[Vorbereitung] Playability Chart

    • Remoh
      Remoh
      Bronze
      Dabei seit: 11.03.2006 Beiträge: 1.196
      Ich hab mir mal überlegt, dass man doch mal eine Art Handchart machen könnte in dem die Hände nach der Playability eingeordnet sind.
      Oftmals les ich ja, dass wenn ich mir selbst irgendwelche Charts mit Pokerstove machen möchte ich bei den Hände bis zu 3,5% der Equity dazuzählen oder abziehen muss.
      Aufgrund desswen würde doch eine Chart mit den Händen nach Playablilty sortiert bei dem weiteren Arbeiten der Händen helfen.

      Da ich selbst jetzt sicher nicht derjenige bin, der hier die super Erfahrung hat, dass perfekt hinzubekommen, denke ich, dass man solch ein Chart doch in Zusammenarbeit und Diskussionen hier im Forum erstellen könnte.

      Also erstmal Kurz, was wir unter Playability verstehen
      Unter der Playability verstehen wir in erster Linie den Informationsgehalt der Hände, wenn wir das Board sehen. Das heisst, es geht uns nicht um die Stärke der Hand sondern einzig und alleine die Sicherheit zu Wissen wo wir stehen.


      Kriterien zur Einordnung
      Bei den Kriterien spielt die eigene Erfahrung wohl die größte Rolle. Man weiss so selbst in welchen Situationen man mit welchen Händen einfach nicht weiss wo man steht.

      Art der Einordnung
      Ich hab mir überlegt, dass man die einzelnen Hände sozusagen von einer Skala von 0-100 Punkte bewerten könnte. Sprich 100 Punkte für Hände, die eine hohe Playability haben. Und 0 Punkte für diejenigen, die sehr schlecht zu spielen sind.
      Nachdem man die einzelnen Hände dann eingeordnet hat, kann man sich dann ünberlegen wie man es mit den Prozenten bei der Equity macht. Durch die Punkteinordnung haben wirs dann halt einfacher, die ganzen Hände, welche gleich sind von der Playability zusammenzufassen und so dann die Tabelle mit der Prozentabweichung zu Erstellen.

      Anfang der Einordnung

      Nun mal ein Anfang der Einordnung von mir:

      Pocketpairs
      Insgesamt gesehen haben Pocketpairs eine hohe Playability, da man oft genau weiss wo man steht.

      Man trifft ein Set: zu 99% vorne
      Man hält ein Overpair: vorne
      Man hält ein Middlepair (1 Overcard): wahrscheinlich vorne
      Man hält ein Lowpair (2 Overcards): wahrscheinlich hinten
      Man hält ein Underpair: sehr wahrscheinlich hinten

      Somit würde ich die Pocketpairs in folgende Punktkategorien einordnen:
      AA-QQ: 100 Punkte
      JJ-TT: 95 Punkte
      99-77: 85 Punkte
      66-44: 90 Punkte
      33-22: 100 Punkte



      Also nun erstmal bevor ich weiter mache mit der Einteilung. Was haltet ihr von der Art der Punktezuteilung. Meint ihr man koann sowas überhaupt hier machen.

      Natürlich sind Verbesserungsvorschläge bei der Punktezuteilung bei den Pocketpairs erwünscht. Sollte ja eine schöne Diskussion entstehen, an deren Ende ja dann bestenfalls ein super ausgeklügeltes Chart steht.
  • 5 Antworten
    • hazz
      hazz
      Black
      Dabei seit: 13.02.2006 Beiträge: 4.771
      100 punkte für 22 im HU? ich denke nicht.

      es kommt halt nicht nur auf die eigenen karten an. natürlich wäre eine einschätzung für eq-modifikatoren wünschenswert, aber feedback ist rar.
    • DonJuanLuka
      DonJuanLuka
      Bronze
      Dabei seit: 19.06.2006 Beiträge: 106
      ich finde soetwas klasse... =) Leider verfüge ich noch nicht über die Erfahrung um hier erfolgreich mitwirken zu können
    • Remoh
      Remoh
      Bronze
      Dabei seit: 11.03.2006 Beiträge: 1.196
      Original von hazz
      100 punkte für 22 im HU? ich denke nicht.

      es kommt halt nicht nur auf die eigenen karten an. natürlich wäre eine einschätzung für eq-modifikatoren wünschenswert, aber feedback ist rar.
      Hab auch eigentlich gehofft, dass es etwas mehr Feedback geben wird...

      Aber dein Feedback ist ja auch schonmal was. Denn wenn wir nun deine Anmerkung umwandelt bedeutet das nichts anderes, dass wir unsere Playablilty abhängig von der Gegneranzahl machen.

      Folgende Möglichkeit der Ansammlung der Daten wäre also wohl am besten geeignet.



      Nur ohne eine wirkliche Diskussion und verschiedene Meinungen wird das wohl eher nichts...

      theoretisch wäre es beispielsweise möglich, dass ich nen Webformular bastel, in dem man solche Tabellen für alle möglichen Hände hat und dort die Punktzahl eingibt. Wenn sich da 100 Leute je ca. 20 Minuten Zeit nehmen und jeder nen paar gewissensvoll ausfüllt, so hat man genug Daten als Grundlage um Durchschnittswerte zu ermitteln und dann ne "fertige" Tabelle mit allen Händen bereitzustellen, welche dann bei gewissen Händen, wo verschiedene Meinungen bestehen diskutiert und verbessert werden könnte.
      Nur ohne mithelfe wird das schlecht was...
    • hazz
      hazz
      Black
      Dabei seit: 13.02.2006 Beiträge: 4.771
      ja, nur habe ich lieber die qualifizierte meinung einiger weniger als den durchschnitt vom ratespiel etlicher laien.

      aber vielleicht hilft so ein formular die hemmschwelle zu überwinden und den arbeitsaufwand einzudämmen.

      übrigens finde ich die playability fast nur für HU interessant. denn dort hat sie einfluss auf unsere entscheidungen (preflop). bei allen andern ist es zwar nicetohave aber nicht sonderlich hilfreich (von sb complete mal abgesehn).


      PS: die werte von ~3.5% hat korn auch nicht nach gefühl bestimmt, sondern beispielhaft aus einem vergleich von ev-stats und equity gewonnen. diese rechnung könnte man auch für alle anderen hände aufstellen.

      speziell bei den pockets sollte die playability mit der wahrscheinlichkeit overcards, speziell aus der playingzone, zu floppen korrelieren. daher auch: gute playability von AA, miese bei 22.
    • TaZz
      TaZz
      Bronze
      Dabei seit: 27.01.2006 Beiträge: 10.665
      sehe das genauso wie hazz, da mich die playability quasi fast nur für 2-3 handed interessiert, wenn es um blind defense geht...