Small Stakes Hold Em

    • Mike1982
      Mike1982
      Bronze
      Dabei seit: 03.04.2006 Beiträge: 341
      Das Buch: Small Stakes Hold Em vom Slansky ist sehr gut bewertet worden.

      Einige sagen es ist zu aggressiv, hab schon irgendwo gelesen, dass man ein paar Seiten und das Turn Play ignorieren soll.

      Was ist jetzt war dran! ?(

      mfg Mike
  • 27 Antworten
    • 2k00l
      2k00l
      Bronze
      Dabei seit: 28.10.2005 Beiträge: 1.070
      ja leß das doch aber preflop eben an shc oder orc halten, hab das auch geleßen und das is jetzt auch ned so das man da aufeinmal UTg mit 45s raised :)

      mfg

      J.
    • Kahless
      Kahless
      Bronze
      Dabei seit: 08.08.2005 Beiträge: 808
      wahr dran ist, dass es anfänger leicht dazu verleiten kann zu loose aggressive zu spielen. um dem vorzubeugen empfehle ich wärmstens zusätzlich middle limit holdem zu lesen. MLH hat einen sehr tighten Ansatz und hilft einem viele leaks aufzudecken. Zusammen mit SSH die ideale Kombination um sich eine perfekte TAG Strategie anzueignen
    • Worm0815
      Worm0815
      Bronze
      Dabei seit: 02.06.2006 Beiträge: 398
      Was ist an der Theorie dran, wenn der Pot sehr groß ist und ein raise durch die enormen pot odds fast jeden weak draw trotzdem zulassen, den am Flop zu checken bzw zu callen und dann Turn zu betten bzw zu check raisen um eine starke Hand zu protecten? (Protecting your Hand / When a raise will not protect your Hand P.160)
    • Waszszaf
      Waszszaf
      Global
      Dabei seit: 24.02.2006 Beiträge: 646
      Was soll da dran oder nicht dransein? Ist doch gut verständlich?

      Funktioniert natürlich nur, wenn die Gegner explizit oder intuitiv etwas Ahnung von Pot-Odds haben.
    • Korn
      Korn
      Bronze
      Dabei seit: 14.01.2005 Beiträge: 12.511
      Original von Worm0815
      Was ist an der Theorie dran, wenn der Pot sehr groß ist und ein raise durch die enormen pot odds fast jeden weak draw trotzdem zulassen, den am Flop zu checken bzw zu callen und dann Turn zu betten bzw zu check raisen um eine starke Hand zu protecten? (Protecting your Hand / When a raise will not protect your Hand P.160)
      Die ist falsch.

      Der Denkfehler ist, dass es auch viele viele weak draws gibt, die weniger als 4 Outs haben. Und genau diese möchte man ja am Flop auch raus haben.

      Der 2. Denkfehler ist, dass der Turn einfach häufig nicht nochmal erneut gebettet wird.
    • zacman
      zacman
      Global
      Dabei seit: 15.05.2005 Beiträge: 816
      Original von Korn
      Der Denkfehler ist, dass es auch viele viele weak draws gibt, die weniger als 4 Outs haben. Und genau diese möchte man ja am Flop auch raus haben.
      In dem Beispiel in SSH würde aber niemand mit weniger als 4 Outs profitabel callen können, zumal deren Hand mit weniger als 4 Outs genauso counterfeited werden kann wie Deine eigene auch.
    • Kahless
      Kahless
      Bronze
      Dabei seit: 08.08.2005 Beiträge: 808
      Zacman, dein Post ergibt für mich irgendwie keinen Sinn. Gerade weil er nicht profitabel callen könnte soll man ja den Flop betten.
      Hat Sklansky diesen Denkfehler eigentlich eingesehen? gibts irgendwo eine Stellungnahme von ihm auf 2plus2?
    • zacman
      zacman
      Global
      Dabei seit: 15.05.2005 Beiträge: 816
      Original von Kahless
      Zacman, dein Post ergibt für mich irgendwie keinen Sinn. Gerade weil er nicht profitabel callen könnte soll man ja den Flop betten.
      Es geht aber doch gar nicht um die Frage, ob man den Flop betten soll, sondern ob man die Leadbet des Preflop Raisers callen oder zur protection raisen soll. Nach SSH macht ein Raise hier keinen Sinn, da damit zum Beispiel auch jemand mit einem Gutshot profitabel callen könnte. Daher solle man den Turn abwarten und im Falle einer harmlosen Karte erst den Turn check-raisen.

      Korn argumentiert nun, dass es ein Denkfehler sei seine Hand am Flop nicht zu protecten, da man auch dafür sorgen müsse, dass Draws mit weniger als 4 Outs keine ausreichenden Pot Odds bekommen.

      Ich habe dazu nur festgestellt, dass auch beim blossen Callen des Flops die beiden Cold Caller hinter einem nicht ausreichende Pot Odds bei weniger als 4 Outs bekämen.

      Das zweite Argument von Korn ist aber IMHO in dem Fall eh viel wichtiger, da es oft vorkommt, dass der Preflop Raiser, der auch am Flop eine Leadbet macht am Turn einfach nur checked/check behind macht.
    • Pete70
      Pete70
      Bronze
      Dabei seit: 14.04.2006 Beiträge: 919
      Ich hab auch grad angefangen SSH zu lesen. Was mir auffällt ist, dass Slansky davon ausgeht, dass die Small Stakes extrem loose sind mit mindestens 5 Spielern am Flop normalerweise. Also ich kenn kein Limit außer den Micros bei PS, wo mehr als 50% der Leute den Flop sehen. Hat sich das die letzten 2 Jahre denn sehr verändert oder wie kommt er da drauf?
    • Mike1982
      Mike1982
      Bronze
      Dabei seit: 03.04.2006 Beiträge: 341
      Original von Pete70
      Ich hab auch grad angefangen SSH zu lesen. Was mir auffällt ist, dass Slansky davon ausgeht, dass die Small Stakes extrem loose sind mit mindestens 5 Spielern am Flop normalerweise. Also ich kenn kein Limit außer den Micros bei PS, wo mehr als 50% der Leute den Flop sehen. Hat sich das die letzten 2 Jahre denn sehr verändert oder wie kommt er da drauf?
      Er meint offline Games (Real Games) und nicht im Internet! Denn offline ist es auch so mit 5-8 Players am Flop
    • Tullius
      Tullius
      Bronze
      Dabei seit: 19.03.2006 Beiträge: 151
      Er meint offline Games (Real Games) und nicht im Internet!

      Das schreibt er allerdings nirgends. In dem Vorwort heißt es ausdrücklich, dass die Verbreitung des Spiels im Internet auch ein Buch über small stakes notwendig macht.

      Es ist aber tatsächlich so, dass in den letzten Jahren das Spiel allgemein tighter geworden ist. Mittlerweile gibt es vielmehr Literatur über Holdem und Seiten wie Pokerstratgey führen bestimmten Seiten wie Party Poker geschulte Anfänger zu, die eben nicht mehr loose sind. Die allgemeine Qualität hat sich daher verbessert. Zumindest trifft diese Einschätzung vor allem auf die großen Pokerseiten zu.
    • Pete70
      Pete70
      Bronze
      Dabei seit: 14.04.2006 Beiträge: 919
      50% der Spieler am Flop auf 2/4 FR wäre ja auch ein Traum. Kann mir aber ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass das vor 2 Jahren so der Fall war.
    • Worm0815
      Worm0815
      Bronze
      Dabei seit: 02.06.2006 Beiträge: 398
      Original von Korn
      Original von Worm0815
      Was ist an der Theorie dran, wenn der Pot sehr groß ist und ein raise durch die enormen pot odds fast jeden weak draw trotzdem zulassen, den am Flop zu checken bzw zu callen und dann Turn zu betten bzw zu check raisen um eine starke Hand zu protecten? (Protecting your Hand / When a raise will not protect your Hand P.160)
      Die ist falsch.

      Der Denkfehler ist, dass es auch viele viele weak draws gibt, die weniger als 4 Outs haben. Und genau diese möchte man ja am Flop auch raus haben.

      Der 2. Denkfehler ist, dass der Turn einfach häufig nicht nochmal erneut gebettet wird.

      [edit] ok, denkfehler...
    • TheDna
      TheDna
      Bronze
      Dabei seit: 19.05.2006 Beiträge: 1.632
      Original von Pete70
      50% der Spieler am Flop auf 2/4 FR wäre ja auch ein Traum. Kann mir aber ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass das vor 2 Jahren so der Fall war.
      Hast du mal live at the bike gesehn 100/200$ limit das is da so 50% spieler am flop xD Dann kannst dir ja ca vorstellen wie 2/4 livegame is :P
      Halt vergleichbar mit den 0.02/0.04-0.5/1 limits online :X
    • Donyc3
      Donyc3
      Bronze
      Dabei seit: 12.08.2006 Beiträge: 79
      also ich finde das buch und den schreibstil großartig, mir hilft es bis 2/4 auf jeden fall "satte"-ausreichende gewinne abzuwerfen.

      Auf jeden Fall deutlich besser als die zuvor gelesenen Low Limit Holdem sowie Internet Texas Holdem meiner Ansicht nach.
    • bonifaz
      bonifaz
      Bronze
      Dabei seit: 19.11.2005 Beiträge: 1.149
      Original von Korn
      Original von Worm0815
      Was ist an der Theorie dran, wenn der Pot sehr groß ist und ein raise durch die enormen pot odds fast jeden weak draw trotzdem zulassen, den am Flop zu checken bzw zu callen und dann Turn zu betten bzw zu check raisen um eine starke Hand zu protecten? (Protecting your Hand / When a raise will not protect your Hand P.160)
      Die ist falsch.

      Der Denkfehler ist, dass es auch viele viele weak draws gibt, die weniger als 4 Outs haben. Und genau diese möchte man ja am Flop auch raus haben.

      Der 2. Denkfehler ist, dass der Turn einfach häufig nicht nochmal erneut gebettet wird.

      Sehr schön =) Danke!

      Ich war gestern bei diesem Kapitel und bin eine schöne Weile daran gesessen und habe mich gefragt, ob ich zu blöd bin, das zu verstehen, oder ob da tatsächlich ein "Fehler" vorliegt.

      Korn, kannst Du noch andere Passagen aus dem Buch nennen, die mit Vorsicht zu genießen sind? Quasi als Vorwarnung :)
    • TheDna
      TheDna
      Bronze
      Dabei seit: 19.05.2006 Beiträge: 1.632
      Original von Korn
      Original von Worm0815
      Was ist an der Theorie dran, wenn der Pot sehr groß ist und ein raise durch die enormen pot odds fast jeden weak draw trotzdem zulassen, den am Flop zu checken bzw zu callen und dann Turn zu betten bzw zu check raisen um eine starke Hand zu protecten? (Protecting your Hand / When a raise will not protect your Hand P.160)
      Die ist falsch.

      Der Denkfehler ist, dass es auch viele viele weak draws gibt, die weniger als 4 Outs haben. Und genau diese möchte man ja am Flop auch raus haben.

      Der 2. Denkfehler ist, dass der Turn einfach häufig nicht nochmal erneut gebettet wird.
      Ah sehr nice das des hier mal erwähnt wird hat mir schon einiges an kopfzerbrechen gebracht dieser teil. Was ich ausserdem denke is das einem viel information fehlt wenn man den flop nicht bettet oder raised, so weiss man auch die hand des gegners nicht immer unbedingt einzuschätzen wenn er 3bettet am turn was ja bei großen pots öfters passiert.
      Fände es auch sehr nice, wie mein Vorredner schon erwähnte wenn es mehr so Tipps geben würde von dir auch was andere Bücher anbelangt welche Sektionen mit Vorsicht zu betrachten sind :)
    • TBone98
      TBone98
      Bronze
      Dabei seit: 25.07.2006 Beiträge: 1.657
      Ich hab das Buch auch gelesen und finde es sehr gut. Allerdings entsprechen die dort beschriebenen Tables nicht ganzdem, was man auf PP erlebt. Das ist zumindest meine Erfahrung.

      Auf S. 185 schreibt er z.B., dass i.d.R. 5-7 Spieler den Flop sehen, 4-5 bis zum Turn und 2-3 bis zum River mitgehen. Sowas ist auf den Tischen, die ich bisher erlebt habe, aber eher die Ausnahme als die Regel.
    • bonifaz
      bonifaz
      Bronze
      Dabei seit: 19.11.2005 Beiträge: 1.149
      Original von TBone98
      Ich hab das Buch auch gelesen und finde es sehr gut. Allerdings entsprechen die dort beschriebenen Tables nicht ganzdem, was man auf PP erlebt. Das ist zumindest meine Erfahrung.

      Auf S. 185 schreibt er z.B., dass i.d.R. 5-7 Spieler den Flop sehen, 4-5 bis zum Turn und 2-3 bis zum River mitgehen. Sowas ist auf den Tischen, die ich bisher erlebt habe, aber eher die Ausnahme als die Regel.
      Zur amerikanischen Prime-Time trifft das vielleicht noch eher zu. Auf PP um 21:00 MEZ sieht das natürlich etwas anders aus. Die Autoren können nicht auf Bedingungen diverser Seiten und Zeitzonen eingehen.
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