help needed: cashgame-staking, how to?

    • Radioghost
      Radioghost
      Bronze
      Dabei seit: 22.01.2007 Beiträge: 4.664
      Mahlzeit.

      Vorgeschichte: Ich bin im Februar richtig böse auf die Fresse gefallen und innerhalb von 3 Wochen (nach 1.5K$ cashout) durch doomswitch, mangelnde Konzentration (Frau im Spiel), Leaks und einer prise Tilt von 4,5K auf 100$ gedroppt (featuring 900$ besoffen alles-oder-nichts-shot.) (Kurzer Ausflug auf NL200, dann über NL100 und NL50 runter)

      Seitdem: In ca. 6 Wochen nach dem Absturz habe ich kaum gespielt, dafür aber massiv Theorie gemacht, Deuces Cracked Account gereggt und mein Spiel analysiert. Jetzt spiele ich zurzeit NL20SH auf Titan mit bisher 7ptbb auf 15K Hände. Finde mein Spiel hat sich massiv verbessert, gibt aber noch genug zu tun.

      Aktuelle Situation: Ein Freund von mir (kein Pokerspieler, aber hat einen Überblick über meine bisherige Kariere) hat mir angeboten mich mit 2K€ (ca. 3K$) zu staken. Er ist sich auch bewusst dass es ganz dumm laufen kann und im schlimmsten Fall die Kohle weg ist. Ich würde das mit dem staken hauptsächlich aus dem Grund machen, weil ich die Sache dann wohl etwas ernster nehmen würde. Geht ja schließlich nicht um meine eigene Kohle. Sonst könnte ich ja auch selber nachcashen.

      Jetzt die Masterfrage – was sind gängige Beteiligungsmodelle für so eine Aktion?

      Es geht nicht um kurzfristige Shots, sondern um einen Zeitraum von ein paar Monaten. Ich hatte da so an 150K-200K Hände gedacht.

      Mal angenommen das Ganze würde ab Juni losgehen. Ich werde bis dahin vermutlich wieder ca. 1,2K$ haben, macht also insgesamt irgendwas um 4,2K$.

      Gespielt wird dann wohl trotzdem erstmal NL50, ab 6K dann NL100. Habe also vor ein superkonservatives BRM zu beherzigen.

      Habt ihr Vorschläge dazu? Ich bin mir nicht sicher wie man die Gewichtung verteilt. Einerseits ist 3/4 der Kohle vom Kollegen, andererseits habe ich die ganze "arbeit".

      Bin für jeden Tipp dankbar, am besten natürlich von Leuten die sich mit sowas auskennen.

      thx!

      EDIT:

      Hab gerade nochmal ein wenig durchgerechnet mit verschiedenen winrates. Ich finde 20% Beteiligung für den Kollegen ganz gut. Viel mehr ist witzlos, weil ich dann einfach u.U. massiv Kohle verschenke falls ich mal wider erwarten ein fettes up erwische, oder sogar wieder absteigen muss nachdem ich die Kohle + Gewinn zurückgezahlt habe.

      Sind 20% fair?
  • 2 Antworten
    • FloJi
      FloJi
      Bronze
      Dabei seit: 08.10.2007 Beiträge: 1.204
      Also konservatives Stacking ist ja eigentlich 50/50. $, sowie Gewinn

      Allerdings wenn ich das volle Risiko tragte, dann würde ich schon gerne 2/3 des Gewinns haben, ist aber alles Verhandlungssache.

      Oder du "verzinst" sein Geld und gibts ihm eine Art garantie (kannst ja an ptBB/100 ausrechnen). Beispiel:

      3 ptbb/100 auf NL50 100k Hände -> 3kptBB -> 3k$ -> du 2k er 1k -> Verzinsung 50%

      x2 wenn du das ganze noch auch NL100 durchziehen kannst => 6k$ für euch beide

      Also es summiert sich dann ganz schön, so ne tolle Verzinsung bekommt selten :D


      ABER: Das Risiko der Anlage ist halt sehr hoch (nach deiner Vorgeschichte :P )
    • Radioghost
      Radioghost
      Bronze
      Dabei seit: 22.01.2007 Beiträge: 4.664
      thx!

      Ich honk hätte aber auch mal früher auf die Idee kommen können bei 2+2 oder so zu schauen. Stimmt, 50/50 scheint Standard zu sein.

      Dann muss ich nochmal durchrechnen ob sich das lohnt.

      btw: Mit mir befreundet zu sein ist immer ein Risiko, aber das weiß mein Kumpel schon lange. ;)