Poker Mathematik & Profi Spieler

    • Melo1802
      Melo1802
      Bronze
      Dabei seit: 31.01.2007 Beiträge: 148
      Hi @ all

      spielen die Poker Pro´s streng nach Outs , Odds , Pot Odds u.s.w. oder in wie weit lassen die Mathematik mit in ihr Spiel einfliesen denn was ich so im Fernsehen sehe kommt mir das bei "einigen" überhaubt nicht so rüber das die auch nur Ansatzweise so spielen oder täusche ich mich da.
      Habt ihr mal ein Selbstversuch oder schon erfahrung gemacht indem ihr strikt Mathematisch spielt ohne das ihr auf die jeweilige Situation und dem gegner individuel eingeht !

      Mfg
  • 12 Antworten
    • Noonien
      Noonien
      Bronze
      Dabei seit: 01.01.2007 Beiträge: 4.616
      Also grad was man so im Tv sieht sind ja oft Spieler die sich seit vielen Jahren kennen . Da wird wohl zu 90% nach reads gespielt.
      Meisterhaft find eich Daniel wenn er an nem Tisch mit unbekannten seine Gegner liest und meist sehr genau liegt, vorraussagt was der Gegner tuen wird.
      Mit Onlinepoker kann man sowas halt nicht vergleichen ...
    • olli13
      olli13
      Bronze
      Dabei seit: 09.02.2006 Beiträge: 1.012
      Guck dir mal die letzte WSOP, speziell Gus Hansen, an. Von dem behauptet man ja immer, er spiele jede Hand. Aber er sagt da selbst in einem Interview, wie streng mathematisch er spielt, wenns drauf ankommt. Und anhand seiner dort gespielten Hände ist das gut zusehen.
    • GoodFellaGO
      GoodFellaGO
      Bronze
      Dabei seit: 02.01.2007 Beiträge: 1.004
      Ich denke schon das auv den high limits auch extrem viel über reads läuft, alleine schon weil man mit vielen leuten bereits mehrere tausend Hände gespielt hat und einige Spielweisen exploited werden können.
      Aber najo das sind auch nur die Ideen eines angetrunken 1/2 Spielers. :D :tongue:
    • Zinsch
      Zinsch
      Bronze
      Dabei seit: 01.02.2008 Beiträge: 11.800
      Reads beeinflussen die Variablen in den Formeln. Und Formeln haben mit Mathematik zu tun.

      Nicht, dass die Highstakes-Spieler diese Formeln auswendig kennen würden oder so (zB die für den Calldown bei FL), aber sie haben diese Formeln halt im Gefühl drinnen, weil sie einfach schon so viel Erfahrung haben, wann man genug Foldequity hat um den Bluff profitabel gestalten zu können etc.

      Alles im Poker läuft im Endeffekt auf Mathematik hinaus, denn alles ist irgendwie Bestandteil einer Formel, und jede Komponente verändert halt dann das Ergebnis und demzufolge die Spielweise.
    • Salokin
      Salokin
      Black
      Dabei seit: 16.08.2006 Beiträge: 1.002
      Du brauchst die Reads einfach. um mit der Mathematik ansetzen zu können.
      Angenommen du erhähst mit 20BB Stack Preflop mit AQo aus dem CO auf 4BB und der BU pusht drüber.
      Jetzt ist das ausrechnen der Odds die du kriegst mathematik, das schätzen der Equity gegen eine gegebene Range eine Mischung aus Mathematik und Erfahrung/Übung/Auswendiglernen und das Abschätzen der Range halt einfach unabänderlich Gegnerabhängig.
      Für mich ist letzteres auch eindeutig der schwerste Teil. Selbst online mit Stats vom betreffenden Spieler.

      Ich wage zu behaupten, dass die Pros durchaus auf Odds etc achten, aber halt einfach ein paar nicht so offensichtliche Faktoren mit im Spiel sind. Wenn ein Pro HU mit einem Gegner am Flop ist und der 2/3 Potsize bettet, der Pro callt mit einem Gutshot, dann mag man sich auf den ersten Blick wundern, dass er dafür doch nie im Leben die richtigen Odds bekommen hat - da sind aber einfach noch andere Faktoren drin, z.B. kann er gegen einen straightforwardspieler, der aber Contibets macht, die Chance für sehr hoch halten, dass der Gegner am Turn check/fold spielt und somit oft rausgeblufft werden kann. Auch hier sind Reads natürlich offensichtlich auch ein wichtiger (eher: der wichtigste) Teil. Aber dass der Pro mit dem Call unmathematisch spielt stimmt eben auch nicht.

      Disclaimer: Nur meine Meinung. ;)

      EDIT; Crosspost mit Zinsch. Gleicher Meinung. ;)
    • Noonien
      Noonien
      Bronze
      Dabei seit: 01.01.2007 Beiträge: 4.616
      Original von GoodFellaGO
      Ich denke schon das auv den high limits auch extrem viel über reads läuft, alleine schon weil man mit vielen leuten bereits mehrere tausend Hände gespielt hat und einige Spielweisen exploited werden können.
      Aber najo das sind auch nur die Ideen eines angetrunken 1/2 Spielers. :D :tongue:
      Angetrunken um diess Uhrzeit ? Respekt :)
    • RhyminSimon
      RhyminSimon
      Bronze
      Dabei seit: 23.08.2006 Beiträge: 1.445
      Original von Noonien
      Original von GoodFellaGO
      Ich denke schon das auv den high limits auch extrem viel über reads läuft, alleine schon weil man mit vielen leuten bereits mehrere tausend Hände gespielt hat und einige Spielweisen exploited werden können.
      Aber najo das sind auch nur die Ideen eines angetrunken 1/2 Spielers. :D :tongue:
      Angetrunken um diess Uhrzeit ? Respekt :)
      Abi fertig obv
    • LordVetinari
      LordVetinari
      Bronze
      Dabei seit: 01.01.2008 Beiträge: 137
      Original von Noonien
      Also grad was man so im Tv sieht sind ja oft Spieler die sich seit vielen Jahren kennen . Da wird wohl zu 90% nach reads gespielt.
      Meisterhaft find eich Daniel wenn er an nem Tisch mit unbekannten seine Gegner liest und meist sehr genau liegt, vorraussagt was der Gegner tuen wird.
      Mit Onlinepoker kann man sowas halt nicht vergleichen ...
      Ja, allerdings sieht man ihn dann oft trotz des Megareads den Gegner ausbezahlen.
      Liegt vermutlich an Mathe+Misstrauen am eigenen Read.

      Selbst bei Gegnern die er gut kennt, siehe zB National HU Championship 07 gegen Mike.

      Ich denke das hier tortzdem die Mathematik oft noch "reinfunkt"
    • GoodFellaGO
      GoodFellaGO
      Bronze
      Dabei seit: 02.01.2007 Beiträge: 1.004
      Original von RhyminSimon
      Original von Noonien
      Original von GoodFellaGO
      Ich denke schon das auv den high limits auch extrem viel über reads läuft, alleine schon weil man mit vielen leuten bereits mehrere tausend Hände gespielt hat und einige Spielweisen exploited werden können.
      Aber najo das sind auch nur die Ideen eines angetrunken 1/2 Spielers. :D :tongue:
      Angetrunken um diess Uhrzeit ? Respekt :)
      Abi fertig obv
      nene Abi war 2007, Geburtstagsumtrunk bei meiner Zivistelle ftw! :D
    • Moesn
      Moesn
      Bronze
      Dabei seit: 08.04.2008 Beiträge: 116
      die unterscheidung zwischen mathemati udn gefühl ist quatsch...
      wenn jmd super nitty ist und ich aj auf seinen shove folde ist das dann der mathematik wegen oder des gefühls?
      un wenn jmd super manaiclike spielt un ich aj drüber shove ist das dann weil mir mein gefühl sagt es is gut oder weil die mathematik nen shvoe gegen seine range als +ev auswertet...
      ist doch dat selbe is dat
    • hazz
      hazz
      Black
      Dabei seit: 13.02.2006 Beiträge: 4.771
      der mit der mathematik kann dir aber mit bestimmtheit sagen, warum seine aktion gut ist. der mitm gefuehl kann nur hoffen, dass er recht hat.
    • D4niD4nsen
      D4niD4nsen
      Bronze
      Dabei seit: 14.11.2007 Beiträge: 9.275
      Original von Salokin
      Ich wage zu behaupten, dass die Pros durchaus auf Odds etc achten, aber halt einfach ein paar nicht so offensichtliche Faktoren mit im Spiel sind. Wenn ein Pro HU mit einem Gegner am Flop ist und der 2/3 Potsize bettet, der Pro callt mit einem Gutshot, dann mag man sich auf den ersten Blick wundern, dass er dafür doch nie im Leben die richtigen Odds bekommen hat - da sind aber einfach noch andere Faktoren drin, z.B. kann er gegen einen straightforwardspieler, der aber Contibets macht, die Chance für sehr hoch halten, dass der Gegner am Turn check/fold spielt und somit oft rausgeblufft werden kann. Auch hier sind Reads natürlich offensichtlich auch ein wichtiger (eher: der wichtigste) Teil. Aber dass der Pro mit dem Call unmathematisch spielt stimmt eben auch nicht.
      Man nennt es auch Floaten und den Strategieartikel solltest du eventuell mal lesen ;) *flame on* ^^