3 Fehler im Artikel "Basic Hand Reading 2.0"

    • TheOneAndOnlyMarkus
      TheOneAndOnlyMarkus
      Bronze
      Dabei seit: 20.02.2006 Beiträge: 3.784
      Auf der Suche nach besseren Pokerskills habe ich mir eben den Artikel "Basic Hand Reading 2.0" mal wieder durchgelesen und bin entsetzt auf 3 Fehler (1x Inhalt und 2x Rechtschreibung) gestoßen. ;)


      2. tight-passive
      Der sogenannte "Rock" ist eigentlich zu ängstlich fürs Pokern. Er spielt einen geradlinigen, fantasielosen Stil und ist von allen Typen am besten zu lesen. Da er nur Qualitätskarten spielt, und schnell aus der Hand verschwindet, wenn er nicht trifft, kann man an ihm nicht viel verdienen. In loose-passive games ist er ein Winning Player, denn dort nutzt er die großen Fehler seiner Gegner aus. Gegen stärkere Spieler hat er keine Chance. Wenn er raist, gewinnt er nur kleine Pötte, denn man weicht ihm aus. Häufig liegt er in Führung, wagt es aber nicht, seine Hand zu betten. Auf diese Weise verliert er Value und manchmal sogar ein Pott, da er Weak Draws nicht in der Hand läßt. Er ist leicht zu bluffen und verteidigt seine Blinds nicht energisch genug.

      Der Satz müsste wohl korrekt lauten "Auf diese Weise verliert er Value und manchmal sogar ein Pott, da er Weak Draws in der Hand läßt." Sonst ergibt das überhaupt keinen Sinn. (Es sei denn es ist eine streng geheime Superstrategie durch passives Spielen Pots an weakdraws zu verlieren. Dann nehm ich alles zurück).



      3. loose-passive
      Die sogennante Callingstation ist der Lieblingsgegner aller Winning Players. Sie spielt zu viele Hände und geht mit schwachen Karten postflop zu tief in die Hand hinein. Aus ihren starken Blättern holt sie wie der Rock zu wenig value heraus. Manchmal landet sie einen Bad Beat und man ärgert sich kurzfristig über sie. Dieser ßrger ist jedoch unangebracht. Behandelt eure Callingstations gut, denn ihr wollt mit ihnen spielen. Und blufft sie nicht. Das hBets machen. Top Pair, medium Kicker sollte gebettet werden, da die Callingstation häufig mit Middle Pair oder Bottom Pair den ganzen Weg bis zum River herunter callt.

      Das soll wohl mal ein Satz werden wenn es groß ist.



      4. loose-aggressiv
      Der Typus mit dem größten Geltungsbedürfnis ist der loose-aggressive Player. Er spielt zu viele Hände und raist sehr viel mit ihnen. Er möchte möglichst jeden Pot gewinnen und betrachtet es als eine Art Niederlage, auszusteigen. Er ist daher nicht so leicht aus der Hand zu bluffen. Mit einer mäßigen Hand sollte man gegen ihn einen Call-down stark in Erwägung ziehen, auch wenn man mit der gleichen Hand gegen einen Rock gefoldet hätte. Häufig catcht man dadurch einen puren Bluff. Besonders extreme Exemplare nennt man Maniacs. Diese raisen häufig mit völligem Trash. Hat man Position auf den Maniac, kann man mit passablen Händen eine 3-Bet ansetzen, um den Mabian zu isolieren (Isolation Play). Man hat dann oft die stärkere Hand plus Position.

      Dass müsste wenn ich mich nicht täusche "Maniac" heißen.


      Gruß,
      Markus
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