Game Theory and Bluffing

    • DocBru
      DocBru
      Bronze
      Dabei seit: 11.08.2007 Beiträge: 904
      Hallo,

      in Sklansky's Theory of Poker gibt es ein Kapitel in dem er beschreibt, dass die optimale Bluffstrategie (gegen gute Gegner), die gleiche Wahrscheinlichkeit eines Bluffs hat wie die Pot Odds, die der Gegner kriegt. Die Beispiele sind aber eher aus 7-Card Stud.

      Macht dieses Konzept bei NLHE irgendeinen Sinn, wo ja die letzte Karte offen zu sehen ist, und daher der Gegner eher "wissen" kann ob sie mir geholfen hat oder nicht? Oder gibt es irgendwelche anderen Situationen, in denen ihr eine Art "Zufallsgenerator" für eine Entscheidung benutzt?

      Viele Grüße
      DocBru
  • 3 Antworten
    • MiiWiin
      MiiWiin
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 01.03.2007 Beiträge: 64.801
      Original von DocBru
      Hallo,

      in Sklansky's Theory of Poker gibt es ein Kapitel in dem er beschreibt, dass die optimale Bluffstrategie (gegen gute Gegner), die gleiche Wahrscheinlichkeit eines Bluffs hat wie die Pot Odds, die der Gegner kriegt. Die Beispiele sind aber eher aus 7-Card Stud.

      Macht dieses Konzept bei NLHE irgendeinen Sinn, wo ja die letzte Karte offen zu sehen ist, und daher der Gegner eher "wissen" kann ob sie mir geholfen hat oder nicht? Oder gibt es irgendwelche anderen Situationen, in denen ihr eine Art "Zufallsgenerator" für eine Entscheidung benutzt?

      Viele Grüße
      DocBru
      ich denke du beziehst dich auf den Bluff in der Spiel-Theorie?

      Ich denke alle diese Beispiele beziehen sich auf Limit Games. Beim 7 Card-Stud ist das möglich, ebenso theoretisch beim Fixed Limit, da du die Pot Odds jedesmal genau gleich hast.

      Da du beim NL immer unterschiedliche Potgrößen hast und natürlich auch aufgrund der verschiedenen Gegner die Hände unterschiedlich spielst, macht sowas mMn absolut keinen Sinn!
    • nervermore
      nervermore
      Black
      Dabei seit: 13.01.2007 Beiträge: 9.471
      Lässt sich schon übertragen, gibt ja auch einen Artikel dazu in der Platin-sektion. Halt in erster Linie am River bzw in All-in Situationen wenn die Odds zum Showdown festliegen.
      Zb. Villain hat nen Bluffcatcher am River, wir betten Potsize. Unsere optimale Bluffing-frequency liegt dann bei 33%, bluffen wir weniger kann er profitabel folden, bluffen wir mehr kann er profitabel callen.
    • crt32
      crt32
      Bronze
      Dabei seit: 17.02.2007 Beiträge: 15.895
      Original von nervermore
      Lässt sich schon übertragen, gibt ja auch einen Artikel dazu in der Platin-sektion. Halt in erster Linie am River bzw in All-in Situationen wenn die Odds zum Showdown festliegen.
      Zb. Villain hat nen Bluffcatcher am River, wir betten Potsize. Unsere optimale Bluffing-frequency liegt dann bei 33%, bluffen wir weniger kann er profitabel folden, bluffen wir mehr kann er profitabel callen.
      Das kann man so nur sagen, wenn man mit der Potsize Bet All-In ist, also unser Gegner tatsächlich nur noch zwischen call oder fold entscheiden kann.
      Wenn er noch raisen kann, muss auch der Erwartungswert für seinen Raise null sein, damit wir (nach spieltheorie) optimal spielen, und dann wirds richtig schwer da die richtige bluffing-frequency und vorallem die calling range gegen einen Raise des Gegners zu berechnen.