Fischer Schach

    • Aceszym
      Aceszym
      Bronze
      Dabei seit: 24.03.2006 Beiträge: 186
      da sich hier in der community ja auch viele schachexperten aufhalten (angeführt vom großmeister Matthias Wahls himself), wollte ich bobby fischer mal zum diskussionsthema machen und seine eigene schachvariante: fischer-schach.

      was haltet ihr vom spieler und menschen fischer, der sich ja noch immer auf der flucht vor den US behörden befindet und momentan wohl asyl in island bekommen hat.

      als 2. würde mich eure meinung zum fischer-schach interessieren.
      Die Idee, die Grundstellung auszuwürfeln, stellte der ehemalige Weltmeister 1996 vor, um das exzessive Eröffnungsstudium zugunsten der Kreativität in den Hintergrund zu drängen.

      wenn dem so ist, warum hat es sich dann nicht schon mehr durchgesetzt.
      das stupide auswendiglernen von eröffnungsvarianten kann doch nicht wirklich mehr reiz haben, als das kreative spiel selbst.
  • 11 Antworten
    • Caius
      Caius
      Bronze
      Dabei seit: 02.03.2005 Beiträge: 205
      Es macht auf alle Fälle Spaß, ist mir persönlich aber auf Dauer zu anstrengend... Vor allem beim Bullet... Vorteil ist aber, der Gegner kann nicht einfach Stonewall spielen und gucken was passiert :) Leider spielen es zumindest auf Schach.de zuwenig Leute...

      beste Grüße....
    • MorchManN
      MorchManN
      Bronze
      Dabei seit: 05.03.2005 Beiträge: 2.012
      fischer schach ist doch dass wo man per zufall die figuren hinstellt, oder?
      wenns das ist finde ich es doof! besser is sauf schach :D
    • Caius
      Caius
      Bronze
      Dabei seit: 02.03.2005 Beiträge: 205
      Genau... Der Gewinner(!) einer Partie MUSS nen Doppelten trinken... unglaublich wie schnell sich da im Laufe des Abends die Spielstärken angleichen
      :D
    • cresspahl
      cresspahl
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      Dabei seit: 06.11.2005 Beiträge: 370
      Das Thema Fischer-Schach passt gut hier ins Poker-Forum.

      Es schult das selbständige Denken, natürlich bedient man sich bekannter Muster, aber man erbringt dennoch von Anfang bis Ende der Partie eine kreative Leistung. Das macht Freude und gibt einem die Inspiration, auch in klassischen Partien wieder mehr Ideen zu entwickeln.

      Warum ich meine, das hätte etwas mit Poker zu tun? Nun, eine große Gefahr regelmäßigen Pokerns ist das Autoplay, immer die selben moves in denselben Situationen anzubringen usw..
    • Caius
      Caius
      Bronze
      Dabei seit: 02.03.2005 Beiträge: 205
      @Cresspahl:
      Ich gebe Dir 100% recht. Ausserdem ist Tilt beim Schach billiger.... Nachteil ist wie schon erwähnt, dass online kaum Fischer gespielt wird (oder weißt Du auf welchem Server es genügend Spieler gibt, die auch Fischer spielen?).
      Im Blitz/Bullet spiele ich normalerweise meine Eröffnungen runter und es tritt genau der von Dir erwähnte Automatismus auf. Etwas anderes als Blitz/Bullet spiele ich online eigentlich nicht (vielleicht 50 Schnellschach Partien im Jahr)...
    • cresspahl
      cresspahl
      Bronze
      Dabei seit: 06.11.2005 Beiträge: 370
      @caius

      bei ICC gibt es einige Spieler, die Random, Wild und andere Abarten spielen.
      Leider ist die Graphik dort sehr schlecht und im Normalschach wimmelt es von programmunterstützten Zockern.
      ßbrigens: es gibt wenig Schöneres im klassischen Schach als einen Stonewall-Heini (man müßte mal ein Psychogramm des typischen Stonewall-Spielers erstellen) im Endspiel mit Springer gegen Weißspieler zu quälen bis seine Schweißdrüsen platzen :-)
    • rasputin
      rasputin
      Bronze
      Dabei seit: 03.02.2006 Beiträge: 176
      spiel auch schach, aber soweit ich über fisch bescheid weiß, ist er ein irrer.
      er ist wahrscheinlich selber jüdischer abstammung, aber trotzdem großer antisemit. ein bisschen größenwahnsinnig.

      edit: ja, ja, die rechtschreibung
    • Scipio
      Scipio
      Bronze
      Dabei seit: 22.03.2005 Beiträge: 1.410
      Also ich finde es ist ne ganz nette Abwechslung und ich fande es dieses Jahr auf den Chess Classics ganz interessant ( hab aber nur zugeschaut).

      Von fischer selbst halte ich natürlich nichts, scheint halt einfach ein Arschloch zu sein ;)
      Aber seine Schachpartien hab ich trotzdem nachgespielt ^^

      @cresspahl
      Wahrscheinlich "Cresspahl" von schachmatt.de, gell? erinnerst du dich an mich?
    • Scipio
      Scipio
      Bronze
      Dabei seit: 22.03.2005 Beiträge: 1.410
      Original von rasputin
      spiel auch schach, aber soweit ich über fisch bescheit weiß, ist er ein irrer.
      er ist wahrscheinlich selber jüdischer abstammung, aber trotzdem großer antisemit. ein bisschen größenwahnsinnig.
      Mh, soweit ich weiß, hat er etwas gegen den jüdischen Staat und nicht gegen die Religion an sich.... und das ist ja auch recht nachvollziehbar, finde ich ^^
    • rasputin
      rasputin
      Bronze
      Dabei seit: 03.02.2006 Beiträge: 176
      Mh, soweit ich weiß, hat er etwas gegen den jüdischen Staat und nicht gegen die Religion an sich.... und das ist ja auch recht nachvollziehbar, finde ich ^^


      Naja, was ich bisher über ihn gelesen, und von anderen schachspielern gehört habe, hat er so seinen Hass auf jüdische Menschen, die Religion wird ihm dabei egal sein. Dass er Israel nicht mag, wird dann schon stimmen.
    • Publius
      Publius
      Bronze
      Dabei seit: 26.02.2006 Beiträge: 1.339
      Original von cresspahl
      ßbrigens: es gibt wenig Schöneres im klassischen Schach als einen Stonewall-Heini (man müßte mal ein Psychogramm des typischen Stonewall-Spielers erstellen) im Endspiel mit Springer gegen Weißspieler zu quälen bis seine Schweißdrüsen platzen :-)
      Ich spiele seit ungefähr 10 Jahren Stonewall als Standarderöffnung und bin sehr zufrieden damit. Man sollte die Eröffnung allerdings beherrschen und nicht glauben, dass dabei Tempi ungestraft verschwendet werden dürfen. Beides beliebte Fehler.
      Ich gebe allerdings zu, gegen Spieler ab ungefähr DWZ 2000 wird es für mich schwierig. (Das ist aber auch bei jeder anderen Eröffnung so.)

      @topic: Fischer-Schach findet ja mittlerweile Real-Life allmählich mehr Beachtung. Es dürfte also nur eine Frage der Zeit sein, bis sich das auch online auswirkt. Das Hauptargument keine Eröffnungen auswendig lernen müssen, zieht imo allerdings bei "normalen" Spieler nur sehr begrenzt. Es kommt weitaus mehr darauf an, die gespielten Eröffnungen zu verstehen - und das tun die wenigsten "Auswendiglerner".