Frage zu MTT Strategie

    • thefunkyone
      thefunkyone
      Bronze
      Dabei seit: 14.09.2006 Beiträge: 3
      Ich spiele in Lezter zeit heufiger MTT Freerolls, naja meist schaff ich es so ins 1/5.
      Mein Problem ist das ich mich dann irgendwann im Laufe der Zeit mit dem Falschen anlege, sprich meist durch dumme Bad Beats der andere ausscheide.

      Nun meine ßberlegung sollte man sich ab einem gewissen Zeipunkt wenn die eigene Staackgröße eine gewisse Höhe vom gesamt Stack angenommen hat und sagen wir mal 2 Drittel der Spieler bereits ausgeschieden sind eher einen Zeitlang passiver verhalhten. Sprich es zu vermeiden mit Gegener zu spielen die mehr als die Hälfte des eigenen Stacks haben. Natürlich bin ich auch der Meinung das man ne hohes Päärchen oder AKs auch gegen solche gegner Spielen sollte aber dann sehr slow oder? Denn das sind meist die Situationen in denen mich dann ein solcher Badbeat erwischt.
      Irgendwann sollte man dann aber auch wieder ein bischen Gasgeben wenn der eigene Stack unter ein gewisses Limit fällt.

      Nun meine Fragen dazu ist das jezt der totale Holzweg oder nicht. Zweitens wie hoch sollte die Stackgröße eure meinung sein ab der man auf die Bremse treten sollte. Und drittens ab wann sollte man dann wieder die Bremse etwas lösen
  • 6 Antworten
    • jfuechsl
      jfuechsl
      Bronze
      Dabei seit: 14.01.2006 Beiträge: 791
      wenn du dir nen netten stack aufgebaut hast, solltest du versuchen damit die short stack's unter druck zu setzen.
      größeren konfrontationen mit den big stacks sollte man aber aus dem weg gehen.
      leider musste ich das auch auf die harte tour lernen :rolleyes:
    • FA_Morgoth
      FA_Morgoth
      Bronze
      Dabei seit: 29.01.2005 Beiträge: 1.173
      du bist hier aufm holzweg.
      Das was du kassierst sind wohl keine bad beats. Denn wenn du AKs und AA-QQ slowplayst und dann gegen 2 pair deinen stack verlierst, ist es deine schuld, weil du preflop nicht genug geraised hast um HU zu kommen.
      Gerade bei freerolls muss man seine guten hände preflop strak spielen. die gegner callen eh zuviel.
      Und du kannst dich ruhig mit middle stacks und shortstacks anlegen. gerade die middle stacks sollten angst vor dir haben.
      Gegen big stacks lieber nen bissl tighter und noch mehr raisen.

      Ausserdem möglichst nicht mit 1 pair um den ganzen stack spielen, wenn du viel hast. (einfach mal nen turncheck in der richtigen situation etc)
    • thefunkyone
      thefunkyone
      Bronze
      Dabei seit: 14.09.2006 Beiträge: 3
      Gut danke erst mal für eure Tips. Ne mir ist schon klar wenn ich solch Karten Spiele muß ich Preflop schon ne ordentliche Ansage machen. Wie hoch sollte man den mit AKs AA-QQ gegen Biqstacks Preflop raisen. Im grunde gehe ich da immer wie bei der Short Stack Strategie vor, aber ist bestimmt zu wenig.
    • Andragon
      Andragon
      Bronze
      Dabei seit: 03.03.2006 Beiträge: 902
      FA_Morgoth kann ich hier nur beipflichten.

      Dein primäres Ziel sollten die middle Stacks sein. Prinzipiell alles was einen guten Grund hat zu folden.

      Ich versuche den Tisch zu lesen. sitzt ein Small bzw. Big stack in den Blinds pushe oder raise ich nur premium Hände. Dem Smallstack geh ich hier aus dem Weg, da er meine Spielweise offenlegen kann. Wenn ich hier mit marginalen Händen pushe und bekomme einen crying call dann sehen die Gegner das und ich werde mehr gecalled als mir lieb ist.
    • FA_Morgoth
      FA_Morgoth
      Bronze
      Dabei seit: 29.01.2005 Beiträge: 1.173
      Original von thefunkyone
      Gut danke erst mal für eure Tips. Ne mir ist schon klar wenn ich solch Karten Spiele muß ich Preflop schon ne ordentliche Ansage machen. Wie hoch sollte man den mit AKs AA-QQ gegen Biqstacks Preflop raisen. Im grunde gehe ich da immer wie bei der Short Stack Strategie vor, aber ist bestimmt zu wenig.
      Bei Freerolls würde ich soviel raisen, wie sie callen. Wenn die 10 BB first in raises callen, dann halt 10.
      Ziel sollte immer sein HU zu kommen.
      Bei höheren buy ins sollte man sich nicht durch die höhe des raises lesbar machen.
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Imo sollte das Ziel bei nem Freeroll der Finaltable sein. Und dazu brauch man viele viele viele Chips. Am Anfang hab ich mir bei Freerolls eine sehr aggressive Spielweise zugelegt. Starke Hände pushen (du findest eh meistens Caller), TPTK am Flop push ich auch übertrieben und meistens bekommt man damit extrem viele Chips in der Early Phase. Wenn man rausfliegt ist es auch net schlimm, dann hat man sich ne Menge Zeit erspart und muss nicht nach 3 Stunden ums überleben kämpfen.
      Danach werde ich etwas passiver und spiel nur noch solide Flops und hohe Pocketpairs sehr aggressiv.
      Im Bubble hab ich mir dann die Low und Midstacks als Hauptangriffsziel gesetzt. Die meisten sind schon froh, wenn sie überhaupt irgendwas Gewinnen und in der Bubble wird oft extrem Tight gespielt. -> Blinds klauen und 50/50 Chancen suchen, um den Stack maximal zu erweitern. Falls ich dann mal am Finaltable sitze kann man anfangen "normal" zu spielen, da nicht mehr soo viele Fritten dabei sind :p

      Wie gesagt die Taktik wird vielen nicht gefallen, aber man sieht ja das in Freerolls erst am Finaltable überhaupt was zu gewinne gibt, was erwähnenswert wäre und daher muss dieser dein Ziel sein.