Playability und Equity

    • dominikso
      dominikso
      Bronze
      Dabei seit: 25.04.2006 Beiträge: 16
      hallo,

      ich hab mir jetzt mal selber nen chart sowohl zur BB defense als auch zum 3-betten gemacht.

      Allerdings fehlt mir wirklich der Glaube daran, dass ich auf Dauer damit mehr Profit mache.

      z.B. kann man laut stove im BB gegen 5% Range mit 22 defenden. Allerdings traue ich mir nicht zu Postflop mit 22 was zu reißen, weil ich ja damit keine ahnung hab wo ich stehe.

      Wie kann man denn seine Charts hingehend der Playability optimieren?
      z.B. höhere Equity-Anforderungen für kleine pockets? geringere für suited Connectors? usw.

      gibts da irgendwelche Erfahrungswerte?
  • 14 Antworten
    • Funxx
      Funxx
      Bronze
      Dabei seit: 31.05.2006 Beiträge: 552
      du könntest in dein programm (pokermanager o.ä.) schauen und dir die kritischen hände heraussuchen. da solltest du sehen, wie sich solche hände im BB spielen oder nicht spielen lassen.

      wahrscheinlich hängt die playability auch mit der art des gegners zusammen. ein beispiel: ein maniac raised dich, du defendest mit 22. da der maniac sehr aggressiv spielen wird (mit oder ohne made hand), wirst du schwer herausfinden, wo du wirklich stehst.

      das waren nur meine gedanken, aber wenn du ein allgemeines chart für alle gegnertypen erstellen willst, schau am besten nach, wie du dich mit den jeweiligen händen geschlagen hast in der BB defense und vielleicht auch im headsup, wenn du mit einem pocket gelimpt hast und isoliert wurdest.
    • hazz
      hazz
      Black
      Dabei seit: 13.02.2006 Beiträge: 4.771
      bis zu +-3.5% EQ aufgrund von playability. wobei K2o ziemlich weit unten ist, KQs sehr weit oben. auf eine genauere auflistung/diskussion warte ich auch schon laenger :)
    • onkelmeik
      onkelmeik
      Bronze
      Dabei seit: 10.02.2006 Beiträge: 651
      Heads-Up in der BB gegen einen 5%-PFR-Raiser kommst Du doch mit 22 nicht auf 35% Equity für einen Call?!?
    • dominikso
      dominikso
      Bronze
      Dabei seit: 25.04.2006 Beiträge: 16
      678,072,384 games 1.578 secs 429,703,665 games/sec

      Board:
      Dead:

      equity (%) win (%) tie (%)
      Hand 1: 63.6935 % 63.39% 00.30% { TT+, AQs+, KQs, AQo+ }
      Hand 2: 36.3065 % 36.00% 00.30% { 22 }


      ---

      sogar auf 36 % ;-)

      aber infos zur playability wären echt ne feine sache...
    • garten309
      garten309
      SuperModerator
      SuperModerator
      Dabei seit: 02.07.2006 Beiträge: 12.097
      Tja, da scheint es leichte Unterschiede zu geben.

      657,524,736 games 0.938 secs 700,985,859 games/sec

      Board:
      Dead:

      equity (%) win (%) tie (%)
      Hand 1: 32.4346 % 32.12% 00.31% { 22 }
      Hand 2: 67.5654 % 67.25% 00.31% { 99+, AJs+, KQs, AKo }
    • hazz
      hazz
      Black
      Dabei seit: 13.02.2006 Beiträge: 4.771
      kommt halt extrem auf die pockets an, die du villain gibst. denn gegen die hat man meist nur 2 outs. gegen alle anderen hände bist du favorit. ist doch nicht sooo schwer zu erkennen ;D
    • wonm123
      wonm123
      Bronze
      Dabei seit: 12.07.2005 Beiträge: 1.154
      Also ich spiele die kleinen Pockets erst gar nicht mehr. soll er doch den Blind haben. Ist auf Dauer billiger für mich. Warum? Rechung folgt:

      Man trifft in der Regel alle 12%, das heißt jedes 8.te Mal (laut einem Artikel im Fortgeschrittenen Forum, frag nicht welchen) sein Set am Flop.

      Ich muss jetzt zusätzlich eine SB investieren um den Flop zu sehen.
      jedes 8.te Mal treffe ich.

      Macht 7SB investition. Um +EV zu sein, muss der Pot 1x 9SB groß sein (8SB plus meine Zwangsbet).

      Nicht eingerechnet ist jetzt, das mein gegenüber ja auch two pair, ein höherers set, ein flush oder street am river haben kann. Und das sehe ich als nicht gegeben.

      Wenn jemand eine andere Rechnung aufstellen kann, die +EV ist, immer her damit.
    • hazz
      hazz
      Black
      Dabei seit: 13.02.2006 Beiträge: 4.771
      aehm.. du spielst im HU die pockets nicht nur fuer set value. das ist ja halt teil des problems. und übrigens machts nicht, wenn der gegner am river nen twopair hat und du ein set.
    • mm144
      mm144
      Bronze
      Dabei seit: 16.02.2006 Beiträge: 1.059
      Original von hazz
      aehm.. du spielst im HU die pockets nicht nur fuer set value. das ist ja halt teil des problems. und übrigens machts nicht, wenn der gegner am river nen twopair hat und du ein set.
      lol
    • wonm123
      wonm123
      Bronze
      Dabei seit: 12.07.2005 Beiträge: 1.154
      Jep, das mit den two pair und dem set seh ich ein. Schäm..... :rolleyes:

      Aber wie gesagt, ich halte kleine pockets von 55 abwärts für nicht spielbar.

      Wenn mir einer eine Rechnung aufstellt, die doch +EV ist lass ich mich natürlich gerne überzeugen.
    • Logaras
      Logaras
      Bronze
      Dabei seit: 31.05.2006 Beiträge: 531
      die idee bei kleinen pocket pairs im heads up ist doch, dass der gegner nicht unbedingt auch ein pocket pair hat (idr hat er eher keins) und in diesem fall muss er ja erstmal was treffen, sonst liegst du vorne.
    • Sascha26
      Sascha26
      Black
      Dabei seit: 03.03.2006 Beiträge: 2.177
      Gegen einen Stealraise vom Button und vom Cutoff aus defende ich im BB jedes Pocket. bis 44 call ich und ab 55 3-bette ich wenn der SB bereits gefoldet hat. Warum gerade ab 55 weiß ich auch nicht fühlt sich für mich einfach gut an. Denn kleine Pockets sind richtige Goldesel ;) Triffst du nichts und das Board ist Mist foldest du einfach am Flop. Triffst du das set nicht und es kommt ein Flop den man nur schwer treffen kann, dann kann man locker raisen und bringt oftmal Overcards spätestens am Turn zum folden. Trifft man das set, liegt man oft sehr sehr weit vorne und bekommt meistens auch viel Geld raus.
      Das Geheimnis der kleinen Pockets ist ihre Playability. Man weiß meistens ob man sehr wahrscheinlich hinten oder sehr wahrscheinlich vorne liegt. Außerdem vergisst man oft das man durch eine 3-bet gegen einen Steal oft ziemliche Foldequity schon am Flop oder auch am Turn generiert, wenn der Gegner nichts getroffen hat.
      Im Smallblind defende ich dann ab 55 mit einer 3-bet wenn der Steal vom Button kommt.

      Ihr müsst auch darauf achten das ihr nicht den PFR Wert eines Gegner nehmt wenn er einen Stealraise macht, sondern den "Att. to Steal"-Wert Hier müsst ihr dan einfach in eure schlaue Tabelle Reraise gegen Raiser schauen und schon wisst ihr ob ihr 3-betten oder callen könnt.

      Gruß

      Sascha
    • hazz
      hazz
      Black
      Dabei seit: 13.02.2006 Beiträge: 4.771
      und ich ging davon aus, dass die playability eines kleinen pockets im headsup in etwa bei ace-high liegt - mit 2 statt 6 outs. sprich mies.

      woran genau erkennst du, ob der gegner getroffen hat. und was ist, wenn er selbst nen höheres pocket hat? ich sage ja nicht, dass sie unspielbar sind - einfach finde ich sie aber nicht.
    • wonm123
      wonm123
      Bronze
      Dabei seit: 12.07.2005 Beiträge: 1.154
      vll ist noch ein Unterschied zu no limit und fix zu stellen.

      bei fix kostet mein rais mit z.B. 55 aus BB dem Gegner nur eine Bet und ein müdes lächeln.

      Bei no limit kann ich mit 55 "richtig" Gas geben. Da seh ich ein, das ich mit einem kleinen pp auch eine Fold Equity gegen meinen Gegner habe. Aber bei fix?? Ich bin doch gezwungen bis zum ende durchzucallen um mir eine bessere Hand zeigen zu lassen. Und bei einem kleinen pp liegen ja fast nur overcards aufem board.