river bets J/N?

    • jms68
      jms68
      Bronze
      Dabei seit: 12.12.2007 Beiträge: 578
      ihr kennt das: wir halten KK erhöhen PF ordnungsgemäss und erhalten einen blind-call.

      flop nun trocken und höchste karte Q. blind checkt leider wir wetten halben pot (wollen ihn nich vertreiben), blind callt.
      mit turn nun 2 glecihfarbige karten im bord. check / wir betten 3/4 / call.
      river 3 einer farbe. oder wahlweise 789 oder ähnlcihes.
      blind checkt wieder.

      wir halten overpair, nix sonst. sollten wir hier ne value ansetzen, oder nicht?

      villian hat uns als agro, der trockene high-card-scare bords immer contibettet, erlebt. folglich iss er dort bei ansatzweise chance-sehen (overcards, mittelpaar) nich wegzudrücken. seine ganze lC/C turn lässt idR 2erlei vermuten:
      entweder mittelpar/TPWK oder eben (ab jetzt) draw (n set würde er am turn ebenfalls schützen, oder?).

      wie gesagt: er checkt den river wieder. unterstellen wir mal villian intelligenz und beobachtungsgabe, so müssen wir das checken durchaus als falle in betracht ziehen, mit der absicht uns zu checkraisen.
      (ich mach das selber bei agrressiven gegnern, demzufolge bessre spieler vielleicht auch bei mir, weil sie die wette als völlig sicher antizipieren).

      die kernfrage: wir haben hier nen netten mittelkleinen pot. mit nem simplen check-behind verlieren wir vielleicht etwas value (von TPTK, oder optimistischen mittelpaar) aber mit bet und raise verlieren wir unter umständen viel value an 2parr aufwärts, denn sein x2/x3 raise müssen wir ja eigentlich fast immer callen.

      ja, der equilator sagt uns, das wir hier 70% oder mehr vorne liegen, aber wir spilen gegen menshcen, nich gegen statistiken.

      nach schlechten erfahrungen checke ich TP/overpaar nur noch. punkt. schwierig wirds mit 2paar oder gar sets, aber eigentlich checke ich die auch nur noch.
      ich weiss: das gegner ausgerechnet die karten der farbe hält, oder die fehlenden 2 starssenkarten is mathematisch niederchancig.
      aber ich bin so oft in hintertür-strassen/flushes gelaufen (trotz shutz-pot-betten), als das ich mich jetzt noch traue am river einen drauf zu machen.
      iss das ein fehler? (mir entgeht bei bet/call vielleicht nochmal n halber/dreiviertel pot, andresreits verliere ich bei c/b/r/c uU signifikant mehr!!!!)
      wie haltet ihr es mit river-bets IP nach check und ohne nuts, aber akzeptablen karten?
  • 1 Antwort
    • weedi
      weedi
      Bronze
      Dabei seit: 11.07.2006 Beiträge: 1.794
      Ich halte ja nicht viel von den ganzen Rechtschreibeaposteln ind Foren, aber deine Rechtschreibung ist dermassen scheisse, dass einem gleich die Lust vergeht dein Post zu lesen und es zumindest mir wirklich schwer fällt!

      Zu deiner Frage: So allgemein lässt sich die einfach nie und nimmer beantworten. Ist halt wie alles im Poker von vielen Faktoren abhängig. Imo vorallem vom Board, Gegner und Handverlauf.

      Zwar doch es lässt sich imo allgemein beantworten: Du solltest valuebetten, wenn du noch value von schlechteren Händen bekommst.
      Du solltest nicht valuebetten, wenn du eine Hand mit showdown value in einen Bluff verwandelst.

      Wann nun was zutrifft, lässt sich wirklich nicht allgemein beantworten.
      Aber wenn zBsp. alle Draws am River ankommen, bietet sich ein check behind im Normalfall mit onepair Händen definitiv an.