Meine Erfahrungen mit PartyPoker, Pokerstrategy und Pokern überhaupt...

    • xOXo
      xOXo
      Bronze
      Dabei seit: 12.04.2006 Beiträge: 76
      Also ich spiele jetzt seit April 06 auf PartyPoker. Angemeldet über Pokerstrategy - wie wohl die meisten hier - da mir das Konzept hervorragend gefiel. Kein Geld einzahlen, gute Theorie-Artikel (wie ich inzwischen weiß, mit Betonung auf THEORIE...).
      Das Quiz ohne Probleme geschafft, und auch der 100-Dollar-Bonus war kein Problem (obwohl man damals noch 10000 raked Hands brauchte). Mich schön brav ans BR-Management und die Charts gehalten und es lief ganz gut. Trotz gelegentlicher Rückschläge hatte ich Anfang Juni eine Bankroll von über 1200 Dollar.
      Dann war ich eine Woche im Urlaub und seitdem gibt's nur noch eine Richtung (ihr könnt euch sicher alle denken wohin).

      Ich weiß nicht mehr genau, wie ihr einen Downswing definiert - ist mir eigentlich auch egal - Tatsache ist, dass ich seit Mitte Juni weit über 1000 BB verloren hab. Monster-Pockets, Trips, Streets - völlig egal, welche Hände ich auch spiele - ich verliere alle.

      Und die Moral von der Geschicht?
      Die ganzen Artikel und Charts von PS.de sind zwar ganz schön zu lesen und nachvollziehbar, doch letztendlich nicht mal das Papier wert (wenn man so doof ist und sie sich auch noch ausdruckt). Da kannst du tausend mal danach spielen - wenn dieses bescheuerte PartyPoker-Programm meint, den Begriff "Wahrscheinlichkeit" völlig neu definieren zu müssen, dann sind sie halt nun mal für'n A...
      Da sitzen Leute an den Tischen, die spielen über 1500 Hände 64% davon und haben dabei eine Winrate von 4,8 BB/100 (aber langfristig verlieren sie - zumindest laut PS.de). - Wobei sich noch die Frage stellt, ab wievielen Händen ihr von "langfristig" redet.
      Eine 3-Bet callen mit 92off? Und jede Bet und Raise bis zum River mitgehen? Für solche Leute kein Problem. Und im Prinzip gibt es ja auch nix besseres als Gegenspieler, wenn die Wahrscheinlichkeiten, die besagen, dass du öfter vorne als hinten gegen solche Gegner liegst, auch eintreffen würden. Aber meine Erfahrungen sind nun mal leider völlig anders.

      Also Jungs und Mädels - ich hab jetz' noch 60 $ und die verballer' ich noch schnell (dürfte bis spätestens morgen passiert sein) und das war's dann für mich - denn laut PS.de soll man ja kein Geld einzahlen; und mit 60 $ brauch ich auch nicht mehr zu Pokerstars wechseln...

      So, Was wollt' ich euch noch mitgeben?
      Ach ja - Hold'em ist KEIN reines Glücksspiel!

      - haha
      hahahaha
  • 84 Antworten
    • KittenKaboodle
      KittenKaboodle
      Bronze
      Dabei seit: 29.01.2006 Beiträge: 3.527
      Na ja, innerhalb von so kurzer auf $1200 kommen, war wohl ein Upswing. Vielleicht hast Du Dir da ein paar schlechte Eigenschaften angewöhnt.
      Hast Du Hände im Forum gepostet? Wie viele Hände hast Du insgesamt gespielt und auf welchen Leveln?

      Im übrigen, auch mit $60 kann man sich wieder hocharbeiten =)
    • kriegskeks
      kriegskeks
      Bronze
      Dabei seit: 13.08.2006 Beiträge: 17.571
      Ich kann die Leute schon verstehen. 72o ist zB die beste Hand. Hab gestern gesehn, wei Preflop einer AA nur gelimpt hat, der im BB hatte 72o und trifft Two Pair. Tjoa hat dann den AA Typen gestacked. Das war geil. :D

      Was ich damit sagen will, oft liegt es einfach an einem Selber. Man will kein Limit absteigen, man glaubt alles richtig zu machen, etc. Klar hat man manchmal Pech, aber dann sollte man sich mal eine Auszeit gönnen und sich evtl. nach Fehler umsehen.
    • Belhalhar
      Belhalhar
      Bronze
      Dabei seit: 06.02.2006 Beiträge: 104
      Dann frage ich mich, wie du bitte auf $1200 gekommen bist, wenn die Artikel hier dabei anscheinend nicht helfen? Klingt für mich schwer nach tilt. Hast du nach deinem Urlaub noch Fehleranalyse betrieben? Bin mir fast sicher dein Geld ist nicht an die Fische gegangen, sondern an die Sharks, nur fällt das einem eben nicht auf, da man die Badbeats ja für gewöhnlich gegen schlechte Spieler hat.
    • Dustwalker
      Dustwalker
      Bronze
      Dabei seit: 29.07.2006 Beiträge: 5.540
      Ja, alles Lüger und Verbrecher, das war kein DS und kein Tilt, ist einfach nur nen Glückspiel, du hast natürlich vollkommen Recht!
    • osirisdd
      osirisdd
      Bronze
      Dabei seit: 03.08.2006 Beiträge: 1.135
      Original von Dustwalker
      Ja, alles Lüger und Verbrecher, das war kein DS und kein Tilt, ist einfach nur nen Glückspiel, du hast natürlich vollkommen Recht!
      isses doch auch...
      früher, als es so neumodische wortkreationen wie up- und downswing noch nicht gab, nannte man es eben glück und pech...

      es könnten ja mal von ps.de statistiken herausgegeben werden, wieviele von den ca. 10k leuten, die sich hier registriert haben, und ihre ersten dollar zum spielen bekommen haben, am ende auch zu winning players wurden...mehr als 300-400 werdens kaum sein, und da ist diese schätzung noch hoch...diejenigen, die ihr geld früher oder später verzocken, bleiben wohl eindeutig in der mehrzahl...aber sicher gibts auch dafür ne mathematische theorie ;)
    • tkarns
      tkarns
      Bronze
      Dabei seit: 24.04.2006 Beiträge: 968
      Kein einziges selbstkritisches Wort, nur Pech ist Schuld. Ist klar...
    • Belhalhar
      Belhalhar
      Bronze
      Dabei seit: 06.02.2006 Beiträge: 104
      Original von osirisdd
      es könnten ja mal von ps.de statistiken herausgegeben werden, wieviele von den ca. 10k leuten, die sich hier registriert haben, und ihre ersten dollar zum spielen bekommen haben, am ende auch zu winning players wurden
      Wenn man direkt dazu die Playerstats veröffentlicht, wäre dies sicher interessant. ;)
      Ich bin sicher die Mehrzahl will mit minimalsten Aufwand den Maximum an Gewinn abgeifen. Ist ja vollkommen klar, dass es dann auch wenige packen.
      Von den Leuten, die sich aber richtig reinhängen in die Grundlagen, dürften die wenigstens alles verlieren. Das nicht jeder Fussballer zu Real Madrid kommt, ist auch klar. Aber erfolgreich in der Kreisklasse spielen ist doch auch schon traumhaft für ein Hobby. Winning Player auf 0.50/1, dass schafft jeder. 50/100 ist halt nur was für echte Profis.
    • Tekras
      Tekras
      Black
      Dabei seit: 03.02.2006 Beiträge: 2.789
      hat irgendjemand behauptet pokern sei ein einfaches spiel?

      und btw deine 14 posts in 5 monaten sagen wohl genug....
    • Schnaps
      Schnaps
      Bronze
      Dabei seit: 17.02.2006 Beiträge: 1.072
      Mal eine andere Frage. Wer zum Teufel sagt denn, das jeder, der sich über PokerStrategy.de angemeldet hat, automatisch ein wining player wird? Haben denn die anderen das Spiel im Buddelkasten gelernt?

      Dazu bedarf es bestimmter grundlegender Voraussetzungen (Talent,Fleiß usw.) die der eine mehr und der andere weniger hat.

      Warum soll es beim Pokern anders sein als im realen Leben?

      Also macht euch mal frei von der Vorstellung, dass es viele geben wird, die mit Poker ihren Lebensunterhalt bestreiten können.

      Leider hat der Threadersteller nicht geschrieben ob er sich ans BRM gehalten hat, ob er versucht hat sich selber fortzubilden um aus diesem Downswing glimpflich rauszukommen. Deshalb kann man dazu nicht viel sagen, ne längere Pause wäre wohl sinnvoll gewesen.

      Solltest du aber noch Lust auf Poker haben, was dem Threadinhalt zufolge wohl eher nicht der Fall ist, kannst du mit deinen 60$ immer noch auf PS gehen und möglicherweise einen Neuanfang versuchen.

      MfG
    • Dustwalker
      Dustwalker
      Bronze
      Dabei seit: 29.07.2006 Beiträge: 5.540
      Original von osirisdd
      Original von Dustwalker
      Ja, alles Lüger und Verbrecher, das war kein DS und kein Tilt, ist einfach nur nen Glückspiel, du hast natürlich vollkommen Recht!
      isses doch auch...
      früher, als es so neumodische wortkreationen wie up- und downswing noch nicht gab, nannte man es eben glück und pech...

      es könnten ja mal von ps.de statistiken herausgegeben werden, wieviele von den ca. 10k leuten, die sich hier registriert haben, und ihre ersten dollar zum spielen bekommen haben, am ende auch zu winning players wurden...mehr als 300-400 werdens kaum sein, und da ist diese schätzung noch hoch...diejenigen, die ihr geld früher oder später verzocken, bleiben wohl eindeutig in der mehrzahl...aber sicher gibts auch dafür ne mathematische theorie ;)
      Ja die Theorie nennt sich Einsatz, Fleiss und nen gewisses Maß an Talent.

      Wieviele Menschen spielen wohl Bundesweit Fussball in Vereinen? Und wieviele schaffen es davon ihren Lebensunterhalt mit Fussball zu bestreiten?

      Merkste was?

      Wahrscheinlich nicht, aber liegt wohl daran das Balack, Klose und co nur Glück hatten...
    • kriegskeks
      kriegskeks
      Bronze
      Dabei seit: 13.08.2006 Beiträge: 17.571
      Original von Schnaps
      ...
      Du sollst nicht Plenken!
    • osirisdd
      osirisdd
      Bronze
      Dabei seit: 03.08.2006 Beiträge: 1.135
      Original von Dustwalker
      Wahrscheinlich nicht, aber liegt wohl daran das Balack, Klose und co nur Glück hatten...
      ballack, klose und co. werden aber für eigentore nicht belohnt, während das bei poker jemandem, der mit 7 2 offsuit deine pocket aces mitcappt, durchaus passieren kann :D

      du kannst bei poker alles richtig machen, und trotzdem stunden-/tage-/oder wochenlang im minus deine sessions beenden...wenn du das mit fußball vergleichen möchtest, dann mach mal :rolleyes:
    • Schnaps
      Schnaps
      Bronze
      Dabei seit: 17.02.2006 Beiträge: 1.072
      Original von kriegskeks
      Original von Schnaps
      ...
      Du sollst nicht Plenken!
      Sorry, versuche daran zu denken. =)
    • Belhalhar
      Belhalhar
      Bronze
      Dabei seit: 06.02.2006 Beiträge: 104
      Ich würde nie darüber diskutieren ob Poker ein Glücksspiel ist oder nicht. Natürlich ist es das!
      Das man mit guter Spielweise einen riesigen Vorteil hat, darüber diskutiere ich allerdings auch nicht. Natürlich hat man die!
      Es besteht ein erheblicher unterschied darin, ob man verliert weil man schlecht spielt oder weil man einfach keine Karten bekommt. Ersteres ist nämlich eigenes Verschulden, letzteres ist Pech.
    • Dustwalker
      Dustwalker
      Bronze
      Dabei seit: 29.07.2006 Beiträge: 5.540
      Original von osirisdd
      Original von Dustwalker
      Wahrscheinlich nicht, aber liegt wohl daran das Balack, Klose und co nur Glück hatten...
      ballack, klose und co. werden aber für eigentore nicht belohnt, während das bei poker jemandem, der mit 7 2 offsuit deine pocket aces mitcappt, durchaus passieren kann :D

      du kannst bei poker alles richtig machen, und trotzdem stunden-/tage-/oder wochenlang im minus deine sessions beenden...wenn du das mit fußball vergleichen möchtest, dann mach mal :rolleyes:
      Und? Sei doch froh wenn er das macht...

      Bevor du alles aufs Glück schieben kannst müßtest du mindestens genausogut spielen wie jeder deiner Gegner - wir sprechen uns wieder wenn du das tust.

      Natürlich giebt es eine Glück komponente im Poker... wenn du die nicht magst, spiel Schach, da starten beide immer mit den selben Vorrausetzungen.

      Was hast du denn geglaubt? AA zu halten ist nunmal nicht "i-Win"
    • Benido
      Benido
      Bronze
      Dabei seit: 14.04.2006 Beiträge: 13.853
      ich verstehe deinen unmut, aber: preflop 64% heißt nicht das der typ postflop auch scheisse spielt! und langfristig is theoretisch UNENDLICH... btw: du hast mit dem konzept anscheinend deine 50$ ver24facht... so schlecht kanns nicht sein... aber wenn du nicht dran glaubst: spiel halt anders

      peace
    • Wuermchen300
      Wuermchen300
      Bronze
      Dabei seit: 24.08.2006 Beiträge: 984
      Das Problem an anfänglichen Upswings ist, dass man sich überschätzt und nicht nachvollziehen kann, WARUM es jetzt wieder nach unten geht. Wahrscheinlich fördert ein ordentliches Down gleich zu Beginn der Karriere (gepaart mit ein bissl Ehrgeiz) den Pokerskill viel eher.
    • Belhalhar
      Belhalhar
      Bronze
      Dabei seit: 06.02.2006 Beiträge: 104
      Original von Wuermchen300
      Wahrscheinlich fördert ein ordentliches Down gleich zu Beginn der Karriere (gepaart mit ein bissl Ehrgeiz) den Pokerskill viel eher.
      Definitiv! Vor allem wenn man durch einen anfänglichen upswing gleich mehrere Limits überspringt, dann ist man auf einem viel zu hohen Limit und selbst der Abstieg um ein Limit bringt keinen Erfolg. Bankroll allein reicht ja nicht um ein Limit zu schlagen. ;)
    • DocMacke
      DocMacke
      Silber
      Dabei seit: 16.04.2006 Beiträge: 323
      Original von xOXo
      Da sitzen Leute an den Tischen, die spielen über 1500 Hände 64% davon und haben dabei eine Winrate von 4,8 BB/100 (aber langfristig verlieren sie - zumindest laut PS.de). - Wobei sich noch die Frage stellt, ab wievielen Händen ihr von "langfristig" redet.
      Das steht in den von dir ausgedruckten Artikeln! Ausdrucken reicht dann doch nicht um es auch zu verstehen, und ja ganz offensichtlich schon gar nicht, die Dinge auch zu behalten...
      Wenn man natürlich außergewöhnlich schnell eine hohe Bankroll erspielt und auf den unteren Limits zum Teil nur eine Hand voll Sessions braucht um aufsteigen zu können, hat man kein Anreiz weiter zu "lernen". Ich denke hier liegt ein Grundproblem bei dir.
      Ich würde meine Bankroll wetten, das die Winrate auf 60K+ Hände bei dem nicht mehr 4,8 BB ist! Wenn man einen Lauf hat, hat man einen Lauf. Und bei so loosen Leuten sind die Läufe dann brutal für die Gegner, weil die ja quasi jede Hand spielen. Wenn sie dann in einem Lauf jede Hand treffen, kommt sowas zu Stande. Bei einem selbst kommen solche Läufe ja einfach nicht zu Stande, da man ja viel weniger Händer spielt. 1.5K Hände sagen halt einfach nicht sonderlich viel aus, was die Winrate angeht.

      Original von xOXo
      Ich weiß nicht mehr genau, wie ihr einen Downswing definiert - ist mir eigentlich auch egal - Tatsache ist, dass ich seit Mitte Juni weit über 1000 BB verloren hab. Monster-Pockets, Trips, Streets - völlig egal, welche Hände ich auch spiele - ich verliere alle.
      Gleiche Problematik. Steht auch in den Artikeln. Ist aber vermutlich zu anstregend nachzuschlagen.

      Für mich hört sich das alles nach einem schicken Upswing beim Start an und dann nach einem Downswing kombiniert mit der Vorstellung das einmaliges Lesen der Artikel hier eine 100% Gewinngarantie beschert.

      Original von Belhalhar
      Definitiv! Vor allem wenn man durch einen anfänglichen upswing gleich mehrere Limits überspringt, dann ist man auf einem viel zu hohen Limit und selbst der Abstieg um ein Limit bringt keinen Erfolg. Bankroll allein reicht ja nicht um ein Limit zu schlagen.
      Ich denke das das ßberspringen der Limits in den Anfängerbereichen völlig egal ist solange die BR für das Limit reicht. Ich sehe keine signifikante Steigerung des Schwierigkeitsgrades von .05/.1 bis 0.5/1. Hat man die Artikel alles gelesen und auch verstanden(!) und kann das Wissen dann auch noch umsetzen ist es völlig egal welcher dieser Limits man spielt, so denn die BR ausreicht!

      Original von Tekras
      hat irgendjemand behauptet pokern sei ein einfaches spiel?
      und btw deine 14 posts in 5 monaten sagen wohl genug....
      Also die Anzahl der verfassten Posts finde ich ziemlich egal. Das Forum bietet soviele Informationen die es einem bei richtiger Anwendung ermöglichen auf die Limits 1/2, 2/4 hoch zu arbeiten ohne je einen eigenen Post zu verfassen. Und Beispielhände gibts doch soviele, das ich sicher bin, das man das eigene Problem schon mehrfach vorfindet, so denn man sich die Mühe macht zu suchen.

      Ich spiele bisher 1/2 SH und 2/4 FR im Plus und das hier ist mein 38. Post in 5 Monaten (auch im April angefangen) :D