Statistiken von Starthänden

    • RockaDN
      RockaDN
      Bronze
      Dabei seit: 01.05.2006 Beiträge: 351
      Habe gerade einfach mal in meinem Pokertraker gewühlt und war doch etwas erstaunt.

      Nach nun 20k Hands frage ich mich, wieso die Wahrscheinlichkeit teilweise so heftig danebenliegt.

      Liegt das

      a) daran, dass ich die Starthände vielleicht falsch spiele
      b) daran, das man nach 20k Hands noch keine richtige Statistik betreiben kann

      oder c) ?

      Ich werf das einfach mal zur Diskussion in die Runde.
      Was mich am meisten fasziniert ist KQs und JJ. Wenn ich sehe was da teilweise an viel schlechteren Händen mehr Average Income erzielt hat...seltsam

  • 5 Antworten
    • gooyha
      gooyha
      Bronze
      Dabei seit: 13.08.2006 Beiträge: 374
      übersehe ich die 8-8?
      8-8 und Q-Q fühle ich mich subjektiv immer am fittesten mit :D

      natürlich habe ich nichts gegen A-A und A-K... aber interessant ist deine Statistik schon.
    • fummi
      fummi
      Bronze
      Dabei seit: 13.02.2006 Beiträge: 7.317
      Schau doch mal wie selten die Hände verteilt wurden .. wenn du einen dicken Pot mit einer Hand verloren hast, dann macht das schon ne Menge aus.

      Die paar Hände sind auf jeden Fall 0 aussagekräftig.
    • DonCologne
      DonCologne
      Global
      Dabei seit: 28.07.2006 Beiträge: 1.314
      Nimm doch zum Beispiel mal J9s. Das hast Du 50 mal bekommen. Jetzt rechneich mal, daß Du das in den vorderen Positionen so gut wie nie gespielt haben wirst. In mittleren Positionen nach einem Raise oder wenigen Limpern wohl auch kaum. In hinterer Position nach einem Raise hast Du das Blatt wohl auch weggeworfen.

      Dann bleiben von den 50 mal vielleicht noch 10 mal übrig, wo Du das Blatt gespielt hast. Jetzt hast Du ein/zweimal einen schönen Pot mit Straight oder Flush gewinnen können und schon gewinnst Du laut Statistik mehr als mit JJ oder KQs wo Du wesentlich häufiger mitgegangen sein wirst.

      Somit kannst Du statistisch gesehen, aufgrund der wesentlich zu kleinen Grundgesamtheit und der Komplexität von Poker, keinerlei Aussage treffen.
    • RockaDN
      RockaDN
      Bronze
      Dabei seit: 01.05.2006 Beiträge: 351
      ok...mir leuchtet ein, dass die Zahlen alleine nicht so aussagekräftig sind.

      Ich hab das ganze jetzt mal umgerechnet auf Income pro Showdown.
      Müsste ja theoretisch dann etwas exakter die Wertigkeit der Hände darstellen. Ist aber nicht so ?(



      Wenn fummi sagt das die Zahlen nichts hergeben, weil die Grundgesamtheit zu klein ist, wunder ich mich aber darüber wieso hier im Forum immer der Wert 20k Hands als magische Grenze angegeben wird, ab dem man mittels Pokertracker hinreichend genaue Sachen ermitteln kann :D
    • Adorno
      Adorno
      Bronze
      Dabei seit: 09.03.2006 Beiträge: 857
      Das mit der zu kleinen Grundgesamtheit ist wohl so zu erklären:
      du hast bei 20.000 Händen für deine komplette Statistik aussagekräftige Werte, weil da ja auch alle Hände mit einfließen. Dein VPIP, PFR etc. wird ja aus allen 20.000 Händen ermittelt.

      Die einzelnen Hände dagegen hast du ja nun selbstverständlich viel seltener bekommen. Auf 50x J9s, 39x JTs etc. kann sich natürlich schnell eine erhebliche Abweichung ergeben. Da müssen, wie schon gesagt, nur mal 1-2 große Pötte gewonnen oder verloren werden, schon zeigt die Statistik wieder ein völlig anderes Bild und eine deiner jetzigen "Top-Hände" ist wieder viel weiter hinten in der Rangliste zu finden.
      Wenn du irgendwann mal etwa 20.000 mal jede einzelne Hand bekommen hast, wird das Ergebnis auch eher in Richtung "Normalverteilung" gehen ;)