suited connectors bei utg-raise

    • jms68
      jms68
      Bronze
      Dabei seit: 12.12.2007 Beiträge: 578
      natürlich bin ich da mit meinen T9s erstmal klar hinten und die sache iss äusserst spekualtiv.
      ich muss den flop schon perfekt treffen, mit 2paar oesd- oder f-draw.

      aber falls ich treffe, sind die implieds natürlich hervorragend. meine frage: gibts da ne ähnlich regel wie das "mitgehen 20" bei smallpaar?

      und falls ja, wär mal jemand so lieb das methematisch aufzuschlüsseln? danke.
  • 24 Antworten
    • JDaniels
      JDaniels
      Bronze
      Dabei seit: 13.12.2006 Beiträge: 1.382
      würde mich auch mal interessieren. Ich halte es da momentan ähnlich wie mit den kleinen PPs.
      Bei SH hat man zum Glück auch kaum noch ShortStacks dabei, so dass das meistens stimmt.
      Außerdem spiele ich lieber kleine (45s, 67s, 78s) SC, da hier auch selten das Problem entsteht, dass man dominiert ist, was gerade bei 9Ts leicht passieren kann
    • feYVGaMbLe
      feYVGaMbLe
      Bronze
      Dabei seit: 18.05.2007 Beiträge: 478
      Original von JDaniels
      Außerdem spiele ich lieber kleine (45s, 67s, 78s) SC, da hier auch selten das Problem entsteht, dass man dominiert ist, was gerade bei 9Ts leicht passieren kann
      1. Punkt erkannt, nice.

      Suited Connectors kann man auf 'n Draw(+) coldcallen, wenn mind. 1 (besser
      2+ ;-)) Gegner vorher ebenfalls gecoldcallt hat (Implieds!).
      Da wir mit SCs (geht auch mit SOGs - suited one Gappers) oft eher 'n Draw als
      'n fertiges Flush oder 'ne Str8 floppen, sollte man bei einem Overcall natürlich
      IP sitzen (SH CO-BU, FR event. noch ab MP3).

      SCs wie auch SOGs sind ebenso wie Pockets Hände, deren Equity sich
      Postflop stark verschieben (können). Zudem sind SCs / SOGs stark decepted,
      was natürlich die Implieds erhöht, sollten wir unser Flush oder unsere Str8 machen.

      Overcalls sollte man allerdings nur spielen, wenn

      a) die Villains deepstacked sind (Implieds)
      b) wir zuzüglich noch mit genügend Payout rechnen können, sollten wir treffen - Stichwort: Spielertypen (Implieds) UND
      c) wir Postflop seeeeehr fit sind.

      c) ist ganz wichtig, ansonsten ist imo 'n Overcall longterm nicht profitabel.
      Du musst in der Lage sein Postflop max. Value aus Deinen Str8s&Flushes zu
      extrahieren und Villain auch mal ohne Hit auszuspielen, um den Overcall EV+ zu halten.

      Ich selbst spiele noch sehr selten Overcalls, gerade weil die langfristige
      Profitabilität sehr stark von Deinen Postflopskills abhängt und ich da
      immernoch 'n bissl zurückhaltend bin.


      .. hoffe ich konnte helfen und hab' keine Scheisse erzählt ;)
    • jms68
      jms68
      Bronze
      Dabei seit: 12.12.2007 Beiträge: 578
      danke

      @jack:
      klar 56 oder 45 sind viel schöner (insbesondre wenn n wheel liegt;-)

      @fey:
      position hat man ja meistens (zumindest in relation zum raiser). aus den blinds nehm ich die nur zum restealen, was oft genug klappt.
      ich spiel die teile am liebsten gegen tags mit nitty einschlag.
      postflop call ich mit non-hits und auf gemüse-flop meist die conti und bette turn, falls villian da checkt und das bord nur ansatzweise scarry looks. ich glaub das nennt man float, oder?
      es versteht sich, das die dinger gegen shortys kaum sinn machen.

      was is n overcall? 4 BB oder mehr?

      aber zurück zur stochachstik: es hat doch bestimmt schon jemand ausgerechnet, wie oft wir 2paar +, oesd und fd treffen. (nich das ich es davon abhängig mache, aber es würd mich mal interessieren).
    • tomdoe2701
      tomdoe2701
      Bronze
      Dabei seit: 22.10.2006 Beiträge: 811
      Original von jms68


      was is n overcall? 4 BB oder mehr?

      Ein Raise zu callen das bereits gecallt wurde. UTG raises CO calls Hero overcalls z.B.
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Bei SCs hatte ich glaub ich mal ausgerechnet, dass es mit der Call 20 Regel in etwa hinkommen sollte. Irgendwo gibts unter Strategie und zusätzliches Material nen Bronzeartikel von mir der sich mit dem Preflopspiel von SCs beschäftigt hat. Müsstet ihr mal suchen, glaube da müsste alles wichtige drinstehen.

      Zu der Overcallsache:

      Natürlich gut, wenn die Implied Odds stimmen. Aber denkt mal auch hier auf den Micros über Squeezeplays nach. Das ist ne Möglichkeit den Pot direkt zu gewinnen UND wenn man gut hittet noch jede Menge Action zu machen. (hier aber auch drauf achten, dass man nicht gegen absolute Stations squeezed die nie folden)

      Wenn ihr OOP mit SCs spielt (empfehle ich keinem Anfänger), dann müsst ihr in der Lage sein Postflop sehr gut zu spielen. IP ist das nicht ganz so wichtig.
    • GeeBee
      GeeBee
      Bronze
      Dabei seit: 18.02.2007 Beiträge: 3.626
      Original von Ghostmaster
      Bei SCs hatte ich glaub ich mal ausgerechnet, dass es mit der Call 20 Regel in etwa hinkommen sollte. Irgendwo gibts unter Strategie und zusätzliches Material nen Bronzeartikel von mir der sich mit dem Preflopspiel von SCs beschäftigt hat. Müsstet ihr mal suchen, glaube da müsste alles wichtige drinstehen.

      Hier für jene, die sich die Sucherei sparen wollen: http://de.pokerstrategy.com/strategy/weekly-no-limit/877/
      Original von Ghostmaster
      Zu der Overcallsache:

      Natürlich gut, wenn die Implied Odds stimmen.
      Heißt das:
      Wenn wir keine Coldcaller dazwischen haben, können wir dennoch die Call20-Adaption für SC anwenden? Quasi: Wäre schön, wenn wir welche hätten aufgrund der Implieds, aber ist kein Muss.
    • Timechen
      Timechen
      Bronze
      Dabei seit: 06.01.2008 Beiträge: 4.696
      Original von GeeBee
      Heißt das:
      Wenn wir keine Coldcaller dazwischen haben, können wir dennoch die Call20-Adaption für SC anwenden? Quasi: Wäre schön, wenn wir welche hätten aufgrund der Implieds, aber ist kein Muss.
      ja, weil du wie bei pockets rund 13% wahrscheinlichkeit hast das board zu treffen.
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Suited Connectors spielt man aus dem gleichen Grund wie Pocketpairs. An sich sind beides keine starken Hände, können sich aber massiv verbessern.

      Da Suited Connectors aber mehr Kombinationen von Draws und Made Hands entwickeln können als Pocketpairs, wird Anfängern über den SHC empfohlen diese nicht zu spielen, da man sehr viele Fehler machen kann. (
      Stichworte dazu:

      - Semibluffing, pure Bluffing, Floating, Multiwaybluffs (z.b. den Turn bluffen nach nem Float gegen den richtigen Spieler)

      - mit marginalen Made Hands richtig spielen (keine Informationraises etc.,)

      - mit Valuedraws 12+ Outs richtig spielen etc.

      Da der SHC für viele der Inbegriff der Weissheit ist werden von vielen auch auf höheren Limits Suited Connectors nicht gespielt (weder In Position noch Out of Position). Viele kommen auch gar nicht in so Situationen in denen sie als Non Agressor mit Händen ausser Pocketpairs in den Pot einsteigen und so sachen wie Floating etc. gar nicht in ihr Spiel integrieren können. Deswegen ist eine pauschale Call20 Regel nicht geeignet (auch nicht unbedingt bei Pocketpairs), da viele Faktoren ineinander laufen.

      Wenn ihr also nicht in der Lage seid Postflop Moves abzuziehen, eure Position (meistens called man nur In Position) zu abusen und den Gegner zu exploiten, dann solltet ihr eher auf eine Call 30+ Regel überwechseln.
    • GeeBee
      GeeBee
      Bronze
      Dabei seit: 18.02.2007 Beiträge: 3.626
      Original von Ghostmaster
      Stichworte dazu:

      - Semibluffing, pure Bluffing, Floating, Multiwaybluffs (z.b. den Turn bluffen nach nem Float gegen den richtigen Spieler)

      - mit marginalen Made Hands richtig spielen (keine Informationraises etc.,)

      - mit Valuedraws 12+ Outs richtig spielen etc.
      Das wird dann vermutlich bei Silber, Gold usf. genauer thematisiert, oder?
    • schmoezi
      schmoezi
      Bronze
      Dabei seit: 01.08.2007 Beiträge: 2.530
      im großen und ganzen sieht es dann wohl so aus.
      bin zwar in UTG2 was die sache nicht ganz so gut aussehen lässt, aber es reicht hier und das board entwickelt sich auch gut:


      Known players: (for a description of vp$ip, pfr, ats, folded bb, af, wts, wsd or hands click here)        
      Position:
      Stack
      UTG+1:
      $4,91
      Hero:
      $7,22

      0,02/0,04 No-Limit Hold'em (10 handed)
      Hand recorder used for this poker hand: Texas Grabem 1.9 by www.pokerstrategy.com.

      Preflop: Hero is UTG+2 with T:spade: , 9:spade:
      UTG folds, UTG+1 raises to $0,16, Hero calls $0,16, 7 folds.

      Flop: ($0,38) 9:diamond: , 9:heart: , 7:spade: (2 players)
      UTG+1 bets $0,36, Hero calls $0,36.

      Turn: ($1,10) J:spade: (2 players)
      UTG+1 bets $1, Hero raises to $2,90, UTG+1 raises to $4,39 (All-In), Hero calls $1,49.

      River: ($9,88) 8:heart:


      Final Pot: $9,88

      Results follow (highlight to see):
      UTG+1 shows [ Ah, Ad ] two pairs, Aces and Nines
      Hero shows [ Ts, 9s ] a straight Seven to Jack
      Hero wins $9.39 USD with a straight, Seven to Jack.


      bei diesen UTG raises kann man eben von TT+ / AK / AQ ausgehen
      da kann man dann gut seine eigenen karten verschleiern wenn man was hittet

      Edit: möchte hier auch noch mal sagen das ich diese SC nicht immer spiele, da es auf viele faktoren ankommt ob man sie nun spielen soll oder nicht

      Position, Stacksizes, mein Image am Tisch (habe ich schon viel angespielt, wurde ich beim bluffen erwischt, soliden eindruck erweckt), Villian Image am Tisch (folded er auf bluff eventuell oder callt er runter, kann er seine preflopmonster auch mal folden, spielt er sie durch --> gute implied odds), Anzahl spieler am Tisch, andere Limper,...
      das ganze ist eben eine sehr komplexe geschichte die man mit einem simplen "call 20 - immer egal was sonst ist" nicht unbedingt klären kann.
      bei pockets geht diese regel eventuell noch da man eben am flop hittet und anspielt oder nichts trifft und folded. aber bei SC ist es komplexer da man am flop oft mit nichts außer einem draw dasteht und preflop noch schwere entscheidungen treffen muss
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      In gewissem Maße schon, aber nicht so, wie du und viele andere sich das ganze vorstellen. Du kannst in NL Holdem nicht einfach irgendwelche Sachen in feste Muster pressen, du kannst grobe Konzepte vorgeben und der Rest ist Übungs-, Erfahrungs-, und Ausprobiersache.

      Ich sehe das Problem überwiegend darin, dass in den Anfängerartikeln zu intensiv darauf gepocht wird, dass die dort vermittelte Strategie 1:1 eingehalten wird und das eigenständige Nachdenken erstmal direkt ausgeblendet wird. Dadurch entsteht ein falscher Eindruck vom Spiel, weil Situationen nicht selbstständig analysiert werden, sondern durch festgespulte Muster (mache mit Toppairhänden so und so, mit Monstern so und so) runtergerattert werden. Dadurch, dass also von Anfang an so eine Lernweise antrainiert wird, sehen viele nicht die den nötigen Anlass selbstständig was zu machen und das wird dir evtl. auch auffallen, wenn du in die Foren bis NL200 einen Blick wirfst.

      Das alles ist auch nicht so dramatisch, wie es jetzt hier klingt und kommt auch auf dein persönliches Bestreben an. Mein Ziel war und ist es, dass ich konstant besser werde und nicht, dass ich möglichst viel Geld (also das mit relativ Geld folgt automatisch aus dem besser werden). Mir war es wichtig, dass ich besser bin als andere.

      Mir fällt auf, dass es User gibt, die ähnliche Situationen (die nicht über die Artikel abgedeckt werden) mehrmals in die Beispielhandforen posten und aus den Antworten überhaupt nichts mitnehmen. Ich bin deshalb seit einiger Zeit dazu übergegangen, dass ich selten nur noch schreibe, dass ich XYZ dort und dort mache, sondern dass ich den User versuche selber auf die Fährte zu locken.

      Da ich in den Foren nur Postflopsituation in die Finger bekommen, ist das natürlich schlecht zu beurteilen.

      Auf jeden Fall ist es wichtig (und sollte evtl. auch in den Strategieartikeln erwähnt werden), dass diese 0815 Basisstrategie mit festen Mustern absolut nur für Anfänger geeignet ist, damit sie nicht am Anfang ihrer Pokerkarriere direkt alle Kohle verblasen. Man kann zwar auch mit dieser Strategie bis zu einem gewissen Level spielen (ich vermag jetzt hier keine Limits zu nennen, da dies absolut nicht angemessen wäre und unmöglich zu konkretisieren ist), aber man sollte möglichst schnell damit anfangen gewisse Dinge zu hinterfragen und sich mit den Systematiken hinter den Sachen zu beschäftigen. (z.b. wie hier ob und wann es sinnvoll ist SCs zu spielen, weil die im SHC ausgeblendet werden mehr oder weniger)

      Ich würde ganz gerne noch Anfängerartikel (auch zu solchen Themen) verfassen, aber im Moment habe ich wenig Zeit und ich weiss ehrlich gesagt nicht so genau, wie das ganze hier momentan ins Artikelkonzept passt. Ich werde da wohl aber mal ein paar Dinge nochmal schreiben, ansonsten schau mal in Strategie -> zusätzliche Content Bronze rein. Dort sollten auch schon ein paar Dinge zu finden sein, die sich mit solchen Sachen beschäftigen.
    • jms68
      jms68
      Bronze
      Dabei seit: 12.12.2007 Beiträge: 578
      Original von Ghostmaster
      Mir fällt auf, dass es User gibt, die ähnliche Situationen (die nicht über die Artikel abgedeckt werden) mehrmals in die Beispielhandforen posten und aus den Antworten überhaupt nichts mitnehmen. Ich bin deshalb seit einiger Zeit dazu übergegangen, dass ich selten nur noch schreibe, dass ich XYZ dort und dort mache, sondern dass ich den User versuche selber auf die Fährte zu locken.

      sehe ich genauso. namentlich das hand-forum iss me DIE schwachstelle hier. da wird schnell in formlen geantwortet ala b/c flop c/f turn und das wars. hauptsache der bewerter macht sein häckchen.
      wie hoch der didaktische erfolg iss, kann man sich bar jeder fantasie ausmalen. stures auswendigbüffeln ohne die beweggründe zu verstehen dürfte in allen wissensberecihen eher suboptimal sein.

      klar, bei der masse an händen geht wohl nur noch ne massenabfertigung. ergo quantität statt qaulität.
      deshalb würde ich vorschlagen das jeder user maximal 1 hand pro woche reinstellen darf, dafür diese aber umfassend und detailiert beantwortet bekommt. insbesondere das WARUM sollte dort anschaulich erklärt werden. auch alternative züge sollten angesprochen und mit der "besten" linie verglichen werden.
      aus einer solchen hand lernt man wahrscheinlich mehr als aus 100 anderen die als antwort B/R/push flop haben.

      vor allem würde dies nicht nur den handposter sondern auch den passiven leser weiterbrigen, denn natürlich ist jede situation einmalig, aber es gibt schon ne menge wiederkehrender muster. und je mehr situationen man durchgespielt/analysiert hat (gleichgültig ob real oder als passiver leser) um so eher hat man für den konkreten fall durch SELBSTSÄNDIGES auswerten der vorliegenden infos UND durch verknüpfen mit früher erlebten/analysierten situationen den wahrscheinlich besten plan abrufbereit.

      alos klasse statt masse fürs HB-forum.

      aber das iss alles n bissl off-topic.

      die erweiterten materialien - klingt gut, muss ich mal suchen. danke.
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Nicht das Handforum ist die Schwäche, sondern der User ist die Schwäche, weil er sich das ganze zu einfach vorstellt. Das Problem ist, dass viele User keine komplizierten Diskussionen wollen über ihre Hände, sondern da nur die Antwort des HB stehen haben wollen.
      Mich hat vor Monaten mal ein User angemacht, dass ich ihm nicht einfach eine Line drunter geschrieben habe.

      Wenn ein User mir zeigt, dass der Interesse an einer Diskussion hat, dann ist das okay. Wenn er mir ne Hand dahinknallt ohne Kommentare oder sonstwas, dann halte ich es auch nicht für nötig da irgendwas ausführliches drüber zu schreiben.

      Der weitere Punkt für diese kurzen Antworten liegt halt auch darin begraben, dass wir ca. 100 bis 150 neue Posts am Tag bekommen. Du kannst dir ja selber überlegen welchen Zeitaufwand das ganze in Anspruch nimmt und das man sich da wirklich auf Hände konzentriert, die nicht absoluter Standard sind und die vielleicht mit einer vernünftigen Fragestellung gepostet werden.

      Das größte Manko ist aber in meinen Augen der User selber. Poker lernt man nicht, wenn man passiv irgendwelche Strategieartikel runterrattert und halbherzig Analysen betreibt. Da ist Eigeninitiative und Eigenkreativität gefragt. Ich kann nur versuchen euch zu helfen, dass ihr so ein bisschen auf diesen Pfad kommt und das ganze selber schafft.
    • Cmas
      Cmas
      Bronze
      Dabei seit: 14.11.2007 Beiträge: 656
      Also ich spiele nicht direkt als die shc, aber ich kenne alle bronze strategieartikel die man hier finden kann und ich hab dass gelernt. Wenn ich müde bin, dann spiele ich als ein ganz normale tag und wenn nicht ....vipip: 20-30%, pfr:15-20%, af 5 oder solche stats habe und mache damit ein profit auch. Aber wenn ich looser spiele dann öffne ich nur 1-2/manchmal 3tische und beobachte die gegners sehr und meine bb/100 ist besser als tag.

      Es ist sehr schwer so zu spielen und braucht ein bischen mehr lerngeld aber in longterm werde ich dieses geld gewinnen.
      Ich habe so gut wie immer der Interesse an einer Diskussion.

      An sc-s: In meine erfahrungen:
      wenn man von utg raised (tt+,AQ+) dann werden dir sehr oft aufzahlen.

      Du kannst hier: 56o-t9o, J9s-64s, Jts-54s callen. Wenn du was triffst hängt an gegner aber wirdst du sehr oft aufzahled. Aber dafür brauchst du ein grosseres bankroll.....wegen varianz
    • Kick4Ass
      Kick4Ass
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 04.05.2007 Beiträge: 17.081
      Jungs,

      das hier finde ich mal richtig gut. Es beschreibt nämlich eins meiner Probleme, und ich denke gerade auch andere Einsteiger werden zumindest die selbigen oder ähnliche haben.

      Auch gerade angefangen mit der BSS habe ich schnell feststellen müssen, das das SHC nicht der Weißheit letzte Schluss ist.

      Meiner einer wäre froh wenn es solche Diskussionen öfter geben würde, und auch die Handbewertungen diebezüglich etwas erweitert würden.

      Grundsätzlich leide ich einfach beim spielen nach SHC an "Vereinsammung" ;) Das heißt nach einigen Orbits, kann ich jeden Mist Raisen, die Jungs schmeissen alles weg, oder ich laufe dann mit nicht so prallen Händen auf.

      Aber das kann es ja auch nicht sein, Poker besteht mit Sicherheit aus mehr.

      Aber nach 5 Orbits, weiß jeder am Tisch, wenn ich mitlimpe habe ich meist PP usw.

      Also ich hoffe auf mehr.
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung was ihr erwartet.

      Ihr wollt Handbewertungen, die sich intensiver mit solchen Sachen beschäftigen. Dann brauche ich in den Händen Reads, ausführliche Fragen und einen Hinweis, dass eine Diskussion erwünscht ist. (es gibt ein paar User die das machen)

      Dann ist EIGENINITIATIVE ein Stichwort, dass ihr sichtbar an eurem Monitor anbringen müsst. Poker ist kein Spiel, dass man absolut passiv lernen kann, indem man ein paar Strategieartikel/Bücher/Diskussionen halbherzig liest, sondern man MUSS sich selber mit den Konzepten beschäftigen. Es ist unmöglich alle Aspekte von NL Holdem über Strategieartikel abzufassen in der konkrete Anweisungen stehen, dazu ist NL viel zu dynamisch.

      Meiner Meinung nach DAS Konzept um viele Dinge zu verstehen ist das Konzept der Ranges und des Handreading. Wenn man diese beiden Konzepte verstanden hat (und dazu muss man einfach mal Sachen ausprobieren, Reads benutzen und den Equilator), dann ergeben sich daraus mit ein bisschen logischen Schlussfolgerungen automatisch alle relevanten Konzepte.

      Leider sind die beiden Themen Rangedenken und Handreading eine sehr individuelle Sache und jeder muss mehr oder weniger selber zusehen, dass er das irgendwie auf die Reihe bekommt. Am besten ist es, wenn man beim spielen (wenige Tische) versucht die Gegner in jeder Situation mal auf mögliche Hände zu setzen und dies dann z.b. in den Bewertungsforen diskutiert. Oder man sammelt Reads und spielt irgendwelche Hände mal mit diesen Reads und schaut am SD, ob der Read richtig war oder nicht. Das ganze muss ganz individuell gelöst werden und wenn dieser Schritt vollbracht ist, dann ist der Rest nicht mehr so verwirrend.

      Das große Problem dabei ist, dass bei beiden Thematiken extrem viele Faktoren in die Entscheidung mit einfliessen, die man nur unmöglich kategorisieren kann und einen "So wird das gemacht"- Guide schreiben könnte. Übt das Handreading, übt das Denken in Ranges und spielt VIEL mit dem Equilator rum. Es hilft vielleicht auch, wenn ihr euch mal mit einfachen EV Rechnungen auseinandersetzt, weil ihr dadurch eure Entscheidungen gegen bestimmte Ranges einfach selber ausrechnen könnt.
    • jms68
      jms68
      Bronze
      Dabei seit: 12.12.2007 Beiträge: 578
      @ghost:

      das mit der masse sprach ich ja an, deshalb mein vorschlag den usis nur ne begrenzte anzahl handpostings zu erlauben.
      das dich jemand anbellt, weil du ihm erklärungen gibts is ja süss. menschen gibts....

      also passt gut zum thema und bitte mit erklärrungen ;-)


      Known players:
      UTG:
      $5,00
      MP2:
      $24,65
      MP1:
      $44,82
      UTG+2:
      $5,00
      SB:
      $20,55
      MP3:
      $40,35
      BB:
      $25,00
      BU:
      $16,11
      UTG:
      $0,00
      Hero:
      $46,65

      0,1/0,25 No-Limit Hold'em (8 handed)
      Hand recorder used for this poker hand: PokerStrategy Elephant 0.49 by www.pokerstrategy.com.

      Preflop: Hero is CO with T:club: , J:club:
      UTG+2 folds, MP1 raises to $1,00, 2 folds, Hero calls $1,00, BU calls $1,00, SB folds, BB calls $0,75.

      Flop: ($4,10) 5:diamond: , 5:spade: , J:diamond: (4 players)
      BB checks, MP1 checks, Hero checks, BU checks.

      Turn: ($4,10) 6:spade: (4 players)
      BB checks, MP1 bets $1,00, Hero calls $1,00, BU folds, BB calls $1,00.

      River: ($7,10) 5:club: (3 players)
      BB checks, MP1 bets $2,00, Hero calls $2,00, BB folds.

      Final Pot: $11,10

      leider kriegt mein elefant die stats nich rein, kA why.

      es geht hauptsächlich um den urraiser (HR 60% und ab MP ca. 80% geraist - schlechter (minbet) lag, hat 3,4 hände vorher n großen pot gesuckt und dreht noch mehr auf.

      meine überlegungen:

      PF----------------------------------------

      er raist mal wieder, ich hab pos auf ihn und könnte ihn eigentlich auch sqeuzen (das legt er dann meistens ab). wir sind aber beide sehr deep (fast 2 stacks) und ich möchte ihn am liebsten lutschen. entscheide mich also fürs spekulative call. leider "limpen" BU und BB ebenfalls.

      FLOP____________________________

      im flop natürlich null draws für mich. aber zumindest TP mit naja kicker.
      BB und er checken hinter mir sitzt noch der tagge bu, weshalb ich auch checke . ausserdem leigt null drwa draussen und A5 oder gar K5 is ne raising hand für ihn in so "später" pos. ein checkraise warten seinersits trau ich im durchaus zu. ich entschliess mich glaube hier schon zu b/c für den rest der hand

      TURN___________________________

      verbessert mich nich, nun sind 2 draws möglich und er macht eine seiner sültsamen smallbets in 2 leute. wie gesagt, bei dem seppel iss alles möglich A5, KJ aber auch 77 oder J3 kann er noch für gut halten oder spielt (wie so oft) gar reine luft. ich call das, weil ich mich gegen ihn oft genug vorne seh.
      steigen die andern aus und verbessert mich der river nich, und er bettet nich plötzlich überpot oder so werd ich ihn callen.
      verschlechtert sich der river, bspw. 3/7 in pik werd ich falten.

      RIV_________________________________

      zwar nich wie gewünscht aber eigentlich auch nich schlecht. mein kicker problem iss gelöst. die 5 is jetzt zwar unwahrscheinlich aber nich unmöglich.
      nach equilator bin ich hier glasklarer favorit und werde hier eigentlich alles callen. bei massiver overbet zwar mit magengrummeln, aber ich glaube doch.


      dankenswerter weise macht er mir die entscheidung leicht.

      raisen möchte ich aber nich. warum?
      er smallbettet wieder, was schwäche zeigt (spätestens jetz muss er doch pot aufbauen). ausserdem gibt es nur 3 hände + jede 5 hand (wovon ich aber nur A/K/Q für realistisch halte - selbst er wird nich T5s raisen) die mich schlagen.
      ich hab also realisistische chancen weit vorne zu leigen, aber welche schlechtere callt mich noch? das wäre doch unnötiges riskio, oder


      sind mein spiel/meine gedanken einigermassen ok?

      ps. leider war meine einschätzung bezüglich T5s falsch, im konkreten raiste er sogar mit 73o, typen gibts....
    • jms68
      jms68
      Bronze
      Dabei seit: 12.12.2007 Beiträge: 578
      achso, nochwas:

      die ergänzenden materlialien sind teilweise hervorragend. insbesondere auch die bsp-hände. nur schade das es das nich in buchform gibt. (vielleicht als dankeschön, wenn man n status höher kommt, mit gebührenbeiteligung oder so).
      irgendwo in der sonne hocken und lesen is doch was andres als vor der kiste:(
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      1. Preflop ist ein Call machbar, WENN du in der Lage bist Postflop richtig zu spielen. Du wirst öfter als z.b. mit 65s eine schwache Toppairhand treffen und MUSST diese richtig spielen, da du sonst Geld verlierst.

      2. Flop: Es gibt KEINEN Grund hier nicht zu betten. Es gibt nur Gründe die FÜR eine Bet sprechen

      i) du hast DREI Gegner, diese DREI Gegner können ne ganze Menge Outs gegen dich haben. Hier ist eine PROTECTION Bet Pflicht. Der Tag hinter dir wird entweder ein Pocket oder nen SC halten und kann daher erstmal ignoriert werden, allerdings solltest du bedenken, dass auch er 2 Outs mit nem Pocket hat.

      3. Turn: siehe Flop, nur das jetzt noch viel mehr Outs gegen dich laufen.

      4. River: Hier bringt ein Raise nicht wirklich viel.
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