Set-Trauma

    • sgejasi
      sgejasi
      Bronze
      Dabei seit: 11.06.2007 Beiträge: 4.685
      Zunächst: Spiele NL 50 FR auf Fulltilt.

      Sets sind ja im allgemeinen eine feine Sache. Aber im Moment habe ich ein absolutes "Trauma" mit diesen (eigentlichen) Monsterhänden. Ich habe in den letzten 3 Sessions (á 90 Min) mit 7 Sets nicht gewonnen:

      5x(!) vs. Oversets (2x kommt das Set für Villian erst NACH dem Flop)

      1 Mal gegen gefloppten Flush (Push und natürlich kommt kein FH für mich..),

      1 Mal nach Push am Flop (da Drawheavy) :rolleyes: gegen Gutshotstraight-3
      Outer kommt am River)

      Dazu 3x im reraised Pot mit Toptk gegen Sets verloren. Ich drehe echt noch durch. Fange langsam auch an, daran zu zweifeln, ob mein 3er Set bei 35A Board reicht, da der andere ja zwei Fünfer haben könnte.... (was natürlich unsinn ist...)
      Natürlich wirkt sich dieses "Set-Trauma" auch auf mein normales Spiel aus.

      Wie geht ihr mit solchen speziellen "Traumas" psychologisch um? Also, wo man wirklich nichts großartig am Spiel ändern kann, sondern wenn sie die Hände in kurzer Zeit mehren, wo es nur heißt: "Nh, wenn du verloren hast, dann war es einfach nur Pech..."
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    • SwissCheese
      SwissCheese
      Bronze
      Dabei seit: 15.05.2007 Beiträge: 259
      Man könnt zb sagen: wenn man an diese Traumata glaubt, dann muss man auch vor jeder schwarzen Katze aufpassen und niemals unter ner Leiter durchgehen etc.etc.
      Das sind Momente wo einem die Varianz sowas vorgaukeln kann. Wenn man zb. 17 mal in a row mit AK nix, einfach gar nix trifft ....omg, meine AKs sind verflucht? ....nööö, alles schlicht Varianz...
      Aber wie klein ist die Wahrscheinlichkeit dass sowas passiert, kann ja nicht sein, da muss was dran sein....
      Nein, muss überhaupt nicht. Es gab mal ne Top-Doku-serie im TV über Wahrscheinlichkeiten. Dinge (die Leuten passiert sind), deren Wahrscheinlichkeit jenseits von Gut und Böse lag (1 zu einer Trilliarde usw.). Bei einem Fall war die Wahrscheinlichkeit so klein dass man sie nicht mehr in eine Zahl fassen konnte. Trotzdem ists passiert und solche - unglaublichen - Vorfälle geschehen tagtäglich weltweit!!
      Drum musst Du Dir bei Deinen Sets die Frage stellen: bin ich allgemein abergläubisch? Wenn nein, hat sich das Thema eigtl. erledigt, weil es wär schlichter Aberglaube.

      Bei Deinen 2mal wo Villain sein Set erst nach dem Flop erhielt, hast da am Flop auch genug gebettet? Weil wenn Du Dein Set slowplayest, tja denn kannst halt überrannt werden. Ich slowplaye Sets darum eigtl. fast nie. Wenn Du Dein Set allerdings richtig spielst und trotzdem überrannt wirst, dumm gelaufen, shit happens...
    • sgejasi
      sgejasi
      Bronze
      Dabei seit: 11.06.2007 Beiträge: 4.685
      Erstmal danke für Antwort :)

      Nee, slowplay hab ich mir (es sei denn ich floppe quads oder so ;) ) auf dem Donklimit (wo ich mich noch befinde) vollkommen abgewöhnt. Ich bette eigentlich immer ordentlich durch.

      Zum Thema Aberglaube: Bin eigentlich überhaupt nicht abergläubisch und ich der "Kopf" sagt mir in diesen Situationen ja ganz klar : "Du hast alles richtig gemacht und longterm..blablub" Aber ich frag mich, wie ich auch bei solchen "Shit-happens" Situationen die Fehler in anderen Spots abstelle, die ich dann immer mache. Also, ich bin da nicht völlig auf tilt und calle NICHT all in PF-rerraise mit AQ oder so ein Scheiß. Aber ich merke eben doch, dass ich ein wenig von meinem A-Game in Nuancen abweiche. Und wir alles wissen ja, dass bei diesem verfluchten Spiel eine "Nuance" sehr viel sein kann ;)