wann bin ich committed?

    • RaiserBlade
      RaiserBlade
      Bronze
      Dabei seit: 17.10.2007 Beiträge: 5.777
      genau hab ichs bisher nicht verstanden. bisher dachte ich, dass ich committed bin, wenn ich nach nem raise nur noch einen verhältnismäßig kleinen stack habe, oder der pot eben entstrechend groß ist, dass mein stack auch verh.mäßig klein ist.

      gerade habe ich etwas von "mit 2 outs bist du nicht committed..." gelesen.
      wills jetzt endlich verstehn...

      wenn jemand die ultimative definition, beispiele usw. hat, wär ich echt dankbar.
      wenn ihr zufällig beispielhände habt wo ihr committed seid, immer her damit.
  • 14 Antworten
    • PokerPaulMainz
      PokerPaulMainz
      Bronze
      Dabei seit: 03.05.2007 Beiträge: 10.258
      Ich würde sagen, du bist dann auf einer Street commited, wenn in der vorherigen Street eine Allin-ähnliche Situation geschaffen wurde.

      Deine ersten beiden Sätze lassen darauf schließen, dass du SSS spielst. Die spiele ich selber nicht, aber dafür gibt's doch in der Strategiesektion entsprechende Artikel, oder?
    • Hobbes35i
      Hobbes35i
      Bronze
      Dabei seit: 22.09.2007 Beiträge: 2.436
      Du bist dann committed, wenn gilt:

      (Deine Equity) mal (Gesamtpot am Ende) > (Betrag, den Du nachzahlen müsstest)

      Die Equity kannst du dir z.B. mit dem Equilator ausrechnen. Das mit den Stackgrößen sind ziemlich gut genäherte Faustregeln. Du wirst schnell damit vertraut, wenn Du das mal für einige Standardsituationen ausgerechnet hast.

      €: Zu deinem Zweiouterbeispiel: Mit 'nem Zweiouter auf dem Turn hast Du ca. 5% Equity, d.h. Du bist erst committed, wenn Dein Stack nur noch ein 20stel des Pots am Ende beträgt.
    • IngolPoker
      IngolPoker
      Black
      Dabei seit: 05.09.2006 Beiträge: 10.473
      der satz mit den 2 outs kam von mir :)
      Im Prinzip hat hobbes das richtig formuliert, nur das mit der Equity ist für dich wohl noch etwas zu komliziert, da du dabei den gegner auf eine Range von Händen setzen musst was sehr kompliziert sein kann.

      Halte dich einfach an die SSS regeln und versuche stück für stück den sinn dahinter zu verstehen. Du hast überhaupt keinen Zeitdruck und mit Coachings, Videos und den Handbewertungsforen die optimalen Mittel um dich weiterzubilden :)

      Viel Erfolg und Spaß (!) an den tischen!
    • RaiserBlade
      RaiserBlade
      Bronze
      Dabei seit: 17.10.2007 Beiträge: 5.777
      also, wenn...

      Hero sb(2$): A :spade: J :spade:
      Villian bb:K :heart: Q :diamond:

      Hero raise 0.4; bb call (pot 0.8$)

      Flop:K :spade: J :club: T :diamond:

      Hero bet 0.6, bb raise 2.5
      --------------------------------------------

      ich hab ne equity von 22,6%
      pot am ende wäre 4$
      ich müsste 1$ nachzahlen

      22,6% * 4$ = 0.9$

      muss aber 1$ bringen ---> nicht committed ----> fold?



      stimmt das so?
    • RaiserBlade
      RaiserBlade
      Bronze
      Dabei seit: 17.10.2007 Beiträge: 5.777
      Original von IngolPoker
      der satz mit den 2 outs kam von mir :)
      Im Prinzip hat hobbes das richtig formuliert, nur das mit der Equity ist für dich wohl noch etwas zu komliziert, da du dabei den gegner auf eine Range von Händen setzen musst was sehr kompliziert sein kann.
      kann ich da die "handrange preflop" von Elephant nehmen, wenn ich stats habe?
    • Hobbes35i
      Hobbes35i
      Bronze
      Dabei seit: 22.09.2007 Beiträge: 2.436
      Jepp, so isses. Die Schwierigkeit besteht darin, wie auch IngolPoker geschrieben hat, dass Du in den seltensten Fällen die Hand des Gegners genau kennst. Gib doch im Equilator mal alle Hände bei der Handauswahl ein, von denen Du glaubst, dass Villain sie so spielen würde, und nimm vielleicht noch eine einzige Unsinnige dazu, die einen Bluff repräsentiert.
    • Cyclonus
      Cyclonus
      Bronze
      Dabei seit: 17.01.2005 Beiträge: 1.414
      Ich finde, der Begriff Potcommitted passt eigentlich nicht fürs Cashgame, es geht eher darum, das man im Tourney in bestimmten Situationen nicht mehr folden/normal raisen kann, weil der Reststack dann einfach zu klein wäre, um noch irgendwelche Chancen zu haben, insbesondere in der Endphase/Bubble bei SnGs.


      Was oben beschrieben wird, ist mMn kein committment sondern einfache Odds/Outs ÜBerlegungen für ein AllIn. Man würde einen entsprechenden Raise ja auch callen, wenn man noch Geld darüber hinaus im Stack hätte.
      Das AllIn lässt einen sogar eher weniger Hands callen, da man nicht auf ImpliedOdds spekulieren kann. Man ist also im Cashgame in AllIn-Situationen oft weniger committed als wenn einen der Raise nicht AllIn setzen würde.
    • RaiserBlade
      RaiserBlade
      Bronze
      Dabei seit: 17.10.2007 Beiträge: 5.777
      danke =)
    • Hobbes35i
      Hobbes35i
      Bronze
      Dabei seit: 22.09.2007 Beiträge: 2.436
      Original von Cyclonus
      Was oben beschrieben wird, ist mMn kein committment sondern einfache Odds/Outs ÜBerlegungen für ein AllIn. Man würde einen entsprechenden Raise ja auch callen, wenn man noch Geld darüber hinaus im Stack hätte.
      Das AllIn lässt einen sogar eher weniger Hands callen, da man nicht auf ImpliedOdds spekulieren kann. Man ist also im Cashgame in AllIn-Situationen oft weniger committed als wenn einen der Raise nicht AllIn setzen würde.
      Das Commitment besteht darin, durch Aufgabe der Hand einen mathematischen Fehler zu machen und Geld zu verschenken, das mir longterm bereits gehört.
    • Cyclonus
      Cyclonus
      Bronze
      Dabei seit: 17.01.2005 Beiträge: 1.414
      Original von Hobbes35i
      Original von Cyclonus
      Was oben beschrieben wird, ist mMn kein committment sondern einfache Odds/Outs ÜBerlegungen für ein AllIn. Man würde einen entsprechenden Raise ja auch callen, wenn man noch Geld darüber hinaus im Stack hätte.
      Das AllIn lässt einen sogar eher weniger Hands callen, da man nicht auf ImpliedOdds spekulieren kann. Man ist also im Cashgame in AllIn-Situationen oft weniger committed als wenn einen der Raise nicht AllIn setzen würde.
      Das Commitment besteht darin, durch Aufgabe der Hand einen mathematischen Fehler zu machen und Geld zu verschenken, das mir longterm bereits gehört.
      Das hieße aber, jeder falsche fold wäre "committed" und dann wäre der Begriff viel zu Weitreichend.

      Ich finde eher so eine Situation ist, wenn im SnG einer auf 3 BB raist, obwohl er selber nur noch 10BB hat. Dann würden ihm alle sagen das er hier pushen soll wegen Fold Equity und eben weil er sowieso committed ist durch den Raise.
    • GoodFellaGO
      GoodFellaGO
      Bronze
      Dabei seit: 02.01.2007 Beiträge: 1.004
      spiel zwar selber fl, aber im nl cashgame kannste dich doch genau so gut commiten wie im trny.

      BU vs SB mit AK im BU zb. wenn du seinen resteal 4 bettest und am ende auf den push knapp 2:1 kriegst kommst du doch aus der hand auch nicht mehr raus oder seh ich da was falsch?!
    • xXReDruMXx
      xXReDruMXx
      Bronze
      Dabei seit: 09.02.2007 Beiträge: 500
      liegt wohl am gegner imho
    • docsanchez
      docsanchez
      Bronze
      Dabei seit: 02.08.2007 Beiträge: 8.589
      Original von GoodFellaGO
      spiel zwar selber fl, aber im nl cashgame kannste dich doch genau so gut commiten wie im trny.

      BU vs SB mit AK im BU zb. wenn du seinen resteal 4 bettest und am ende auf den push knapp 2:1 kriegst kommst du doch aus der hand auch nicht mehr raus oder seh ich da was falsch?!


      Jo ist natürlich so. hast gegen eine Range QQ+ AKo,AKs immerhin 40 prozent, mit dem geld dass du vorher in den pot getan hast ein easy call.

      (wenn man nicht gerade von 200+ BB ausgeht-_-)
    • pokahface
      pokahface
      Bronze
      Dabei seit: 23.11.2006 Beiträge: 6.636
      und die leute im homegame meinen man ist commited sobald der bb schon mal gepostet wurde .. deswegen braucht man ja auch nicht mehr raisen .. :rolleyes: