Paare unter QQ

    • PowerGamer
      PowerGamer
      Bronze
      Dabei seit: 11.12.2007 Beiträge: 5.690
      N'Abend

      Ich hab mal ne durchaus komplizierte Frage zu Paaren:

      Situation:
      NL25 / NL50 (die Limits spielen sich ziemlich gleich)
      Shorthanded

      Man stelle sich vor ich sitz irgendwo am Tisch (spielt ja keine Rolle wo) und halte ein Paar 22 - JJ ... ich setze 1$ = 4BB (bezogen auf NL25) und nach mir folgt ne 3-bet ...

      - Wenn noch ein Spieler in den Reraised-Pot einsteigt denke ich meine Odds sind gut genug die 3-bet zu callen!

      - Wenn nur der eine Spieler im Pot ist und ich dran bin, was viel wahrscheinlicher ist, bin ich mir nicht sicher ob ich die 3-bet profitabel callen kann oder nicht:

      a) oop würd ich nicht callen, denn ich kann den Pot jetzt, wo ich nicht mehr der Aggressor, nicht mehr mit einer donk-bet profitabel attackieren, würde zu oft einfach den Pot nicht treffen bzw. ein Reraise auf meinen Donk bekommen da seine 3-bets ja eine starke Hand repräsentieren die er oft nicht so leicht aufgibt!

      b) ip stellt sich jetzt die Frage ob ich profitabel callen kann. Ich kann dann zwar nach seiner Entscheidung am Flop nach Stats überlegen ob er checkraised oder ob er doch auf meinen Raise ip folded ... oder mit was er halt hier ne Conti macht bzw. ob sichs lohnt über die Conti drüber zu gehen um den Pot zu holen!

      Wie auch immer, das sind die maginalen Situationen. Ich frage ich einfach ob ich noch profitabel ip ne 3-bet im Gedanken an ein mögliches Set callen kann oder ob man das Paar dann einfach folden sollte?


      Da das Thema bestimmt schonmal aufgetaucht ist könnt ihr mich ja verlinken oder einfach begründen warum was richtig ist ...


      thx
      mfg
  • 2 Antworten
    • jms68
      jms68
      Bronze
      Dabei seit: 12.12.2007 Beiträge: 578
      oop kann imo auch von vorteil sein.
      unknwons 3bet range sind bilderpaare und max. KQs+. (es sei denn, es is blindbattle).

      wenn jetz n unkraut-flop kommt (idealerweise flush-trocken aber klein-strassig), donk ich da regelmässig rein. mein PF schreit ja gradezu nach kleines paar/SC. oft genug nehm ichs hier mit.
      bei turn-blank feuer ich erneut. späetestens hier muckt er AK. bei call haben wir ja noch 2 outs;) .

      das ganze funzt natürlich nur bei leutz mit nitty einschlag.

      aber ich würd das gerne mal zur diskussion stellen. das is varianzreich und oft klappt das leider nicht. allerdings hab ich den eindruck, das ich mit dem move gewinne. das kann natürlich selektive wahrnehmung sein, deshalb hätt ich gern ne mathematische grundlage dafür.

      ich investiere PF 4+8 BB. klarer verstoss gegen mitgehen20. aber die chance das im flop AK oder Q kommt, is imo 3:1.
      es gibt mehr kombination aus hohen broadways als bilderpaare. es gibt 3x JJ aber 10x AK, oder?. geben wir ihm KQs+ für sein "sqeuuze" so haben wir 4suited KQ + 10AQ +10AK vs 12 bilderpaare. exakt 2:1 das er KEIN paar hält.
      mit den 3:1 das er den flop verfehlt macht das insgesamt 1,5:1 für uns, das wir am flop mit unserm kleinen pärchen vorne sind.

      aber das nur laien-rechnung, vielleicht lieg ich ja komplett daneben. bitte korrigieren.
    • 180gEuropa
      180gEuropa
      Bronze
      Dabei seit: 03.05.2007 Beiträge: 1.531
      Also ich raise solche Donkbets auch mit Overcards oft, einfach aus dem Grund, dass es oft n Pocketpair ist, dass wissen will, wo es steht. Und mit dem Raise repräsentiere ich dann eben ein Overpair und der Donker foldet oft.

      Die Line ist auch nicht gut gebalanced, du würdest ja dein Set auch nicht donken, sondern checken; in der Hoffnung zu check/raisen.

      Denke grade auf den unteren Limits ist es hier einfach sinnvoll preflop zu folden und nach der call20-Regel zu spielen. Es macht keinen Sinn sich in solche marginalen Situationen zu bringen.