Wie damit klar kommen?

    • Pokerxx
      Pokerxx
      Bronze
      Dabei seit: 05.12.2007 Beiträge: 6.317
      Hey,

      ich habe ein Problem und zwar wenn meine BR z.B. zu einem gewissen Zeitpunkt 500 $ beträgt und ich spiele wieder paar Sessions und ein kleiner Down kommt und sie schrumpft auf z.B. 420$ komm ich damit einfach nicht klar.

      Ich denk dann immer "man ich hatte 500$ jetzt dauert es wieder bis ich 500$ habe und wenns jetzt wieder runter geht, was mach ich dann"

      So komtm es das ich von den anstehenden Sessions immer leichte angst habe und mit dem Druck nciht so wirklich zurecht komme...

      Gibt es dazu paar gute Artikel oder habt ihr paar gute Tipps für mich?


      Thx schon mal !!
  • 8 Antworten
    • AnnaKurnikowa
      AnnaKurnikowa
      Bronze
      Dabei seit: 11.01.2007 Beiträge: 1.364
      Vergleich nicht deinen BR Stand von Session zu Session, sondern von Monat zu Monat ;)
    • SilverCat
      SilverCat
      Bronze
      Dabei seit: 04.07.2006 Beiträge: 135
      Wenn meine BR immer wieder um einen Wert stagniert, nutze ich dies als Motivation mein Wissen nochmal in den Strategieartikeln zu überprüfen. Ich merke dann oft sehr schnell, dass das, was ich als kleine Downs empfunden habe, noch unentdeckte Leaks waren. Vielleicht hilft Dir das auch? =)

      Manchmal können auch Schwellenwerte wie runde Zahlen oder "noch xxx bis zum Limitaufstieg" unser Spiel negativ beeinflussen.
    • Jackno
      Jackno
      Bronze
      Dabei seit: 20.04.2007 Beiträge: 139
      als anfänger solltest du beim pokern noch keinen gedanken an geld gewinnen oder verlieren verschwenden. denn auf den unteren limits ist eh nichts mit geld "verdienen" (gerade als anfänger oder fortgeschrittener anfänger oder wie auch immer).
      konzentriere dich beim zocken nicht darauf, ob du jetzt gerade im plus bist, sondern darauf, ob du gerade dein A-game spielst und wie du dein A-game zu einem noch besseren game machen kannst.
      denke nach einer hand nicht darüber nach, ob du den pot gewonnen oder verloren hast, sondern ob du sie richtig gespielt hast.
      denn nur darum kann und sollte es gehen.
      ziehst du das konsequent durch und unterziehst dein game ständiger reflexion wirst du bald merken, dass es vorwärts geht und dass der erfolg kommt.
      davon ab macht es beim pokern sowieso keinen sinn, die kurzfristigen gewinne oder verluste zu beachten, was zählt sind die langfristigen erfolge.
      hoffe du verstehst, was ich dir sagen möchte.
    • DonASK
      DonASK
      Bronze
      Dabei seit: 10.10.2007 Beiträge: 509
      Original von Jackno
      als anfänger solltest du beim pokern noch keinen gedanken an geld gewinnen oder verlieren verschwenden. denn auf den unteren limits ist eh nichts mit geld "verdienen" (gerade als anfänger oder fortgeschrittener anfänger oder wie auch immer).
      konzentriere dich beim zocken nicht darauf, ob du jetzt gerade im plus bist, sondern darauf, ob du gerade dein A-game spielst und wie du dein A-game zu einem noch besseren game machen kannst.
      denke nach einer hand nicht darüber nach, ob du den pot gewonnen oder verloren hast, sondern ob du sie richtig gespielt hast.
      denn nur darum kann und sollte es gehen.
      ziehst du das konsequent durch und unterziehst dein game ständiger reflexion wirst du bald merken, dass es vorwärts geht und dass der erfolg kommt.
      davon ab macht es beim pokern sowieso keinen sinn, die kurzfristigen gewinne oder verluste zu beachten, was zählt sind die langfristigen erfolge.
      hoffe du verstehst, was ich dir sagen möchte.
      ich glaub man kann es nicht besser sagen!

      PS: du hast auch mir einen großen Gefallen getan ^^
    • Pokerxx
      Pokerxx
      Bronze
      Dabei seit: 05.12.2007 Beiträge: 6.317
      Echt nicer Beitrag hilft mir echt =)

      Ich sollte jetzt bei den low limits wohl besser nicht so an das Geld denken und lieber auf mein Spiel.

      Big Thx !!
    • cetchmoh
      cetchmoh
      Bronze
      Dabei seit: 26.08.2007 Beiträge: 707
      Ich finde die Denkweise "Ich habe $500" ist der falsche Ansatz. Deine BR ist permanent massiven Swings ausgesetzt. Ich hab mir angewöhnt nur den Teil der BR als "fest" anzusehen, den ich auscashen könnte - wo mir immernoch ein Rest blieb mit dem ich weiter mein Stammlimit komfortabel spielen könnte.
      Bei einer BR von $500 wären das meiner Meinung nach weniger $100 "fest" ;)
    • Euls0n
      Euls0n
      Bronze
      Dabei seit: 24.04.2007 Beiträge: 53
      Ich kann mich Jackno nur anschließen, auch wenn ich zugeben muß dass es bei mir auch ein wenig so ist. Nachdem ich vor kurzem das erste mal die 1000$ Bankroll erreicht habe war ich sehr bestürzt als ich nen großen Downswing hatte, der mich auf knapp 700 zurückgeworfen hat. Es war einfach eine unglaubliche Pechsträhne in der SSS. Wenn man immer in die stärkeren Hände läuft gibts keine Möglichkeit den Stack zu retten wenn man selber auch stark ist (zb. QQ v KK) Desweiteren wenn ich dann die Beste Hand hatte wurde ich ausgesuckt. Dazu noch so oft auf dem River, ich kann euch garantieren dass sowas sehr schwer zu verkraften ist.
      Mittlerweile würd ich sagen dass ich den Swing wieder etwas abgefangen habe, hauptsächlich durch einen richtigen nicen run in Sit&go's.
      Aber um nochmal auf das eigentliche Thema zurück zu kommen, was Jackno schreibt sollte ich auch besser beherzigen. Man kann einfach nicht leugnen dass Poker auf einen sehr kurzen Zeitraum auch sehr luckabhängig ist. Mir fällts auch nicht leicht während einer Session nicht öfters auf die Bankroll zu gucken, aber ich muss es mir abgewöhnen und ich würde es euch auch empfehlen. Und wenn es mal über längere Zeit nicht läuft, sollte man sich fragen ob die Pechphase einen beeinflusst hat. Ob man vielleicht nicht mehr sein bestes Spiel spielt. In dem Falle solltet ihr euch coachen lassen bzw. wenn ihr einen Poker spielenden Freund habt ihn bitten euch über die Schulter zu schauen.
      In dem Sinne viel Erfolg euch allen in der Pokerkarriere und viel Glück an den Tischen ;)
    • Crovax
      Crovax
      Black
      Dabei seit: 10.09.2006 Beiträge: 11.328
      Ich orientiere mich mit meiner BR oft eher nach unten als nach oben und bewerte sie auch lieber mal geringer als sie ist.

      Sieht in der Praxis so aus, dass ich mich nicht Frage wieviel ich noch spielen muss um aufs nächste Limit zu kommen sondern wieviel Stacks bzw. BBs kann ich verlieren ehe ich absteigen müsste... da fühl ich mich dann einfach sicherer und irgendwann ist die Zahl eben so hoch, dass ich viel Vertrauen habe dass da nix mehr schief gehen kann und dann steig ich vielleicht auf.

      Oder wenn ich mal am Ende des Monats ein wenig auszahlen will, dann zieh ich lieber mal pauschal ein paar stacks ab, weil soviel werd ich in nächster zeit sicher auch mal wieder dropen wenns schlecht läuft und gucke was dann noch über ist und es mir leisten könnte.

      Oder ich betrachte nur die wirklichen Winnings und ignoriere die Tatsache, dass ja noch dieser oder jener Boni in nächster Zeit hinzu kommt oder Rakeback aussteht usw. Dadurch habe ich immer ein eher schlechteres Bild von meiner BR als es wirklich ist... wenns dann mal wirklich scheisse läuft rechne ich nochmal genau nach und wunder mich meisst, dass es dann doch soviel ist...

      Allerdings ist es bei mir eh so, dass die BR auf Neteller, VISA, Full Tilt, Stars, Inter, Mansion und Everest verstreut ist und ich sowieso nicht so recht den Überblick behalte (ich trage die Werte zwar in ne Tabelle ein, bin aber zu faul sie täglich zu pflegen).

      Wenn du natürlich alles auf einer Seite hast und stetig den genauen Wert siehst wirst du auch immer darauf fixiert sein... würd mich wohl auch ständig nervös machen.

      Aber vielleicht hilft es Dir zB. immer an einem Tag in der Woche (oder gar nur 1 mal im Monat) die BR irgendwo zu notieren... dann stören Dich die täglichen Schwankungen vielleicht weniger, weil du vielleicht im vergleich zu den letzten x Tagen trotzdem noch im plus bist und wenn nicht, dann hast du ja vielleicht noch x Tage vor Dir um wieder auf diesen Stand zu kommen. Du gehst also einen kleinen Schritt in richtung längerfristigen Denkens und das muss du Dir sowieso angewöhnen, sonst machen Dich die täglichen oder gar stündlichen Swings zu sehr fertig, wenns mal um wirkliches Geld geht.