Woher kommt die Motivation?

    • storge
      storge
      Bronze
      Dabei seit: 09.08.2005 Beiträge: 22.519
      Hi,
      ich habe das Problem mich nicht dauerhaft motivieren zu können.

      Ob Schule/Prüfungen, (Leistungs)Sport, Musik (Gitarre), beim Pokernoder auch bei alltäglichen Dingen: Häufig ist es so, dass ich eine Idee habe, eine Initialzündung, und bis auf die Knochen motiviert bin Dinge durchzuziehen, mich reinzuhängen und an meine Grenzen zu gehen. Doch nach wenigen Tagen ist die Motivation verflogen und ich dümpel in den Bereichen, in denen ich an die Spitze stürmen bzw. mein Maximum herausholen wollte, wieder im Mittelfeld herum. So habe ich bspw. den Sprung zum Leistungssport verweigert - trotz guter Chancen.

      Mir geht es gut und ich bin durchaus zufrieden mit meinem Leben. Aber in der Nachbetrachtung habe ich dann doch häufiger das Gefühl, mir Chancen verbaut bzw. diese nicht genutzt haben.
      So war ich in der Schule ein (sehr) guter Schüler. Hatte meinen Spaß und bin trotz allem mit minimalem Aufwand zu einem Ergebnis gekommen, das es mir erlaubt alles das zu machen (studieren), was ich mir wünsche. Andererseits wäre deutlich mehr drin gewesen.
      Gleiches bei ganz simplen Dingen, wie der Idee einen Tagesrhythmus (bin momentan zwischen Zivi und Studium) zu entwickeln.

      Ich glaube insgesamt wurzelt das Problem darin, dass ich mich zu schnell eingeengt fühle. Ich mag es nicht zu wissen, dass ich in drei Monaten an einem bestimmten Ort sein muss. Sei es für eine Prüfung, für eine Geburtstagsfeier oder gar für den Urlaub. Regelmäßige Termine kann ich durchaus wahrnehmen, wobei es mir auffälligerweise einfacher fällt, wenn diese wöchentlich sind, anstatt monatlich. Eventuell weil ich dann weniger Zeit habe darüber nachzudenken oder weil sie wirklich in den Alltag übergehen?
      Vor dem Abi habe ich aufgehört Handball zu spielen. Nicht, weil ich Zeit zum Lernen brauchte, sondern weil ich die Gewissheit brauchte, die Zeit zum Lernen zu haben, sofern ich sie brauche - wobei ich sie nicht genutzt habe.
      Ein zweiter Grund ist wohl der, dass ich mich für sehr viele Dinge interessiere und dadurch mal hier und mal da Interesse habe und somit relativ sprunghaft bin.

      Geht euch das ähnlich? Einerseits geht's mir gut damit, vielleicht auch, weil ich mit der Einstellung, häufig bis zum letzten Drücker zu warten, bisher nicht auf die Nase gefallen bin. Andererseits denke ich, dass ich viel mehr aus mir und meinem Leben rausholen könnte.

      Um im Bezug zum Poker zu bleiben: ich motiviere mich dazu die Limits zu erstürmen und will viel spielen. Spiele dann abends an drei, vier Tagen jeweils meine 1.200+ Hände (FL SH), aber spätestens nach dem Wochenende, an dem ich abends unterwegs bin, ist diese Motivation verflogen und ich komme wieder nur auf eine unwichtige samplesize von 15.000 Händen.


      Irgendwelche Tipps?
      Listen, Tages- und Wochenplaner helfen nicht. Habe mir schon oft welche erstellt (tlw. einfach nur als Merkzettel, was ich am kommenden Tag alles erledigen will) und mich trotzdem nie dran gehalten.
  • 24 Antworten
    • gigi86
      gigi86
      Black
      Dabei seit: 17.02.2007 Beiträge: 1.066
      Meine Motivation ist da an ein Ziel zu denken.

      Natürlich geht das bei Dingen wie einem regelmäßigen Tagesablauf nicht. Aber grad' beim Pokern geht das bei mir ziemlich einfach, weil dort direkt der Zeitaufwand mit dem Geld verknüpft ist. Je mehr du spielst und je mehr du lernst, desto mehr Kohle gibts - ganz einfach. Steck dir ein Ziel - z.B. Silvester in Las Vegas und dafür xxxx USD für den ganzen Spass. Dann rechne dir mit einer pessimistischen Winrate aber mit eine herausfordernden, machbaren Handzahl aus wieviel du dafür zocken musst. Mit so einem konkreten Ziel zu einem bestimmten Zeitpunkt laufen die Sachen viel besser! Wichtig ist natürlich, dass du unbedingt das Ziel erreichen willst. Ich glaub' viele hier haben starke materielle Wünsche - das treibt auch mich immer wieder noch ein Stück weiter.
    • mcpott
      mcpott
      Bronze
      Dabei seit: 11.02.2006 Beiträge: 374
      @storge

      wow, hast fast genau mein Leben beschrieben ^^ Musste mir in der Schule, schulische Ausbildung selbst fürs Sturdium nie den Arsch aufreissen, ahbe irgendwie immer alles so hinbekommen. Mir fällts auch tierisch schwer gewisse Termine einzuhalten und bestimmte Dinge zu ner deadline fertig zu haben. Jetzt z.B. sitz ich an meiner Bachelor Arbeit, naja muss sie am besten bis morgen früsh, spätesten morgen abend fertig haben. Dass ich jetzt hier was im Forum poste anstatt eifrig weiter zu schreiben sagt denke ich mal alles.... Naja auch das werd ich schon irgendwie schaffen :P Gehe halt an alles mit ner sehr ruhigen art ran. Habe mir beim Pokern auch schon oift ziele gesetzt. Aktuelles Ziel: 250.000 USD und NL5k oder 510er SnG´s bis Ende 2010 :P Ein wirklich sehr hohes Ziel, aber auch das wird schon ;) Habe bei mir festgestellt, dass ich mich auch immer super leicht für verschiedenste Sachen beigeistern kann, aber sobald es halt etwas schwieriger und komplizierter wird, verlier ich schnell die Lust un Motivation und das obwohl ich solche sachen in der Regel auch mit etwas engagement fertig bekomme. Ich denke das liegt halt sehr viel daran, dass ich mich in meinem Leben noch nie wirklich anstrengen musste. Dann lebt man halt ganz schnell in nem bestimmten Trott. Ist halt ne Frage der Lebenseinstellung. Ich denke mal, wenn man sich einmal richtig organisiert und die richtige Einstellung gefunden hat geht alles wie von selbst...
    • OhKonner
      OhKonner
      Bronze
      Dabei seit: 03.05.2006 Beiträge: 1.321
      Es ist exakt mein Leben in der letzten Zeit.
      Und doch fühle ich mich gut damit, in gewisser weise möchte ich gar nicht eifrig und engagiert sein. Ich verweise auf die Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral - Heinrich Böll, vllt ists aber nicht ganz am richtigen Platz.
      Ich bin kein Karrieretyp, bin oft mit dem zufrieden was ich habe, was ich kann (natürlich reizen mich immer die verbesserungen und neue ideen) aber ich stresse mich nich damit.
    • SwissCheese
      SwissCheese
      Bronze
      Dabei seit: 15.05.2007 Beiträge: 259
      Motivation kommt von Bedürfnis/Hunger.....je mehr man etwas unbedingt will, desto motivierter ist man......und je mehr man hat, desto unmotivierter wird man.
      Nicht umsonst kommen grade im Leistungssport (aber auch in allen anderen Gebieten, zb. wirtschaft) die grössten 'Raketen' aus ärmlichen Verhältnissen, das waren/sind Leute, die nix hatten, sich aller erkämpfen mussten, sie waren/sind wie hungrige Tiger.....bei denen findest Du Motivation in Reinkultur, die hatten nix als ihren Traum und ihre Motivation, ihren Antrieb....

      Ihr beschreibts ja schon in euren Freds. Euch gehts all-in-all viel zu gut, ist euch immer zu gut gegangen, musstet nix wirklich erkämpfen, euch fehlt der krasse Hunger der Armen, Jungs....^^
    • cubaner
      cubaner
      Bronze
      Dabei seit: 05.03.2006 Beiträge: 4.245
      Original von gigi86
      Meine Motivation ist da an ein Ziel zu denken.

      Natürlich geht das bei Dingen wie einem regelmäßigen Tagesablauf nicht. Aber grad' beim Pokern geht das bei mir ziemlich einfach, weil dort direkt der Zeitaufwand mit dem Geld verknüpft ist. Je mehr du spielst und je mehr du lernst, desto mehr Kohle gibts - ganz einfach. Steck dir ein Ziel - z.B. Silvester in Las Vegas und dafür xxxx USD für den ganzen Spass. Dann rechne dir mit einer pessimistischen Winrate aber mit eine herausfordernden, machbaren Handzahl aus wieviel du dafür zocken musst. Mit so einem konkreten Ziel zu einem bestimmten Zeitpunkt laufen die Sachen viel besser! Wichtig ist natürlich, dass du unbedingt das Ziel erreichen willst. Ich glaub' viele hier haben starke materielle Wünsche - das treibt auch mich immer wieder noch ein Stück weiter.
      bitte bloß nicht!

      worst advice ever!!!
      ziele die an geld gebunden sind killen dich als spieler zusehr psychisch, nicht drauf hören! es ist nur schlecht sich ein ziel á la "bis dann mach ich XXX$" zu geben, da man auf die results nur begrenzten einfluss hat!
      wenn der erhoffte erfolg (aufgrund von spielschwäche, oder bad luck) ausbleibt ist man noch demotiverter als vorher...
    • SwissCheese
      SwissCheese
      Bronze
      Dabei seit: 15.05.2007 Beiträge: 259
      omg......da kann ich Cubaner nur 1000 prozentig zustimmen, bloss nicht...richtige Top-Motivation, der Hunger der 'Armen', den ich da erwähnt hab, lässt sich nicht erzwingen, 'the Eye of the Tiger' sozusagen, man hats oder hats nicht. Ich mein, die aus beschissenen Lebensverhältnissen haben die besten Voraussetzungen dazu und da hat 'The Eye of the Tiger' auch nur 1 von 100 wenn überhaupt.
      Ganz zu schweigen in unserer Wohlstandsgesellschaft. Um in unseren Verhältnissen eine ähnlich antreibende Motivation zu erreichen, müsste man ganz schön angefressen sein von Poker, driven by nature sozusagen. Is wohl noch seltener zu finden, so ein Exemplar^^.

      @gigi 86: Motivation ist grundsätzlich IMMER mit dem Ziel verknüpft. Ohne Ziel keine Motivation. Beweis: sag mal irgendwem: wow, bin ich geil motiviert....todsicher fragt derjenige: cool, auf was denn?...und wenn einer auf ein Ziel setzt, ja klar will er es unbedingt erreichen....nur leider gottes, heisst das noch lange nicht, dass er es auch erreicht, egal wie stark er sich das wünscht....und da kommt die andere Seite der Medaille: was, wenn er es - trotz enorm starkem Wunsch - nicht erreicht? Wenn er alles reinballert was er kann an Motivation, Geld usw... und trotzdem scheitert? Was sagst demjenigen dann?
      Ich bin auch für Positiv denken, nur reicht das bei vielen Zielen schlicht nicht aus, es ist allerhöchstens ein Teil vom Ganzen, der halt auch stimmen muss.
    • McKenna
      McKenna
      Bronze
      Dabei seit: 31.05.2006 Beiträge: 247
      Ihr sprecht da ein paar wichtige Punkte an:

      Zum einen das Thema ZIELE: Wenn ich mir vorstelle, wie oft die (richtigen) Ziele verzweifelt gesucht werden, -bedenkenlos als Allheilmittel für den „richtigen Weg“ vom Selbsthilfemedienmarkt, von ABC-Managementseminaren, etc., empfohlen-, kommt mir der Gedanke, wie viel wichtiger und bekömmlicher es oft wäre, mal das Gegenteil zu unternehmen. Ziele loslassen und einfach mal vergessen.
      Keine Ziele mehr haben.
      Und kein Druck mehr durch (falsche?) Ziele.
      Keine Vorstellungen mehr, die letztendlich oft nur noch mehr Funktionalität und Effizienz in einer kausal- und ergebnisorientierten Gesellschaft bedeuten. Weil nämlich zu viele Ziele auch genau das Gegenteil bewirken können. Lassen Menschen auch verkrampfen, vernichten oft Kreativität und Ressourcen auf dem Weg zu normativen Lösungen. Die oftmals gar nicht die wirklichen eigenen Ziele sind. Und setzen mitunter so unter Druck, dass der Weg für einen leichten und spielerischen Erfolg verbaut wird. Ja, ich weiß. Ist frevlerisch. Gerade wenn kollektive Glaubenssätze gelebt und vorgelebt werden, dass alles schwer und entsprechend mühsam erreicht werden muss.
      Würde also anregen, mal individuell zu prüfen, ob wirklich wieder mal nur wieder neue Ziele gebraucht werden, ob ob hinter dem Wunsch nach Zielen und damit festen Vorgaben nicht ganz andere Themen angesagt sind.

      Und beim Thema Motivation wollen wir mal nicht vergessen, wie viel von dem Erfolgshunger neurotisch motiviert ist. In allen möglichen Bereichen. Und so auch beim Poker. Was bringt Menschen dazu, sich z.B. in fordernden und stressigen Berufen täglich aufzureiben. Jahr für Jahr. Ein Leben lang. Ich rede nicht von denen, die müssen, sondern von denen, die gar nicht mehr anders können. Und daher auch wieder müssen. Oder im Sport in der Jagd nach Spitzenleistung in Hundertsteln. Nicht nur, dass die Meisten von uns nie diese Topleistung erreichen werden. Nein, auch im Poker nicht (Deswegen ist es ja Topleistung).

      Die Frage ist legititim, was Menschen überhaupt dazu bringt, sich SO reinzuhängen. Die Antworten fallen oft ähnlich aus: „Der Erfolg tut mir gut. Mein Selbstwertgefühl wird gestärkt. Ich habe das Gefühl, etwas zu leisten und zu bewirken.“ Etc..Etc. Kennt Ihr alle. Aber was steckt denn hinter dem Dahinter?
      Ich würde es mal stark simplifizierend so formulieren:
      Irgendetwas ist JETZT nicht in Ordnung. Ich brauche das und das und das, damit es mir gut geht. Und NUR dann gut geht. Was ich also jetzt bin, ist nicht gut genug, sondern nur das „ich mit dem kleinen Plus“ ist Ok.
      Und da sind wir dann ganz schnell in einem Bereich, wo ich zum Erfolg verdammt bin. Weil ich Ihn brauche. Und mich vielleicht sonst unvollkommen und wertlos fühle. Und dann stellt sich die Frage, inwieweit DAS vielleicht nicht stattdessen problematisch ist.

      Unter diesem Aspekt,- und mit der Überlegung und dem Gedanken an die klassische Maslowsche Bedürfnispyramide im Hinterkopf-, stellt sich natürlich in einer materiell so gesättigten Gesellschaft wie Unserer die Frage, wie wir uns noch motivieren können. Und da stellt SwissCheese ja nu klar fest, dass es schwierig wird auf die Jagd zu gehen, wenn der Bauch voll ist. Und das ist eine ziemlich klare Tatsache, die dem menschlichen Verhalten zueigen ist.

      So gesehen hört sich Storge für mich ziemlich „normal“ an. Normaler vielleicht als viele Andere, die dies von sich denken und diese neurotischen Antreiber in sich haben, von denen Sie denken, Sie wären völlig OK. Auch weil Sie sich damit auch in den Effizienzkult unserer Gesellschaft nahtlos und unbemerkt einfügen können.



      @Storge: Ich würde mir an deiner Stelle Fragen stellen wie:
      -Was will ich wirklich?
      -Wie will ich leben?
      -Wie sähe mein Leben aus, oder wie müsste es aussehen, damit ich wirklich zufrieden bin?
      -Was erwarte ich vom Leben?

      Nicht dein Leben, wie Andere meinen, dass es aussehen müsste, sondern wie du meinst, dass es aussehen müsste. Ich würde also auf der Pyramide (die ja auch nur ein Modell ist) recht hoch oben ansetzen bei deinen Werten, deiner Ethik und deinen Glücksvorstellungen, also der Nahrung für die Seele.

      Du schreibst, du bist nicht gerne eingeengt. Wunderbar. Wer ist das schon gerne? Möglicherweise hat dein Bedürfnis einen bestimmten Hintergrund, aber das spielt zunächst keine Rolle. Dann ist es auch in Ordnung, wenn du dich so organisierst, dass diese Situationen möglichst wenig auftauchen.

      Du sagst, du ärgerst dich, weil du nicht genug Hände spielst. Nun ja. Es gibt Menschen, die nicht 50k + Hände im Monat spielen. Biste deswegen noch lange nicht krank, auch nicht in einem Pokerforum. Sondern vielleicht einfach nur andersweitig und zu vielseitig interessiert, um 8 Stunden täglich vor dem Schirm zu sitzen.

      Du sagst, du bist in der Schule als guter Schüler mit minimalem Aufwand durchgekommen. Du hast doch bestimmt schon mal vom Pareto-Prinzip gehört. Wenn nun also die restlichen 20% Erfolg für 80% Aufwand nicht in deiner Natur liegen bzw. du nicht gewillt bist, für so wenig mehr so viel mehr zu investieren?

      Du langweilst dich schnell bei neuen Unternehmungen? Intelligente Menschen sind oft schnell gelangweilt. Ich will dir damit durchaus keinen Honig um den Bart schmieren. Das ist eine Tatsache. Sie durchschauen den fehlenden Value, sprich Unterhaltungswert einer Beschäftigung oft sehr schnell. Und damit fällt dann auch oft die Motivation weg. Und sie handeln ökonomisch, dh. Oft mit einem gewissen Hang zur Faulheit. Wird eben dann auch wieder durch entsp. Verstandesleistung ausgeglichen. Ökonomisch eben.

      Des Weiteren ärgerst du dich, oft erst auf den letzten Drücker zu handeln. Schau vielleicht noch mal dazu hier nach. gibt einfach verschiedene Lösungsstrategien für verschiedene Menschen. Dass heisst nicht, dass Sie nicht zu ändern wären, wenn Sie nicht mehr gewünscht sind. Aber oft hilft es bereits und es ist entlastend zu wissen, dass man sich mit dem „störenden Verhalten“ durchaus in einem Normbereich befindet.

      Du hörst dich für mich ehrlich gesagt so an, -ich hoffe, ich darf das hier so offen ansprechen-, als ob du mglw. in einem Wertekonflikt bist. Auf der einen Seite lebst du z.B. deine völlig legitimen Bedürfnisse (Werte) nach Ruhe, Beschaulichkeit, Relaxtheit. Auf der anderen Seite spielen dir vielleicht weniger wahrgenommene, unbewusste Glaubensätze einen Streich. „Ich muss mich hier reinhängen. Wenn ich das und das nicht tue, werde ich Probleme bekommen. Wenn ich mich hier von dem leiten lasse, was ich möchte, werde ich scheitern.“

      Forsche bitte mal in der Richtung weiter. Was könnten solche verborgenen Antreiber sein, die verhindern, dass du es dir in Situation X gut gehen lässt und einfach so handelst wie du möchtest? Sind das eigene oder fremdbestimmte Ideen? Was wäre deine grösste Angst, was passieren würde, wenn du’s locker angehen lässt? Und was wäre dann im WorstCase? Und was müsstest du tun, damit sowohl die eine „Seite“ wie auch die Andere zufriedengestellt wäre? Wie würde es dann aussehen, in deinem Leben, in deinen Beziehungen mit Anderen, Studium (Arbeit) usw.? Schau mal hier nach zusammen mit obigen Fragen. Vielleicht tun sich in dem Zusammenhang Möglichkeiten und Perspektiven für dich auf.
    • steinchen
      steinchen
      Bronze
      Dabei seit: 09.03.2006 Beiträge: 745
      also der kommentar ist wirklich absolute weltklasse!
      en druck ich mir aus, weil er absolut den kern trifft.
      danke
    • mannilibero
      mannilibero
      Bronze
      Dabei seit: 08.08.2006 Beiträge: 595
      Ich seh mich da absolut im threadersteller wieder... zu schulzeiten nix gemacht, aber auch kein problem gehabt (außer mit den lehrern, wenn man mal wieder scheiße gebaut hat...), gleiche im Studium- war am wenigsten in den vorlesungen, oft nach Hause gefahren (400km vom studienort weg), und dennoch als erster prüfungsfrei in meinem semester- gg ende hat mich genau das gestört was storge meinte: ich weiß nicht wo ich ma sein werde, ich weiß nicht ob ich das will, wo/was will ich eigentlich etc. das hat mich total gebremst und es ging einfach nix mehr. ergebnis war zuviel rumhängen kiffen, saufen, verreisen und dauernd irgendwas anderes machen...
      Meine Motivation ist anfangs auch riesig- hab vor kurzem auch angefangen mir das gitarre zocken beizubringen. anfangs stunde um stunde- inzwischen wieder viel zu wenig. genauso mit malen oder sportarten. es gab bisher nichts was ich nicht konnte, weil ich mich einfach anfangs damit intensiv beschäftigt habe, da motivation da war, welche dann aber leider viel zu schnell wieder abklingt...

      naja irgendwie bin ich seit nem jahr oder so ziemlich ratlos, wohin mit mir. ich weiß nicht ob das studium für mich das richtige ist (ingeneur). klar die berufschancen sind super und bezahlung auch. aber irgendwie ist mir das egal. weil ich mir den standort aussuchen will, was in der branche leider schwer ist.
      dann hatte ich eigentlich geplant, nach meinem studium erstmal nur zu pokern und die welt zu bereisen. und siehe da kaumm hatte ich alle zeit der welt, hatte ich nicht mehr wiklich motivation zu pokern, bzw. das mit genügender ernsthaftigkeit zu betreiben. ich hab schlecht gespielt und es hat immer weniger spaß gemacht. letztendlich endete es im xbox zocken und hauptsächlich kiffen und unterwegs sein...
      irgendwie kam der wendepunkt, als ich aufgehört habe mir zu sagen; du musst pokern, los, so und soviel hände...sondern erst an die tische weil es mich wieder interessierte... vor allem durch erfolge anderer user konnte ich mich wieder aufraffen und das interesse für das spiel wiedergewinnen.
      ich glaub an sonem hänger kommt man nicht vorbei, aber es bringt nichts sich dauernd selber versuchen zu zwingen wieder an die tische zu gehen. stattdessen, sollte man einfach das machen worauf man bock hat ( und wenn es nichts tun ist), dnen irgendwann hängt einem das eh zum hals raus!
      auch hat mir geholfen meinem leben wieder kleine änderungen zu verpassen.
      zimmer umräumen, zu der zeit hab ich kein sport gemacht und fing ganz spontan an zu laufen und statt bahn bin ich mitm rad gefahren... so kleinigkeiten können einem teilweise schon irgendwie andere ansichten des eigenen lebens geben.
      änderungen sind immer gut, gerade wenn man unzufrieden ist.

      naja ich muss auch noch viel an mir arbeiten, was einiges angeht. gerade weil ich nie wirklich mein potenzial ausgeschöpft habe, sei es in der schule, im studium, beim poker, beim fuppes, musik usw usw. es ist irgendwie ein scheiß gefühl, wenn man weiß man ist nie an seine grenzen gegangen, aber irgendwie muss man damit wohl klar kommen, sonst bist du ständig unzufrieden... ich denke, dass liegt auch daran, dass wenn man sich so schnell für etwas interessiert und interessen so breit gefächert sind, dass man sich nie auf eine sache konzentrieren kann und in dieser bis an seine grenzen geht. irgendwo muss ja auch ein nachteil sein, wenn man sovieles gut kann... 24/7 sind eindeutig zu wenig -_-
    • wespetrev
      wespetrev
      Bronze
      Dabei seit: 14.01.2008 Beiträge: 2.384
      Kennt ihr noch die Sparkassenwerbung, wo sich alte Schulfreunde treffen und gegenseitig Fotografien ihrer Lebensleistungen vor den Latz knallen? "Mein Haus, meine Yacht, mein Auto!" oder so ähnlich.

      Das überzeichnet, zeigt aber sehr gut, woran wir uns gewöhnt haben. Schaffste was, biste was.

      Oder doch nicht? Egal, schaffste mehr, biste mehr!

      Mit diesem einfachen Prinzip arbeitet auch PokerStrategy. Bist du Diamant, hast du ein viel größeres Gewicht als mit Silber. Dabei liegt der Unterschied genau genommen nur in der Höhe des Rake, den ih rin den letzten vier Wochen für PS produziert habt.

      Ihr seid nicht dadurch etwas wert, dass ihr etwas bestimmtes leistet. Ihr seid nicht dann weniger wert, wenn ihr eure eigenen Erwartungen mal nicht erfüllt - oder die der anderen. Euer Wert ist davon ganz unabhängig.

      Ein Christ würde sagen: ihr seid Kinder Gottes. Das Leben ist euch geschenkt.

      Wenn ihr dann nicht einmal täglich um eure Existenz kämpfen müsst, habt ihr eine große Freiheit. Sicherlich könnt und sollt ihr euch Ziele setzen. Aber es lohnt sich, darüber nachzudenken, was ihr wirklich wollt. Und es lohnt sich, nach einiger Zeit zu überprüfen, ob ihr das wirklich immer noch wollt.

      Insofern könnt ihr kaum etwas falsch machen, was sich nicht wieder korrigieren ließe.

      Entspannt euch!
    • konsch86
      konsch86
      Bronze
      Dabei seit: 06.09.2006 Beiträge: 539
      so viel wahres in dem thread...
      "Du langweilst dich schnell bei neuen Unternehmungen? Intelligente Menschen sind oft schnell gelangweilt. Ich will dir damit durchaus keinen Honig um den Bart schmieren. Das ist eine Tatsache. Sie durchschauen den fehlenden Value, sprich Unterhaltungswert einer Beschäftigung oft sehr schnell. Und damit fällt dann auch oft die Motivation weg. Und sie handeln ökonomisch, dh. Oft mit einem gewissen Hang zur Faulheit. Wird eben dann auch wieder durch entsp. Verstandesleistung ausgeglichen. Ökonomisch eben." so true

      bei mir war es früher ganz anders ich war richtig ehrgeizig- ich meine nicht verbissen oder so- aber ich wollte halt überalle der beste sein-schule in der grundschule schon bei ner 2 geheult-
      schwimmen hab ich als leistungssport bis zur mitte der 7ten klasse gemacht
      danach war irgendwie ein bruch - mit der motivation.
      abi nix gemacht schnitt 1,5
      studium bisher eher selten bei lehrveranstaltungen (lehramt chemie/latein)
      chemie klappt obwohl ich ungefähr 3,3 steh
      latein klappt natürlich nicht zuviel auswendig lernen etc
      deswegen jetzt wechsel auf physik als 2tes fach leider erst nächstes also zum vierten semester


      aber ich denke wir befinden uns alle in der postpubertären maskulinen low-motivation orientierungsphase.
      ich denke das wird bei uns noch kommen !!
    • konsch86
      konsch86
      Bronze
      Dabei seit: 06.09.2006 Beiträge: 539
      zum pokern muss ich mich nicht gross motivieren- mach coole mugge an (soda.fm) oder so, dann mach ich paar tische auf und los gehts...entspannung pur!
    • MfGOne
      MfGOne
      Bronze
      Dabei seit: 17.08.2006 Beiträge: 7.130
      ist einer der besten threads bisher auf ps.de wirklich

      :heart:
    • Dixie
      Dixie
      Bronze
      Dabei seit: 29.07.2006 Beiträge: 201
      McKennas Text ist wirklich phantastisch und auch Wespetrev bringt es auf den Punkt!

      @ Storge:
      Du solltest stolz darauf sein, dass du so viel innere Freiheit und Eigenständigkeit besitzt, deinen eigenen Rhythmus zu leben und dich nicht widerstandslos von Zielvorgaben und Wertvorstellungen vereinnahmen lässt, die unserem gesellschaftlichen Umfeld entspringen, die aber jeder für sich hinterfragen sollte.

      Die Quintessenz ist doch: "Wer etwas erreichen will, muss sich anstrengen und hart arbeiten und wenn er es erreicht hat, sich noch mehr anstrengen, um noch mehr zu erreichen..."
      Das ist eine Spirale ohne Ende und gipfelt letztendlich in der wachsenden Zahl derer, die diesem von außen aufgezwungenen (und bereitwillig verinnerlichten) Druck nicht mehr standhalten und mit Burn-out-Syndrom, Herzinfarkt und allen möglichen psychosomatischen Erkrankungen in den Arztpraxen und Kliniken landen.

      Und viele derjenigen, die es schaffen, die auf der Jagd nach immer mehr Besitz oder Karriere oder was auch immer erfolgreich sind, kommen auch schließlich an einen Punkt, an dem es nicht mehr weitergeht oder sie sich plötzlich nach dem tieferen Sinn all dieser schwer erkämpften Äußerlichkeiten fragen.

      Also storge, lass dich nicht fremdbestimmen - auch nicht beim Pokern ;) - setze deine eigenen Prioritäten in deinem Leben, auch wenn sie vielleicht nicht ganz den gesellschaftlich anerkannten entsprechen!
    • Rundabout
      Rundabout
      Bronze
      Dabei seit: 10.05.2008 Beiträge: 14
      Sehr tiefsinnig dieser Thread.

      ich muss sagen, auch ich sehe mich bei einigen Problemen wieder,

      Schule auch unter den niedrigsten Aufwand das Abi geholt.

      Alle meinen (von Grundschule an , die Leher) ich sei zu oberflächlich -> meine Grundschullehrerin meinte da zu meiner Mutter, dass unterscheidet GUT von SEHR GUT und das ich eigentlich SEHR GUT sein könnte, wenn da nicht einige Faktoren mich aus der Bahn werfen.

      Fakt eins: Faulheit -> es gab immer viel stress um Schule, doch nie in "ihr" sondern wegen der Schule, meine Ma meinte ich sehe nicht was meine Pflichten im Leben sind und das ich wie früher halt gerne anderes gemacht habe anstatt zu lernen oder Hausaufgaben zu machen, ging mir auch ziemlich am Arsch vorbei.

      Fakt zwo: wirklich Faulheit? -> mein Gymmilehrer, er ruhe in Frieden ( im sehr frühen Alter einen tödliche Autounfall gehabt ), hat sich immer den Kopf an mir zerbrochen,:" Du arbeitest im Unterricht immer so gut mit aber in den Klausuren versaust du es immer wieder, ich versteh dich nicht." ... ich weiß auch nicht, doch was steckt dahinter?

      So wie der Threadersteller, habe ich auch viel im Leben versucht doch nie etwas richtig angepackt und zu Ende gebracht, ich bin immer schnell für irgendwas zu begeistern, aber wenn es um Motivation geht, dann naja, ist die Kurve auch eher ähmm schnell unten.

      Bsp.: Ich bin ein sehr sportlicher Mensch, dass nehm ich mal einfach so an.

      Ich zähle kurz mal auf was ich im meinen Leben schon so gemacht habe:

      Leichtathletik 2 Jahre , sehr erfolgreich : Sprint und Weitsprung

      Judo 8 JAHRE !!!! : wurde am Anfang als ich 6 Jahr alt war in den Verein eingebunden und bis jetzt hat es mir da am Besten gefallen,

      Handball 1 Jahr: irgendwie kein Bock mehr

      Breakdance 1 Jahr: irgendwie zu selten gemacht, lag nicht an mir sondern an den Trainern

      KungFu 2 Jahre: auch da fehlte der "Meister" (wat ein Spacko) ab und an ,am Ende immer häufiger

      Teak Kwon Do: 3 Wochen danach hatte ich die schnauze voll und hab mich hintern Rechner gesetzt, ohne irgendwas zu machen.

      So was war geschehen? wie die Motivation nachgelassen hat?

      Es fehlten irgendwie immer Eckpfeiler oder sone Art Idole, ich habe immer irgendwo ein kleines Vorbild gehabt nachdem ich dann auch so gelebt habe. Doch wenn diese Idole nicht mehr da sind odere anderes dann wirds kritisch man muss irgendwie an sich selber arbeiten!

      Tja und da kommst, ich will mich eigentlich immer nur Testen glaub ich:
      Alles aufm letzten Drücker machen ( ich weiß das ich irgendwann gelangweilt vorm Rechner saß und eigentlich ein bisl was Schule hätte tun sollen doch nö, dass kam erst als alles auf der Kippe stand )

      Ich habe auch selber gemerkt, dass eine Arschtreter brauch, der mich ins Rollen bringt, sei es meine Mutter oder Freundin , andere treten mir nicht im Arsch ansonsten krachts und zwar gewaltig ,da ich nur bestimmte Personen "zu mir durchlasse" (wie ne kleine Firewall im Hirn). Deswegen, dauert das finden von ner richtig guten Freundin bei mir auch immer so lange :/

      Um aufs Pokern zu kommen, da hat mich eher angespornt von PS.com 50$ zu bekommen und da hier so viele Profs sind, hlt ne Art erfolgsrezept von PS.com.

      Da ich durch pokern vllt. auch mal Geld verdienen will und vllt. auch werde, arbeite arg dran ( hab mich auch 16$ runtergewirtschaftet und nun wieder so 1$-3$ Plus pro Sitzung ), dass mit Zielen setzen ist teils richtig, es kommt auf die Art der Ziele an ( mach es einfach wie die Horoskope,da kann man nie falsch liegen), ich arbeite so mit mein kleinen Hirn, dass ich es ein bisl austrickse, ich sage mir ich will plus machen, dass ich den Tag vllt. 5$ minus gemacht habe, dann aber auf´m letzten Tisch ein Plus von 2$ gemacht habe reicht mir. Da sage ich mir dann, das System funzt, ich mache halt nur noch zu viele Fehler.

      ich war bei der Julius Leber Kaserne in Berlin beim Bund, das ist das Wachbataillon und deren Aufgabe ist es halt das darstellen Deutschlands.

      Also um das perfekt hinzubekommen muss man exerzieren lernen , marschieren und so weiter.

      Das ist alles sehr eintönig und einen schnel auf die Eier. Das gewehr über das Gewehr ab und das Tag ein Tag aus, Motivation? Null !

      Oder doch nicht?-> Als alles in Sack und Tüten war und ich nach der Hauptuntersuchung wusste , dass meine Seele absofort 9 Monate dem Bund gehöre setzte ich mir Ziele, jeden Tag und wenn er auch noch so lange wird zu überstehen. Der Drill und das Nieder gemache hat einen im Nachhinein, eigentlich nur stark gemacht.

      Als wir wieder mal einen von den 65 Tagen Dauerstressausbildung in einen Spiegelsaal gegangen sind ( zum Ausmerzen gravierender Fehler im Griff ) waren 2 Zitate an der Wand ,das eine habe ich mir nur zum Teil merken können:" Um besondere Leistungen zu erbringen muss man sich zwingen oder gezwungen werden"

      Also spielt ,finde ich, auch der Zwang von etwas an etwas, eine große Rolle bei der Motivation.

      Ich zum Beispiel werde als Schwimmer bei nen Staffeltriathlon eingesetzt, da es sich nicht von selbst schwimmt, muss ich jeden Tag oder jeden 2.en Tag irgendwo wenigstens ne Runde schwimmen gehen, auch wenn zu der Zeit Simpsons im Fernsehen läuft( die einzigste Sendung die ich seit meiner Kindheit permanent verfolge, auch mit das Einzigste was ich an fernsehen schaue ) . Am anfang vom Training habe ich nicht mal 200 m durchgehalten nun schwimm ich 1,5 km am Stück durch, ohne große Probleme. Es ist alles eine mentale Sache.

      Man könte Beispiele von nun nicht mehr Rauchern erzählen oder anderes Junkies die merken ,dass in ihrem Leben etwas falsch läuft und zu Triathleten werden, die alle haben etwas , nämlich ein einen kleinen Schalter im Gehirn umgelegt und das muss einen klar werden.

      Der Kopf spielt die größte Rolle von allen : Ich finde Rückblicke immer sehr gut : man sieht,was man geschaffen hat, man merkt was man egal auf welchen Weg leisten konnte und man muss schauen wo halt die Fehler lagen , warum , wie bei mir z.B.: das Abi denn so schlecht war? oder was man im Leben hätte besser machen müssen, aber dann nicht verbittert werden sondern neuen Mut schöpfen und es versuchen besser zu machen.
    • JustgAMblin
      JustgAMblin
      Bronze
      Dabei seit: 09.01.2007 Beiträge: 11.439
      Danke für eure Ideen ! Einfach ein super thread für alle die ähnliche Dinge durchmachen!

      @ McKenna: Weltklasse !
    • Angelius
      Angelius
      Bronze
      Dabei seit: 21.01.2008 Beiträge: 524
      Lest doch einfach mal den

      Antiverpeil-Howto

      und alles wird gut...

    • Suiteng
      Suiteng
      Platin
      Dabei seit: 15.04.2007 Beiträge: 5.388
      sehr guter thread, hat mir neue denkanstöße gegeben
    • castaway
      castaway
      Bronze
      Dabei seit: 15.10.2006 Beiträge: 25.945
      Super Thread.
      Kann mich mit vielen Leuten hier 100%tig identifizieren.

      Abi ohne großen Aufwand gemacht und mir vorgenommen nachm Abi die Zeit zum Pokern zu nutzen, hatte auch immer voll Bock auf Poker als ich keine zeit dazu hatte und jetzt wo ich Zeit hab kann ich mich nicht mehr richtig dazu motivieren....
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