flush draw vs. protect top pair top kicker

    • beatebiene
      beatebiene
      Bronze
      Dabei seit: 31.07.2006 Beiträge: 27
      hi zusammen,
      ich vestehe eins noch nicht so 100%ig:

      wenn ein spieler Ah9h hat und der andere AQo. Am Flop kommt dann QhTh2s.
      Dann ist es dasanliegen des TPTK spielers den flush draw so teuer wie möglich z machen und bettet/raised. dem flush-spieler kanns recht sein, oder? der möchte ja auch viel geld in den pot bekommen, wenn er seinen flush trifft.

      da dies aber im gegensatz zum TPTK-spieler in 35% der fälle eintrifft, profitiert der flush-spieler nicht davon, wenn nur noch er und der andere im pott sind.

      es ist also das anliegen des flush-spielers so viel spieler wie möglich in der hand zu halten.

      correct me if im wrong.

      danke, biene
  • 7 Antworten
    • simonmgu
      simonmgu
      Einsteiger
      Dabei seit: 26.05.2006 Beiträge: 2
      Hi,

      alles, worum's hier geht sind Odds und Outs. Der auf den Flush hoffende Spieler wird nur mitgehen, wenn er mehr als das 3-fache seines Einsatzes am Flop auch erhält, der Pot also mitsamt der Einlage des TPTK-Spielers größer als der 3x-Bet des TPTK-Spielers ist (den der Flush-Player nachzahlen müsste, um eine weitere Karte zu sehen) - es ist somit also an diesem, die nächste Karte für den auf den Flush Hoffenden entsprechend teuer zu machen, dass es sich für diesen einfach nicht rentiert, noch mitzugehen.

      Wenn noch mehr Spieler dabei sind, sieht's natürlich anders aus, ist eine reine Rechenaufgabe.

      MfG
    • Behre
      Behre
      Bronze
      Dabei seit: 21.01.2005 Beiträge: 1.463
      wenn zum beispiel 3 oder mehr spieler im pot sind, dann hat der FD spieler mit seinen 35% equity einen equityvorteil, den er pushen sollte, der TPTK hat mit seinen 45-55 % einen noch grösseren, den er natürlich auch pushen sollte. beide spieler profitieren in diesem fall von dem/den verbleibenden spielern, die kaum eine chance haben, den pot zu gewinnen
    • zweiblum88
      zweiblum88
      Bronze
      Dabei seit: 09.05.2006 Beiträge: 2.397
      und wie ist das, wenn nur noch die beiden im pot sind?
    • Behre
      Behre
      Bronze
      Dabei seit: 21.01.2005 Beiträge: 1.463
      der FD spieler hat immer noch seine ca. 35% Equity, bloss hat er damit bei zwei Spielern keinen Equityvorteil mehr. Man hat einen Equityvorteil, wenn die eigene Equity mehr als die Durchschnittsequity beträgt (100%/Anzahl der Spieler = Durchschnittsequity). In diesem Fall wäre die Durchschnittsequity 50%. Der FD Spieler hat ca. 35% und der TPTK Spieler hat ca. 65% Der TPTK Spieler liegt mit seiner Made Hand vorne. Er muss es dem drawenden Spieler also so teuer wie möglich machen, seinen Draw zu completen.
    • KOLOSSOS
      KOLOSSOS
      Global
      Dabei seit: 03.02.2006 Beiträge: 932
      Original von Behre
      der FD spieler hat immer noch seine ca. 35% Equity, bloss hat er damit bei zwei Spielern keinen Equityvorteil mehr. Man hat einen Equityvorteil, wenn die eigene Equity mehr als die Durchschnittsequity beträgt (100%/Anzahl der Spieler = Durchschnittsequity). In diesem Fall wäre die Durchschnittsequity 50%. Der FD Spieler hat ca. 35% und der TPTK Spieler hat ca. 65% Der TPTK Spieler liegt mit seiner Made Hand vorne. Er muss es dem drawenden Spieler also so teuer wie möglich machen, seinen Draw zu completen.
      Könnte ich auch demnach betten und raisen bei einen gutshot ()4 Outs ohne sie jetzt discountieren zu müssen ;) , wenn ich 7 Gegner am Flop habe? da ich ja bei einen durchschnittsequity von 14,29% selber einen equityvorteil von 16,47% habe. das sind ja dann knapp 2% überm durchschnitt... :rolleyes:
    • Behre
      Behre
      Bronze
      Dabei seit: 21.01.2005 Beiträge: 1.463
      theoretisch müsste das gehen^^ (war noch nie in soner situation) wirst aber denke ich kaum die equity dazu haben, bei so vielen leuten
    • beatebiene
      beatebiene
      Bronze
      Dabei seit: 31.07.2006 Beiträge: 27
      ok, danke für eure antworten,
      ich summiere:

      habe ich einen FD am flop und einen gegner, dann bette ich oop und werde ich geraist, calle ich nur noch, da er dann wahrscheinlich ein TP hat und somit 65% equity.

      habe ich einen FD am flop und zwei gegner, dann bette ich oop und hoffe, dass alle callen. wenn der letzte spieler raist calle ich wiederum nur noch, da ich möchte, dass der andere mitgeht.

      habe ich einen FD am flop und zwei gegner, dann bette ich oop und hoffe, dass alle callen. wenn der zweite spieler raist un der letze foldet, dann calle ich wiederum nur noch, da ich keinen equity vorteil mehr habe.

      wenn ich ein TPTK oder besset habe, dann eben andersrum, wenn ich gegen einen FD spiele.

      correct me if im wrong,

      biene