Analyse Standardspiel vs. Advanced

    • Bibbaaa
      Bibbaaa
      Bronze
      Dabei seit: 31.10.2007 Beiträge: 892
      hi,

      spiele derzeit auf NL 50 und habe einen längeren Downswing auf NL 100 hintermir..welcher geprägt war von bad beats und leaks.

      Ich möchte in diesem Thread mal auf meine Probleme bei der Umstellung auf eine erweiterte Shortstack- Strategy eingehen und analysieren.

      Das problem des Spiels gegen 1 Gegner:

      Gegen 2 Gegner ist es wohl immer einfacher zu spielen, da man mit einer marginalen Hand eher einen Fold findet.

      Beispiel: Wir halten 99 aus MP3 , wir raisen ,CO callt. Alle anderen folden.
      Das Board kommt AK7.
      Nach der Standardstrategie folgt nun eine 2/3 Contibet. Aber wie sieht die
      Situation wnrklich aus? Gegen einen Tight-Passiven gegner spiele ich wohl eher check/fold
      oder je nach seinem conti-bet wert bet/fold.
      Gegen einen absoluten Aggro Typ geh ich auch broke.
      Nur leider weiss ich nie, wann ich commited bin. Deshalb die Frage an euch, wann
      ist man ungefähr pot-commited?
      Mit stats ist das ja noch alles schön und gut? Aber wie spiele ich solche
      Situationen gegen Unknowns? Ich schätze die Gegner auf FTP relativ schlecht ein,
      und gehe aber scheinbar zu oft gegen die falsche Unknowns broke. Sollte ich denn
      tendenziell eher nach standard gegen diese Leute spielen? Das fällt mir immer
      schwer , da sie einfach total schlecht sind.


      Das Spielen der Draws:

      Diese sehe ich nicht als ein Problem an, da man im Zweifelsfall einfach nach Odds& outs spielen kann. Aber wie spielt ihr starke draws (9 outs aufwärts) ? Eher aggressiv wegen der schönen Equity oder eher passiv?

      Ich freue mich auf qualifizierte Antworten.
  • 1 Antwort
    • Metatron
      Metatron
      Bronze
      Dabei seit: 20.06.2006 Beiträge: 7.048
      also auf nem AK7 board (wenns nicht grade 3-suited ist) langt eigentlich ne cbet von ~halber potsize. wenn er dann reraist kannst mit 99 imo locker folden, weil er eigentlich nie profitabel bluffen kann auf nem A high board, da wir eigentlich immer ein A (oder zumindest den K) repräsentieren. Is bei unserer range ja auch klar. wenn er dich hier reraist, wird er dich wohl so gut wie immer beat haben und du hast 2 outs zum drawen. Weglassen würde ich die cbet auf diesem board allerdings nie, grade weil das A so gut in unsere range passt.
      Zum thema commited: ich handhabe das eigentlich immer so, dass ich allin gehe, wenn die cbet mehr als die hälfte meines stacks entspricht (bei sehr drawheavy board ggf. auch schon bissl früher).
      Gegen unkown spiele ich halt wie gegen "durchschnitts"-gegner, kA was da am sinnvollsten ist. Aber viel möglichkeiten hat man ja nicht, wenn man ihn gar nicht kennt.
      Zu den draws: je nach situation. Als preflop aggressor gegen einen standard cbet. Gegen mehrere und vor allem in unraised multiwaypötten check/raise ich auch gerne mal. Das mache ich dann halt auch mit monstern und auch mal mit trash wenn die situation sich anbietet um die line auszugleichen.