COIN FLIPS wann ja wann nein

  • 17 Antworten
    • Indy1701e
      Indy1701e
      Bronze
      Dabei seit: 16.07.2007 Beiträge: 40.334
      So ab 12 BB mach ich das, bin aber auch kein SnG Profi!

      Naja, und dann natürlich gegen extreme Shorties, wenn ich ziemlich deep bin!
    • shakin65
      shakin65
      Bronze
      Dabei seit: 17.09.2005 Beiträge: 21.597
      kommt tatsächlich auf den coinflip an. wenn ich die möglichkeit habe 55/45 spots einzugehen , dann tue ich dies. auch wenn das zu einem frühen zeitpunkt ist. früher oder später kommt es sowieso zu einer konfrontation, von daher ist mir eine frühe nicht unrecht. wenn ich buste mache ich das nächste sng auf, wenn ich gewinne spiele ich meinen stack aus.
    • toffa
      toffa
      Bronze
      Dabei seit: 01.03.2006 Beiträge: 302
      woran erkennt ihr überhaupt nen coinflip?
    • shakin65
      shakin65
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      Dabei seit: 17.09.2005 Beiträge: 21.597
      coinflip im wörtlichen sinn (50/50) sind ja eher selten. von daher situationen, in denen man beispielsweise im dritten blindlevel mit JJ einen push von einem gegner called dessen range man auf 88+,AQs+,AQo+ einschätzt. das wäre eine 53/47 situation der ich nicht unbedingt aus dem weg gehen würde.
    • spade14
      spade14
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      Dabei seit: 22.09.2007 Beiträge: 3.173
      Original von shakin65
      coinflip im wörtlichen sinn (50/50) sind ja eher selten. von daher situationen, in denen man beispielsweise im dritten blindlevel mit JJ einen push von einem gegner called dessen range man auf 88+,AQs+,AQo+ einschätzt. das wäre eine 53/47 situation der ich nicht unbedingt aus dem weg gehen würde.


      ich würd so einer sit. immer aus dem weg gehen wenn 2 middle stacks aufeinander laufen.............

      wenn ich dauernd solche 55/45 sit. eingehe dann bin ich doch mehr aufs glück, denn strategie angewiesen.........

      ich finde wirklich profitabel sind die nicht???
    • shakin65
      shakin65
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      Dabei seit: 17.09.2005 Beiträge: 21.597
      Original von spade14
      Original von shakin65
      coinflip im wörtlichen sinn (50/50) sind ja eher selten. von daher situationen, in denen man beispielsweise im dritten blindlevel mit JJ einen push von einem gegner called dessen range man auf 88+,AQs+,AQo+ einschätzt. das wäre eine 53/47 situation der ich nicht unbedingt aus dem weg gehen würde.


      ich würd so einer sit. immer aus dem weg gehen wenn 2 middle stacks aufeinander laufen.............

      wenn ich dauernd solche 55/45 sit. eingehe dann bin ich doch mehr aufs glück, denn strategie angewiesen.........

      ich finde wirklich profitabel sind die nicht???
      ohne eine konfrontation kommst du praktisch nie itm. und sehr viel günstigere situationen hast du in der regel auch nicht. warum also nicht früher eine solche konfrontation eingehen?
    • FriedrichF
      FriedrichF
      Bronze
      Dabei seit: 10.11.2007 Beiträge: 375
      gehe die auch ungerne ein, wenn einer pusht schmeiss ich z.b 77 bis ca 7-8bb immer weg. pushe da lieber selber um fold equity mitzunehmen.
    • Tareb
      Tareb
      Bronze
      Dabei seit: 09.03.2007 Beiträge: 680
      Original von shakin65

      ohne eine konfrontation kommst du praktisch nie itm. und sehr viel günstigere situationen hast du in der regel auch nicht. warum also nicht früher eine solche konfrontation eingehen?
      Ist vielleicht weniger eine Frage der Strategie als eine der Einstellung zum Spiel selber.

      Gehst du den frühen Konfrontationen aus dem Weg, bist du normalerweise auch früher short, aber im Schnitt dafür länger im Turnier(Ausgehend von einer echten 50/50 Situation).

      Somit kannst du die SnG's, in denen du diese Flips gewinnst mit einem besseren Stack betreiben und voraussichtlich weiter kommen als ohne diesen Flip.

      Aber aus Sicht eines Anfängers, der seine Edge nur aus dem Wissen über ICM bezieht, sollte es auf Sicht doch profitabler sein, bis zur P/F Phase zu kommen, ohne zu gamblen, oder? Alleine schon aus Sicht des Trainings ;)

      Bis dann

      Tareb
    • shakin65
      shakin65
      Bronze
      Dabei seit: 17.09.2005 Beiträge: 21.597
      Original von Tareb
      Original von shakin65

      ohne eine konfrontation kommst du praktisch nie itm. und sehr viel günstigere situationen hast du in der regel auch nicht. warum also nicht früher eine solche konfrontation eingehen?
      Ist vielleicht weniger eine Frage der Strategie als eine der Einstellung zum Spiel selber.

      ...
      yup. eine solche spielweise treibt die varianz etwas in die höhe. auf den niedrigen limits und als einsteiger würde ich diese spielweise auch nicht unbedingt anwenden.
      dennoch sollte man auch als einsteiger solche spielweisen in seine überlegungen mit einbeziehen und sich gedanken über alternativen machen. im besten fall ist man später in der lage - je nach gegnern und table image - eine passende strategie zu verfolgen.
    • Runkel666
      Runkel666
      Bronze
      Dabei seit: 25.07.2007 Beiträge: 378
      Original von spade14

      wenn ich dauernd solche 55/45 sit. eingehe dann bin ich doch mehr aufs glück, denn strategie angewiesen.........

      ich finde wirklich profitabel sind die nicht???
      Ich gehe gern solchen Situationen gerade am Anfang eines Turniers aus dem Weg aber in der mittleren Phase eines Turniers gehe ich dem kaum noch aus dem Weg, weil man ja sowieso irgendwann das Bedürfnis nach Chips hat und immerhin habe ich hier eine höhere Wahrscheinlichkeit zu gewinnen als zu verlieren, auch wenn nur eine geringe. Wenn ich aber in der P/F Phase aber in Gegner einfach reinpushe weiß ich gar nicht wie ich liege. Also nehme ich doch lieber eher mal den CoinFlip.
    • spade14
      spade14
      Bronze
      Dabei seit: 22.09.2007 Beiträge: 3.173
      Original von shakin65
      Original von Tareb
      Original von shakin65

      ohne eine konfrontation kommst du praktisch nie itm. und sehr viel günstigere situationen hast du in der regel auch nicht. warum also nicht früher eine solche konfrontation eingehen?
      Ist vielleicht weniger eine Frage der Strategie als eine der Einstellung zum Spiel selber.

      ...
      yup. eine solche spielweise treibt die varianz etwas in die höhe. auf den niedrigen limits und als einsteiger würde ich diese spielweise auch nicht unbedingt anwenden.
      dennoch sollte man auch als einsteiger solche spielweisen in seine überlegungen mit einbeziehen und sich gedanken über alternativen machen. im besten fall ist man später in der lage - je nach gegnern und table image - eine passende strategie zu verfolgen.

      hm ich weiss nicht was du als niedrige limits bezeichnest....? ich spiel jedenfalls 20 u. 30 $ SNG und glaub das meine strategie also nicht jeden coin flip anzunehmen nicht soooo schlecht is.........bin auch mit meinen platzierungen recht zufrieden..........

      also von welchen buy in reden wir da, wenn du sagst das deine strategiesinnvoller wäre???
    • spade14
      spade14
      Bronze
      Dabei seit: 22.09.2007 Beiträge: 3.173
      Original von Runkel666
      Original von spade14

      wenn ich dauernd solche 55/45 sit. eingehe dann bin ich doch mehr aufs glück, denn strategie angewiesen.........

      ich finde wirklich profitabel sind die nicht???
      Ich gehe gern solchen Situationen gerade am Anfang eines Turniers aus dem Weg aber in der mittleren Phase eines Turniers gehe ich dem kaum noch aus dem Weg, weil man ja sowieso irgendwann das Bedürfnis nach Chips hat und immerhin habe ich hier eine höhere Wahrscheinlichkeit zu gewinnen als zu verlieren, auch wenn nur eine geringe. Wenn ich aber in der P/F Phase aber in Gegner einfach reinpushe weiß ich gar nicht wie ich liege. Also nehme ich doch lieber eher mal den CoinFlip.
      find ich gut was du sagst seh ich ähnlich
    • Slick0815
      Slick0815
      Bronze
      Dabei seit: 13.12.2007 Beiträge: 1.042
      @shakin: wiederspricht ein coinflip early nicht jeglicher sng Logik, da man longterm dadurch ja nur verlieren kann, da man durch den double up ja nicht seine equity verdoppelt und wenn man Ihn verliert ist unsere equity ja null.

      Oder welche speziellen Faktoren führen dazu das der move +EV ist?
    • Chico13
      Chico13
      Bronze
      Dabei seit: 14.11.2006 Beiträge: 336
      er redet ja auch von Lev3/4 und nicht early.
    • shakin65
      shakin65
      Bronze
      Dabei seit: 17.09.2005 Beiträge: 21.597
      Original von Slick0815
      @shakin: wiederspricht ein coinflip early nicht jeglicher sng Logik, da man longterm dadurch ja nur verlieren kann, da man durch den double up ja nicht seine equity verdoppelt und wenn man Ihn verliert ist unsere equity ja null.
      wie chico sagt, gehe ich diese flips eher selten in level 1 oder 2 ein. kommt vor, ist aber selten. ab level 3 ist meine bereitschaft dagegen schon größer.

      Original von Slick0815
      Oder welche speziellen Faktoren führen dazu das der move +EV ist?
      früher oder später hat man immer eine konfrontation. wenn ich sie früher habe, kann ich meinen verdoppleten stack ausspielen. in diesen fällen kommt es nicht selten vor, dass es zu keiner weiteren konfrontation bis itm kommt. geht man die konfrontation erst später ein, ist meist der stack schon reduziert und ein coinflip ist nicht immer gewährleistet. teilweise reicht ein double up gar nicht.
      meine strategie ist auch abhängig von der blindstruktur. das bedeutet, dass ich auf stars, durch die im schnitt um ca. 10 min. längere dauer eines turbos im vergleich zu PP speeds, eine defensivere ausrichtung habe. auf party hast du nicht so viel zeitfür moves und du bist relativ schnell in einer kritischen phase.
    • Tareb
      Tareb
      Bronze
      Dabei seit: 09.03.2007 Beiträge: 680
      ja, ich denke auch, dass die Struktur sehr wichtig ist.
      Ich beispielsweise spiele auf FullTilt die Regulars. Dort wäre es sicherlich nicht so pfiffig schon in der dritten Blindstufe Coinflips anzunehmen.

      Wohingegen auf Party ja dann irgendwann diese Stufen 50/100 10/200 kommen. Wenn man vor der Phase von ca. 2000 auf ca. 4000 Chips kommt, ist der Vorteil sicherlich erheblich größer. Bei Full Tilt wären nach 50/100 noch 60/120 und 80/160 gekommen, alle Stufen 6 Minuten lang. Trotz des kleineren Startstacks von 1500 kommt man dort dann nicht so schnell in aussichtslose Situationen und die Coinflips dürfen warten.

      Alles natürlich nur Meinungen eines Anfängers.

      Bis dann

      Tareb
    • shakin65
      shakin65
      Bronze
      Dabei seit: 17.09.2005 Beiträge: 21.597
      Original von Tareb
      ja, ich denke auch, dass die Struktur sehr wichtig ist.
      Ich beispielsweise spiele auf FullTilt die Regulars. Dort wäre es sicherlich nicht so pfiffig schon in der dritten Blindstufe Coinflips anzunehmen.
      absolut =)