BSS Bankrollmanagement: Eure Erfahrung, eure Einschätzung gefragt!

  • Umfrage
    • Wie viele BRM empfielt ihr für Full Ring BRM bis NL50?

      • 66
        20 Stacks sind ausreichend
        33%
      • 64
        Ich empfehle mindestens 25 Stacks
        32%
      • 38
        Ich empfehle > 30 Stacks
        19%
      • 33
        Ich empfehle mindestens 30 Stacks
        16%
      Insgesamt: 201 Stimmen
    • OnkelHotte
      OnkelHotte
      Black
      Dabei seit: 16.01.2005 Beiträge: 18.435
      Hey zusammen, mich würde gerne einfach mal eure Einschätzung und Erfahrung zum BRM interessieren auf den Limits bis MAXIMAL NL100.

      Aktuell empfehlen wir für BSS mindestens 20 Stacks, das wären dann 100$ für NL5. Diese Grenze sollte auch nicht unbedingt tiefer gesetzt werden, weil wir den Leuten auch einen Einstieg ermöglichen wollen. ich denke, dass viele Leute einfach BSS spielen wollen und dass es dann keinen Sinn macht, sie ewig zu SSS zu "zwingen", denn sie sollen ja auch Lust am Spiel haben und die Chance bekommen, schnell erste Erfolgserlebnisse zu bekommen.

      Trotzdem interessiert mich, was ihr von 20 Stacks haltet? Ich bin kein NL Spieler aber BSS auf kleinen Stakes hat ja bekannterweise mit die geringste Varianz. Kommt man mit 20 Stacks FR auf den Micros locker aus?

      Wie schaut das aus, wenn man Richtung NL25 - NL50 geht? Ist dann für FR 20 Stacks zu aggro und man könnte zu schnell in Regionen, wo dann DS kein Pech mehr ist sondern ein Skill-Leak? Braucht man mehr Zeit zum grinden oder sind 20 Atacks genug Polster, wenn man halbwegs vernünftig spielt. Wie war das bei euch? Absteigen ist schwerer als Aufsteigen, seid ihr im Limit runtergegangen, wenn es down ging?

      Nach welchen BRM habt ihr die Limits bis NL100 gespielt? Wie schaut es bei SH aus? mit wieviel Stacks spielt ihr NL100-NL200?

      Was würdet ihr eurem Freund empfehlen, der mit BSS anfangen will?

      Danke für eure Hilfe!
  • 26 Antworten
    • Ghostmaster
      Ghostmaster
      Global
      Dabei seit: 24.05.2006 Beiträge: 39.937
      FR sind 20-25 Stacks in Ordnung, WENN man schon etwas Erfahrung hat imo.

      Grade Anfänger machen in Poker viele Fehler und in NL kosten Fehler im Gegensatz zu FL nicht ein paar BB, sondern meist direkt einen ganzen Stack. Und die Varianz ist in Poker hoch und wenn das 5 mal passiert, dann fragen sich die User schon ob das alles so optimal ist.

      Daher empfehle ich Anfängern tendentiell eher ein paar Stacks mehr auf jedes Limit mitzunehmen und diese auf jeden Fall als Lerngeld abzustempeln.

      Dazu kommt, dass man bei so einem straffen BRM (20 Stacks) psychisch extrem stabil sein muss und sich keine schwachen Momente in Form von Tilt leisten sollte.

      Ich persönlich spiele und empfehle FR mit 30 Stacks (wobei ich 20 - 25 bis NL100 in Ordnung finde, aber wie gesagt für Anfänger sehr riskant - vor allem wegen der psychischen Belastung) und für SH 30 - 35. (wobei ich persönlich hier ein 40BI BRM verfolge)


      Das von ps.com vorgeschlagende BRM ist wie gesagt sehr sehr straff und erfordert eine eisenharte Disziplin bzgl. auf und absteigen in den Limits und hält teilweise reguläre Swings nicht effektiv aus, woraus man ständig zwischen den Limits hin und her schwingt.

      Cliffnotes, weil mein Post ein bisschen konfus ist:

      Mein BRM für FR Tables: (für Anfänger, straff gestaffelt)

      NL10 - 50: 25 Stacks
      NL100+ : 30 Stacks

      Mein BRM für SH Tables: (für Anfänger, straff gestaffelt)

      NL10 - 50: 25 - 30 Stacks
      NL100+: soll jeder selber wissen. Meine Empfehlung ist 35+
    • MiiWiin
      MiiWiin
      Moderator
      Moderator
      Dabei seit: 01.03.2007 Beiträge: 64.649
      Denke für FR sind 20 Stacks am Anfang ok.

      Auf höheren Limits ist dann die Frage, wie leicht man wieder absteigen müsste. Das Problem ist ja nicht nur die "Sicherheit" ob man nun 20 oder 30 Stacks hinter sich weiß, sondern der Gedanke nach ein paar verlorenen Stacks wieder abzusteigen.

      Wer ´bereit ist sofort wieder abzusteigen, dafür die Chance hat schneller nach oben zu kommen, kann durchaus bei 20 Stacks BRM bleiben. Etwas ruhiger könnte man es mit 30 Stacks haben.

      Bei SH gilt Ähnliches, aber aufgrund erhöhter Swings:

      SH kleine Limits: 25-30 Stacks
      SH große Limits: ähnlich, eher einen Tick höher (30-35).
    • KermoCH
      KermoCH
      Bronze
      Dabei seit: 29.03.2008 Beiträge: 117
      Ich denke ich bin hier nicht zwangsläufig repräsentativ aber kann meine Erfahrung ja auch mal hinzufügen. Jo ich spiel grundsätzlich seit Anfang an NL100 und habe ursprünglich 550$ einbezahlt. Buy-In habe ich inzwischen etwa 10fach wieder raus.

      Bei mir ist's halt so dass ich mich auf den tieferen Stacks langweile weil es halt um (für mich) zuwenig geht und ich da nur am rumdonken bin.

      Ein solides BRM sieht anders aus, aber auch agressive Ansätze können funktionieren, bei mir tut es zumindest.
    • Hecke1988
      Hecke1988
      Bronze
      Dabei seit: 16.07.2006 Beiträge: 2.124
      Original von KermoCH
      Ich denke ich bin hier nicht zwangsläufig repräsentativ aber kann meine Erfahrung ja auch mal hinzufügen. Jo ich spiel grundsätzlich seit Anfang an NL100 und habe ursprünglich 550$ einbezahlt. Buy-In habe ich inzwischen etwa 10fach wieder raus.

      Bei mir ist's halt so dass ich mich auf den tieferen Stacks langweile weil es halt um (für mich) zuwenig geht und ich da nur am rumdonken bin.

      Ein solides BRM sieht anders aus, aber auch agressive Ansätze können funktionieren, bei mir tut es zumindest.

      mit 5,5 Stacks NL100 zu spielen is extrem riskant. da is die chance broke zu gehen sehr groß.
    • R4ph4
      R4ph4
      Bronze
      Dabei seit: 18.07.2007 Beiträge: 1.933
      Vorab: ich spiele NL SH

      Bin auf jeden Fall für zu viele als zu wenige Stacks.... Warum?
      Früher hab ich auch solide 20 Stacks gefahren und solange man nicht zu sehr swingt geht das auch gut... Allerdings kann man viel gechillter auch mal marginale Sachen spielen und verschiedene Lines ausprobieren wenn man ein größeres Polster an Stacks hat.
      Ob ich mit meiner eher marginalen Hand 10%, 5% oder nur 2,5% oider gar 1% meiner BR riskiere ist schon ein Unterschied.

      Letztendlich kann das jeder selbst entscheiden aber wenn dann mal 5-10 Beats oder Cooler hintereinander kommen kann das schon ganz schön an die Nerven gehen, wenn man nur 20-25 Stacks BR hat imo.

      Gehen wir mal davon aus wir verlieren in einem Downswing oder als Folge von schlechtem Spiel 10 Stacks. Je nach BRM sind das x % der Bankroll.
      Die Tabelle hier hilft bei der Entscheidungsfindung vielleicht dem einen oder anderen weiter:



      Warum es entscheidend ist, den Fokus zunächst auf den Kapitalerhalt zu haben und erst anschließend auf die möglich Gewinnentiwcklung, das stellt die abgebildete Tabelle dar. In der linken Spalte sind Werte für einen möglichen Drawdown des Tradingkapitals dargestellt, also der mögliche prozentuale Verlust des Anfangskapitals bzw. des zu einem beliebigen Zeitpunkt erreichten Depotwertes. Die prozentuale Angabe auf der rechten Seite stellt dann dar, wie viel Gewinn notwendig ist, um nach einem solchen Drawdown wenigstens den Ausgangswert des Depotkapitals wieder zu erreichen.


      Quelle: Godmodetrader.de
    • Stoner
      Stoner
      Bronze
      Dabei seit: 26.07.2007 Beiträge: 1.894
      Es muss jeder für sich entscheiden,wieviel Stacks er hat.
      Bei mir ist so,dass ich mich unter 40 Stacks (SH) unwohl fühle und nicht mein bestes Poker spiele.Ich bin ein Typ,der diese Sicherheit braucht.
      Ist wohl ein psychologisches Problem.
      Bei Fullring würde ich zu 30 Stacks tendieren.
      Gerade für Anfänger, die keine Erfahrung haben, sind 20 Stacks zuwenig.
      Möchte nicht wissen,wieviele Leute so broke gegangen sind.
    • Wamaroa
      Wamaroa
      Black
      Dabei seit: 13.11.2006 Beiträge: 41.021
      Zu FR kann ich nix sagen, aber zu SH.

      Bis NL50 : 20 Stacks

      NL50 : 25 STacks

      NL100: 30+ Stacks

      NL200: 35-40+ Stacks

      Nem Kumpel würd ich raten, falls er anfangen möchte zu pokern, mit 80$ auf NL4 anzufangen. Ich selbst habe mit den 50$ von ps.de gleichmal NL20 gerockt, ist aber nicht zur NAchahmung empfohlen. ^^
    • Soini
      Soini
      Bronze
      Dabei seit: 29.01.2006 Beiträge: 174
      Ich spiele NL FR und habe das für mich selbst so geregelt, dass ich bei jedem Limitaufstieg 5 Stacks im BRM drauf lege.
      Habe NL 10 nur zum Testen gespielt, nach meinem Wechsel von der SSS.
      Dann NL 25 mit 20 Stacks angegangen und zu NL50 mit 25 Stacks gewechselt und gerade NL 100 angegangen mit 30 Stacks usw

      Bin bisher damit sehr gut zurecht gekommen und habe damit auch nen ca 20 Stack Downswing auf NL50 abfangen können.
    • annobln
      annobln
      Bronze
      Dabei seit: 29.07.2007 Beiträge: 5.976
      Bis NL50sh bin ich mit 25 Stacks aufgestiegen. Bei NL100sh waren es 35.
    • PommesPapst
      PommesPapst
      Bronze
      Dabei seit: 25.10.2007 Beiträge: 11.609
      ich hab angefangen mit NL5 FR, bin dann mit jeweils 15 stacks aufgestiegen auf NL10 und NL25, bin dort auf SH umgestiegen und mit 15 stacks gings dann zu NL50 und von dort aus mit 20 stacks zu NL100.

      ist etwas aggressiver, musste aber auch einmal absteigen von NL100 auf NL50.
    • Gofa
      Gofa
      Bronze
      Dabei seit: 23.09.2007 Beiträge: 4.809
      ich finde es spielt weniger ne rolle wie aggresiv das brm ist solange es dynamisch genug ist. man kann mit 40 stacks aufsteigen und wenn man 10 stacks verliert absteigen oder mit 30 stacks aufsteigen und nach 10 stacks wieder runter. es spielt eig keine rolle. psychologisch ist das natürlich was anderes das muss jeder selber wissen.

      man kann sich das eig komplett selber gestallten. man kann auch einfach bei 20 stacks hoch und nach 5 stacks verlust wieder runter. dann muss man zwar verdammt oft varianz bedingt runter aber man kann auch varianzbedingt schneller hoch.

      für n anfänger auf den micros(bis NL50) finde ich 20-25 stacks vollkommen ok
    • humpf
      humpf
      Bronze
      Dabei seit: 29.07.2006 Beiträge: 1.331
      Original von Gofa
      ich finde es spielt weniger ne rolle wie aggresiv das brm ist solange es dynamisch genug ist. man kann mit 40 stacks aufsteigen und wenn man 10 stacks verliert absteigen oder mit 30 stacks aufsteigen und nach 10 stacks wieder runter. es spielt eig keine rolle. psychologisch ist das natürlich was anderes das muss jeder selber wissen.

      man kann sich das eig komplett selber gestallten. man kann auch einfach bei 20 stacks hoch und nach 5 stacks verlust wieder runter. dann muss man zwar verdammt oft varianz bedingt runter aber man kann auch varianzbedingt schneller hoch.

      für n anfänger auf den micros(bis NL50) finde ich 20-25 stacks vollkommen ok
      #2
    • kriegskeks
      kriegskeks
      Bronze
      Dabei seit: 13.08.2006 Beiträge: 17.571
      20 Stacks für die unteren Limits reicht. Hab damals auch eher suboptimal gespielt und es ging voran. Solang man auch wirklich absteigt wenn man absteigen muss, passt das.
    • tomsnho
      tomsnho
      Bronze
      Dabei seit: 24.11.2006 Beiträge: 7.565
      Original von kriegskeks
      20 Stacks für die unteren Limits reicht. Hab damals auch eher suboptimal gespielt und es ging voran. Solang man auch wirklich absteigt wenn man absteigen muss, passt das.
      Sehe ich genauso.

      FR hab ich nur bis NL25 gespielt (mit 400$ aka 16 Stacks aufgestiegen), bei 600$ (24 Stacks) bin ich dann zu SH gewechselt.

      Würd sagen FR in diesen Regionen reichen 20 Stacks (NL100 dann viell. schon etws mehr), SH sollten NL50 imo eher 25 Stacks sein, NL100 25 - 30 Stacks, NL200 def. 30 oder mehr Stacks und NL400+ wohl 35++ Stacks.

      Je geringer man die eigene Edge sieht desto höher sollte das Polster sein, weil trotz gleichbleibender Varianz die Downs viel heftiger einschlagen können.
    • Bierbaer
      Bierbaer
      Bronze
      Dabei seit: 27.05.2005 Beiträge: 7.989
      Hm also ich hab es immer sehr aggro gehandhabt, mein erster shot auf nl100 war mit 17stacks, der 2. dann mit 19, beim 3. mit 21 hats dann geklappt :D .
      NL200 hab ich dann gewartet bis ich 22 Stacks zusammen hatte.

      Es muss einem halt klar sein dass man evt schnell wieder runter muss.

      Auf 2+2 hab ich mal nen interessanten Artikel irgendwo gelesen wo ein (erfahrener) Spieler meinte ab 15 Buyins kann man shotten, bis nl100 rauf. wenn man auf 10 fällt hat man immer noch 20 fürs limit drunter was normal dann reicht.

      Ist halt die Frage ob man den Skill fürs höhere Limit hat, falls nicht ist es natürlich blödsinn.

      Bezieht sich btw alles auf sh.

      Anfängern würde ich jedoch auch mindestens 20 Stacks raten.
    • Metter3330
      Metter3330
      Bronze
      Dabei seit: 12.03.2007 Beiträge: 5.574
      Original von Gofa
      ich finde es spielt weniger ne rolle wie aggresiv das brm ist solange es dynamisch genug ist. man kann mit 40 stacks aufsteigen und wenn man 10 stacks verliert absteigen oder mit 30 stacks aufsteigen und nach 10 stacks wieder runter. es spielt eig keine rolle. psychologisch ist das natürlich was anderes das muss jeder selber wissen.
      Jo, das finde ich auch am wichtigsten!
      Ich steige immer so mit 30 stacks auf und bei 25 stacks wieder ab.
    • TribunCaesar
      TribunCaesar
      Bronze
      Dabei seit: 29.04.2007 Beiträge: 13.264
      Die Frage ist: Wie flexibel sind Anfänger hier....schaffen sie es rechtzeitig abzusteigen? Sollte man ihnen nicht etwas mehr Raum für Fehler geben ( mehr stacks), sie mehr Erfahrung sammeln lassen?
      Selbst die Micros sind nichtmehr so fischig wie sie einst waren.
    • kriegskeks
      kriegskeks
      Bronze
      Dabei seit: 13.08.2006 Beiträge: 17.571
      Original von TribunCaesar
      Selbst die Micros sind nichtmehr so fischig wie sie einst waren.
      Das glaub ich jetzt mal nicht. Hab seit locker einem Jahr kein NL100 mehr gespielt und mach jetzt aus Bock 10-14 Tabling. Die Tische sind ohne Tableselection immernoch recht soft. Einzig allein NL200+ hat sich stark schwerer gemacht, imo.
    • MehrPower
      MehrPower
      Bronze
      Dabei seit: 03.10.2007 Beiträge: 1.384
      Also mein Bescheidene Meinung ist, dass ma auf den Micros "egentlich" gar kein BRM braucht, da sie einfach viel zu schlecht für einen guten Spieler sind.

      Das Problem was aber gerade bei den Anfängern wichtig ist, ist das sie gr nicht wissen ob sie das Limit üerhaupt schlagen, da sie sich ja im Anfangs Stadium befinde. Daher ist es also wichtig, dass sie erstmal viele Stacks haben zum ausprobieren. Wenn man longterm loosing player ist, ist es aber eh egal wieviel Stacks man hat.

      Ich als meiner Einschätzung nach einigermaßen guter Spieler, habe es immer so gehandhabt, dass ich nicht den aufstieg von meiner Bankroll abhängig gemacht habe, sondern ab NL10 einfach in jedem Limit mindestens 50K Hands und eine minimum Wirate von 5BB/100Hands habe. So denke ich, geht man sicher, dass man das limit langfristig schlägt und de BR ist nach 50K Hands für das nächst Limit dann eh meist kein Thema, da man nach 50K Hands ja massgegrindet hat.

      Zumindest bin ich so seit anfang diesen Jahres NL10 bis jetzt zu NL200 SH so verfahren und spiele das jetzt daher mit 80 Stacks...
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