1/2 FR gegen shortstacks

  • 6 Antworten
    • bibersuperstar
      bibersuperstar
      Bronze
      Dabei seit: 14.01.2007 Beiträge: 15.241
      Wenn du ihn covered hast, direkt pushen...

      Spaß beiseite: wieso sollte die strat da anders aussehen? Preflop spielst du deine hände doch nach equity und mehr die beträge sind doch eh fest. Würde höchstens schauen, wenn nur shortis in der hand sind und die so short sind, dass du mit suited cons keine implied odds mehr hast
    • Doener5dm
      Doener5dm
      Bronze
      Dabei seit: 30.06.2006 Beiträge: 382
      also eig. alles beim alten nur bei implied odds aufpassen und nicht mehr reinrechnen wie der fisch an stack vor sich hat..??!!

      sehr bewunderswert sind deren spielweisen wie call/call pf call flop fold turn mit 1.25$ und ohne reload nächste hand weiterspielen...

      p.s. das sin nicht nur fische sondern acuh oft rocks oder möchtegerntags(stats passen aber wie die spielen da packt man sich echt nur an den kopp)
    • kombi
      kombi
      Bronze
      Dabei seit: 20.08.2006 Beiträge: 9.244
      Bei Fixed Limit sind die Stack-Größen relativ egal. Das Wichtigste beim Spiel gegen einen Short Stack ist, dass es oftmals ein Fisch ist, der sich mit wenig Geld an den Tisch setzt um nicht zu viel zu verlieren. Wenn er dann super short ist, geht er oft mit allem möglichen all-in. Ein Short Stack hat daher oft eine weite Range und ist loose.

      Strategisch muss man nur wenig beachten. So häufig kommen diese Situationen ja auch nicht vor. Wenn der Gegner zum Beispiel am Flop oder vor dem Flop all-in geht und es Heads-Up ist, bekommt man sehr gute Odds, weil man immer bis zum River gehen darf. Ein 4-Outer zum Beispiel benötigt dann statt 11:1 nur noch 5:1 Pot Odds. Und wenn der Gegner preflop all-in geht und wir im BB sind, bekommen wir Odds von mindestens 3:1 und können daher alles callen, weil eine Equity von 25% schon reicht.

      Multiway muss man manchmal Acht geben, wenn es sich um einen protected Pot handelt. Wenn ein Gegner all-in geht, wird neben dem Main noch ein Side Pot gebildet und wenn der Side Pot nur klein ist, lohnt es sich nur selten zu bluffen, weil man den all-in Gegner sowieso nicht aus dem Main Pot bluffen kann. Dann kommt man besser, wenn man straightforward valuebettet und protectet und weniger blufft.

      Implied Odds hat man gegen diese Spieler keine. Allerdings ist das nur selten ein Problem. Wenn man HU ist, darf man als Ausgleich bis zum River drawen ohne am Turn einen Einsatz zahlen zu müssen und außerdem hat man auch keine Reverse Implied Odds. Vielleicht sind neben unserem Gutshot auch noch unsere Pair Outs etwas wert. Wenn wir treffen erfahren wir das ohne eine Riverbet zahlen zu müssen. Außerdem sollte man sich soweiso nur selten mehr als 1 BB IOs pro Gegner geben.
    • megabjoernie
      megabjoernie
      Bronze
      Dabei seit: 04.08.2006 Beiträge: 4.321
      Manchmal lohnt es sich, diese Shorties mit einem kleinen K oder QT+ per Dreibet zu isolieren ( auf BU oder in SB ). Geht allerdings nur, wenn die Blinds tight sind.
      Was zählt, ist in solchen Situationen ja nicht die Playability, sondern die Equity. Und da solche Typen mit allem Möglichen AI gehen, können sonst marginale Hände schon eine Riesenedge haben.
    • phb
      phb
      Bronze
      Dabei seit: 02.01.2008 Beiträge: 98
      vermute mal du meinst so leute wie zzq10 und ccllasd?? ;)


      Gegen die passe ich mein Spiel nicht an, die spielen eigentlich einen ganz soliden Style. Eventuell hoffen die auf loosere Bets gegen ihren shorten Stack??


      Ach ja: zzq10's contibets am flop immer 3-betten, der spielt soviele Tische und wenn er nix hat gibt er hier immer auf !!
    • ZarvonBar
      ZarvonBar
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 21.03.2006 Beiträge: 33.550
      Sobald er nur noch <= 5BB hat einfach mit allem was ne Equityedge gegen any2 hat hat durchballern, die Spieler wollen dann idR nur noch schnell broke gehen um vomTisch aufstehen zu können. ;)