Frage zu "Shortstack-Strategie: Implied Pot Odds " aus der Bronze Sektion

    • murph369
      murph369
      Bronze
      Dabei seit: 13.08.2006 Beiträge: 801
      wenn man vor einer knappen entscheidung steht, sind die implied odds bestimmt sehr hilfreich! aber is das nicht auch recht gefährlich für anfänger? denn wenn man schon auf impl odds zurückgreifen muss, macht man doch wenn überhaupt nur kleine gewinne mit der hand, oder irre ich da?

      no was: outs und odds berechnungen helfen mir NUR bei der call-frage, oder?
      wenn ich wissen will ob ich folden, callen oder raisen soll, is die berechnung des EV wesentlich vorteilhafter, oder?
  • 5 Antworten
    • MFR
      MFR
      Silber
      Dabei seit: 29.08.2007 Beiträge: 1.967
      Implied Odds spielen bei der SSS normalerweise nur im Freeplay eine Rolle, da dein Stack in allen anderen Faellen meist so klein ist, dass sie wegfallen. Im Freeplay koennen sie bei einer knappen Entscheidung den Ausschlag geben, sollte also nicht so oft vorkommen. Aber wenn man das Prinzip verstanden hat, ist es doch hilfreich, setzt aber eine relativ gute Einschaetzung des Boards und des Gegners voraus, ob ich wirklich noch die benoetigten Chips im Durchschnitt erhalte, wenn ich meine Hand dann treffe. Gegenbeispiel sind one Card Flush und Straigtdraws, weil sie so offensichtlich ankommen.

      Nein, das man Monsterdraws wie eine made Hand spielt basiert zum Beispiel auch auf Odds und Outs.
    • murph369
      murph369
      Bronze
      Dabei seit: 13.08.2006 Beiträge: 801
      ok. das stimmt.
      noch ne frage:
      wenn ich jetzt eine made hand halte, brauch ich mir normalerweise eigentlich gar nich mehr groß gedanken machen, ob ich + oder - EV bin, oder?
      IM SCHNITT (und das ist ja was zählt) bin ich eben mit einer made hand nach PS + EV. das ich auch mal mit nem overpair verlier, kommt nicht so oft vor, dass mir das meinen EV versaut, oder?
      das bisschen was mir an made hands zerstört wird, versuche ich nur mit einer korrekten Postflop spielweise zu optimieren und so meinen gewinn langfristig zu maximieren!

      hab ich das richtig verstanden und geschildert?

      vielen thx
      murph
    • MFR
      MFR
      Silber
      Dabei seit: 29.08.2007 Beiträge: 1.967
      Mit einer made hand bist du normalerweise am Flop oder Turn vorne, deswegen schiebst du dein Geld in die Mitte, in einzelnen Situationen verlierst du zwar dein Geld, aber in der 'Vielzahl gewinnst du, und letztlich spielst du auf lange Sicht.
      Deswegen nicht ärgern, wenn du mal in eine stärkere Hand läufst, oft genug wird es anders herum sein. ;)
    • murph369
      murph369
      Bronze
      Dabei seit: 13.08.2006 Beiträge: 801
      jetzt würd mich aber noch interessieren, wie oft man denn mit händen die AM FLOP noch made sind (TPTK+) statistisch den SD gewinnt!
      bekomm ich das nich z.b. mit dem equilator raus? nur was geb ichdann meinem gegner? der braucht ja dann doch ne range und die is eben situationsspezifisch...
      gibts nich irgendwelche statistiken von z.b. Party oder so, die mirda hilft?
      (weil ich verlier leider öfter mit TP als dass ich gewinn; oder kommt mir das nur so vor?)
    • MFR
      MFR
      Silber
      Dabei seit: 29.08.2007 Beiträge: 1.967
      Viele dieser Hände gewinnst du durch die Continuationbet ( was bei einer made hand ja eine valuebet ist), direkt am Flop. Die Hände die zum showdown gehen, werden natürlich in der Regel von Händen gecallt die auch was getroffen haben, dennoch solltest du deutlich über 50% gewinnen. Ich denke mal, dass dies ein subjektiver Eindruck ist, weil die Hände, die man verliert sich mehr im Gedächtnis einbrennen als die, die man gewinnt. ;)

      Wenn du den Elephant oder andere Software benutzt, die die Hände in Datenbanken anlegen, kannst du es ja noch mal nachschauen.