Ich lese hier immer wieder die tollsten Storys warum es bei einem nicht so läuft und finde es immer wieder interessant.

Sehr beliebt ist immer: Bei PartyPoker is ja alles voll mit Ps.delern die folden ja immer jeden raise. Dabei wird gerne vergessen, dass selbst AA nicht unschlagbar ist und man eigentlich froh sein sollte mal mit nem raise die Blinds abzugreifen.

Hab mich jetzt neulich selbst dabei erwischt wie ich gesagt hab, auf .25/.50 sind die leute viel fischiger, deshalb fährt man einen bas beat nach dem anderen weg. im nachhineinbetrachtet war das aber nur ne recht billige ausrede, da ich es einfach von .15/.30 gewohnt war, dass die pseudobluffs halbwegs funktionieren und stellenweise gebettet hab wo es nix zu betten gab.

dann hab ich hier mal von einem gelesen, dass es leute gibt die das SHC so ausnutzen, dass sie die ganzen thighten spieler rausbluffen können. dazu fällt mir nur ein satz aus nem artikel hier ein: manche leute sind misstrauisch und können es nicht ertragen geblufft zu werden. wenn ihr ne starke hand habt müsstet ihr den bluffer doch dann eigentlich locker schlagen dürfen und solltet euch daraus eigentlich garnix machen. es geht bei dem SHC nämlich nicht nur darum ob der raiser ne starke hand hat oder nicht sondern wie viel geld es sich lohnt für seine eigene hand zu investieren (odds/outs)

also wenns mal nicht so gut läuft. erstmal schauen: ist da ein downswing (hauptursache), dann vielleicht mal schauen ob man selbst vielleicht nicht von 44 loslassen kann selbst wenn das board voll mit overcards ist und dann erst die schuld bei den anderen suchen.

wenn man dann immernoch der meinung ist das die anderen zu tight spielen. an einem tisch an dem 100 hände pro stunde für nen durchschnittspot von 0$ gepielt wird, wird bestimmt tighter gespielt, als an einem mit 60 händen für 3$