Rechtsanwalt - Schweigepflicht

  • 4 Antworten
    • skedar
      skedar
      Bronze
      Dabei seit: 16.07.2006 Beiträge: 11.353
      der schweigepflicht unterliegt der anwalt doch erst, wenn er mit einer person ins geschäft kommt.

      anwälte und ärzte haben doch keine generelle schweigepflicht die ihnen verbieten über irgendwelche wildfremden menschen zu reden.



      nach deiner logik dürften die ja nicht mal ne kolumne für die bild schreiben, weil sie ja dann nicht schweigen würden :rolleyes:
    • fwerner
      fwerner
      Bronze
      Dabei seit: 05.04.2007 Beiträge: 697
      ...
    • skedar
      skedar
      Bronze
      Dabei seit: 16.07.2006 Beiträge: 11.353
      alter verleih einfach keine kohle. feddich.
    • Altechan
      Altechan
      Gold
      Dabei seit: 11.12.2007 Beiträge: 150
      Zunächst ergibt sich die anwaltliche Verschwiegenheitspflicht aus diversen Gesetzen und Ordnungen:

      § 43 a Abs. 2 BRAO
      § 2 BORA

      sowie

      § 203 StGB
      § 53 StPO
      § 383 ZPO

      Grundsätzlich erstreckt sich die Verschwiegenheitspflicht nicht nur auf fremde Geheimnisse, sondern auf alle Tatsachen, die in Ausübung oder aus Anlass der anwaltlichen Tätigkeit anvertraut oder bekannt geworden sind, so auch schon auf die Tatsache, dass dem Rechtsanwalt ein bestimmtes Mandat erteilt worden ist.

      Ob jetzt in dem von dir geschilderten Sachverhalt tatsächlich eine Verletzung der Verschwiegenheitspflicht vorliegt, lässt sich mangels Kenntnis der genauen Aussagen nur schwer beurteilen.

      So wie geschildert:

      Wenn der RA eine Person nicht kennt, gibt es ohne Mandat auch keine Verschwiegenheitspflicht, insofern ist die von ihm getroffene Aussage unbedenklich.

      Auf die Frage, ob wegen einer bestimmten Sache ein Termin bei dem RA mit Mandant A hatte, dürfte er keine Stellung nehmen.