Gedanken zum AKo Preflop-Cap

    • superstar84
      superstar84
      Bronze
      Dabei seit: 24.04.2006 Beiträge: 1.925
      Hi Leute,

      so zu später Stunde hab ich mir, auch grade in der Retrospektive meiner Zeit auf den PP-Beginnertables, einige Gedanken gemacht zum AKo Preflop Cap. Möchte eure Meinung dazu hören :)

      ALSO:
      Laut SHC ist AKo ja preflop ein Cap, egal was vorher passiert ist. Nun ist es oft bei den BeginnerTables ja so, das 99% Ps-ler auf den Tischen sind und das Spiel dementsprechend tight ist.

      Nun kommt folgende Situation:

      Hero ist, sagen wir, Button, mit AKo

      Vor ihm passiert folgendes:

      UTG2 raist, MP1 3-bet, MP2 CAp, MP3 coldcalled die 4 Bets.

      In dieser Situation ist es IMO geldverschwendung, mit AKo ebenfalls zu coldcallen. Ich denke man sollte in dieser Situation FOLDEN.

      Grund: Gehen wir realistischerweise (bedenke: PP Beginnertables) davon aus, das alle den SHC benutzen. Nun, UTG2 kann mit so einigem Raisen.
      MP1 kann AA-TT haben, dazu AKs und AKo.
      MP2 kann schon nur noch AA-QQ haben und AKs und AKo.
      MP3 ebenso.

      Ich sehe Hero hier gegen die Mehrzahl der in Frage kommenden Händen hinten. Deshalb denke ich man sollte im Gegensatz zum SHC nicht Callen, sondern Folden.



      Eure Meinung?










      PS: Ich gebe zu: Beispiel ist etwas konstruiert. Man kann sich aber ja mal überlegen, ob AKo Cap wirklich profitabel ist, wenn preflop einer raist, nächste 3bettet und wieder der nächste Capped (also ohne den 4bet-Coldcaller aus meinem obigen Beispiel).


      Gruß Superstar
  • 8 Antworten
    • kesseldorz
      kesseldorz
      Bronze
      Dabei seit: 15.08.2006 Beiträge: 260
      macht Sinn was du sagst; an 'normalen' Tischen kann man wohl cappen...
    • alterego
      alterego
      Bronze
      Dabei seit: 03.07.2006 Beiträge: 4.149
      1. benutzen zwar viele aber nicht alle den shc, nur weil sie aus deutschland kommen. manche verstehen ihn auch nicht und reraisen z.B. hände mit eintrag raise, obwohl diese gefoldet werden müßten.
      2. gibt es viel mehr mögliche kombinationen AK als für AA oder KK, AK ist also die meistgecappte karte, wenns straight nach shc geht.
      3. kannst du mit AK ja auch gegen hohe pocketpairs gewinnen, wenn du was triffst. (z.B. gegen KK wenn du ein A triffst)
      in diesem fall kriegt man sogar meist einen sehr guten pott, weil sich die gegner ungern von ihren hohen pocketpairs trennen.
    • TriX
      TriX
      Bronze
      Dabei seit: 21.06.2006 Beiträge: 801
      Dein Beispiel zeigt natürlich, dass man nicht wie ne Maschine, stur und starrsinnig nach SHC spielen sollte. Machen aber auch nicht so viele, wenn man sich das mal anschaut. ich kenn welche von PS.de die auch mit 54s gecappt haben oder auch mit KQo keine scheu haben n Cap zu callen.

      Aber du hast schon recht, wenn du sagst, dass AK in der geschilderten Situation evtl. Underdog ist. Aber das soll keinen Davon abhalten AK nicht doch zu cappen, wenns denn angebracht ist. Im HU z.b.
    • matjes
      matjes
      Bronze
      Dabei seit: 18.08.2006 Beiträge: 1.811
      Original von TriX
      ich kenn welche von PS.de die auch mit 54s gecappt haben oder auch mit KQo keine scheu haben n Cap zu callen.
      Kannst du mir ein Argument nennen, das mich davon überzeugt, dass ein 54s Cap nicht in die Top 5 der dümmsten Sachen, die man machen kann, kommen sollte?

      Selbst wenn man sich total sicher ist dass alle die in diese Hand mit eingestiegen sind totale Versager sind, macht man langfristig nur Verlust. Das einzige was dafür sprechen würde ist, dass man sich "unberechenbar" machen will, aber das geht auch wesentlich billiger, denn das bringt ja nur was wenn man bis zum Showdown geht und das wird ein teurer Spaß, oder man zeigt seine Karten nach dem Fold, dann wird man auf jeden Fall von jedem für bescheuert gehalten, ob das ein Vorteil ist...?
    • XxRoyalFlushxX
      XxRoyalFlushxX
      Bronze
      Dabei seit: 28.05.2006 Beiträge: 113
      wer ako nicht capt ist selber schuld. wenn ich mir meine stats anschau dann seh ich dass ich mit AKo nach AA und KK am meisten gewinn mache und ich cappe AK preflop immer!
      man muss sich einfach dem board und der action entsprechend anpassen....wenn ein A im flop kommt hast du schon so gut wie gewonnen da dich so im moment nur die aces schlagen... und alles andere musst du situationsbedingt spielen.eben gegner, board und action abhängig. und ich versicher dir dass du 100%ig gewinn machen wirst wenn du jedes AKo preflop capst!
    • TriX
      TriX
      Bronze
      Dabei seit: 21.06.2006 Beiträge: 801
      Original von matjes
      Original von TriX
      ich kenn welche von PS.de die auch mit 54s gecappt haben oder auch mit KQo keine scheu haben n Cap zu callen.
      Kannst du mir ein Argument nennen, das mich davon überzeugt, dass ein 54s Cap nicht in die Top 5 der dümmsten Sachen, die man machen kann, kommen sollte?

      Selbst wenn man sich total sicher ist dass alle die in diese Hand mit eingestiegen sind totale Versager sind, macht man langfristig nur Verlust. Das einzige was dafür sprechen würde ist, dass man sich "unberechenbar" machen will, aber das geht auch wesentlich billiger, denn das bringt ja nur was wenn man bis zum Showdown geht und das wird ein teurer Spaß, oder man zeigt seine Karten nach dem Fold, dann wird man auf jeden Fall von jedem für bescheuert gehalten, ob das ein Vorteil ist...?
    • Caretaker
      Caretaker
      Bronze
      Dabei seit: 24.07.2006 Beiträge: 33
      Mit AKo mache ich mehr Gewinn, als mit jeder anderen Hand. Ich gewinne die Hand zu 68,25%.
      Ich sehe keinen Grund, warum ich nicht Cap spielen sollte.
    • matjes
      matjes
      Bronze
      Dabei seit: 18.08.2006 Beiträge: 1.811
      Original von TriX

      Ich wollte damit sagen, dass die Ps.deler keineswegs alle tight sind und sich an die Regeln halten...ist schon klar, dass solch ein Cap Unfug ist.
      Oki, dann ist ja alles klar ;)