      funmaker
      Global
      Dabei seit: 04.01.2006 Beiträge: 7.367
      Hi, DaWyatt!

      Glaub´ bitte nicht, das andere, wie Du schreibst, so einfach durch die Limits ziehen. Ich habe keine genauen Zahlen, aber ich denke das sind vielleicht 10%, die ohne grössere Probleme dadurch gehen.

      Alles, was Du schilderst, gehört nicht nur zum Pokern, ES IST POKER!! Natürlich ist man nicht erfreut über suckouts etc., aber gewöhnen musst Du dich früher oder später sowieso daran, sonst wirst Du das psychisch nicht durchstehen! Das ist eine innere Einstellung, die jeder für sich finden muss. Da kann man noch so viel lesen über Tilt, Varianz etc. Die richtige Einstellung muss aus Dir heraus kommen!
    • DaWyatt
      DaWyatt
      Bronze
      Dabei seit: 10.04.2006 Beiträge: 3.434
      Original von Ghostmaster
      Darf ich erfahren von welchem Limit wir sprechen? Ich will dir nicht zu nahe treten, aber irgendwie hört sich das nach ner Mischung von Tilt, Konzentrationsmangel, Frust und Leaks an.
      Limits... seit Jahr und Tag Bis zu NL100€
      zur Zeit drunter, da ich nicht soviel Kohle auf der Seite habe.
      "Rumtilten" tu ich mit qualitativ guten Händen. Das ist so gut wie abgestellt, nachdem ich mich mit nem Kumpel beraten habe. (entweder overpair ala Kings oder monsterdraw).
      Konzentrationsmangel habe ich sicher nicht. Das wäre tödlich. Meine Sessions werden auch alle 45 mins unterbrochen um zu refklektieren.
      Frust. Ja das triffts am ehesten. Ich geh an jede Session mit einer normalen Grundeinstellung... diese wird nach dem x. Cooler und Beat aber wieder zu Frust. Wenns zu Kopf steigt wird die Session mittels Taskmanager beendet. Also keine Chance um noch freakige Aktionen zu machen.
      Leaks... kann schon sein, in kleinen Pötten. bei den größeren schau ich selbst drüber. Mittlere sind meist Contibet vs minraise checkraise float. Und relativ erfolgreiche 2nd barrels gegen Tags.

      Deine Sig sagt doch eigentlich schon alles zu dem Thema,-)

      ja, is mir klar, ich mein, ich pushe nach beats immer noch kein gutshot allin aufm Flop, Ich calle kein Flushdraw potsize aufm Turn, nur weil ich zuvor 2 stacks an Iddis verpulverte.

      Mir wäre das mit den ganzen Beats&Co wurst, wenn ichs zurückbekommen würde. Was offensichtlich nicht passiert. Dafür sprechen schon 2 sehr spezielle Situationen, wo ich mit den größten Idioten ever am Tisch saß. Nr.1 ging am Ende mit 1200$ von einem NL100 Tisch. Ich probierte es mit Kings, ich hatte sets. War als Fav allin. Und verlor. Dann ging er. Und ich hatte knapp 3.5 Stacks miese (dank deepstacked während des sets).
      Nr2 hatte Kohle, das hat er auch zugegeben. Derjenige der gegen diesen Megafisch (80/15/1.3/40) verloren hatte, war ich. Es reichte kein 2pair zum Gewinn, es reichte kein TPTK. Es reichte kein QQ vs JJ Allin. Nein, er ging mit middlepair 70BB mit. Aber ich verliere mit 2pairs?
      Mehr solcher Idioten, wo ich 4h am Tisch verbrachte hatte ich nicht. die anderen verschwanden meist ziemlich schnell. Das schiebt Frust.

      Andere Dinge sind auch folgende Situationen: pushes mit underdogs von denen. Ich seh nicht so oft Flushdraws am Turn pushen. Aber ich seh sie gewinnen. Ich bin so akribisch, dass wenn ich gewinne auch nachsehe mit was die das machen. Ich merke mir sowas dann auch. Obwohls dann für die Katz ist, wenn die den Tisch verlassen.
      Zeitgleich kommen noch die häßliche Dinger wo preflop knapp falsch gecallt wird (e.g. PP mit 15-20 BB Stack, wo ich mein OVer/TPTK nicht folde dagegen) Aber ich mache miese.

      Naja, ich wollt heut vormittag mir erstmal den Frust von der Seele schreiben.

      Wodurch sind denn meine 3 stacks heut flöten gegangen?
      Valueplay gegen Idioten: auf 662 halte ich mit A6 offensichtlich ein Monster und verliere nach Action bet/call flop c/raise AI Turn dank eine getroffenen 2outers.
      dann verliere ich KK vs AA preflop Allin
      dann KK vs AK, wo man zu 50% ein fold flop sehen könnte (Aber 4bettet pot... von mir preflop und er bleibt OOP dabei) Flop war NICHT Ace high.

      der rest war geplänkel wobei ich maximal 30 BB aus den pötten holen konnte.


      PS: ICh schreib später noch was zur Einstellung, was wie warum.
    • INFLUUU
      INFLUUU
      Black
      Dabei seit: 24.05.2005 Beiträge: 3.290
      Du hast im letzten Monat 2 Hände in die Beispielhandforen gepostet. Ich schreib dir hier nen kleinen Tip hin, wie du deine Leaks beseitigst, nur nen kleinen Hinweis, ein Wink mit dem Zaunpfahl, woran es denn ganz vielleicht, also theoretischerweise, liegen könnte...

      DU HAST LEAKS MAN POSTE VERDAMMTNOCHMAL HÄNDE UND ERÖFFNE DANN NEN THREAD HIER



      Danke :)
    • DaWyatt
      DaWyatt
      Bronze
      Dabei seit: 10.04.2006 Beiträge: 3.434
      Aja.

      Nu bin ich auch schon blind, dass ich eine solche riesige Schrift benötige

      Du weisst NICHTS. Ich hab im letzten halben Monat jede Menge Hände besprochen. Aber man muss sie ja hier im Forum haben LOL. Hauptsache erstmal gucken und rumschreien (als das fass ich deine art und weise auf)
      Wo und mit wem ich das durchgeschaut habe, is mir überlassen. Ich halte ihn für kompetent. Unklare Sachen, wo ich mir selbst ein Bild von machen will kommen hier her.

      gg no re


      PS: es werden mir auch meine Leaks vorgehalten. Wie zum Beispiel zu aggressives Spiel mit multidraws. Das ist auch weitestgehend abgestellt.

      Aber verrate mir mal, wieviel hast du mit zum Beipiel KK geholt? 3 BB je hand 4?
      Ich hab stolze -1
      mag sein, dass ich zu wenig sets erkenne. Aber ich folde auch nicht gegen Spacken mit ihren 40 BB, nur weil da jetzt ein Set sein soll und man preflop schon 6 BB raiste. Aber ist egal.
      Es sind ja alles leaks. Sicher mache ich was zur Skillverbesserung.
      Ich red ja eh mit mir selber hier.

      Zum Ärger der mods werde ich jetzt meine größten Loser wieder ins Forum posten. Als ich das es letzte mal machte, gabs Anschiss, dass die Hände alle eindeutig sind. Aber da müssen se jetzt durch.
    • INFLUUU
      INFLUUU
      Black
      Dabei seit: 24.05.2005 Beiträge: 3.290
      Die Schrift war nur gewählt, weil man hier in der Sorgenhotline häufig Poster antrifft, die denken sie hätten keine Leaks. Oft ist es dann so, dass sie einfach keine Hände posten um ihre Leaks zu entdecken, sondern einfach meinen, sie wären der vom Himmel gefallene Meister :)

      Das war in keinster Weise angreifend gemeint. Wenn du aber mehrere Monate Break even spielst dann scheinst du entweder nicht genügend Hände mit deinem Ansprechpartner zu besprechen, oder er ist nicht kompetent genug. (und jetzt interpretier in letzteres bitte nicht wieder irgendwas rein, ich denke ersteres ist eher der Fall).

      Auf den Smallstacks spielt man nämlich normalerweise keine mehreren Monate Breakeven. Du hast Leaks. Und wenn ich dir das nicht sage und du es nicht merkst, wirst du auch noch die nächsten Monate break even spielen. Durch´s posten nur einiger Hände im Forum kannst du vllt schon ein paar Fehler, die sich vllt in dein Spiel eingeschlichen haben beseitigen.

      Das war alles was ich damit sagen wollte, no offence meant :)
    • DaWyatt
      DaWyatt
      Bronze
      Dabei seit: 10.04.2006 Beiträge: 3.434
      oki oki:)
    • TribunCaesar
      TribunCaesar
      Bronze
      Dabei seit: 29.04.2007 Beiträge: 13.264
      Kann auch nur dazu raten, dich mit mehr als einem anders Spieler über Hände zu beratschlagen. Ins Forum posten hilft immer. Ob zu Bestätigung oder zur Verbesserung. Sonst Vids schauen, Choachings besuchen und an ein gewisses Selbstmanagment halten.
      User2User Coaching nutzen!
      Oder mal nen Coach aufs eigene Spiel schauen lassen.

      Wish u all the best

      Tribun
    • derecht
      derecht
      Bronze
      Dabei seit: 25.07.2007 Beiträge: 518
      jo, ich kenn das auch, diese phase in der man einfach nicht wahrhaben will, dass man leaks hat und alles auf die beats schiebt. das ist jetzt zum glück vorbei, im moment läuft es bei mir ganz gut und ich weiß, dass ich noch massig leaks habe...
      buch dir doch sonst bei irgendeinem erfahrenem coach nen privates coashing der dich mal nen bischen überwacht und dir neue gedankengänge offen legt.
      lies vllt sonst auch mal nen buch, ich habe mir grade "the little green book" gekauft, wird mir wahrscheinlich sehr viel bringen
    • ChrisA3
      ChrisA3
      Bronze
      Dabei seit: 25.08.2005 Beiträge: 6.481
      Hui wirkst du gefrustet. Warum spielst du eigentlich Poker? Frag dich das mal selber. Warum eigentlich? Weil es dir Spaß macht? Weil du davon lebst? (eher nicht bei NL 100) Weil es dein "Job" geworden ist? Weil du sonst nichts vorhast? Weil du meinst "besser" zu sein als deine Gegner und du diese Bestätigung brauchst?

      Es gibt echt viele Gründe die man haben kann. Was bei dir aber durchkommt ist das du ne Menge Zeit investierst und davon außer Frust netto nichts überhast. Hatte ich selber auch ne Zeitlang. Ich weiß noch wie ich auf NL 400 angekommen bin und nur noch BE war und mich das alles angenervt hat. Hatte 2 observer (lance war einer) für ne halbe Stunde und beide meinten "boah wirkst du gefrustet", weil ich dauernd ge3bettet wurde, dauernd gec/minraist und so weiter. Dann zu der Zeit paar mehr Coinflips verloren als nötig und es baute sich so richtiger Frust auf eigentlich ja alles richtig zu machen, aber dennoch nicht die Ergebnisse zu kriegen. Nebenbei sieht man dann wie andere lachend 5ptbb schaffen.

      Und egal wie sehr man sich was anderes einredet, das macht die Ergebnisse und die Entscheidungen schlechter. Wenn man eh im Upswing ist spielt man automatisch auch besser (also die allermeisten) und son Down kann dazu führen dass du nicht 5ptbb sondern 1,5 gewinnst bspw, weil man einfach automatisch nicht 100 % bringt. Das äußert sich nicht in Tiltall-ins oder so. Wenn bspw Call und Raise beide in nem Spot nicht falsch sind, Flushdraw IP bspw, kann es im Down gut sein das man unterbewusst "nicht wieder so viel verlieren will" und einen +EV call macht. Stattdessen hätte man aber auch nen +++EV Raise machen können auf dem Board gegen den Gegner. Lauter solche kleinen Sachen sieht man in ner HH nicht als direkten Fehler, sind aber Auswirkungen eines Downs. Das wirkt sich dann in weniger Winrate aus als möglich und somit größerer Varianz und größerer BE Wahrscheinlichkeit.

      Das mal zu wirklichen Händen und so. Aber das Problem mit dem Frust ist zumindest meiner Erfahrung nach schlimmer. Es macht dann auch einfach keinen Spaß mehr. Man fängt auch an sich über AA vs KK bspw wenn man gewinnt garnicht mehr zu freuen sondern denkt sich "das hab ich jetzt aber auch verdient, endlich mal" und freut sich nicht, sondern ist nur bisschen weniger grummelig für nen Moment. Da kommt netto viel Frust bei raus. Ich hab dann für mich gemerkt, dass es so keinen Sinn macht jeden Tag Zeit in Poker zu stecken und Netto nur Frust rauszukriegen.

      Viele werden dir zu ner Pause raten, aber dann kommste wieder an die Tische, verlierst 2 Stacks doof und bist wieder im gleichen Spot. Ich würd an deiner Stelle (hab ich auch gemacht) eine andere Spielart ausprobieren. Wenn du früher mal SNGs gespielt hast kannstes ja bei denen wieder versuchen, oder du spielst mal zur Abwechslung Fixed oder Omaha. Allein dadurch dass man über jede Situation auf ne andere Art nachdenken muss bringt das schon einiges. Plus es macht Spaß was neues zu lernen und ist jedesmal auch ne Art "Challenge" an sich selber was neues zu schaffen. Und da man nicht als Shark sondern als lernender Semifisch anfängt motivieren Erfolge viel mehr und bei losses findet man es nicht soooo schlimm. Würd ich an deiner Stelle auf jeden Fall machen.
    • INFLUUU
      INFLUUU
      Black
      Dabei seit: 24.05.2005 Beiträge: 3.290
      Sehr sehr guter Post
    • DaWyatt
      DaWyatt
      Bronze
      Dabei seit: 10.04.2006 Beiträge: 3.434
      nice post Chris
      thx

      Man kann den ganzen Thread eigentlich als Beispiel machen. Ich glaube, das hier beschreibt sogar besser, was los ist, als kriegskeks sein Thread von micros.
      Ich glaube viele haben diese Leiden, nur die wenigsten kommen damit raus
      Nunja. gestern war ich doch noch sehr on fire. Innerlich. Wenn ich ein Boxsack gehabt hätte, der arme Boxsack.

      Jo. Frust, hab ich schon oben geschrieben. Ich spiel ja auch nur soweit unten, da ich ein gewisses SeitenBRM einhalte. Nur so am Rande.


      Ich hatte ja gestern geschrieben, dass ich noch was zur Einstellung sagen wollte (Was viel mit Frust zu tun hat):

      Ich hatte mich mit jemanden unterhalten, was mit meinem Spiel denn verkehrt sei. Wir hatten eine Skypesession gemacht, gespielt, alles Paletti, normaler Sessionverlauf kaum Probleme. Spielerisch war die Session 1a. Psychisch weniger. Die ganzen Scherzartikel aus den tiefen der Casinosoftware tauchten auf. Minreraises Preflop, minraises Flop c/minraises. Man findet den Fold, glasklar. Bei jedem Fold steigt die innere Anspannung: du Saftsack, warte bis ich ne Hand habe. Dann regt man sich auch tierischt drüber auf, dass die ganzen Draws missen. Und zwar bei jedem Draw. Das verstärkt sich weiter, wenn man in den ersten downcallten Gutter läuft. Es gab Zeiten, da hat mich das herzlichst wenig gejuckt. Da hatte ich Spass. Freude. Und wenig Verluste. Ich kann auch nicht sagen, was der Anfang allen übels war. Es war sicherlich nicht die verpasste bubbletastic WSOP. 5h um zu sehen, dass man der letzte ist, der keinen Heller sieht. Aber es verstärkte das. Es war wahrscheinlich im Umbruch als Party 3 Stufen an Agressivität zulegte. Wo ich bei Ultimate Bet dermaßen einging... (noch mehr aggro).
      Das zieht sich dann so über jeden Pokertag hin. Man wartet Tag für Tag auf etwas was wie upswing aussieht.
      Wie sieht es zur Zeit aus?
      Die Grundstimmung blieb ungefähr die selbe. (Sieht man ja auch oben) Dann kommen eigene nicht so ersichtliche Fehler dazu (die meist bestraft werden); diverse freakige Gegneractions (craise River bei vorher checkdown im unraised pot ;) ) gegnerische Fehler, die belohnt werden (das äußert sich im getroffenen monster bei miesen pot UND implied odds und gechasten Draws ob Aggro oder Passiv). Man fragt sich, was man dagegen machen kann. Sieht nur sein eigenes Spiel und kommt zu dem Schluss, dass es sinnlos ist. Sinnlos im Sinne von völlig Wurst wie, die Fehler der anderen bleiben bestehen.
      Ich hab heut ziemlich neutral gespielt. Ich hatte mal Spass. Aber es bleibt dabei. Wenn ich mich über beats beschwere hört einem eh keiner zu. Aber lustigerweise waren die 400 BB vom heutigen Tage Sachen aus denen man schwerlich rauskommt. (jedenfalls für 3 Hände schonmal bestätigt). Aber das soll mal nebensache sein.

      Pause kann ich auch niemendem anraten. Wirklich gut find ich das nicht. MAn kommt außerdem aus seinen Skills und abilities für mind. 3 Sessions raus. Andere Varianten sind ne Idee. Ich habs auch schon probiert. Ich hab schon (auch aus Fun) fast alles durch was FTP zu bieten hatte. Horse-SnGs Omaha SnGs tourneys(überall) RAZZ-Cashgame. Horse SnGs kann ich empfehlen um bissl Wut abzubauen. und sich drüber lustig zu machen, dass der nächste die Loballs im Stud high spielt (was im Anschluss an Razz ist).


      Was kann all das bewirken (also Frust und Co): Zum Glück nicht den Spassverlust bei AA vs KK zu gewinnen. Ich sitze da fiebere mit, udn freu mich wie ein Schneekönig. Ich freu mich in letzter Zeit auch wie ein Schneekönig, wenn das Standardplay zum Erfolg führt. Wie gewonnen Contis. Es gibt spezis die haben 18% WTS außer gegen mich (lustiger Typ mit seinem AK no hit heute :D ) Ich freu mich, wenn eines anderen FD nicht angekommen ist.
      Ansonsten (speziell bei mir): man fürchtet hinter jedem Flop Monster, man spielt vielleicht normal, aber daaa dort liegt ne 3, das kann ein set 3er sein. MMhh schon wieder dieser bekloppte flush angekommen - und hier gehts los. Ich hab schon meine Chaserspezies, bei den meisten weiss ich auch bescheid. Die müssen nciht mal den Flush gechased haben um zu gewinnen. Da kam vorher 2 3 mal ein draw an, dann gehts richtig rund. Man weiss nicht mehr genau bet fold gegen die Type, check behind und lauter solche Sachen. Sagen wir Checkbehind ist nun nach langem Ringen die getane Falsche entscheidung. Der River sieht blank aus, der andere bettet 1/3. Man weiss es nicht besser und callt. Um dann zu sehen dass er ein pair am Flop hatte + riverhit zum Twopair. Man bekommt seinen eigenen Fehler direkt vor die Nase gerieben. Is auch gut so, aber da steigt der Frust dann noch mehr. Also nächstes mal adjusten (Das kann ich zum Glück), beim nächsten mal bet Turn, auch wenns angekommen ist. Zack, schnappt die Falle zu, call oder minraise. Frustpegel steigt weiter. So eine alltägliche Situation.


      Ich schreib später mal noch mehr dazu.

      Jetzt noch was allgemeines.
      Es ist klar, dass Leaks dahinterstecken, in welcher Form diese auch da sind.
      Es ist in meinen Augen nonsense zu behaupten: ach das sind Micros, da kann das nicht passieren. DAS ist genau die Argumentation, die nicht hilft. Weder mir, noch anderen lo limitspielern. Nur so.


      PS: das letzte mal Spass hatte ich auf everest. mit 0cent angefangen, und mit Freeroll 5cent tourneys, andere SNGs, Cashgame micros ne Miniroll von 85$ zusammengekratzt. FL damals.
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Ich sags mal so. Such dir ein anderes Hobbie wenn dir das ganze keinen Spaß mehr macht ;) Nur wegen dem Geld bringts das nicht.
    • KeinKommentar
      KeinKommentar
      Bronze
      Dabei seit: 25.08.2006 Beiträge: 1.191
      Interessanter Thread mit ebensolchen, weil differenzierten Postings. =)

      influu, jeder hat Leaks, auch Du. Der einzige Zusammenhang, der zwischen Leaks und sinnvollen Threads (Wir reden also nicht von Threads, in denen jemand jammert, er hätte alles richtig gespielt, sei aber nach 1000 Händen leicht im Minus.^^) in der Sorgenhotline vermutlich/möglicherweise besteht, ist der, daß bei den Postern diese graduell etwas stärker vorhanden sind und/oder in einer allgemein schlechten Phase stärker ins Gewicht fallen.

      Zudem korrellieren Leaks und Limit normalerweise. Will sagen, je niedriger das Limit, um so ausgeprägter die Leaks. Aber dank des niedrigen Limits und dem daraus resultierenden bescheidenerem allgemeinen Spielniveau fallen die Leaks trotzdem nicht stärker ins Gewicht als deutlich bescheidenere Leaks auf deutlich höheren Limits.

      Ist nur so eine Theorie... aus der deutlich wird, daß ich schon daran glaube, daß jemand auch über längere Zeiträume als 20000 Hände unter ausgesprochenem Pech leiden kann.

      In diesem Forenbereich also die Feststellung, daß jemand Leaks hat, als Lösung zu präsentieren, ist unter den oben genannten Voraussetzungen völlig destruktiv, weil eine Binsenweisheit. Wer könnte ernsthaft von sich behaupten, er habe keine Leaks und spiele perfekt? Wenn Du das nicht so siehst, kannst Du hier wahllos in jeden Thread "Du bist ein Fisch." posten, als hättest Du damit den Stein der Weisen gefunden.^^

      Ich gebe Dir aber insofern Recht, daß a) man hier schon alberne, auch bei bestem Willen nur schwer ernst zu nehmende Threads finden kann, und b) die Pechtheorie womöglich mit zunehmender Samplesize allmählich an Zugkraft verliert.

      Und selbstverständlich ist es so, daß man trotz des Peches, des anderen zugeschriebenen Mißerfolges, niemals aufhören sollte und darf, sich auch selbst kritisch zu hinterfragen. Wenn ich also - einige wenige authentische Beispiele von vorgestern bis heute :( - mit AA gegen KK verliere, mit einem Set gegen einen Riverflush, mit Top Set gegen Quads etc., dann kann man das sicher unter Pech verbuchen (auch wenn der Gegner immer einen Zipfel Equity hatte und 80-20 oder mehr eben nicht gleich 100-0 sind). Aber es sind selbstverständlich gerade nicht die Hände, die uns in Bezug auf unser Spiel interessieren sollten.

      Daß Spaß zu sehr an Erfolge (zwangsläufig meist materieller Natur) geknüpft wird, ist ganz sicher eines meiner persönlichen Leaks. Habe ich eine Hand beschis.... gespielt, ärgert mich dieses Faktum immerhin mehr als der Verlust selbst. Und mir ist natürlich auch klar, daß ein punktuell gehäuftes Auftreten von Suckouts & Co nicht den Hauch eines Kratzers an den mathematischen Gesetzmäßigkeiten hinterlassen, daß es eine lineare Entwicklung im Poker nicht geben kann, daß...

      Aber erstens ist man ja Mensch, und zweitens hat man Ziele. Wem macht eine Sache genauso viel Spaß, wenn er über emotional als lang empfundene Zeiträume auf die Fresse kriegt, wie dann, wenn es gut läuft? Will mir jemand ernsthaft erzählen, er hätte Spaß, wenn er - mal theoretisch - perfekt spielt, aber busto geht? Wieso spielt derjenige dann überhaupt um Geld? Wieso zählt er beim Fußball die Tore?

      Von daher ist der Tip, aufzuhören, wenn es keinen Spaß macht, noch ... tja, was - ich suche einen neutralen Begriff... wertloser als das allgemeine Verweisen auf Leaks. Denn daß es keinen Spaß mehr macht, ist ja eher Folge denn Ursache der Misere(, auch wenn ich die Passage über die Auswirkung des Frustes aufs eigene Spiel und somit wiederum auch die Ergebnisse sehr anschaulich fand).

      Ist in etwa so, wie wenn man seine Freundin zwar sehr liebt, sich temporär aber über sie ärgern muß. Der "Spaß" wird vorübergehend vom Frust überlagert, ist aber grundsätzlich immer noch vorhanden.

      Und trotzdem bleibt uns natürlich nichts anderes, als dem jeweiligen Poster zu ermuntern, sein eigenes Spiel unter die Lupe zu nehmen, die verschiedenen Angebote hierfür zu nutzen, ihn trotz seines Frustes zu motivieren, Mühe und Arbeit zu investieren, und ihm den (natürlich berechtigten) Glauben zu vermitteln, das würde helfen und früher oder später Erfolge zeitigen.

      Ich glaube allerdings auch, daß es annähernd genauso wichtig ist, die geschundene Seele zu streicheln, anzuerkennen, daß sich wer in einer schweren Phase befindet, "Pech" hat etc.. Ist schließlich nicht die Strategieecke, wo es um rein spielerische Problem geht. Wer gleich beballert wird, er habe Leaks, solle doch aufhören, es liege nur an seinem Spiel... wer sich also gleich in der Defensive sieht, wo er doch als erstes abseits von rationalen Erwägungen, spieltaktischen Überlegungen und Kritik an der eigenen Person einen Schluck Zuspruch und Trost bräuchte, dem wird die Auf- und Annahme der eigentlichen und nützlichen Tips und Hilfestellungen erschwert.
    • DaWyatt
      DaWyatt
      Bronze
      Dabei seit: 10.04.2006 Beiträge: 3.434
      Wollt ja noch mehr schreiben :)

      Heute: Über Misreads und Misplays. (Eine Ursache der Gesamtpsychischen Situation)

      Bei mir kann man beides ungefähr in eine Tonne stecken. Eigentlich gehören se nicht zusammen...
      Ich hab ja schon erwähnt dass ich stark nach Showdown-Reads und anderen Auffälligkeiten spiele. In höchstform (zZt nichtmehr, ist schon länger her) hab ich es geschafft, >10 Tische zu managen, gleichzeitig die Handhistories zu durchforsten und notes zu machen. Aber gehen wir vom letzten Partypoker-Besuch aus. Dort hatte ich mich entschieden sehr wenig Tische zu spielen. Noch mal anzuschauen, was schief läuft. Jedenfalls gabs dann dort die alltäglichen Situationen, die mir unterlaufen.
      Ich sitze an einem sehr interessanten Tisch: 1 Regular, ich und 3 Fische unterschiedlichster Coleur. Einer ist ein Gambler. Er sagte es selbst, er sagte er habe noch viel Geld in der hinterhand und er spielte auch dementsprechend. Erzahlte auch nach, wenn er dann mal pleite war. Ich spielte 4h bis zum bitteren Ende. Größtenteils nur diesen einen Tisch.
      Als ich ankam fiel mir auf, dass der gambler von scheinbar schlechten Händen nicht los lässt. Mir fehlte jedoch, was er am River gemacht hätte.
      (Seine Chataussage spricht auch Bände)
      http://weaktight.com/131331
      Nun hatte ich meine Hände gegen ihn. Er war ein WTS Monster, er schreckte auch nicht davor zurück stark mit schwachen Händen zu betten. zB:
      http://weaktight.com/131332
      Ich neige dann dazu, Hände gegen solche Gegnertypen zu overplayen, die man gegen andere sicher sicher nicht so spielt. Ich hab sehr gute Unterscheidungen machen können.
      mein erstes zusammentreffen war:
      http://weaktight.com/131333
      ich stand am River vor einem Scherbenhaufen. Ich wusste genau, er kann hier alles halten, von Flush über weak Ace bis zu 53 und 42. Aber er hat oft genug schlechte Hände (zumindest war das bis dato der Fall) Hatte er hier aber nicht, misread hat zugeschlagen.
      Das ging die ganze Session an dem Tisch so. Ich verzockte knapp 350$ an ihn. Ich weiss nicht genau was der Haken an der Sache war. Es war eine sehr üble Mischung... entweder solche Hände wie oben (oder auch AQ auf nem A high board), oder man wird ausgedrawed. Wie QQ gegen JJ von ihm. Ganz richtig: Ich hab Toppairs gegen ihn overplayed (und besser), was sonst nicht der Fall ist. Aber ich wusste, dass er mit minderwertigen Händen zum SD geht. Ich erinner mich noch an Nikonhos Sessions. Wenn ich diese als Vorbild nehme, kann ich mir da seltenst einen Vorwurf machen.

      Wenn sowas der Einzelfall wäre in Sachen Misreads, dann ok. Aber es ist es nicht. Von den Handranges, die sie sonst zeigen, haben sie sehr oft das ober Ende. Diese alltägliche: ja, der geht auch mit Toppair broke, es ist nur ein Set in der Setrange. Zack Karten aufgedeckt, er hat das eine Set in der Setrange. Ich bin nicht wirklich ungeduldig. Gegen den Großteil der Gegner spiele ich große Pötte mit Händen, mit den ich wirklich broke gehen will. Keine Moves gegen Fische, reinstes Valueplay. Wie das Valueplay dann aussieht, ist halt read-sache.

      Dann schiebt man ne Session, wo all das passiert. Oft die Hände aus der oberen Range, die man sieht, dazu noch die normalen loser und es ist alles perfekt. Danach schiebt man nicht mehr Frust. Danach hat man Selbstzweifel. Spielst du das noch gut? Warum bin ich derjenige, der die Fische füttert und lauter sowas. Danach kommt erst der Frust. Pünktlich zu Beginn der nächsten Session. Auch mit dem Hintergrund, dass solche Vollpfeiffen demnächst nicht wiederkommen (es ist selten, dass es Fische gibt, die immer und immer nachzahlen).

      Nuja, meine tägliche Schreibsession beende ich hier mal :)
      Ich werd mal später wieder ein weiteren Aspekt bringen.


      PS: Ich hab schon andere Hobbys, sogar welche, in denen man sich lange am Stück konzentrieren muss. Schach als Vereinsspieler. Und ich bin kein Kombinationsspieler, sondern eher Stratege. Meine Partien dauern meist länger, wenn der andere nicht unfreiwillig nachhilft :)

      Genug gequatscht. Tut gut sich das von der Seele zu schreiben.
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937

      Von daher ist der Tip, aufzuhören, wenn es keinen Spaß macht, noch ... tja, was - ich suche einen neutralen Begriff... wertloser als das allgemeine Verweisen auf Leaks. Denn daß es keinen Spaß mehr macht, ist ja eher Folge denn Ursache der Misere(, auch wenn ich die Passage über die Auswirkung des Frustes aufs eigene Spiel und somit wiederum auch die Ergebnisse sehr anschaulich fand).
      Und genau diesen Punkt sehe ich anders. Poker darf nicht Spaß machen, wenn es gut läuft und keinen Spaß machen, wenn es nicht gut läuft.

      Ich spiele Poker ausschliesslich, weil es Spaß macht das Ziel der "perfekten" Entscheidungsfindung anzustreben. Der monetäre Aspekt (über den ihr hier anscheinend den Spaßfaktor beim Poker definiert) ist da erstmal zweitrangig und stellt sich mit richtigen Entscheidungen zwangsläufig von selber ein.

      Man sollte sich klar werden, dass man im Poker nicht erfolgreich wird, wenn man seine Stimmung/sein Spiel/sein Spaß von den monetären Schwankungen, die Teil des Spiel sind, abhängig macht. Erfolgreich wird derjenige, der logisch und rationale Entscheidungen trifft, die einen positiven Erwartungswert haben.
    • DaWyatt
      DaWyatt
      Bronze
      Dabei seit: 10.04.2006 Beiträge: 3.434
      nur so, is nich bös gemeint, soll aber zum nachdenken anregen:

      wer empfindet Freude daren, für die meisten eigenen falsch gespielten Hände die quittung zu bekommen und gleichzeitig zu sehen wie man auch für Fehler anderer übermäßig bestraft wird. Sicher ist spielen für bestätigung, dass man den anderen ausgespielt hat toll. Ich persönlich halte davon auch sehr viel, zB als ich Schmette bei der Pokerliga ein schippchen geschlagen habe (ein vorher im Voice angekündigter move). oder als ich bei einem Turnier letztens meines Gegners Hand anhand der Action genau definieren konnte.
      Aber fehlt da nicht etwas? Es gibt in jeder normalen Sportart Rankings und Ratings. Was das beim Poker ist, sollte jedem klar sein ;)

      Nur so als gedankengang
      Ich spiele schach auch nicht der DWZ wegen, aber es ist toll zu sehen, dass die bei steigender Leistung wächst ;)


      PS:
      ich kann ganz genau sagen, was für Fehler richtig schmerzen, und warum es SO weh tut. Es sind Fehler der letzten beiden Tage, wie AA und KK in 3bettet pots. Sachen, aus denen ich nicht rauskomme (habs ja gepostet). Und dann wird mir wirklich Dreck gezeigt? ich mein FR UTG vs BB(me) 3bettet pot mit AA vs AQo. AA vs A6o 3bettet. KK vs QJo 3bettet. Schon sehr komisch. ICH werde auch für solche Assicalls bestraft, wenn ich sie machen würde. Was ich sicherlich auch schon getan habe.
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Ja versteh dich schon. Aber du musst dich unbedingt von dem Gedanken lösen (bzw. deinem Gehirn klar machen), dass erfolgsorientiertes Denken bei einem Winning Player nichts mehr zu suchen hat. Du musst dir klar machen, dass entscheidungsorientiertes Poker kurzfristig nicht zwangsläufig mit erfolgreichem Poker korreliert. Dies ist in meinen Augen auch genau der Punkt der einen starkem Winning Player vom schwachen Winning Player unterscheidet.

      Der starke Winning Player spielt überwiegend richtig und versucht immer den maximalen EV herauszukitzeln, der schwache Winning Player, der seine Entscheidung durch den aktuellen Spaßfaktor/Frustfaktor/etc beeinflusst wird dadurch seinen EV minimieren.

      Rein praktisch wirkt sich das so aus, dass der starke Winning Player Geld gewinnt und der schwache Winning Player ab einem gewissen Punkt stagniert und daraus resultierend in Selbstzweifel ausbricht.

      Ich habe mal irgendwo gelesen, dass das menschliche Gehirn erfolgsorientiert arbeitet. Positive Erlebenis = Spaß, Freude etc. ; negatives Erlebnis = Frust, Ärger, Wut etc.

      Es liegt in meinen Augen allein in deiner Hand, wie du diesen Konflikt löst.
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