Der Stellenwert von Poker - zum Post von kobeyard

  • 102 Antworten
    • bet3betriver
      bet3betriver
      Einsteiger
      Dabei seit: 24.06.2007 Beiträge: 45
      ich muss sagen das ich zu viel spiele... es anscheinend also zu wichtig ist... ob das nun gut ist oder schlecht sollte jeder selber entscheiden, ich denke ich sollte die aktivität am PC runterschrauben... galt vor poker aber auch für CS und wrd nach dem poker wohl irgendeinem anderen PC-scheiss gelten :evil:
    • slayiii
      slayiii
      Bronze
      Dabei seit: 20.10.2007 Beiträge: 1.111
      Jo, hab schon immer Schule schleifen lassen und mich mehr für meine Hobbys und Freunde interessiert. Wenn ich nich Pokern würde hätte ich irgendne andere Freizeitbeschäftigung, die ich viel zu intensiv betreiben würde.
      Hab dieses Jahr Abi geschrieben und nich wirklich was dafür gemacht - dementsprechend wird es auch nicht wirklich gut ausfallen. Aber 13 Jahre hart lernen für einen Abschluss, den ich brauch um einen Job ~30 Jahre zu machen? bitch plz? War schon immer n Gammler, mal sehen wo das Leben mich hinträgt. ;D
    • raisealways
      raisealways
      Bronze
      Dabei seit: 23.09.2006 Beiträge: 1.148
      Ich hab auch ne Zeit lang viel zu viel gespielt.Bin nach 1-2 für mich sehr sehr großen Torney cashes mit nem dicken downswing nicht klargekommen und hab eingesehen das ich zum Teil zu viel Zeit in Poker investiert habe.Die BR habe ic hausgecasht, mir ein paar Sachen gegönnt und mit Sport angefangen.Vermisse eig. nix,manchmal zwickt es zwar ein bischen in den Fingern und man möchte mal nen MTT oder so spielen aber nach nem Suck out hab ich für mich persöhnlich dann auch wieder ruhe.

      Gruß Daniel
    • blacksheep89
      blacksheep89
      Bronze
      Dabei seit: 04.07.2007 Beiträge: 336
      blablabla
    • schizophren80
      schizophren80
      Bronze
      Dabei seit: 30.12.2007 Beiträge: 168
      Original von blacksheep89
      Finde den Text von kobe sehr interessant.

      Der Grund warum ich niemals Profi werden möchte ( wahrscheinlich vom Skill her auch nicht könnte) ist, dass ich in meinem Leben etwas sinnvolles erreichen will.
      Unter sinnvoll verstehe ich nicht anderen Leuten das Geld abzunehmen und im Endeffekt nur dem Geld nach zu jagen.

      In meinen Augen ist Geld definitiv nur Mittel zum Zweck.
      LOL
    • redcow
      redcow
      Gold
      Dabei seit: 30.08.2006 Beiträge: 2.631
      Original von blacksheep89
      Finde den Text von kobe sehr interessant.

      Der Grund warum ich niemals Profi werden möchte ( wahrscheinlich vom Skill her auch nicht könnte) ist, dass ich in meinem Leben etwas sinnvolles erreichen will.
      Unter sinnvoll verstehe ich nicht anderen Leuten das Geld abzunehmen und im Endeffekt nur dem Geld nach zu jagen.

      In meinen Augen ist Geld definitiv nur Mittel zum Zweck.
      [ ] Realitätssinn
    • Benido
      Benido
      Bronze
      Dabei seit: 14.04.2006 Beiträge: 13.853
      Original von blacksheep89
      Finde den Text von kobe sehr interessant.

      Der Grund warum ich niemals Profi werden möchte ( wahrscheinlich vom Skill her auch nicht könnte) ist, dass ich in meinem Leben etwas sinnvolles erreichen will.
      Unter sinnvoll verstehe ich nicht anderen Leuten das Geld abzunehmen und im Endeffekt nur dem Geld nach zu jagen.

      In meinen Augen ist Geld definitiv nur Mittel zum Zweck.
      wenn du dir danach erlauben kannst das zu machen, was du dir einfach vorstellst, vielleicht sogar etwas, das dir sonst verschlossen bleiben würde... ;)

      aber es ist und bleibt natürlich auslegungssache und jeder hat seine eigenen meinung...
    • hasufly
      hasufly
      Black
      Dabei seit: 01.12.2006 Beiträge: 7.371
      lawl. dachte schon nach dem post von blacksheep würden jetzt die ganzen gutmenschen aus ihren löchern kommen :D ps.de forum überrascht einen zum glück immer wieder :heart:
    • Kilania
      Kilania
      Bronze
      Dabei seit: 23.04.2007 Beiträge: 7.880
      Im Moment hat Poker bei mir nicht einen so hohen Stellenwert, bzw. ich habe einfach ein psychisches leak und bin total demotiviert sobalds runter geht und mein Spielvolumen sinkt mit runter.

      Und früher wars so

      Tag 1: 30 BI (also so 1k$) up
      A: Hi, wie gehts?
      B: Super, thx

      Tag 2: 30 BI down
      A: Hi wie gehts?
      B: scheisse

      und wenns einem immer so geht wie dem eigenen Graphen ist wohl nicht ideal. Und sowas auf die Art drückt Kobe ja auch wo aus
    • Schnaps
      Schnaps
      Bronze
      Dabei seit: 17.02.2006 Beiträge: 1.072
      Toller Post von Kobe. Sehr schön formuliert, und für ihn vielleicht die Basis seine richtigen Schlüße daraus zu ziehen - wie immer die auch ausfallen.

      Ich selber spiele kein CG mehr - das ewige grinden war irgendwie ermüdent ohne den rechten Erfolg (4-5h täglich). Seit einiger Zeit spiele ich nur noch kleine Turniere um meine "Sucht" zu befriedigen, dass andere hat seinen Reiz für mich verloren. Viel Geld werde ich damit nicht machen könne aber, man freut sich auch schon über kleine Erfolge.

      Poker hat also für mich nicht mehr den großen Stellenwert. Ich spiele es aber immer noch recht gerne - solange ich nicht überspielt bin.
    • Schelm
      Schelm
      Bronze
      Dabei seit: 13.12.2006 Beiträge: 5.199
      joar ich poker auch recht viel.. direkt schleifen lasse ich eigentlich nichts dadurch. wenn ich was schleifen lass, dann auch ohne poker.
      aber auf die stimmung schlägt es sich ohne es zu wollen doch auch.
      mehr als wenn ich beim Tennis z.B. verliere.. Da trinke ich danach ein Weißbier und die Welt ist in Ordnung, wenn ich in nem dicken down bin hab ich oft den ganzen tag so ne finstre grundstimmung..
    • sascha5
      sascha5
      Bronze
      Dabei seit: 27.02.2008 Beiträge: 153
      Fand den Beitrag von Kobe auch sehr interessant.

      Ich bin jedoch immer überrascht wie einige Highstakes-Spieler in einem Upswing sehr gut drauf sind und in einem Downswing das Pokern fast hassen bzw. Sinn und Zweck in Frage stellen. Auf diesen hohen Limits sollten sich die Spieler mal darüber im klaren sein was das Pokern ihnen wahrscheinlich alles ermöglicht hat. Dinge wie Reisen, grosse Fernseher etc. Viele sind ja Studenten und haben vor einiger Zeit noch für 5 Euro die Stunde Böden geputzt und spielen jetzt mit Geldern für die ein Familienvater ein Jahr arbeiten muss. Ich finde es gut, dass pokern so etwas theoretisch jedem ermöglicht. Das ist sicherlich angenehmer als sich z.B. als Angestellter ausbeuten zu lassen. Man ist nur sich selbst verpflichtet und kann sich seine Arbeitszeit frei einteilen. Die Selbstverwirklichung muss ja nicht am Pokertisch stattfinden. Das ist ganz einfach ein Job mit vielen Annehmlichkeiten und mit Sicherheit auch einigen Nachteilen. Aber welcher Job hat das nicht. Ich wundere mich ehrlich gesagt, dass einige die Disziplin haben ihr Studium durchzuziehen obwohl sie in der Lage sind, mit pokern 5-stellige Monatseinkommen zu verdienen.
      Darüber hinaus ist es doch genial von der Dummheit/Unwissenheit von anderen profitieren zu können, statt sich ständig darüber ärgern zu müssen.

      Zu diesen Punkten würde ich mir eine Antwort von Kobe und auch gerne anderen Highstakes-Spielern wünschen. Ich wüsste gerne genauer was sich in diesen fast begnadeten Köpfen so abspielt.
    • laxXy
      laxXy
      Bronze
      Dabei seit: 09.12.2007 Beiträge: 898
      -> Gemütslage verläuft def "in phase" mit der BR-Kurve.
      -> bei mir auch anzeichen von "Sucht" erkennbar

      ;(
    • MourganRA
      MourganRA
      Bronze
      Dabei seit: 11.04.2007 Beiträge: 5.172
      ich seh pokern nur sekundär als spiel sondern primär als gute chance viel geld zu verdienen und so sollte pokern auch betrachtet werden. warum spiele ich? weil ich geld gewinnen will und dabei noch spaß habe! wenn man irgendwann sovel geld gewinnt, dass man davon mehr als bequem leben kann, warum dann nicht das hobby als beruf bezeichnen? die arbeit frisst auch einen großteile eines lebens auf und trotzdem bricht man keine grundsatzdiskussion darüber vom zaun, warum also beim pokern?
      für mich ist kobeyards post zwar interessant, aber im prinzip nichts anderes als ein heulpost (böse ausgedrückt) über ein downswing, nur halt auf hohem niveau.

      aber in einem punkt geb ich ihm recht: wer seine befindlichkeit und emotionales gefüge zu sehr vom pokern beeinflussen lässt, sollte es nicht spielen
    • laxXy
      laxXy
      Bronze
      Dabei seit: 09.12.2007 Beiträge: 898
      Original von MourganRA


      aber in einem punkt geb ich ihm recht: wer seine befindlichkeit und emotionales gefüge zu sehr vom pokern beeinflussen lässt, sollte es nicht spielen
      ?!

      kannst mir nicht erzählen dass es dich kalt lässt wenn du nen 10stack down hast :(
    • dev209
      dev209
      Bronze
      Dabei seit: 26.05.2006 Beiträge: 3.064
      naja weis snich aber seit dem ich mir mit dem pokern bisschenw as leisten kann... und kein ferienjob machen muss oder anderes... um zu studieren bin ich eigentlich sehr zufrieden udn scheiss drauf obs runter oder hoch geht.... wenn man davon überzeugt ist , dass man winningplayer ist sollte ienm ein downswing eigentlich nichts ausmachen..... so wayne... und ich nehm gernen den anderen pokerspielern das geld ab.... I LIKE IT!

      hab durchs pokern mittlerweil sogar noch emhr ezit mienen hobbys oder anderen dingen nachzugehen... mien problem war er der beginn.... wenn man sich dauernd mit ner br von 100$ rumschlägt und da nich vond er stelle kommt... dass zehrt an den nerven....
    • Rabenstein
      Rabenstein
      Bronze
      Dabei seit: 14.08.2006 Beiträge: 3.010
      Ich hab mir ähnliche Gedanken gemacht wie Kobe.

      Jedoch kann nur derjenige drüber nachdenken, dass Geld nicht so wichtig ist, der selbst genug davon hat.
    • mcadam
      mcadam
      Bronze
      Dabei seit: 14.09.2006 Beiträge: 252
      es gab vor einigen jahren einen "aktienhype".
      jeder simpel, der seinen 10k-bausparvertrag auflösen konnte, rannte in den "neuen martkt" und las plötzlich die wirtschafswoche.
      jeder von diesen selfmade-börsenspezialisten dachte, er wird in 10 jahren millionär oder zumindest berufsbroker.
      und, wieviele haben dieses ziel zum schluss erreicht???

      das gleiche läuft derzeit mit poker.
      es ist nichts anderes als ein hype. man liest ein paar bücher, wird mitglied bei PS - und in 10 jahren gewinnt man den wsop-main-event...
      seid dich realistisch leutz! mit jedem neuen ps-mitglied schwindet euer vorteil!
      als ich vor ca. 2 jahren mit pokern anfing, gab es unmengen an fischen. heute spielen immer mehr anfänger sss - da ist doch nichts zu holen!

      wir verzocken unsere zeit und unser halbes leben, und leztendlich werden kaum 5% einen dauerhaften finanziellen vorteil erarbeiten können...

      und wenn man irgendwann, eines tages von dem 20sten und fatalsten downswing fertiggemacht wird und sich schwört nie mehr poker zu spielen, dann wird man sich fragen: was habe ich die ganzen jahre bloss mit meiner wertvollen freizeit gemacht....?


      nix für ungut. auch ich habe mit fünfstelligen summen an der börse gezockt. heute bn ich froh, dass ich nicht ALLES verlor.

      soeben mache auch ich einen (bisher) 1000BB downswing durch. und ich schwöre euch: wenn der downswing klingelt, habt ihr keine sonne. das ist dann kein tilt und kein leak: das ist einfach SCHICKSAL! da hilft keine analyse, da hilft kein wayne - ihr seid schlicht und einfach am arsch!
      und spätestens dann fragt man sich: wofür die Mühe der letzten monate oder gar jahre ???
    • MourganRA
      MourganRA
      Bronze
      Dabei seit: 11.04.2007 Beiträge: 5.172
      Original von laxXy
      Original von MourganRA


      aber in einem punkt geb ich ihm recht: wer seine befindlichkeit und emotionales gefüge zu sehr vom pokern beeinflussen lässt, sollte es nicht spielen
      ?!

      kannst mir nicht erzählen dass es dich kalt lässt wenn du nen 10stack down hast :(
      na klar nimmts mich mit, aber 10 stack downswings sind ja nicht alltäglich
      auch auf der arbeit hat man mal schlechte tage