Völlig unerklärlich: Wie konnte Jamie Gold das Main Event gewinnen?

    • DonCologne
      DonCologne
      Global
      Dabei seit: 28.07.2006 Beiträge: 1.314
      Hab jetzt gerade die Final tables geschaut. Bei dem ganzen luck was Jamie Gold gehabt hat, ist mir trotzdem extrem etwas augefallen, was seine Gegner eigentich bemerkt haben müßen.

      Immer wenn Jamie Gold die nuts gahabt hat und am River gebtet hat, hat er angefangen einen Monolog zu halten, welche Karten man für die nuts haben muß und irgendwetwas wie "I show you". Trozdem haben die Leute immer wieder gecallt.

      Immer wenn er am River geblufft hat, war er still wie eine Kirchenmaus. Es gab dann aber immer wieder welche (Bis auf den Lee und Cuningham), die gefoldet haben.
      Warum ist dieser offensichtliche Tell niemandem aufgefallen?

      Das selbe Beispiel mit den Damen bzw. Asse die er dreimal gelimpt-raised hat. Den Leuten muß da doch irgendwann mal ein Licht aufgegangen sein? Wie seht ihr das?
  • 5 Antworten
    • betout
      betout
      Black
      Dabei seit: 06.02.2005 Beiträge: 2.478
      Er hat sehr oft die Wahrheit gesagt, fast immer, wenn er irgendwas gesagt hat, war es die Wahrheit. Das war schon damals während des live final tables aufgefallen (ich hab mir das 6 stunden lang reingezogen oder so ;) ), Phil Gordon hat kommentiert, und ihm ist das sehr schön relativ schnell aufgefallen.

      Du musst natürlich bedenken, dass es viiieeeel leichter ist, soetwas herauszufinden, wenn man den ESPN Zusammnschnitt sieht, weil man halt alle Karten aus jeder Hand kennt. Während des Turniers selber, wurden ja kaum Karten tatsächlich auch mal gezeigt. Trotzdem konnte man da nach ner Zeit dahinter steigen, aber unter dem Druck am final table ist es sicher nochmal um ein vielfaches schwerer als gemütlich am Bildschirm beim Zuschauen.

      Der Druck gilt insbesondere auch dafür, dass man sich erstmal trauen muss, sich tatsächlich auf so einen read zu verlassen. Die Gefahr am Ende wie der letze Idiot dazustehen ist sehr groß.
    • skibbel
      skibbel
      Bronze
      Dabei seit: 24.02.2006 Beiträge: 1.874
      Und man muss bereit sein, sehr viel Geld zu investieren um es herauszufinden.

      Und keine Ahnung was für schwächere Hände ihn am River gecallt haben, aber von manchen Händen kann man sich eben trotz Reads nicht trennen. Harrington hatte da mal ein Beispiel, wo er einen Read auf den Gegner hatte, das der Aces hat, trotzdem callte er mit Kings.
    • DonCologne
      DonCologne
      Global
      Dabei seit: 28.07.2006 Beiträge: 1.314
      Die Keyhand war auf jeden Fall das all-in von Lee mit JJ gegen Golds QQ. Aber gerade die Hand hätte Lee doch ahnen können, da kurz vorher Gold genauso einen anderen Spieler vom Tisch genommen hat.
    • IloveBeer
      IloveBeer
      Bronze
      Dabei seit: 22.01.2006 Beiträge: 239
      wsop sind genauso wie internet poker rigged :D das is die antwort :rolleyes:
    • DonCologne
      DonCologne
      Global
      Dabei seit: 28.07.2006 Beiträge: 1.314
      Cunningham war der einzige, der einen korrekten Read auf Gold hatte. Die Laydowns mit guten bis sehr guten Händen gegen Gold waren sehr stark.

      Schade das er mit seinen Zehnen gegen KJ nicht durch kam bzw. Mit den Zehnen gegen Wasicke der am turn geblufft hat, gefoldet hat, was allerdings nachvollziehbar war.

      Aber unabhängig davon war Cunningham der Beste.