Donkbet 4.0

  • 12 Antworten
    • metmaster2
      metmaster2
      Bronze
      Dabei seit: 04.02.2006 Beiträge: 3.131
      schöner artikel.
    • csommerfeld
      csommerfeld
      Bronze
      Dabei seit: 10.06.2006 Beiträge: 522
      Also der Artikel gefällt mir auch gut. Allerdings behandelt er nur die eine Seite der Medaille. Wie verhält man sich denn, wenn man selbst Aggressor war und eine Donkbet kommt ? Wie unterscheidet man da zwischen einem Donkey oder einem tricky play ? Vor allem auf die verschiedenen Spielertypen bezogen (Callingstation,Tag,Lag, Mania etc.) halte ich das schon für interessant. Sorry falls dies zu sehr Newbie ist ;)
    • Milamber
      Milamber
      Bronze
      Dabei seit: 20.01.2005 Beiträge: 2.680
      Wenn für so einen artikel interesse besteht werd ich mal nachfragen ob sowas möglich wäre ...

      Vielen Dank für dein Feedback

      MfG Milamber
    • csommerfeld
      csommerfeld
      Bronze
      Dabei seit: 10.06.2006 Beiträge: 522
      Original von Milamber
      Wenn für so einen artikel interesse besteht werd ich mal nachfragen ob sowas möglich wäre ...

      Vielen Dank für dein Feedback

      MfG Milamber

      Also in den Beispielhandforen sieht man immer wieder Personen, die vor allem auch mit Donkbets gegen sich konfrontiert werden und aufgrund der verschiedenen Definitionen des Begriffs schon Probleme mit dem Umgang haben. Nun gut es ist wahrscheinlich eher ein Newbieproblem, aber ich denke es wäre schon als Ergänzung nicht schlecht. Ich persönliche habe ( vor allem HU und 3 handed) auch meine Probleme mit Donkbets.

      Schonmal im Voraus danke fürs Fragen. Wäre nett, wenn du die Antwort ( ob ein Artikel in Planung ist oder nicht) hier rein posten würdest =)
    • philipp28
      philipp28
      Bronze
      Dabei seit: 12.04.2006 Beiträge: 159
      also ich kann mich meinem vorredner nur anschließen, ich habe auch größere probleme mit donks der gegner umzugehen, als sie selbst anzuwenden. zudem stellt sich mir die Frage warum nur donks an Turn und river besprochen werden. ich hätte vermutet, dass man eher am flop häufiger donkt als auf den späteren straßen.
      Dazu auch beispielhand 1 mit den 66 hier hättem man doch auch eventuell schon den flop donken können, der gegner setzt einen dann ja möglicherweise auf einen flush draw, oder wie ist das?
    • jezreel
      jezreel
      Bronze
      Dabei seit: 28.08.2006 Beiträge: 1.456
      jupp....für so einen artikel wäre ich auch! da man öffters mit donkbets konfrontiert wird als das man sie selber anwendet.
    • nopi
      nopi
      Gold
      Dabei seit: 18.08.2006 Beiträge: 1.702
      Original von csommerfeld
      ... Wie verhält man sich denn, wenn man selbst Aggressor war und eine Donkbet kommt ? Wie unterscheidet man da zwischen einem Donkey oder einem tricky play ? Vor allem auf die verschiedenen Spielertypen bezogen (Callingstation,Tag,Lag, Mania etc.) halte ich das schon für interessant.
      ...
      Au ja, wäre schön, wenn ihr den Artikel dahingehend erweitern könntet.

      Danke und Gruß, nopi
    • nrockets
      nrockets
      Black
      Dabei seit: 11.02.2007 Beiträge: 7.033
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    • dansmo
      dansmo
      Bronze
      Dabei seit: 08.09.2006 Beiträge: 662
      Heads-up gegen den Flop-Raiser

      Heads-up gegen den flopraiser nach "check-call Flop" oder "bet/call Flop":

      Man spielt diesen Zug mit sehr starken Händen (z.B. Set) gegen aggressive Gegner, in der Hoffnung, geraist zu werden, damit man daraufhin reraisen kann. Auf diese Weise kann man mehr Chips verdienen als mit der Alternative "check-raise Turn".

      Der psychologische Vorteil: Man hofft, dass die Lead Bet auf dem Turn als Bluff ausgelegt wird, und mit einem Gegen-Semibluff gekontert wird.
      Der monetäre Vorteil: Man hofft darauf, dass der Gegner eine teure Second Best Hand besitzt (AK bei einem Flop mit einen A, man selbst hält ein Set), und aggressiv for value raist.
      Der positionelle Vorteil: Man gibt dem Gegner keine Chance auf eine Freecard.
      Der Magnet-Vorteil: Man lässt den Gegner nicht so einfach von der Hand. Bei einem normalen "check-raise Turn" gibt es für viele Gegner ein leichten Ausstieg.

      Das folgende Beispiel stammt von garandou:

      Party Poker 5.00/10.00 Hold'em (4 handed) link

      Preflop: Hero is SB with 6 , 6 .
      UTG calls, 1 folds, Hero raises, BB 3-bets, 1 folds, Hero calls.

      Flop: (7.00 SB) 6 , 5 , J (2 players)
      Hero checks, BB bets, Hero calls.

      Turn: (4.50 BB) 5 (2 players)
      Hero bets, BB raises, Hero 3-bets, BB calls.

      River: (10.50 BB) K (2 players)
      Hero bets, BB calls.

      Final Pot: 12.50 BB.


      Ist hier am Flop nicht check/raise Standard?
      Warum weichen wir hier vom Standard ab? Als eine Art Slowplay, um mehr Value aus dem Set zu kriegen?
      Falls ja: sollte man dann nicht standardmäßig bei sehr starken Karten (Set+) immer c/c Flop Bet turn spielen?
      Oder bin ich nun ganz verwirrt?
    • Endos
      Endos
      Black
      Dabei seit: 07.02.2006 Beiträge: 1.272
      Hab die Line selbst ausgiebig (u.a. auch im Forum besprochen: Line: Donk Flopbet OOP (erweitert)) sowohl aktiv als auch passiv getestet und finde sie mit etwas Übung sehr leicht zu exploiten.

      Mit ner guten Mischung aus Value- und FreeShowdown-Raises lässt sich den Donks sehr gut beikommen.
    • schiep
      schiep
      Black
      Dabei seit: 11.04.2006 Beiträge: 13.601
      @dansmo: Nun, wenn Preflop der Gegner ge3bettet hat, ist der Standard nicht mehr Check/Raise Flop, sondern (zumindest in den höheren Limits) Check/Call Flop, Check/Raise Turn.

      Der Grund: Man spielt oft Check/Call am Flop aufgrund der Potgröße, denn man hat ja noch Outs. Am Turn spielt man dann Check/Fold, wenn die Hand sich nicht verbessert hat.
      Um die Line "Check/Call Flop, Check/Fold Turn" zu balancen (und Balancing ist sehr wichtig in höheren Limits), spielt man als "Standardmove" Check/Call Flop, Check/Raise Turn, damit der Gegner nicht weiß, dass wir eh auf eine Turnbet folden und uns herausbettet.

      Aber Check/Raise Flop ist gegen viele in der Hand eine gute Möglichkeit, da wir damit "Schwäche" repräsentieren. Unser Gegner wird sehr oft Ace high-Hände downcallen und Overpairs am Turn raisen, woraufhin wir 3-betten können.
    • allizdoR
      allizdoR
      Bronze
      Dabei seit: 02.01.2007 Beiträge: 4.568
      finde den Artikel auch gut. Besonder gefällt mir der letzte Abschnitt von Onkel Hotte.

      Finde ein paar mehr Beispiele würden dem Artikel noch etwas aufwerten.

      Ich dachte bei der Überschrift aber auch etwas daran, wie Donkbets vom Gegner behandelt werden sollen.

      Schließelich sind wir meist der Agressor und müssen auf Donkbets reagieren.