Mathematik Studium?

    • ilja
      ilja
      Black
      Dabei seit: 20.06.2006 Beiträge: 4.236
      Hallo zusammen,

      ich veruschs mal kurz zu machen: Nach meinem Abi dieses Jahr, kommt erstmal Zivi, dann würde ich gerne Studieren, nur was, das ist die frage...
      Vor knapp 1/2 Jahr habe ich die Liebe zur Psyhologie entdeckt, nur leider wird das beruflich nichts, da mein NC (2,6) nicht wirklich ausreicht.
      Deswegen suche ich was "Neues". Bin schon lange am überlegen und spiele mit dem Gedanken vielleicht Mathematik zu studieren.
      Das Potenzial dazu hätte ich. Ich war schon immer recht gut in Mathe, zum Schluss Mathe LK mit 13P Abi. Auch das rechnen an sich sehe ich mehr als Rätsel als auf Aufgabe.

      Aber naja, bedenken habe ich schon.. Ich weiß nicht ob es schon irgendwie abwechslungsreich ist, bzw. in wie fern das nach einigen Jahren immernoch Spass machet. Auch die Berufsaussichten würden mich interessieren.

      Ich denke mal hier sind bestimmt welche unter euch dabei die Mathematik Studieren oder Studiert haben. Würde mich freunen wenn ihr mir eine kurze Antwort schreiben könntet, ob und wieso ihr damit (um)zufireden seid. :)
      Im Internet kann man viel über den Studiengang lesen, aber so ein persönlicher Erlebnissbericht ist um einiges mehr wert.
  • 27 Antworten
    • sirsteve
      sirsteve
      Bronze
      Dabei seit: 06.03.2006 Beiträge: 1.107
      ich studier mathe an der ETH in Zürich...

      und ich muss sagen, mir gefällt es sehr gut! Es ist ein spannendes Studium!

      Was es aber NICHT ist: es ist kein fortsezung der abi-mathe! Das ganze wird viel thoeretischer...

      wenn du willst kann ich dir allenfalls mal n teil einer mitschrift aus unserem 1. Semester Analysis mailen! Dann kannst du dir mal bisserl anschauen um was es da bei uns ging!


      greets
    • ChrisA3
      ChrisA3
      Bronze
      Dabei seit: 25.08.2005 Beiträge: 6.481
      Original von sirsteve
      ich studier mathe an der ETH in Zürich...

      und ich muss sagen, mir gefällt es sehr gut! Es ist ein spannendes Studium!

      Was es aber NICHT ist: es ist kein fortsezung der abi-mathe! Das ganze wird viel thoeretischer...

      wenn du willst kann ich dir allenfalls mal n teil einer mitschrift aus unserem 1. Semester Analysis mailen! Dann kannst du dir mal bisserl anschauen um was es da bei uns ging!


      greets
      Hast ne PM, ich überleg mir das Studium auch noch =)
    • Eggehard
      Eggehard
      Bronze
      Dabei seit: 17.08.2006 Beiträge: 379
      Wenn man gern Mathe macht,
      aber sich vielleicht nicht sicher ist ob reine Mathematik jetzt das richtige ist, und/oder man ein bisserl Spaß an Naturwissenschaften hat, könnte man ja auch ein Physikstudium in Betracht ziehen, hier gibts Mathe satt, aber halt nicht nur!
    • noone23
      noone23
      Bronze
      Dabei seit: 06.02.2005 Beiträge: 472
      Physik ist quasi angewandte Mathematik ;)
    • icerain
      icerain
      Bronze
      Dabei seit: 26.11.2005 Beiträge: 1.023
      Ich versteh echt nicht wie man sich freiwillig nen Mahtestudium antuen kann. Weil denen für unser Informatik Grundstudium anscheinend nichts sinnvolles eingefallen ist, durchlauf ich da nen 3/4 Mathe Grundstudium und ich finds ehrlich gesagt bescheiden.
    • PeterBee
      PeterBee
      Black
      Dabei seit: 12.05.2006 Beiträge: 2.002
      Wer an ein Mathestudium mit der richtigen Einstellung rangeht, wird sehr viel mehr lernen als in jedem anderen Studienfach möglich ist.
      Die Theorie, die man lernt mag sehr speziell aussehen, für jemanden der sich nicht dafür interessiert oder schlichtweg nicht weiss worum es geht.
      Wer sich damit befasst wird schnell die Allgemeingültigkeit und Anwendbarkeit in jedem Bereich seines Lebens erkennen.
      Mathestudium macht bessere Menschen, dessen bin ich mir sicher!

      Ob nebenbei oder hinterher, ganz egal was man nach einigen Jahren mit der Mathematik macht, es wird einem soviel leichter fallen als anderen.
      Seien es Sprachen, Volkswirtschaft, Poker, Philosophie oder sonst irgendwas. Wer Mathe studiert hat kann fast alles andere sehr schnell lernen und es dann meistens besser als diejenigen die nur das andere gelernt haben.

      Hört sich ziemlich übertrieben an, ist aber so !

      ... und ja, ich studiere das auch =)
    • ilja
      ilja
      Black
      Dabei seit: 20.06.2006 Beiträge: 4.236
      @PeterBee, ich habe beim lesen deines Postings gerade eine Gänsehaut bekommen (und das liegt nicht am offenen Fenster neben mir). =)

      Was mich aber interessieren würde, weißt du schon was du nach dem Studium vorhast? :)
    • icerain
      icerain
      Bronze
      Dabei seit: 26.11.2005 Beiträge: 1.023
      Du hast den Größenwahn vergessen....
    • Denz
      Denz
      Bronze
      Dabei seit: 16.01.2005 Beiträge: 15.517
      also ein bekannter von mir meinte für ein Mathestudium muss man schon ein "freak" sein d.h. sich wirklich dafür interessieren und viel talent haben.

      Ne 1 im LK reicht da wohl bei den meisten nicht, da es zb Klausuren mit 80% Durchfallquote gibt (uni koeln).
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Ich hab mich auch 3 Semester an Informatik "versucht". Sah halt so aus, dass auch 3/4 der Vorlesungen zusammen mit den Mathematikern war, hab dann recht schnell festgestellt, dass das nichts für mich ist :p

      Ich hab auch mal ein Gespräch mit meinem Cousin geführt, der sein Grundstudium in Mathematik abgeschlossen hat, aber danach auf Verfahrenstechnik gewechselt ist. Seine Begründung war, dass der Stoff zwar super interessant und wissenswert ist, aber das seine Kommilitonen alles "Freaks" sind und man nach ner Zeit ein bisschen den Zugang zur Realität verliert. (Das waren seine Worte, nicht meine).
    • FjodorM
      FjodorM
      Bronze
      Dabei seit: 14.02.2006 Beiträge: 11.238
      Ne eins in Mathe im LK qualifiziert auf jeden Fall für ein Mathestudium (ich studier Physik), allerdings muß man halt mehr tun als an der Schule. Das wird vielen zum Verhängnis, für die die Schule recht locker lief (mir auch beinahe, ich weiß wovon ich spreche). Laß dich nicht abschrecken, wenn dich Mathe interessiert dann studier es. Merkst du nach 2-3 Semestern daß es nicht das richtige ist, kannst du immer noch wechseln, kriegst dann trotzdem noch Bafög.
    • Eggehard
      Eggehard
      Bronze
      Dabei seit: 17.08.2006 Beiträge: 379
      Original von noone23
      Physik ist quasi angewandte Mathematik ;)
      Studierst du's?

      PS: Ich ab Oktober *freu*
    • Caius
      Caius
      Bronze
      Dabei seit: 02.03.2005 Beiträge: 205
      Beweis durch vollständige Induktion von nem Physiker:

      n=1 ---> passt...
      n=2 ---> passt...
      .
      .
      .
      .
      ausprobieren bis n=10 --> passt...

      q.e.d.
    • StSch47
      StSch47
      Bronze
      Dabei seit: 12.02.2006 Beiträge: 222
      PI ist gleich 3 !





      (das wollte ich nur mal in den Raum schmeißen ;) )
    • Godeven
      Godeven
      Bronze
      Dabei seit: 22.08.2005 Beiträge: 11
      Ich hatte zwei Semster Physik gemacht und bin ebenfalls zur Verfahrenstechnik gewechselt...

      Das macht mir jedenfalls mehr Spaß als das Physikstudium. Ich wollte eben breitgefächeter Lernen und dafür war es eben das falsche Studium. Es ist einfach auch Geschmackssache.

      Mit Verfahrenstechnik bin ich aber voll zufrieden...:-)
    • stone4ge
      stone4ge
      Bronze
      Dabei seit: 22.01.2006 Beiträge: 276
      Go for MBA!
    • tommeyman
      tommeyman
      Bronze
      Dabei seit: 09.02.2006 Beiträge: 92
      ich fange dieses Semester auch Physik an.. hoffe ich zumindest.. mache nen Vorkurs mit und krieg nen bisl kalte Füße :(
    • PeterBee
      PeterBee
      Black
      Dabei seit: 12.05.2006 Beiträge: 2.002
      ilja: Abgesehen von Wunschberufen wie Pokerspieler? ;)
      Im Moment arbeite ich z.b. bei einer studentischen Unternehmensberatung, sowas könnte ich mir auch nach dem Studium vorstellen. Wenn das nicht klappt gibts es auch noch ne Menge Jobs in der Versicherungs und Bankenbranche oder bei nem Investmentfond.
      Ausserdem kann ich mit Nebenfach VWL auch fast jeden Job bekommen der für einen VWLer ausgeschrieben ist.
      Habe auch mal während der Schulzeit bei einer Computerspielefirma mitgearbeitet, und in der Softwarebranche sind ja Mathematiker auch immer gesucht, und das könnte ich mir unter Umständen auch vorstellen.
      Dann gibts noch die Jobs an der Uni, die zwar etwas schlecht bezahlt sind aber dafür sehr interessant, ausserdem könnte man hier evtl weiter auf seine ProfiPokerkarriere hinarbeiten?? ;)
      Eine ebenfalls interessante Alternative habe ich neulich auf einem Vortrag zur Vorstellung von Diplomrichtungen in der Mathematik gehört. Dort ging es um Optimierung (z.b. konkret ging es um das Warenlager von Siemens), wo hochkomplizierte Algorithmen gefunden werden müssen, die schnell zu berechnen sind und eben z.b. die Wege der Gabelstapler oder Postboten usw optimieren. Hier ist wie fast überall in der freien Wirtschaft ein gutes Gehalt zu machen, und man kann oft nach einem solchen Projekt fest in dem Unternehmen eingestellt werden um als Manager den Verlauf und Fortschritt der eigenen Arbeit zu überwachen und eventuell auch in anderen Bereichen neue Projekte zu übernehmen.

      Mir steht noch vieles offen, komme jetzt erst ins 5. Semester, habe gerade gestern meine letze Vordiplomsprüfung absolviert und bin vielleicht deswegen auch etwas enthusiastisch (auf keinen Fall größenwahnsinnig, Mathematiker sind wirklich so gut! *hust*) ;)
    • flutsch
      flutsch
      Bronze
      Dabei seit: 02.03.2006 Beiträge: 1.583
      Original von Caius
      Beweis durch vollständige Induktion von nem Physiker:

      n=1 ---> passt...
      n=2 ---> passt...
      .
      .
      .
      .
      ausprobieren bis n=10 --> passt...

      q.e.d.

      da fällt mir die alte kamelle wieder ein :D

      der endgültige beweis: alle ungeraden zahlen sind primzahlen (je nach fachrichtung):
      -MATHEMATIKER: 3 ist eine primzahl, 5 ist eine primzahl, 7 ebenso; beweis durch induktion!
      -PHYSIKER: 3 ist eine primzahl, 5 ist eine primzahl, 7 ist eine primzahl, 9 ist meßfehler, 11 ist primzahl...
      -JURIST: mal sehen, 3 ist eine primzahl, na also, da ist er ja, der präzedenzfall...
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