ranges einteilen und in tabelle packen

    • ownage4u
      ownage4u
      Black
      Dabei seit: 07.01.2007 Beiträge: 4.802
      hi, also ich würde gerne mir eine art tabelle erstellen, in der ich die equity von verschiedenen händen gg verschiedene ranges eintrage. das würde so aussehen: in den zeilen stehen alle möglichen hände (die ich überhaupt spiele) und in den spalten stehen verschiedene ranges. in den feldern dann die dementsprechenende equity. das soll mir a) ein besseres equity-verständnis gg ranges geben b) mir verdeutlichen, warum welche hände in bestimmten situationen spielbar sind. wie auch immer: ich habe dazu zwei fragen

      1. welche ranges sollte ich dafür berücksichtigen? derzeit hätte ich folgende ranges: 2limper(mit 25% vpip); 1raise+1coldcall;steal; 3-bet tight;3-bet loose 4-bet

      2. wie soll ich diese ranges einteilen? meine bisherige idee sieht so aus:

      2limper: oberen 25% - premiumhände +paar schwächere hände (gibt es da sinnvollere einteilung?

      1raise+1coldcall: dem raiser gebe ich in etwa die oberen 20%. was soll ich dem coldcaller für eine range geben?

      steal: mehr oder weniger die oberen 25%, evtl. paar pairs und scs dazu und paar baby aces raus

      3-bet tight: AQ+,TT+

      3-bet loose: AJ+,44+

      4-bet: AK,QQ+

      natürlich sind diese ranges auch positionsabhängig, aber ich will es vereinfachen
      also wenn jemand dazu anmerkungen hat, änderungsvorschläge, oder gründe warum das ganze völliger unsinn ist, würde mich das sehr freuen.


      edit: es handelt sich hierbei um SH
  • 4 Antworten
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Du vergisst das wichtigste:

      POSITION POSITION POSITION. NL Holdem ist ein Positionsspiel und kein reine Equityspiel. Daher bin ich persönlich der Meinung, dass man sich mit solchen Charts mehr kaputt macht, als im Endeffekt verbessert. (vor allem beachten sie die Postfloptendenzen der Gegner überhaupt nicht)

      Ich verstehe hier aber auch ehrlich gesagt nicht ganz genau WAS du auf diesen Charts alles verschriftlichen willst. So wie ich das sehe würde der Chart bei idealer Ausführung ca. die Dicke des Telefonbuches von Berlin haben. *g*

      Also entweder wirst du einen handlichen Chart in die Hand bekommen, der aber im Endeffekt nicht viel bringt oder es wird so unübersichtlich, dass es praktisch nicht mehr benutzbar ist. Daher empfehle ich dir persönlich, dass du dein Preflopspiel erstmal durch eine ABC Range gestaltest (findest du ja zuhauf zb. im SHC) und dann nach und nach anfängst dir eigene Gedanken zu machen über bestimmte einzelne Situationen. Es ist ein grober Fehler, wenn du dein ganzen Preflopsspiel von jetzt auf gleich umstellst und dir der Postflopskill fehlt.
    • ownage4u
      ownage4u
      Black
      Dabei seit: 07.01.2007 Beiträge: 4.802
      hm nein es ist auch weniger so gedacht, dass ich das ganze ausdrucke und mir dadurch quasi selbst einen chart zusammenstelle.
      es geht mir mehr darum: sobald ich gg 2 gegner spiele (raise-coldcall) habe ich sehr schnell ein schlechtes verständnis, welche equity ich mit bestimmten händen habe. für openraises halte ich mich größtenteils an den ORC, 4-bet range ist wohl für anfänger relativ fix, 3-bet range sollte man wohl auch relativ fix haben (light 3-betten bringt mich meistens ohnehin nur in trouble außer ich habe jetzt einen read dass ein gegner sehr fischig ist etc.)
      es geht einfach um viele situationen, wo z.b. jemand raist, dann jemand coldcallt oder jemand quasi jeden orbit stealt und oft den resteal callt etc. , die sich ja so nicht in einen chart packen lassen. ich will für solche situationen meine equity einfach besser einschätzen können und sehe es als zeitschneller an, mir durch equity berechnungen zu erklären, warum gewisse hände einfach kaum spielbar sind, als dass ich es jetzt langsam durch handbewertungen erfahre (wenn dann irgendwann mal ein HB schreibt dass eine gewisse hand sich da schlecht spielt)
      zu der dicke: ja das ist klar, aber ich meine es fallen grundsätzlich mehr oder weniger 70% der hände komplett weg, die ich nie spiele. dazu kommen dann premiumhände, wo ich keine equity ausrechnen muss (ob ich jetzt 70% oder 65% habe ist ja vollkommen unerheblich für meine entscheidung)
    • Kyroka
      Kyroka
      Bronze
      Dabei seit: 09.11.2006 Beiträge: 938
      Das Problem ist, dass die Playability viel wichtiger ist. Dass A8 sich oft nicht toll spielt, sieht man der Equity gegen eine weite Range nicht an. Suited Connectors sehen zunächst mal gegen jede Range nicht toll aus.

      Um ein Gefühl für Equity zu bekommen, ist es besser sich schwierige Hände im Equilator anzuschauen, als irgendein Chart aufzubauen.
    • Thorsten77
      Thorsten77
      Black
      Dabei seit: 28.05.2006 Beiträge: 12.896
      Die Situationen sind viel zu unterschiedlich als dass man alles in eine Tabelle packen kann. Reviewe Deine Sessions, schätze für die untersch. Situationen Deine Equity und vergleiche es dann mit der wahren Equity - so bekommst du ein Gefühl dafür wo Du stehst.