Weniger Spieler - bessere Chancen für Draws?

    • PapaBlues
      PapaBlues
      Bronze
      Dabei seit: 22.03.2007 Beiträge: 111
      Hallo,

      habe letztlich an einer Diskussion teilgenommen, in der einige Personen die
      Meinung vertraten, dass sich die Wahrscheinlichkeit einen Draw zu vervollständigen bei weniger Spieler und folgedessen mehr verbleibenden
      Karten im Deck, erhöht.

      Nun war ich der Ansicht, dass die Anzahl der unbekannten Karten die gleiche ist
      und die Anzahl der Spieler auf die möglichen Karten, die einen Draw
      vervollständigen keinen Einfluss hat.

      Ein Statistiker hat dann mit Formeln um sich geworfen, bei denen ich allerdings
      nur Bahnhof verstand.
      Aber im Endeffekt ging es wohl um folgendes.

      Beispiel Flushdraw vereinfacht.
      Spieler 1 (2 Herz), Spieler 2 (2 Herz), Flop (2 Herz), Deck maximal 7 Herz
      Spieler 1 (2 Herz), Spieler 2 (2 Herz), Spieler 3 (2 Herz), Flop (2 Herz),
      Deck maximal 5 Herz
      usw. wurden dann die verschiedenen Konstellationen (Spieler hält1 oder kein Herz) durchgerechnet.

      Nun, ich kann diesen Gedankengang nicht so richtig nachvollziehen.
      Es würde mich aber doch interessieren, ob die Anzahl der beteiligten Spieler wirklich einen Einfluss auf einen Draw hat.

      Vielen Dank
  • 9 Antworten
    • Gonzo394
      Gonzo394
      Bronze
      Dabei seit: 29.12.2007 Beiträge: 2.181
      Nein.

      sagt dir ein Mathamatiker.
      Mathematiker > Statistiker :P

      Egal was er dir vorgerechnet hat. Es war entweder Mist, oder er hat sich nur verrechnet. Ich tippe auf ersteres :P


      edit: naja, einen Einfluss gibt es: Bei mehr Spielern ist die Chance, dass dein Draw ausbezahlt wird größer.
      (Und die Chance, dass jemand einen besseren Draw hat, falls du nicht zu den Nuts drawst.)
    • Barney1701
      Barney1701
      Bronze
      Dabei seit: 25.10.2006 Beiträge: 816
      naja, online reichen meine reads in der regel dafür nich aus, und grundsätzlich sind die karten der anderen als unknown zu betrachten, da is es egal wieviele spieler mit im pot sind.

      beim homegame, wenn man die spieler gut kennt, kann man schonmal die ein oder andere karte von seinen outs abziehen.
      habe da auch so ein/zwei spezies, die jeden flushdraw pushen und da kann man imo schonmal mit zwei outs weniger kalkulieren. da hat er, wie in deinem flushdraw bsp nich ganz unrecht...
      allerdings fang ich im homegame nich an rumzurechnen ;)
    • delfink
      delfink
      Bronze
      Dabei seit: 16.10.2007 Beiträge: 5.916
      macht keinen untzerschied wieviele in der hand sind, bei fullring kommen die draws ja ebenso so häufig an wie heads up oder shorthanded, sonst müsste man ja ganz anderst rechnen.
      wenn mehr spieler am tisch sitzen sinkt zwar die anzahl der :heart: karten für deinen :heart: flush, aber gleichzeitig sinkt im selben maße auch die anzahl der :spade: :club: :diamond: karten.
    • PapaBlues
      PapaBlues
      Bronze
      Dabei seit: 22.03.2007 Beiträge: 111
      ich denke, dass ich es nicht ganz richtig formuliert habe und versuche es
      anders herum zu erklären.

      Ingesamt 2 Spieler am Tisch
      Jerder hält 2 Herz. Im Flop sind 2 für den Flushdraw.
      Macht zusammen 6 Herz im Spiel.
      Verbleiben 7 Herz von 45 Karten im Deck.

      Ingesamt 3 Spieler am Tisch
      Jerder hält 2 Herz. Im Flop sind 2 für den Flushdraw.
      Macht zusammen 8 Herz im Spiel.
      Verbleiben 5 Herz von 43 Karten im Deck.
      usw.

      Es ging in der Diskussion um die Wahrscheinlichkeit den Draw zu treffen.
      Natürlich ist bei obengenannten Beispiel die Chance für jeden Spieler
      gleich gross, da ja jeder einen Draw hält.
      Darum hat der Statistiker die verschiedenen Szenarien durchgespielt.
      Ein Spieler hält 1 Herz, ein Spieler hält kein Herz usw. und ist anscheinend
      zum Ergebnis gekommen, dass bei insgesamt 2 Spielern am Tisch die
      Wahrscheinlichkeit grösser ist den Draw zu treffen als bei 3.
      Egal was der Gegner hält.
      OK. Ich verstehe die ganzen Berechnungen die er angestellt hat nicht,
      weil es mir ganz einfach zu hoch ist.
      Darum meine Frage.
    • rapidler333
      rapidler333
      Bronze
      Dabei seit: 14.11.2007 Beiträge: 224
      In diesem Thread macht sich ein Spieler die gleichen Gedanken wie du. kombi hat dort gezeigt, dass sich die Wahrscheinlichkeiten praktisch kaum unterscheiden :) .
    • PapaBlues
      PapaBlues
      Bronze
      Dabei seit: 22.03.2007 Beiträge: 111
      @rapidler333

      Danke für den Link
    • Vorlop
      Vorlop
      Bronze
      Dabei seit: 05.10.2007 Beiträge: 566
      Original von rapidler333
      In diesem Thread macht sich ein Spieler die gleichen Gedanken wie du. kombi hat dort gezeigt, dass sich die Wahrscheinlichkeiten praktisch kaum unterscheiden :) .
      "praktisch kaum" kannste durch "gar nicht" ersetzen. Hier hat kombi das ganze nochmal komplett durchgerechnet: (Allerdings erst ab Gold) Berücksichtigung von Outs in den (gefoldeten) Händen der Gegner?
    • Django1980
      Django1980
      Bronze
      Dabei seit: 15.02.2006 Beiträge: 2.022
      Original von Barney1701
      beim homegame, wenn man die spieler gut kennt, kann man schonmal die ein oder andere karte von seinen outs abziehen.
      habe da auch so ein/zwei spezies, die jeden flushdraw pushen und da kann man imo schonmal mit zwei outs weniger kalkulieren. da hat er, wie in deinem flushdraw bsp nich ganz unrecht...
      wow, das gefällt mir. Wenn ich das jetzt richtig sehe, kannst du erkennen, wenn dein Gegner (auch) auf einem Flushdraw ist und gibst dir selbst also 2 Outs weniger? RESPEKT

      Hmm, das würde bedeuten, dass du wenn du den A-high FD halten würdest ja (i.d.Regel) in Front lägst (gegenüber einem schlechteren FD, ohne zusätzlichen Treffer) und DEINEM GEGNER die Outs nimmst, und im anderen Fall eigentlich gar keinen call hast, weil du nahezu drawing dead bist...
    • MajorBullfrog
      MajorBullfrog
      Bronze
      Dabei seit: 27.08.2007 Beiträge: 1.123
      :D :heart: