Der profitabelste Stil zu pokern?

    • Guggi
      Guggi
      Bronze
      Dabei seit: 13.02.2006 Beiträge: 581
      Gegeben sei, dass der Spieler die Grundlagen beherrscht, also Odds und Outs buchstabieren kann, das Bankroll-Management beherzigt und nicht trinkt. :D

      Heute morgen auf dem Weg zur Arbeit ist mir die Frage durch den Kopf gegangen, welcher Stil auf lange Sicht wohl der profitabelste ist (Cash Games).

      PS predigt ja, das tight/ aggressive Spiel für Limit, ich halte das nach eigenen Erfahrungen auf kleineren Limits für äußerst effektiv. Man muss nicht einmal großartig sein Spiel variieren um BBs einzufahren, einzig Disziplin ist gefragt, und ab und das Abwägen, ob der Gegner nun einen Draw hat oder auf einem Set hockt. Ansonsten eher simpel das Ganze.

      Da ich mich aber zu Höherem berufen fühle :D , stellt sich mir die Frage, mit welchem Stil man auf hohen Limits tendenziell am ehesten ein Plus am Jahresende in Pokeroffice sehen wird.

      Was meint ihr, ist es nur eine Frage, welcher Stil am besten zu einem passt oder wird ein Gus Hansen auf lange Sicht mehr Geld gewinnen als ein Howard Lederer?

      Bin sehr gespannt auf eure Meinungen.
  • 3 Antworten
    • Erzwolf
      Erzwolf
      Bronze
      Dabei seit: 25.01.2006 Beiträge: 2.470
      Kommt drauf an, was du spielen willst. Online FL ist tight aggressive definitiv der profitabelste Stil. Wenn du Postflop sehr gut bist, dann mag auch semiloose noch funktionieren. Der Stil von Gus Hansen mag im Live Poker (vor allem NL) seine Berechtigung haben, aber online ist er ein Fisch.
    • fummi
      fummi
      Bronze
      Dabei seit: 13.02.2006 Beiträge: 7.317
      FL ist Hansen nicht der Beste, aber ich glaube er kann auch andere Stile als superaggressive spielen.
    • bahmrockk
      bahmrockk
      Bronze
      Dabei seit: 10.09.2005 Beiträge: 6.769
      vor allem vergleichst Du hier Turnierspieler mit FL! Das ist so, als wuerde ich sagen, ich mag keine Birnen, die sehen aus wie Bananen ... ist zwar beides Obst, das wars aber auch schon ;)

      Anders formuliert: TAG ist bei allen FL (inkl. Omaha (Hi/Lo)) am profitabelsten - aber sowohl tight als auch agressive ist ja kein Fixwert, da gibt es Variationsmoeglichkeiten. Stox zB ist wesentlich passiver Postflop als viele ps.deler.
      Profitabel (erwiesenermassen ;) ) ist beides, was profitabler ist, weiss ich nicht - sicher ist aber, dass je mehr starting hands und je agressiver Du spielst, desto hoeher werden deine Standardswings werden.

      - georg