Privat oder Gesetzlich? Wer kennt sich mit Krankenkassen aus?

    • sgejasi
      sgejasi
      Bronze
      Dabei seit: 11.06.2007 Beiträge: 4.685
      Ich bin 30 jahre alt, studiere leider noch, und fliege demnächst aus der günstigen AOK Studentenkrankenkasse raus. Da zahle ich im Moment etwa 50 Euro pro Monat. Leider muss ich mich dann für 132 Euro im Monat dort versichern lassen und hab mich deshalb nach Alternativen umgeschaut.
      Ein Versicherungsmakler aus dem Internet hat mir nun eine private Krankenkasse vorgeschlagen, wo ich 102 Euro im Monat zahleen würde (habe Asthma, deshalb bekomme ich 50 % Zuschlag :evil: ) und im gesamten Jahr 400 Euro Selbstbeteiligung habe.
      Allerdings musste ich auch bei der AOK bisher immer etwa 11 Euro für die Arznei (die ich etwa 1x im Monat brauche) dazu zahlen. Ganz zu schweigen von den Zuzahlungen für Arzneien, die ich sonst im Jahr (z.B. Antibiotika Tabletten etc.) unter der AOK Versicherung leisten muss:

      Zusammenfassend:

      AOK = 135€ x 12 = 1620€
      + 12 x 11€ (Astmakram)
      + 15€ (sonstige Arznei über Jahr)
      = 1767€

      Private Krankenkasse = 12 x 102,80€
      + 400€ Selbstbeiligung
      = 1633€


      Also die nackten Zahlen sprechen zunächst einmal für den Wechsel zur "Privaten". Und der Versicherungsmakler rät mir auch dazu. Allerdings ist dies natürlich kein Wunder, da er ja daran verdient, wenn ich wechsele und mir freilich die "dunklen Seiten" der Medaille verschweigt ;)
      Es wäre supergenial, wenn hier Jemand aus dem Forum irgendwas dazu sagen könnte. Also mir ist es im Grunde nur wichtig, dass ich so wenig finanzielle Belastungen wie möglich habe, da ich leider mit dem Studium noch nicht fertig bin und die Kohle ein bißchen zusammen halten muss. Also nicht, dass ich jetzt zur Privaten wechsele, mit der Hoffung, dass ich Geld spare und am Ende feststelle, dass ich insgesamt noch mehr finanzielle Belastungen habe.

      DANKE im voraus!!
  • 47 Antworten
    • TehForce
      TehForce
      Bronze
      Dabei seit: 10.12.2006 Beiträge: 2.719
      allgemein ists so wenn du einmal bei den privaten bist kommst du quasi fast gar nicht mehr in die gesetzlichen krankenkassen zurück. (erst wenn du so richtig pleite bist).

      private sind eigentlich für die vielverdiener gedacht damit se dem staat nich auf der tasche liegen. und solange du gesund bist ist es auch für dich vorteilhaft weil die beiträge mit deinen geldanforderungen skalieren und du unter umständen erstmal deutlich günstger wegkomst als bei den gesetzlichen.
      Das Problem ist wenn du einmal richtig krank werden solltest oder sich vllt auch dein Asthma verschlechtert dann zahlst du immer mehr und wirst im schlimmsten fall quasi ausgesaugt bis aufs blut bis de wieder in die gesetzlichen gesteckt werden kannst.

      daher sind gesetzliche krankenkasse meiner meinung nach immer vorzuziehen. ab einem bestimmten gehalt darfste halt nicht mehr in die gesetzlichen, aber ich denke davon bist du als student weit entfernt.
    • sgejasi
      sgejasi
      Bronze
      Dabei seit: 11.06.2007 Beiträge: 4.685
      schonmal danke für die Antwort! :)
      Naja, das was du mir gesagt hast, das meinte die gute Frau von der AOK auch, aber da habe ich mir eben auch gedacht, dass sie das ja als "brave Angestellte" der AOK auch sagen muss, da sie ihre Mitglieder ja nicht an die Privaten verlieren wollen.
      Bei der Krankenversicherung handelt es sich im Übrigen auch um eine Spezielle für Studenten/Auszubildenden nur ohne die Beschränkung "nur bis 30 Jahre", so wie es mir der Makler erklärt hat. Zudem meinte er auch, dass der Betrag sich nicht ändert - selbst wenn sich das Asthma verschlechtert.
    • bellski
      bellski
      Bronze
      Dabei seit: 27.01.2008 Beiträge: 1.017
      würde dir auch zur gesetzlichen raten. evtl halt zusatzversicherung abschließen
      (hab ich zb für zahnersatz)
    • iluya
      iluya
      Bronze
      Dabei seit: 23.04.2006 Beiträge: 6.708
      ich habe über das ganze vor paar monaten mal nen bericht im tv gesehen. man denkt bei privat ja immer an die "exklusivere" versicherung und bevorzugung in arztpraxen. außerdem werden mehr leistungen als bei der privaten übernommen. bei mir persönlich ist das zum glück auch so.

      aber genau da drüber musst du dich informieren! vor einiger zeit (glaube unter2jahren aber genau kann ichs dir nicht sagen) gab es irgend ne entscheidung dass privatkassen mehr patienten (alle?) aufnehmen müssen und nicht mehr so stark nach dem einkommen filtern dürfen.
      deshalb haben privatkassen nun nen extra tarif für die "normalen" der oft sogar weniger leistungen übernimmt als die gesetzliche....

      also genau informieren und erst dann wechseln
    • sgejasi
      sgejasi
      Bronze
      Dabei seit: 11.06.2007 Beiträge: 4.685
      Original von iluya
      ich habe über das ganze vor paar monaten mal nen bericht im tv gesehen. man denkt bei privat ja immer an die "exklusivere" versicherung und bevorzugung in arztpraxen. außerdem werden mehr leistungen als bei der privaten übernommen. bei mir persönlich ist das zum glück auch so.

      aber genau da drüber musst du dich informieren! vor einiger zeit (glaube unter2jahren aber genau kann ichs dir nicht sagen) gab es irgend ne entscheidung dass privatkassen mehr patienten (alle?) aufnehmen müssen und nicht mehr so stark nach dem einkommen filtern dürfen.
      deshalb haben privatkassen nun nen extra tarif für die "normalen" der oft sogar weniger leistungen übernimmt als die gesetzliche....

      also genau informieren und erst dann wechseln
      Jo, sowas ähnliches hab ich eben auch gehört. Genau deswegen bin ich eben so unsicher... Mich haben halt die 135 € (nach 50 € monatlich..) geschockt und will versuchen zu sparen.. aber natürlich will ich durch den Wechsel zur Privaten dann nicht vom Regen in die Traufe...
    • Frostomat
      Frostomat
      Bronze
      Dabei seit: 01.04.2006 Beiträge: 321
      Dachte immer erst ab einer bestimmten Einkommensgrenze darf man sich Privat versichern. Bin ich da falsch informiert?
      Und da Poker gewinne nicht als Einkommen zählen solltest du als Student doch deutlich drunter sein oder?

      €: hab hier einen Informatieven link: Infos
    • 2fold
      2fold
      Bronze
      Dabei seit: 03.10.2006 Beiträge: 1.097
      Wegen eines Wechsels zurück in die GKV musst du dir imho eigentlich keine Sorgen machen.
      Sobald du irgendwann (egal ob noch während oder erst nach dem Studium) über 400€/Monat verdienst, aber unterhalb der Versicherungspflichgrenze bleibst (48000€/Jahr oder so), kommst du automatisch wieder in die GKV.

      Problematisch wird es erst, wenn du nach dem Studium direkt einen gutbezahlten Job bekommst (>Pflichtgrenze) und eine Familie gründen willst.
      Dann darfst du nämlich nicht mehr zurück in die GKV und du musst Frau und Kinder einzeln, privat versichern, was meist deutlich(!) teurer ist als eine gesetzliche Familienversicherung.


      Ich stand vor 1,5 Jahren vor der gleichen Entscheidung wie du. Hab mich für die PKV entschieden, da diese ca 40€ günstiger als mein GKV-Angebot war. Ich habe es bisher nicht bereut.
      Versteckte Zusatzkosten sind keine aufgetaucht. Allerdings stieg der Beitrag jeden Winter etwas an (5-10€).

      Die Leistungen sind in meinem Tarif durchweg besser als bei der GKV und ich zahle jetzt 96€ inkl. Pflegeversicherung mit 180€ Selbstbehalt.

      Was etwas nervt, ist halt der Schreibkram den man hat:
      Rechnungen einreichen, Scheck bekommen, Scheck einreichen, Rechnung bezahlen... geht ja noch.

      Wenn man aber darauf angewiesen ist, die Rechnung sofort einzureichen, kann es u.U. zu Problemen kommen. Hatte deswegen schonmal einen heiteren Briefwechsel mit meiner PKV, weil diese eine Facharztbehandlung erst nur zu 75% übernommen hatte.

      Laut meinem Tarif werden Facharztbehandlungen nämlich nur dann zu 100% erstattet, wenn die Erstbehandlung durch den Hausarzt erfolgt (sonst nur 75%).
      Ich bin zwar beim Hausarzt gewesen und von diesem dann zum Sportarzt überwiesen worden, aber der Facharzt hat mir seine Rechnung 3 Monate vor dem Hausarzt geschickt. Ich hab die Facharztrechnung natürlich sofort bei der PKV eingereicht, weil ich die Kohle nicht auslegen wollte. Dacht mir, dass die irgendwo auf der Rechnug schon sehen würden, dass ich überwiesen wurde. Dem war aber nicht so. Irgendwie erkennen die das wohl nur aus dem Zusammenhang, also wenn man solche Rechnungen zusammen einreicht.
      Schlussendlich haben sie mir die restlichen 25% auch noch erstattet, aber das Hin und Her war schon sehr lästig.
    • sgejasi
      sgejasi
      Bronze
      Dabei seit: 11.06.2007 Beiträge: 4.685
      Erstmal danke @all!

      Hier ist mal die mir angebotene PKV als pdf. Wäre cool, wenn Jemand die Zeit findet, sich das anzugucke (ist nicht sehr viel Text...) und einen "Haken" sieht ;)

      http://rapidshare.com/files/125475878/angebotene_Krankenkasse_fuer_sgejasi.pdf.html
    • since1984
      since1984
      Black
      Dabei seit: 16.08.2006 Beiträge: 83
      Habe mir den Angebotsflyer mal angeschaut. Also interessant sind die Bedingungen/Tarifbestimmungen der für dich Angebotenen Tarife. Aus dem Flyer lässt sich bisher nur sagen, dass Brillenträger mit diesem Angebot ziemlich schlecht fahren. Außerdem bieten viele Private-Krankenversicherer eine Beitragsrückgewähr sollte man im Kalenderjahr keine Leistungen einreichen.

      Auch solltest du abklären, ob das Angebot ein Stduententarif sein soll oder ein "Normal-Tarife" für versicherungsfreie Personen.

      Zu den Posts davor: Richtig und neu (2008) ist, dass Angestellte die über der Jahresarbeitsentgeltgrenze von 4012,50 € Brutto im Monat in DREI aufeinanderfolgende Jahre verdienen müssen und voraussichtlich auch im 4. Jahr drüber liegen wird, um in die private Krankenversicherung wechseln zu können.

      Bei den Studenten kenne ich es so, dass diese innerhalb von 1 oder 2 Wochen nach Immatrikulation sich von der Versicherungspflicht befreien lassen können um in die private zu wechseln.

      Sollte man nach dem Studium eine Ausbildung anfangen oder mit dem Arbeiten beginnen oder beim Amt gemeldet sein, hat man den Status eines pflichtigen -> somit wieder der Wechsel zurück in die gesetzliche Krankenverischerung!

      Empfehlung: Private Krankenversicherung, aber nicht unbedingt bei der DBV Winterthur ;)
    • sgejasi
      sgejasi
      Bronze
      Dabei seit: 11.06.2007 Beiträge: 4.685
      Original von since1984


      Auch solltest du abklären, ob das Angebot ein Stduententarif sein soll oder ein "Normal-Tarife" für versicherungsfreie Personen.

      Jo, das ist ein spezieller Tarif für Studenten!

      Original von since1984

      Empfehlung: Private Krankenversicherung, aber nicht unbedingt bei der DBV Winterthur ;)
      Sondern? Hab halt im Internet gesucht und der Versicherungsmakler (die angeblich eine Garantie für die günstigste Versicherung unter den 48 Größten übernehmen) hat mir die rausgesucht..
    • xyz8000
      xyz8000
      Bronze
      Dabei seit: 28.01.2006 Beiträge: 3.661
      Hol dir mal nen Angebot von der DEBEKA rein, das ist meiner Meinung nach eine gute private Versicherung. Die bieten auch einen Studenentarif an.
    • sgejasi
      sgejasi
      Bronze
      Dabei seit: 11.06.2007 Beiträge: 4.685
      Original von xyz8000
      Hol dir mal nen Angebot von der DEBEKA rein, das ist meiner Meinung nach eine gute private Versicherung. Die bieten auch einen Studenentarif an.
      aha.. und wie teuer ist der? hab da nix gefunden online.
    • xyz8000
      xyz8000
      Bronze
      Dabei seit: 28.01.2006 Beiträge: 3.661
      Ich habe da online jetzt auch nix gefunden. Ich hatte mir mal nen Angebot reingeholt, da lag der Beitrag bei ca. 130€. Ich weiß nicht wie sich evtl. Riskozuschläge (Asthma) auswirken.
      Würde dir raten, mal ne Geschäftsstelle auszusuchen, die werden dir da direkt nen Angebot machen. Ich selber bin gesetzlich versichert, kann dir also keine genauen Auskünfte geben.
    • walterkr
      walterkr
      Bronze
      Dabei seit: 30.05.2006 Beiträge: 355
      @ sgejasi

      Überleg dir erstmal wie lange du noch studieren willst. Die Private ist im Moment für dich billiger als die Gesetzliche. Es gibt aber bei den Privaten eine Altersgrenze für die Studententarife. Wenn du die Grenze überschreitest dann wird dein Tarif auf den vollen Erwachsenenbeitrag umgestellt. Erkundige dich bei den privaten daher also immer gleich mit nach der jeweiligen Altersgrenze.

      allgemein ists so wenn du einmal bei den privaten bist kommst du quasi fast gar nicht mehr in die gesetzlichen krankenkassen zurück. (erst wenn du so richtig pleite bist).

      private sind eigentlich für die vielverdiener gedacht damit se dem staat nich auf der tasche liegen. und solange du gesund bist ist es auch für dich vorteilhaft weil die beiträge mit deinen geldanforderungen skalieren und du unter umständen erstmal deutlich günstger wegkomst als bei den gesetzlichen.
      Das Problem ist wenn du einmal richtig krank werden solltest oder sich vllt auch dein Asthma verschlechtert dann zahlst du immer mehr und wirst im schlimmsten fall quasi ausgesaugt bis aufs blut bis de wieder in die gesetzlichen gesteckt werden kannst.

      daher sind gesetzliche krankenkasse meiner meinung nach immer vorzuziehen. ab einem bestimmten gehalt darfste halt nicht mehr in die gesetzlichen, aber ich denke davon bist du als student weit entfernt.


      Wo hast du denn das aufgeschnappt? Du musst erstmal automatisch zurück in die gesetzliche wenn du nach dem Studium in ein Arbeitsverhältnis eintrittst. Dann musst du drei volle Kalenderjahre über der Pflichtversicherungsgrenze verdienen, damit du dich wieder privat versichern kannst (wenn du dies dann noch willst). Nur Beamte und Selbständige können sich gleich wieder privat versichern.

      Eine Verschlechterung des Asthmas hat überhaupt keine Auswirkung auf den zukünftigen Beitrag. Es gibt zu Beginn des Vertrages eine Risikoprüfung bei der dann ein Risikozuschlag fürs Asthma festgelegt wird. Der kann nicht nachträglich erhöht werden weil sich das Asthma verschlechtert hat. Der Beitrag ändert sich also nicht. Wenn du krank bist, dann solltest du sogar froh sein wenn dich noch eine private nimmt. Damit sorgst du dafür, dass deine Krankheit in Zukunft nach besten Möglichkeiten versorgt wird.


      Naja, das was du mir gesagt hast, das meinte die gute Frau von der AOK auch, aber da habe ich mir eben auch gedacht, dass sie das ja als "brave Angestellte" der AOK auch sagen muss, da sie ihre Mitglieder ja nicht an die Privaten verlieren wollen.


      Genau das tun die in der Regel. Die haben von der Funktionsweise der Privaten teilweise keinen blassen Schimmer weil sie das nie gelernt haben.


      aber genau da drüber musst du dich informieren! vor einiger zeit (glaube unter2jahren aber genau kann ichs dir nicht sagen) gab es irgend ne entscheidung dass privatkassen mehr patienten (alle?) aufnehmen müssen und nicht mehr so stark nach dem einkommen filtern dürfen.
      deshalb haben privatkassen nun nen extra tarif für die "normalen" der oft sogar weniger leistungen übernimmt als die gesetzliche....


      So ist das nicht. Es gibt inzwischen eine Krankenversicherungspflicht, d.h. jeder muss eine Krankenversicherung haben. Wer also mal aus der Privaten wegen Nichtzahlung des Folgebeitrages oder wegen Falschangaben im Antrag rausgeflogen ist und jetzt ohne Krankenversicherung rumläuft (die Gesetzlichen schmeissen aber die Selbständigen wegen Nichtzahlung genauso raus und dann kamst du erstmal auch nicht mehr rein), der muss von den Privaten wieder versichert werden, allerdings nur im Basistarif (dessen Leistungen auf dem Niveau der Gesetzlichen sind). Für den Basistarif nehmen die Privaten allerdings was sie nehmen dürfen, das heisst du zahlst dort den Höchstbeitrag der in der Gesetzlichen gilt, also so um die 550,- Euro im Monat. Liegt daran, dass sie jeden früher Privatversicherten nehmen müssen und auch keinen Risikozuschlag für Krankheiten verlangen dürfen.
      Diese ganze Neuregelung mit der Krankenversicherung wird aber noch vor dem Bundesverfassungsgericht verhandelt werden, da der Entwurf verfassungswidrig ist.


      Problematisch wird es erst, wenn du nach dem Studium direkt einen gutbezahlten Job bekommst (>Pflichtgrenze) und eine Familie gründen willst.
      Dann darfst du nämlich nicht mehr zurück in die GKV und du musst Frau und Kinder einzeln, privat versichern, was meist deutlich(!) teurer ist als eine gesetzliche Familienversicherung.


      Nein, Erklärung siehe weiter oben.

      Die Leistungen sind in meinem Tarif durchweg besser als bei der GKV und ich zahle jetzt 96€ inkl. Pflegeversicherung mit 180€ Selbstbehalt.


      Hört sich aber nicht nach einem ordentlichen Tarif an. Da hat dir jemand die Private nur über den Preis schmackhaft gemacht und ist nicht auf Leistung, Beitragsstabilität,... eingegangen.

      Laut meinem Tarif werden Facharztbehandlungen nämlich nur dann zu 100% erstattet, wenn die Erstbehandlung durch den Hausarzt erfolgt (sonst nur 75%).


      Da haben wirs schon.


      Hier ist mal die mir angebotene PKV als pdf. Wäre cool, wenn Jemand die Zeit findet, sich das anzugucke (ist nicht sehr viel Text...) und einen "Haken" sieht Augenzwinkern


      In dem Flyer sieht man im Endeffekt nicht viel. Du bist im stationären Bereich versichert wie ein gesetzlicher (Mehrbettzimmer/Stationsarzt). Welche Begrenzungen es aber für Heil-/Hilfsmittel gibt, bis zu welcher Höhe der GOÄ sie leisten,... sieht man hier nicht.


      Hol dir mal nen Angebot von der DEBEKA rein, das ist meiner Meinung nach eine gute private Versicherung. Die bieten auch einen Studenentarif an.


      Nur für Beamte zu empfehlen, da die Beamtentarife von der Kalkulation,... in Ordnung sind. Allerdings bietet die Debeka nicht gerade die besten Leistungen.
    • Jaysk1p
      Jaysk1p
      Bronze
      Dabei seit: 19.11.2006 Beiträge: 69
      also ich als krankenkassenmitarbeiter würd dir nicht unbedingt von der pkv abraten. sobald dein studium beendet ist, musst du dich so oder so für die nächsten 3 jahre gesetzlich versichern, UNABHÄNGIG davon, wieviel du verdienst, insofern kannst du nach dem studium auf jeden fall zurück in die gkv.
    • annobln
      annobln
      Bronze
      Dabei seit: 29.07.2007 Beiträge: 5.973
      PKV ist natürlich super, solange du nicht ernsthaft krank wirst. Aber davon gehen wir mal nicht aus. Also --> PKV
    • sgejasi
      sgejasi
      Bronze
      Dabei seit: 11.06.2007 Beiträge: 4.685
      Echt ein fettes Dankeschön an alle, die hier ihren "Senf" abgegeben haben! Weiß jetzt noch nicht, was ich mache (hab ja auch noch bis November Zeit), aber jetzt genügend Infos!

      P.S. Nur mal so nebenbei: Hab den gleichen Thread auch in einem anderen Forum (was auch recht viele besuchen) gepostet und da kam NULL Reaktion!
    • fischief
      fischief
      Bronze
      Dabei seit: 20.08.2006 Beiträge: 4.801
      aber genau da drüber musst du dich informieren! vor einiger zeit (glaube unter2jahren aber genau kann ichs dir nicht sagen) gab es irgend ne entscheidung dass privatkassen mehr patienten (alle?) aufnehmen müssen und nicht mehr so stark nach dem einkommen filtern dürfen.
      deshalb haben privatkassen nun nen extra tarif für die "normalen" der oft sogar weniger leistungen übernimmt als die gesetzliche....

      also genau informieren und erst dann wechseln[/quote]ne stimmt so nicht, du kommst nur rein wenn du ne bestimmte summe brutto verdienst oder halt selbstständig bist.


      Ich war die letzten 5 Jahre privat versichert für anfangs 210 und im Laufe der Jahre wurde auf 250€ erhöht, war bei der Axa diese ist aber nicht mehr ganz so gut wie damals wo ich den Vetrag abgeschlossen habe. Kauf dir mal die Finanztest.

      Alles natürlich nur sinnvoll wenn du als Student ohne nebenbei noch ein Gewerbe zu haben da auch reinkommst.
    • walterkr
      walterkr
      Bronze
      Dabei seit: 30.05.2006 Beiträge: 355
      Kauf dir mal die Finanztest.


      Finanztest ist nicht so toll. Die kennen sich da nicht so aus. Da sind dann wieder Gesellschaften vorne deren Kapitalstruktur nicht in Ordnung ist und du deshalb in den nächsten Jahren überdurchschnittliche Beitragsanpassungen haben wirst.

      Wenn du schon bei einem Makler bist, dann lass dir von diesem doch mal einen Ausdruck aus dem Analyseprogramm "Morgen&Morgen" geben. Das Programm nutzen 90% der Makler. Der gibt dann da ein, dass du Student bist und dann erscheint eine Liste der Studententarife bei den einzelnen Gesellschaften mit Rating und Preis. Aber bitte dann nicht nur nach dem Preis auswählen. Wenn es ein Makler ist, der sich in der Krankenversicherung auskennt, dann kann er dir zu jeder Gesellschaft die Vor- und Nachteile sagen. Die guten Makler sagen dir, dass es sowieso nur fünf bis sechs Gesellschaften in Deutschland gibt bei denen man sich kranken versichern kann.
      Du kannst dir dann beispielsweise drei Tarife auswählen und dir dann einen Detailvergleich der Tarife geben lassen. Da gibt es dann detaillierte Leistungsfragen und genaue Auskunft was die einzelnen Tarife da leisten. Den Vergleich kannst dir auch mit Beitragshistorie geben lassen, dann siehst wie die Tarife in der Vergangenheit angepasst wurden.

      Ich frag mich warum der dir nicht gleich die Liste gegeben hat? Morgen&Morgen ist eine Analysehaus, das auf Kranken- und Lebensversicherung spezialisiert ist und die kennen sich wesentlich besser aus als Finanztest.