Gesucht: Die richtige Variante für mich

    • DanielT
      DanielT
      Bronze
      Dabei seit: 21.11.2006 Beiträge: 249
      Hi

      Ich bin momentan etwas orientierungslos. Hab ca. 1 Jahr FL SH (bis 3/6) und im Januar/Februar einen Großteil meiner BR "vertiltet" (oft genervt gespielt, Abi), insgesamt aber immer zu wenig Theorie gemacht, meistens Limitaufstiege in den Ferien und über die Schulzeit break even gespielt. Wie auch immer, habe jetzt angefangen zu studieren und ziemlich viel Zeit (2 Tage frei + 2 Tage nur morgends Uni) und will mich jetzt auch stärker mit der Theorie beschäftigen und besser und konzentrierter spielen.
      Die Zeit nach dem Abi habe ich erstmal als Abwechslung und quasi "Neubeginn" NL SH gespielt, bin ca. 1,5k up und dann wieder stark 2,2k oder so down. Dann bin ich wieder auf FL SH auf niedrigeres Limit mit tighterem BRM, spiele auch merklich besser als früher, nur wurde ich die letzten Tage dann etwas oft geluckt und es hat mich dann doch wieder an die NL FR Tische gezogen.

      Bin mir momentan also etwas unsicher wo ich spielen sollte. Spaß habe ich eigentlich an beiden Varianten gleichviel, ich versuche hier also eigentlich eher eine Antwort auf die Frage zu bekommen welche Variante am besten mit meinen Stärken zusammenfällt bzw. welche Variante von ihrer Spielnatur her am ehesten so strukturiert ist, dass meine Schwächen nicht so ins Gewicht fallen.

      Ich habe es deshalb mal hierhin gepostet weil es denke ich schon eher in die Kategorie "Selbstmanagement" passt.

      Also ich stelle einfach mal eine Art Liste mit Kriterien auf:
      - Turniere eher nich da es mich unflexibel macht und ich am Ende das rumgepushe nich mag
      - ich fände wenige und kleine Swings am besten, tut natürlich jeder, aber die Varianz hat einfach manchmal wirklichen Einfluss auf mein Spiel und auch auf meine Motivation, deshalb hab ich auch das tighte BRM eingeführt
      - habe in letzter Zeit etwas an FL HU gedacht, kann meistens relativ gute Reads auf Leute entwickeln und die Plays nachvollziehen, etc. wenn ich sie verfolge, bei zuvielen Gegnern/Tischen ist das meistens nich möglich, allerdings wäre HU wohl dochnich so gut wegen der Varianz
      - Mathe ist nicht wirklich meine Stärke, Ausnahmen sind hier Statistik und Stochastik
      - fühle mich irgendwie zum NL FR hingezogen da man auch Multitablen kann ohne zuviel zu verpassen und zum einen das FR, zum anderen die so erzeugte Samplesize die Varianz geringhalten (?)


      Weiß wie gesagt nich wirklich wie ich das machen soll. Wäre gemischt spielen eine sinnvolle Alternative? Was denkt ihr darüber? Gibts vllt. jemanden der ähnliche Probleme hat(te)?
  • 3 Antworten
    • Grammy
      Grammy
      Black
      Dabei seit: 12.06.2006 Beiträge: 1.461
      Die Sache ist die: Varianz beim Pokern kannste nich abschalten.
      HU ist da wohl die krasseste Variante, also sollte das für dich wegfallen.
      SNG`s sprich Tuniere willste nich, also bleibt NL und FL Cashgame.
      Wenn du durch Varianz wirklich so geprägt bist und damit nicht klar kommst, solltest du dir überlegen ob Poker das richtige für dich ist. Bad Beats, Downswings und dergleichen werden niemals ausbleiben können, das ist es ja was Pokern ausmacht.
      Wenn du schon so schreibst, von wegen da liefs nich und so dann hab ich die Spielart gewechselt, das ist eher weniger gut. Ich denke man sollte sich am Anfang schon festlegen und diese Variante dann perfektionieren. Da ich die als FL Spieler zu NL leider nichts sagen kann, was jetzt Varianz angeht ist das etwas sinnlos hier, nur die Varianz trifft dich in jeder Spielart immer und immer wieder sehr derbe.
    • Crovax
      Crovax
      Black
      Dabei seit: 10.09.2006 Beiträge: 11.331
      HU solltest du allein schon deswegen vergessen, weil der Rake viel zu hoch ist... außerdem wenn du sowieso schon Tiltanfällig bist dann erst recht nicht.

      FR kann ich an sich nur empfehlen... allerdings eher FL.
      Ich denke NL spielt man FR so wenig Hände und in den wenig Händen die man spielt hat man dann oft Situationen in denen es um ganze Stacks geht und das treibt die Varianz hoch, obwohl die Varianz noch nicht so hoch ist wie FL SH.
      FL FR hast du eher kleine Varianz und in den kleineren Limits trotzdem genug Fische am Tisch und die Beats sind nicht so heftig (zwar öfter aber der Gegner hat schliesslich auch oft die entsprechenden Potodds, genau wie du sie ab und zu hast und aussuckst... und es kostet nicht nen ganzen Stack)
    • DanielT
      DanielT
      Bronze
      Dabei seit: 21.11.2006 Beiträge: 249
      Habe denke ich die Antwort auf das Problem gefunden: Pausen!

      Habe wohl die Distanz etwas verloren, war wohl auch hier etwas ungeduldig da ich "nicht schnell genug" auf meine alten Limits (3/6) zurückkomme.
      Ich spiele jetzt weiter FL, bevorzugt SH und vllt. hier und da auchmal FR.
      Außerdem habe ich die Varianz früher wohl auch nicht so wahrgenommen weil ich mir auch bewusst war schlecht gespielt zu haben und so.
      Wie auch immer, irgendwie muss mans lernen. Mit 2 Tagen Distanz lacht man drüber.
      Danke euch beiden :) .