Größere Betsize aus UTG.

    • Lowsungsmittel
      Lowsungsmittel
      Bronze
      Dabei seit: 26.07.2006 Beiträge: 2.038
      Hallo zusammen,

      ich habe am Wochenende eine Homegame gespielt um einige Schokotaler Einsatz.
      Irgendwann im Laufe des Abends kamen wir ins Gespräch über Besizes aus frühen Positionen.
      Grunedlegendes Konzept ist ja, die Betsize immer konstant zu halten, um keine Auskunft über die genaue Handstärke zu geben.
      Nun habe ich aber meines Wissens mal gelesen (ich meine in Phil Gordon's Little Green Book), das man die Betsize aus UTG etwa 1-2 BB größer wählen kann. Ich denke es schon.
  • 6 Antworten
    • TimTolle
      TimTolle
      Bronze
      Dabei seit: 21.03.2006 Beiträge: 1.160
      hab auch schon das gegenteil gelesen, dass man aus früher position kleiner setzen kann, weil die gegner einem kredit für die position geben.

      und dass die betsize konstant sein soll, um unreadble zu sein, ist auch nicht unumstritten. eher im gegenteil.

      aber an deiner stelle würde ich mehr schokotaler setzen... sind die wenigstens noch eingewickelt??? :D
    • Pokerfu
      Pokerfu
      Global
      Dabei seit: 11.02.2008 Beiträge: 7.523
      Ich hab standartmäßig die obligatorischen 4bb immer gesetzt. Dann bin ich dazu übergegangen aus UTG 5bb zu setzen und muß sagen jedenfalls gefühlsmäßig, daß man dann weniger calls bekommt, und wenn jmd callte hatte villain i der Regel immer eine starke Hand. Hab das die letzten 100k Hd so gemacht. Seit 20k Hände bringe ich wieder utg die 4bb und bekomme häufiger calls...
      Die andere Variante ist in den frühen Positionen weniger zu setzen, damit man oop nicht so große pots spielt. Also hab bisher alles mögliche zum Thema gehört und bin auch sehr daran interessiert, aber durch die verschiedenen Theorien verwirrt, bin ich wieder bei meinen 4 bb + 1 für jeden limper.
    • Hobbes35i
      Hobbes35i
      Bronze
      Dabei seit: 22.09.2007 Beiträge: 2.436
      Ich mache das vom Tisch abhängig. Gegen Leute, die preflop viel callen, aber postflop weak spielen, raise ich höher. An aggressiven Tischen hingegen limpe ich sogar häufiger, um entweder limp/call oder limp/raise zu spielen. Mr. Gordon ist übrigens nicht unumstritten. Ich erinnere mich an ein Video von DeucesCracked, in dem es heißt, "dass man bloß keine Bücher von Phil Helmuth lesen soll. Ach ja, und von Phil Gordon auch nicht".
    • Pokerfu
      Pokerfu
      Global
      Dabei seit: 11.02.2008 Beiträge: 7.523
      ja das sagen se bei From the ground up. Aber bezogen auf Gordon, da es ein reines Einsteigerbuch ist. Ich glaube die beiden späteren Bände gabs da noch nicht oder sie haben sie nicht gelesen, weil der Tenor zu den beiden letzteren Büchern (rosa und pink oder so) ist ja überall durchaus positiv.
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      Also die Strategie die Preflop über den SHC und die Strategieartikel vermittelt wird ist natürlich nicht das gelbe vom Ei. (zu statisch)

      Wir müssen hier in der Bronze Sektion aber einen Spagat zwischen absolutem Anfänger und fortgeschrittenem Anfänger machen, der die Dinge hinterfragt.

      1. Der SHC ist für absolute Anfänger gemacht
      2. Der SHC vermeidet viele anspruchsvolle Postflopsituationen (es werden keine Suited Connectors auf Raises gecalled, es wird kein großartiges Positionplay etc. betrieben)
      3. Der SHC lässt unglaublich viele +EV Spots liegen
      4. Es gibt hier jede Menge Artikel über dynamische Preflopentscheidungen (man kann nicht alle relevanten Faktoren die zu einer +EV Entscheidung führen in einen Chart abdrucken)
      5. Phil Helmuth und Phil Gordon Bücher sucken wirklich
      6. Bei Fragen zu Preflopentscheidungen einfach hier oder ins Handbewertungsforum. Da ich selbst gelegentlich FR Spiele habe ich da etwas Erfahrung mit dem Preflopspiel gegen verschiedene Gegnertypen. (ich spiele zwecks halbwegs akkuraten Handbewertungen auch alle paar Monate ein paar Hände in den Microlimits)

      Wenn man glaubt, dass die Gegner am Tisch so schlecht sind, dass sie auch 6bb oder 7bb raises Preflop callen dann raise ich mit meinen Aces auch 7BB.

      Da das Thema from the ground up hier schon angesprochen wurde noch was kurz dazu. Dort wird ein Konzept erwähnt, dass ich sehr sehr wichtig finde und hier nicht deutlich genug angesprochen wird.

      "Play exploitable against the fish/Play exploitable as long you have reason not to do it"

      Das heisst kurz und knapp: Keine Sau achtet darauf was ihr macht und da niemand Handreaden kann macht einfach immer den Spielzug aus dem ihr den meisten Gewinn erwartet. In den Microlimits ist dieser Spielzug hat das Valuebetten mit starken Händen bis der Gegner signalisiert, dass wir vielleicht doch nicht mehr die beste Hand halten. (grob abstrahiert).
    • Pokerfu
      Pokerfu
      Global
      Dabei seit: 11.02.2008 Beiträge: 7.523
      Komisch überall was ich sage und was ich mache war der Ghostmaster schon vor mir da. :rolleyes: Also er wird seinem Namen wirklich gerecht. He is watching u :P