"Fragwürdige Strategien"in Theory&Practice v.Sklansky

    • Buzibaer
      Buzibaer
      Black
      Dabei seit: 07.06.2006 Beiträge: 3.315
      Hi! Bin grad mit dem Buch fertiggeworden.
      Find es abschnittsweise ganz brauchbar, v.a. sind einige strategische Konzepte enthalten, die ps.de nicht direkt vermittelt.

      Tlw find ich es aber extrem "fragwürdig" bzw. veraltet, was Strategie betrifft. Bspe. gäbs viele, er empfiehlt zbsp. Checkbehind/Potcontrol, wo lt. PS.de ganz klare Valuebets/Protectionsbets angebracht wären, tlw. rät er zu minraises preflop bzw. 1stinLimps vom CO/BU, was laut "unserer" Strategie wohl grundlegend flasch is...

      Was is von dem Buch allgemein zu halten? Wie findet ihr es? Hab ich die "fragwürdigen" Stellen einfach falsch interpretiert? Wei Sklansky gitl ja als "der" Cashgame-Guru.
  • 12 Antworten
    • shade
      shade
      Bronze
      Dabei seit: 19.01.2005 Beiträge: 212
      Ich dachte eigentlich, dass er als praxisferner Theoretiker gilt.

      Man müsste jetzt im Einzelnen natürlich schauen, was genau dir "fragwürdig" erscheint.

      Ich jedenfalls hasse David Sklansky.
    • Alecexx
      Alecexx
      Bronze
      Dabei seit: 31.05.2007 Beiträge: 818
      openlimps .... profitabel... gg

      naja er ist praxisfremd ... jeder internet pro semi pro wird bei nem minraise oder nem openlimp raisen\drüber gehen mit entsprechender Hand und dann ists eh teuerer und auch ohne die Initiative.

      Onlinespieler sind von minraises genervt sodass da mit entssprechender Hand ne 3bet folgt oder einfach n fold so wirds dann nie profitabel...

      die oldschool leute im casino machen das aber sie sind dann ja auch 80 % der leute am tisch. da klnnte sowas funktionieren sdieh Negranu ect... mit anderen älteren calibern.

      aber online ... NIE IM LEBEN
    • crt32
      crt32
      Bronze
      Dabei seit: 17.02.2007 Beiträge: 15.895
      Die von dir angesprochenen Strategien werden ja so weit ich mich erinnere begründet und bei näherer Betrachtung stellt man fest, dass die Online Games viel zu aggressiv (geworden) sind, als dass so Sachen wie Open Limps oder Minraises profitabel sein könnten.
      Dasselbe gilt für die Postflop Lines.
    • FastExer
      FastExer
      Bronze
      Dabei seit: 13.05.2006 Beiträge: 2.218
      man kann leider nur wenig aus theory & practice 1 zu 1 in sein spiel übernehmen, aber viele der theorien haben mein spiel sehr verbessert und haben mir die möglichkeit geben, gewisse situationen auch mal aus anderen blickwinkeln zu sehen (zb die eines minraisers ^^) auch wenn es vielleicht nicht immer so gedacht war, haben mir gewisse lines von sklansky verdeutlicht, was sich einige bei ihren moves so denken und so war es einfacher gegenlines zu entwickeln.

      dinge wie das sqeeze play und andere fundamentals wurden dort auch noch einmal schön erörtert, was niemals schaden kann.

      alles in allem ein sehr hilfreiches buch, wenn man es kritisch liest und sich seine gedanken dazu macht und nicht einfach kopiert, denn der style ist, wie bereits von einigen hier ganz richtig bemerkt: veraltet.
    • AllinTime
      AllinTime
      Bronze
      Dabei seit: 16.08.2005 Beiträge: 883
      Das ist halt das Risiko wenn man eine Seite der Medaille lernt und als bare Münze schluckt. Da wird ein Sklansky mal schnell am übermächtigen PS.de Content gemessen (umgekehrtes kommt gar nicht in Frage).
      Es gibt halt einfach nicht den heiligen Gral und selbst zwischen Sklansky, Harrington, Brunson und PS.de gibt es Unterschiede. Da du TaP erwähnst: Sklansky beschreibt in einem seiner Konzepte dass man Top Pair am Turn nicht betten sollte wenn am Flop in einem Raised Pot gecheckt wurde. Harrington bringt ziemlich genau das selbe Beispiel und empfiehlt zu betten.
      Bei JEDEM Content muss man SELBST nachdenken, auch wenn es anders einfacher wäre, was dir PS.de auch weiß machen will...
      Nix für ungut.
    • Face12
      Face12
      Black
      Dabei seit: 27.07.2006 Beiträge: 4.756
      Die Games haben sich halt schon krass geändert seit das Buch auf dem Markt ist, und vieles was er vorschlägt wird halt einfach hart exploitet und ist wahnsinnig schwer zu balancen; es wird schon Gründe haben warum auf NL 1k kein mir bekannter anerkannter Reg z.B. aus Late openlimpt oder irgendwelche Hände minraist, insofern haben sich die Games einfach entwickelt und das Buch ist überholt.
    • AgressiveInline
      AgressiveInline
      Bronze
      Dabei seit: 23.04.2007 Beiträge: 1.033
      sklansky > ganz ps.de zusammen
    • COOOKII
      COOOKII
      Bronze
      Dabei seit: 03.05.2007 Beiträge: 1
      Hey Leute kann nicht mehr lange dauern, und es gibt ein Buch
      "How to beat PokerStrategy.com dummys"
      Wer nicht abwechslungsreich spiel verliert und zu erkennen wer nach System XY spielt gehört dazu.

      Ein gutes Blatt
    • GoodKat89
      GoodKat89
      Bronze
      Dabei seit: 29.10.2007 Beiträge: 2.701
      Original von COOOKII
      Hey Leute kann nicht mehr lange dauern, und es gibt ein Buch
      "How to beat PokerStrategy.com dummys"
      Wer nicht abwechslungsreich spiel verliert und zu erkennen wer nach System XY spielt gehört dazu.

      Ein gutes Blatt

      solid first post!
    • Kahless
      Kahless
      Bronze
      Dabei seit: 08.08.2005 Beiträge: 808
      open minraises vom Button und Co sind oft nicht schlecht. viele gegner (besonders heavy multitabler) folden auf die minraises fast genauso oft wie auf normale open raises und wenn sie 3betten kann man callen und kann postflop dann besser weiterspielen, weil der pot kleiner ist.
      So hat das jedenfalls der Deucescracked.com coach Foxwoods_Fiend erklärt und der hats ziemlich drauf.
    • Indy1701e
      Indy1701e
      Bronze
      Dabei seit: 16.07.2007 Beiträge: 40.333
      Ich glaube, das Buch ist auch eher für RL Poker gedacht während der PS Content eher auf Onlinepoker ausgelegt ist. Beides spielt sich (noch) unterschiedlich.
      Die ganzen jungen Onlinepros die jetzt die Turniere stürmen, spielen auch ne ganz andere Line als die alten Livepros. Neulich bei der EPT Monaco hat glaube ich Negreanu mal was dazu gesagt. Da hat Hachem nur gecalled und Negreanu sagte, dass er auch so gespielt hätte, aber viele von den jungen Onlinepros hätten da geraised.

      Lies das Buch, zieh dir das heraus, was du sinnvoll findest und verwende das.
      Schlecht ist das Buch nicht, es ist aber auch kein Kochrezept. Beim Pokern muss man eben noch mitdenken und sich aufd die Gegner einstellen, aber das macht es ja auch so reizvoll!
    • hazz
      hazz
      Black
      Dabei seit: 13.02.2006 Beiträge: 4.771
      Original von Kahless
      open minraises vom Button und Co sind oft nicht schlecht. viele gegner (besonders heavy multitabler) folden auf die minraises fast genauso oft wie auf normale open raises und wenn sie 3betten kann man callen und kann postflop dann besser weiterspielen, weil der pot kleiner ist.
      So hat das jedenfalls der Deucescracked.com coach Foxwoods_Fiend erklärt und der hats ziemlich drauf.
      ssshhhh dont teach the fish :(